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Rechtsgebiet

Bebauungsplan

80 von 804 Normen · 5 Urteile im Überblick

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Der Bebauungsplan (B-Plan) ist das weitreichendste Instrument des Baurechts. Er ist keine politische Absicht, sondern eine harte, rechtsverbindliche kommunale Satzung (Gesetz). Er greift massiv in die Eigentumsfreiheit (Art. 14 GG) ein, indem er rechtlich und parzellenscharf diktiert, ob und wie gebaut werden darf. Die Zentralnorm für den Inhalt ist § 8 BauGB (i. V. m. § 9 BauGB). Der B-Plan bestimmt die Art (z. B. Wohngebiet) und das Maß (z. B. Gebäudehöhe) der baulichen Nutzung. Widerspricht ein Bauantrag den Festsetzungen des Bebauungsplans, ist er nach § 30 BauGB abzulehnen, sofern keine Ausnahme oder Befreiung nach § 31 BauGB in Betracht kommt. Das Aufstellungsverfahren ist ein rechtliches Streitfeld. Die Gemeinde unterliegt dem Abwägungsgebot (§ 1 Abs. 7 BauGB). Alle berührten Belange (Lärmschutz, Anlieger) müssen fehlerfrei abgewogen werden. Übersieht die Gemeinde einen Belang, ist der B-Plan nichtig. Eigentümer können dies per Normenkontrolle (§ 47 VwGO) erzwingen und Bauverbote kippen.

Übersichtsartikel · Was ist Bebauungsplan?1 von 3
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Dies entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz. Der Antragsteller betreibt ein Weingut. Weiterlesen ›

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Übersichtsartikel · Was ist Bebauungsplan?2 von 3
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Der VGH Kassel hat in seinem Beschluss vom 03.03.2016 (Az.: 4 B 403/16) folgendes entschieden: Die Beschwerde des Antragsgegners hat Erfolg. Die Beschwerde ist zulässig. Weiterlesen ›

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Übersichtsartikel · Was ist Bebauungsplan?3 von 3
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Die Stadt Bornheim hatte bereits im Jahr 2004 ein Handlungskonzept beschlossen. Dieses sah die Einführung einer Einbahnstraßenregelung auf der Königstraße vor. Weiterlesen ›

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Für dieses Unterthema zeigen wir die Inhalte des übergeordneten Gebiets „Öffentliches Baurecht“.

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