Abgabenordnung - AO 1977 | § 280 Änderung des Aufteilungsbescheids

Abgabenordnung

(1) Der Aufteilungsbescheid kann außer in den Fällen des § 129 nur geändert werden, wenn

1.
nachträglich bekannt wird, dass die Aufteilung auf unrichtigen Angaben beruht und die rückständige Steuer infolge falscher Aufteilung ganz oder teilweise nicht beigetrieben werden konnte,
2.
sich die rückständige Steuer durch Aufhebung oder Änderung der Steuerfestsetzung oder ihre Berichtigung nach § 129 erhöht oder vermindert.

(2) Nach Beendigung der Vollstreckung ist eine Änderung des Aufteilungsbescheids oder seine Berichtigung nach § 129 nicht mehr zulässig.

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Anzeigen >AO 1977 | § 129 Offenbare Unrichtigkeiten beim Erlass eines Verwaltungsakts


Die Finanzbehörde kann Schreibfehler, Rechenfehler und ähnliche offenbare Unrichtigkeiten, die beim Erlass eines Verwaltungsakts unterlaufen sind, jederzeit berichtigen. Bei berechtigtem Interesse des Beteiligten ist zu berichtigen. Wird zu einem...

Referenzen - Urteile

3 Urteil(e) in unserer Datenbank zitieren {{shorttitle}}.

Anzeigen >Bundesfinanzhof Beschluss, 06. Mai 2011 - VIII B 99/10

06.05.2011
Bundesfinanzhof Beschluss VIII B 99/10, 06. Mai 2011

---------- Tatbestand ---------- 1 I. Die Kläger und Beschwerdeführer (Kläger) haben gegen das ihnen ausweislich der Gerichtsakten am 26. Mai 2010 gegen Empfangsbekenntnis zugestellte finanzgerichtliche Urteil, mit dem ihre Klage teilweise...

Anzeigen >Bundesfinanzhof Beschluss, 10. Nov. 2010 - VIII B 78/10

10.11.2010
Bundesfinanzhof Beschluss VIII B 78/10, 10. November 2010

------ Gründe ------ 1 Die Beschwerde ist unbegründet. Der von den Klägern und Beschwerdeführern gerügte Verfahrensmangel der unterlassenen Aussetzung des Verfahrens liegt nicht vor. 2 Zwar kann das Unterlassen der Aussetzung des Verfahrens...

Anzeigen >Finanzgericht Baden-Württemberg Urteil, 14. Feb. 2017 - 11 K 370/15

14.02.2017
Finanzgericht Baden-Württemberg Urteil 11 K 370/15, 14. Februar 2017

----- Tenor ----- 1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Der Kläger trägt die Kosten des Verfahrens; die außergerichtlichen Kosten der Beigeladenen sind nicht erstattungsfähig. 3. Die Revision wird zugelassen. ---------- Tatbestand ---------- 1 ...

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Die Finanzbehörde kann Schreibfehler, Rechenfehler und ähnliche offenbare Unrichtigkeiten, die beim Erlass eines Verwaltungsakts unterlaufen sind, jederzeit berichtigen. Bei berechtigtem Interesse des Beteiligten ist zu berichtigen. Wird zu einem schriftlich ergangenen Verwaltungsakt die Berichtigung begehrt, ist die Finanzbehörde berechtigt, die Vorlage des Schriftstücks zu verlangen, das berichtigt werden soll.