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Europarecht

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Vpmk Rechtsanwälte von Planta, Ponert, Mauch, Müller, Kroidl & Dufner Rechtsanwälte

Die Kanzlei Vpmk Rechtsanwälte von Planta, Ponert, Mauch, Müller, Kroidl & Dufner Rechtsanwälte berät Sie zu allen Fragen ums Europarecht.
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Rechtsanwältin Katja Ponert | Fachanwältin für Sozialrecht

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Grawert PartmbB Rechtsanwälte Steuerberater

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Rechtsanwalt Maximilian Stephan Bachmann | Fachanwalt für Arbeitsrecht

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Rechtsanwalt Dr.jur. Stefan Ricke | Fachanwalt für Informationstechnologierecht

Die Kanzlei Rechtsanwalt Dr.jur. Stefan Ricke | Fachanwalt für Informationstechnologierecht berät Sie zu allen Fragen ums Europarecht.
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"Mangold - Rechtsprechung" - Verbot der Altersdiskriminierung als Bestandteil des Primärrechts

Der EuGH erklärte in seinem berüchtigten „Mangold-Urteil“ den § 14 Abs. 2 S. 4 TzBfG für europarechtswidrig. Eine Befristung von Arbeitsverträgen nur aufgrund des Alters ist nicht mehr möglich. Der Paragraph verstoße gegen die „Gleichbehandlungsrichtlinie“ 2000/78/EG. Zwar ist das, vom Gesetzgeber verfolgte Ziel der Förderung der beruflichen Eingliederung älterer Arbeitnehmer legitim, die Regelung des § 14 Abs.2 S.4 TzBfG jedoch weder erforderlich noch angemessen. Der „Grundsatz der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf“ und das darin enthaltene „Verbot der Altersdiskriminierung“ sei nicht nur in der "Gleichbehandlungsrichtlinie" selbst verankert, sondern ein allgemeiner Grundsatz des Gemeinschaftsrechts, mithin des Primärrechts. Mit seiner Entscheidung vom 22.11.2005 stellte der EuGH damit einen bisher unbekannten Rechtsgrundsatz auf. Streifler & Kollegen - Rechtsanwälte - Anwalt für Arbeitsrecht in Berlin
Konstituierter Fall Das Urteil ist bis heute umstritten und sorgte schon damals für großes Aufsehen. Nicht zuletzt da es sich hierbei um einen konstruierten Fall handelte, bei dem das Arbeitsgericht die Möglichkeit bekomme

Verfassungsrecht: "Honeywell-Fall" - Feststellung eines Ultra-Vires-Akts nur bei schwerer Kompetenzüberschreitung

Das BVerfG hat in seinem Beschluss vom 06.07.2010 die Entscheidung des EuGH im sog. „Mangold“-Fall bestätigt und die, ihr zugrundeliegende, Verfassungsbeschwerde verworfen. Eine Ultra-vires-Kontrolle durch das BVerfG setzt einen hinreichend qualifizierten Kompetenzverstoß der europäischen Organe voraus. Dieser ist gegeben, wenn das kompetenzwidrige Handeln der Unionsgewalt offensichtlich ist. Weiterhin muss der angegriffene Akt im Kompetenzgefüge zwischen Mitgliedsstaaten und Union im Hinblick auf das Prinzip der begrenzten Einzelermächtigung und die rechtsstaatliche Gesetzgebung erheblich ins Gewicht fallen. Das BVerfG ist demnach nur berechtigt schwerwiegende Verstöße zu überprüfen. Es wird angehalten vor der Annahme eines Ultra-vires Akts den EuGH anzurufen. Das Schaffen eines Verbots der Altersdiskriminierung durch den EuGH stellt weiterhin keinen ausbrechenden Rechtsakt dar. Der EuGH habe mit seiner Entscheidung lediglich eine neue Fallgruppe geschaffen, wie Rechtsnormen behandelt werden, welche richtlinienwidrig erlassen wurden. Streifler & Kollegen - Rechtsanwälte - Anwalt für Verfassungsrecht
Verfassungsbeschwerde aufgrund von Kompetenzüberschreitung im Mangold-Urteil  Das BVerfG hatte über die sog. „Mangold“-Rechtssprechung des EuGH vom 22.11.2005 zu entscheiden. Ihr zugrunde lag die Verfassungsbesc

Öffentliches Recht: BVerfG stellt sich gegen EuGH und erklärt das PSPP-Programm der EZB für kompetenzwidrig

