Zum Inhalt springen

Rechtsgebiet

Agrarrecht

10 Unterthemen · 80 von 2.520 Normen · 5 Urteile im Überblick

Dieser Text wurde von einer KI erstellt. Die redaktionelle Kontrolle durch einen Menschen steht noch aus.

Das Agrarrecht ist ein hochspezialisiertes Rechtsgebiet, das alle Rechtsnormen umfasst, die die Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei betreffen. Es ist eine klassische Querschnittsmaterie, die zivilrechtliche, öffentlich-rechtliche und europarechtliche Vorgaben (insbesondere die Gemeinsame Agrarpolitik der EU) vereint.

📐 Grundstücksverkehr und Pacht

Ein zentrales Element des Agrarrechts ist der landwirtschaftliche Grundstücksverkehr. Um die Agrarstruktur zu erhalten und der Zersplitterung von landwirtschaftlichen Flächen entgegenzuwirken, unterliegt die Veräußerung von landwirtschaftlichen Grundstücken strengen behördlichen Genehmigungsvorbehalten nach dem Grundstückverkehrsgesetz (GrdstVG).
Ein weiterer Schwerpunkt ist das landwirtschaftliche Pachtrecht. Da viele Landwirte Flächen hinzupachten, sind die Regelungen zur Landpacht (§§ 585 ff. BGB) von enormer wirtschaftlicher Bedeutung. Sie weichen in vielen Punkten (z. B. bei den Kündigungsfristen) vom normalen Mietrecht ab, um dem Pächter langfristige Planungssicherheit für den Anbau und die Ernte zu gewähren.

⚖️ Flurbereinigung und Verwaltung

Die Neuordnung des ländlichen Grundbesitzes erfolgt häufig durch Flurbereinigungsverfahren nach dem Flurbereinigungsgesetz (FlurbG). Ziel ist es, zersplitterten Grundbesitz zusammenzulegen und so die landwirtschaftliche Produktion zu erleichtern sowie die Infrastruktur zu verbessern. Gegen Maßnahmen der Flurbereinigungsbehörden (wie den Flurbereinigungsplan) steht den Betroffenen der Rechtsweg zu.

⚠️ Gerichtliches Verfahren

Agrarrechtliche Streitigkeiten weisen verfahrensrechtliche Besonderheiten auf. Häufig sind nicht die normalen Zivilgerichte, sondern spezielle Landwirtschaftsgerichte (angesiedelt bei den Amtsgerichten) zuständig, bei denen ehrenamtliche landwirtschaftliche Beisitzer mitwirken. Soweit es sich um verwaltungsrechtliche Streitigkeiten handelt (z. B. um Agrarsubventionen), ist der Verwaltungsrechtsweg eröffnet. Dabei gilt für die Kostenverteilung oftmals die allgemeine prozessuale Grundregel aus der Verwaltungsgerichtsordnung, § 154 Abs. 1 VwGO: Der unterliegende Teil trägt die Kosten des Verfahrens.

Übersichtsartikel · Was ist Agrarrecht?1 von 3· weitere: Rechtsanwalt Dirk Streifler, Fredi Skwar
Markus Keubke, LL.M.

Diese Frage stellt im Rahmen des Verbrauchsgüterkaufes von Tieren eine spannende Frage, da vom Zustand der Kaufsache, ob neu oder gebraucht, u.a. die Dauer der Gewährleistung abhängt. Weiterlesen ›

Eigenen Übersichtsartikel schreiben ›

Übersichtsartikel · Was ist Agrarrecht?2 von 3· weitere: Markus Keubke, LL.M., Fredi Skwar
Rechtsanwalt Dirk Streifler

Oberlandesgericht Düsseldorf Urteil, 30. Jan. 2020 - I-15 U 18/19 Oberlandesgericht Celle Urteil, 4. Dez. 2019 - 7 U 434/18 Oberlandesgericht Stuttgart Urteil, 16. Weiterlesen ›

Eigenen Übersichtsartikel schreiben ›

Übersichtsartikel · Was ist Agrarrecht?3 von 3· weitere: Markus Keubke, LL.M., Rechtsanwalt Dirk Streifler
Fredi Skwar

Die Haftung des Tierhalters ist auch dann nicht ausgeschlossen, wenn der Geschädigte ein Tier für mehrere Tage aufgenommen hat und dessen Beaufsichtigung übernimmt und während dieser Zeit vom Tier … Weiterlesen ›

Eigenen Übersichtsartikel schreiben ›

Schlüsselnormen

Aktuelle Urteile

neueste zuerst

Passende Apps

anwalttools
Agrar- & JagdrechtWildschaden melden: Ausschlussfrist nach § 34 BJagdG berechnenWildschaden auf Acker, im Garten oder im Wald? Berechnen Sie die Ausschlussfrist nach § 34 BJagdG — eine Woche ab Kenntnis, bei Wald bis zum nächsten 1. Mai oder 1. Oktober. Mit Countdown und Werktags-Regel (§ 193 BGB).
Interaktiver RechnerRechner öffnen

auch als White-Label für Kanzleien

Anwälte für Agrarrecht
Alphabetisch · die Herkunft der Zuordnung steht je Eintrag

Anwälte nach Ort

Verzeichnis nach Stadtalle Städte ›