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Rechtsgebiet

Abstammung

80 von 1.344 Normen · 5 Urteile im Überblick

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Das Abstammungsrecht ist das dogmatische Fundament des gesamten Familienrechts. Es ordnet ein Kind seinen rechtlichen Eltern zu und löst massive Folgen aus (Unterhalt, Sorgerecht, Erbe). Das Gesetz unterscheidet streng zwischen biologischer und rechtlicher Abstammung. Die zentrale Norm zur Vaterschaft ist § 1592 BGB. Mutter ist die Frau, die das Kind geboren hat (§ 1591 BGB). Vater ist der Mann, der bei Geburt mit der Mutter verheiratet ist (§ 1592 Nr. 1 BGB). Das Gesetz fingiert die Vaterschaft, auch wenn er biologisch gar nicht der Erzeuger ist. Das gefährlichste Streitfeld ist die Vaterschaftsanfechtung (§ 1599 BGB). Will sich der rechtliche „Scheinvater“ von Unterhaltspflichten befreien, unterliegt dies einer kurzen, zweijährigen Ausschlussfrist (§ 1600b BGB). Verpasst er die Frist von zwei Jahren ab Kenntnis der Umstände (§ 1600b Abs. 1 BGB), bleibt er rechtlich der Vater, auch wenn ein DNA-Test später das Gegenteil zeigt. Anfechten können auch die Mutter und das Kind (§ 1600 Abs. 1 BGB).

Übersichtsartikel · Was ist Abstammung?1 von 3
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Übersichtsartikel · Was ist Abstammung?2 von 3
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Der BGH hat in seinem Beschluss vom 30.11.16 (XII ZB 173/16) folgendes entschieden: Der Anspruch aus § 1598 a Abs. 1 Satz 1 BGB setzt voraus, dass die leibliche Abstammung des Kindes nicht bereits … Weiterlesen ›

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Übersichtsartikel · Was ist Abstammung?3 von 3
ra.de Redaktion

Bei einem erfolgreichen Antrag des Kindes auf Feststellung der Vaterschaft entspricht es nicht billigem Ermessen, dem Kindesvater allein aufgrund seines Unterliegens die gesamten Verfahrenskosten … Weiterlesen ›

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Für dieses Unterthema zeigen wir die Inhalte des übergeordneten Gebiets „Familienrecht“.

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