Amtsgericht Recklinghausen Urteil, 16. Dez. 2014 - 11 C 206/14

bei uns veröffentlicht am16.12.2014

Tenor

1. Die Beklagten werden als Gesamtschuldner verurteilt, an den Kläger 1.418,01

   € nebst 5 %-Punkte Zinsen über dem Basiszinssatz seit dem 12. September

   2014 zu zahlen; ferner werden die Beklagten verurteilt, an den Kläger

   vorgerichtliche Anwaltskosten in Höhe von 112,75 € nebst Zinsen in Höhe von

   5 %-Punkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 12. September 2014

   zu zahlen. Im übrigen wird die Klage abgewiesen.

2. Die Kosten des Rechtsstreits werden zu 42 % den Beklagten als

   Gesamtschuldnern und zu 58 % dem Kläger auferlegt.

3. Das Urteil ist für den Kläger gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des

   jeweils beizutreibenden Betrages vorläufig vollstreckbar.

   Der Kläger kann die Zwangsvollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe

   von 110 % des aufgrund des Urteils beizutreibenden Betrages abwenden,

   wenn nicht die Beklagten vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110 %

   des jeweils beizutreibenden Betrages leisten.

   Die Sicherheit kann auch durch Stellung einer selbstschuldnerischen

   Bürgschaft einer deutschen Großbank geleistet werden.


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Referenzen - Gesetze

Amtsgericht Recklinghausen Urteil, 16. Dez. 2014 - 11 C 206/14 zitiert 11 §§.

Zivilprozessordnung - ZPO | § 708 Vorläufige Vollstreckbarkeit ohne Sicherheitsleistung


Für vorläufig vollstreckbar ohne Sicherheitsleistung sind zu erklären: 1. Urteile, die auf Grund eines Anerkenntnisses oder eines Verzichts ergehen;2. Versäumnisurteile und Urteile nach Lage der Akten gegen die säumige Partei gemäß § 331a;3. Urteile,

Bürgerliches Gesetzbuch - BGB | § 398 Abtretung


Eine Forderung kann von dem Gläubiger durch Vertrag mit einem anderen auf diesen übertragen werden (Abtretung). Mit dem Abschluss des Vertrags tritt der neue Gläubiger an die Stelle des bisherigen Gläubigers.

Zivilprozessordnung - ZPO | § 92 Kosten bei teilweisem Obsiegen


(1) Wenn jede Partei teils obsiegt, teils unterliegt, so sind die Kosten gegeneinander aufzuheben oder verhältnismäßig zu teilen. Sind die Kosten gegeneinander aufgehoben, so fallen die Gerichtskosten jeder Partei zur Hälfte zur Last. (2) Das Ger

Straßenverkehrsgesetz - StVG | § 18 Ersatzpflicht des Fahrzeugführers


(1) In den Fällen des § 7 Abs. 1 ist auch der Führer des Kraftfahrzeugs zum Ersatz des Schadens nach den Vorschriften der §§ 8 bis 15 verpflichtet. Die Ersatzpflicht ist ausgeschlossen, wenn der Schaden nicht durch ein Verschulden des Führers verursa