Zivilprozessordnung - ZPO | § 518 Berufungsfrist bei Urteilsergänzung

Zivilprozessordnung

Wird innerhalb der Berufungsfrist ein Urteil durch eine nachträgliche Entscheidung ergänzt (§ 321), so beginnt mit der Zustellung der nachträglichen Entscheidung der Lauf der Berufungsfrist auch für die Berufung gegen das zuerst ergangene Urteil von neuem. Wird gegen beide Urteile von derselben Partei Berufung eingelegt, so sind beide Berufungen miteinander zu verbinden.

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Rechtsanwalt Lür Waldmann hat seine Kanzlei in Mariendorf, arbeitet aber als freier Mitarbeiter bei uns mit und betreut unsere Mandanten insbesondere im Bereich des *Arbeitsrechts, Handels- und Gesellschaftsrechts.* Seit 2003 ist er als Rechtsanwal
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Referenzen - Gesetze

§ 518 ZPO zitiert oder wird zitiert von 1 §§.

§ 518 ZPO zitiert 1 andere §§ aus dem ZPO.

Anzeigen >ZPO | § 321 Ergänzung des Urteils


(1) Wenn ein nach dem ursprünglich festgestellten oder nachträglich berichtigten Tatbestand von einer Partei geltend gemachter Haupt- oder Nebenanspruch oder wenn der Kostenpunkt bei der Endentscheidung ganz oder teilweise übergangen ist, so ist auf.

Referenzen - Urteile

352 Urteil(e) in unserer Datenbank zitieren § 518 ZPO.

Anzeigen >Bundesgerichtshof Beschluss, 18. Dez. 2003 - III ZB 67/03

18.12.2003

----------------- BUNDESGERICHTSHOF ----------------- BESCHLUSS III ZB 67/03 vom 18. Dezember 2003 in dem Rechtsstreit Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 18. Dezember 2003 durch den Vorsitzenden Richter Schlick und die Richter Dr. Wu

Anzeigen >Bundesgerichtshof Beschluss, 30. Jan. 2002 - XII ZB 122/01

30.01.2002

----------------- BUNDESGERICHTSHOF ----------------- BESCHLUSS XII ZB 122/01 vom 30. Januar 2002 in dem Rechtsstreit Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 30. Januar 2002 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Hahne und die Richter...

Anzeigen >Bundesgerichtshof Beschluss, 21. Feb. 2008 - III ZB 74/07

21.02.2008

----------------- BUNDESGERICHTSHOF ----------------- BESCHLUSS III ZB 74/07 vom 21. Februar 2008 in dem Rechtsstreit Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 21. Februar 2008 durch den Vorsitzenden Richter Schlick und die Richter Dr. Wurm

Anzeigen >Bundesgerichtshof Beschluss, 22. Nov. 2005 - XI ZB 43/04

22.11.2005

----------------- BUNDESGERICHTSHOF ----------------- BESCHLUSS XI ZB 43/04 vom 22. November 2005 in dem Rechtsstreit Nachschlagewerk: ja BGHZ: nein BGHR: ja _____________________ ZPO § 519 Abs. 2 Nr. 2 Zur eindeutigen Bezeichnung des...

Referenzen

(1) Wenn ein nach dem ursprünglich festgestellten oder nachträglich berichtigten Tatbestand von einer Partei geltend gemachter Haupt- oder Nebenanspruch oder wenn der Kostenpunkt bei der Endentscheidung ganz oder teilweise übergangen ist, so ist auf Antrag das Urteil durch nachträgliche Entscheidung zu ergänzen.

(2) Die nachträgliche Entscheidung muss binnen einer zweiwöchigen Frist, die mit der Zustellung des Urteils beginnt, durch Einreichung eines Schriftsatzes beantragt werden.

(3) Auf einen Antrag, der die Ergänzung des Urteils um einen Hauptanspruch zum Gegenstand hat, ist ein Termin zur mündlichen Verhandlung anzuberaumen. Dem Gegner des Antragstellers ist mit der Ladung zu diesem Termin der den Antrag enthaltende Schriftsatz zuzustellen. Über einen Antrag, der die Ergänzung des Urteils um einen Nebenanspruch oder den Kostenpunkt zum Gegenstand hat, kann ohne mündliche Verhandlung entschieden werden, wenn die Bedeutung der Sache keine mündliche Verhandlung erfordert; § 128 Absatz 2 Satz 2 gilt entsprechend.

(4) Eine mündliche Verhandlung hat nur den nicht erledigten Teil des Rechtsstreits zum Gegenstand.