Zum Inhalt springen
Ansicht Kontext.
§ 3Amtlich · § 5 UrhG

Kündigungseinspruch

Zeitreise: 14.06.2021

Hält der Arbeitnehmer eine Kündigung für sozial ungerechtfertigt, so kann er binnen einer Woche nach der Kündigung Einspruch beim Betriebsrat einlegen. Erachtet der Betriebsrat den Einspruch für begründet, so hat er zu versuchen, eine Verständigung mit dem Arbeitgeber herbeizuführen. Er hat seine Stellungnahme zu dem Einspruch dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber auf Verlangen schriftlich mitzuteilen.

Passende Werkzeuge

  • ArbeitsrechtFristlose Kündigung: die zwei Uhren (§ 626 Abs. 2 BGB, §§ 4, 7, 13 KSchG)Aus einer fristlosen Kündigung laufen zwei Fristen für zwei Parteien: zwei Wochen für den Arbeitgeber, drei Wochen für den Arbeitnehmer. Und die zweite kann den Fehler der ersten heilen.
    ✓ Interaktiver RechnerJetzt berechnen →
  • ArbeitsrechtMassenentlassung: anzeigepflichtig? Die drei Zählregeln des § 17 KSchGDie Schwellen des § 17 Abs. 1 KSchG stehen im Gesetz — die Fehler stecken darin, was mitzählt. Vom Arbeitgeber veranlasste Aufhebungsverträge zählen mit (Abs. 1 S. 2), fristlose Entlassungen nicht (Abs. 4 S. 2), und Geschäftsführer gelten hier nicht als Arbeitnehmer (Abs. 5). Der Check zählt nach dem Wortlaut.
    ✓ Interaktiver RechnerJetzt berechnen →

Rechner und Assistenten zu diesem Rechtsgebiet. Sie geben eine erste Orientierung und ersetzen keine Prüfung des Einzelfalls. Der Rechner rechnet mit dem heutigen Rechtsstand; der Text auf dieser Seite kann älter sein.

Fachbewertung & LKG-Relevanz

Aggregierte Juristen-Evidenz (LKG)

Für vorschrift liegen noch keine Einzelstimmen zur mehrdimensionalen Fachbewertung vor.

Als Anwältin oder Anwalt mitbewerten & eigene LKG-Reputation (ρ) stärken

Verifizierte Mitglieder ordnen Vorschriften und Entscheidungen fachlich ein und erhöhen ihre Sichtbarkeit im Rechtsgebiet.