Am 05.05.2020 stellte sich das Bundesverfassungsgericht erstmals in seiner Geschichte gegen die Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Es gab mehreren Verfassungsbeschwerden gegen das Public Sector Purchase Programme (PSPP-Staatsanleihekaufprogramm) der Europäischen Zentralbank (EZB) statt und erklärte dieses für kompetenzwidrig. So habe die EZB weder geprüft noch ausreichend dargelegt, dass ihre Maßnahmen dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entsprechen. Deshalb stelle sich das PSPP als ultra-vires- Akt dar. Indem die Bundesregierung und Bundestag es unterließen dagegen vorzugehen, verletzen sie Grundrechte. Das gegenteilige vorangegangene Urteil des EuGH beruhe auf einer objektiv willkürlichen Auslegung der Verträge. Es überschreite offenkundig das ihm in Art. 19 Abs. 1 Satz 2 EUV erteilte Mandat und bewirkte eine Kompetenzverschiebung zu Lasten der Mitgliedstaaten. Aus diesem Grund stellt das Urteil des EuGH (Az.: 2BvR 859/15, 2BvR980/16, 2BvR 2006/15, 2BvR 1651/15) ebenfalls einen ultra-vires-Akt dar und ist nicht verbindlich für Deutschland. Deutsche Verfassungsorgane, Behörden und Gerichte dürfen demnach nicht an der Vollziehung des PSPP mitwirken. Streifler & Kollegen - Rechtsanwälte - Anwalt für öffentliches Recht Berlin
OMT- Programm als Vorläufer Die Europäische Zentralbank startete bereits früher ein Anleihenkaufprogramm, welches jedoch nie umgesetzt wurde. Ziel der EZB war e

Verwaltungsrecht: Diskriminierungsverbot für die Berliner Verwaltung bald ausdrücklich festgeschrieben

Seit einiger Zeit arbeitet das Land Berlin an einem neuen Gesetz gegen Diskriminierung durch öffentliche Stellen. Bald wird es die Möglichkeit für Bürger geben, sich gegen Diskriminierungen von Berliner Behörden und öffentlichen Anstalten des Landes Berlin zu wehren und deutlich leichter Entschädigung zu verlangen – Streifler & Kollegen Rechtsanwälte – Anwalt für Verwaltungsrecht Berlin
In der Boulevardpresse heiß diskutiert und mit Mythen umrankt – das neue Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) tritt bald in Kraft und löst mal wieder eine Welle der polemischen Empörung über das Misstrauen in die &bdq

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KStG 1977 | Körperschaftsteuergesetz

KStG
Erster Teil Steuerpflicht § 1 Unbeschränkte Steuerpflicht (1) Unbeschränkt körperschaftsteuerpflichtig sind die folgenden Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen, die ihre...

MPG | Gesetz über Medizinprodukte

Medizinproduktegesetz - MPG
Dieses Gesetz dient der Umsetzung -der Richtlinie 90/385/EWG des Rates vom 20. Juni 1990 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über aktive implantierbare medizinische Geräte...

UmwG 1995 | Umwandlungsgesetz

UmwG
Dieses Gesetz dient, soweit es Regelungen über Umwandlungen unter Beteiligung von Aktiengesellschaften enthält, der Umsetzung folgender Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft: 1.Artikel 13...

UStDV 1980 | Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung

UStDV
- Zu § 3a des Gesetzes § 1 (weggefallen) - - Zu § 3b des Gesetzes § 2 Verbindungsstrecken im Inland Bei grenzüberschreitenden Beförderungen ist die Verbindungsstrecke zwischen zwei Orten im...

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OLGNUER 3 U 881/18

11.12.2018
Oberlandesgericht Nürnberg Endurteil 3 U 881/18, 11. Dezember 2018
Tenor 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth vom 19.04.2018, Az. 3 HK O 228/18, abgeändert. Die Klage wird abgewiesen. 2. Der Kläger hat die Kosten des Rechtsstreits

EUGH C-220/18

25.07.2018
Europäischer Gerichtshof Urteil C-220/18, 25. Juli 2018
URTEIL DES GERICHTSHOFS (Erste Kammer) 25. Juli 2018 ( *1

OLGMUEN 1 AR 300/18

25.07.2018
Oberlandesgericht München Beschluss 1 AR 300/18, 25. Juli 2018
Tenor 1. Gegen den bulgarischen Staatsangehörigen V. A. Y., geboren am … in …/Bulgarien, wird zur Sicherung der Auslieferung an die bulgarischen Behörden zur Strafvollstreckung Auslieferungshaft angeordnet. 2

EUGH C-390/16

05.07.2018
Europäischer Gerichtshof Urteil C-390/16, 05. Juli 2018
URTEIL DES GERICHTSHOFS (Zweite Kammer) 5. Juli 2018 ( *1