Zivilprozessordnung - ZPO | § 231 Keine Androhung; Nachholung der Prozesshandlung

Zivilprozessordnung

(1) Einer Androhung der gesetzlichen Folgen der Versäumung bedarf es nicht; sie treten von selbst ein, sofern nicht dieses Gesetz einen auf Verwirklichung des Rechtsnachteils gerichteten Antrag erfordert.

(2) Im letzteren Fall kann, solange nicht der Antrag gestellt und die mündliche Verhandlung über ihn geschlossen ist, die versäumte Prozesshandlung nachgeholt werden.

Referenzen - Urteile

3 Urteil(e) in unserer Datenbank zitieren § 231 ZPO.

Anzeigen >Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht Beschluss, 17. Juli 2006 - 16 W 57/06

17.07.2006
Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht Beschluss 16 W 57/06, 17. Juli 2006

Tenor Der angefochtene Beschluss sowie der Teilabhilfebeschluss vom 9. Mai 2006 werden aufgehoben, soweit der Antragsgegner zu 2. betroffen ist. Die Anträge der Antragsgegnerin und deren Streithelferin, dem Antragsgegner zu 2. die ihnen entstandene

Anzeigen >Landgericht München I Endurteil, 17. Nov. 2016 - 7 O 16786/16

17.11.2016

----- Tenor ----- 1. Die einstweilige Verfügung vom 28.07.2016 wird aufgehoben. 2. Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung wird zurückgewiesen. 3. Die Verfügungsklägerin hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. 4. Das Urteil ist...

Anzeigen >Landgericht Bielefeld Beschluss, 09. Feb. 2016 - 23 T 657/15

09.02.2016
Landgericht Bielefeld Beschluss 23 T 657/15, 09. Februar 2016

----- Tenor ----- Der Schuldnerin wird hinsichtlich der Versäumung der Frist zur Einlegung der sofortigen Beschwerde Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gewährt. Die sofortige Beschwerde wird auf Kosten der Schuldnerin nach einem Gegenstandswert.