Zivilprozessordnung - ZPO | § 784 Zwangsvollstreckung bei Nachlassverwaltung und -insolvenzverfahren

Zivilprozessordnung

(1) Ist eine Nachlassverwaltung angeordnet oder das Nachlassinsolvenzverfahren eröffnet, so kann der Erbe verlangen, dass Maßregeln der Zwangsvollstreckung, die zugunsten eines Nachlassgläubigers in sein nicht zum Nachlass gehörendes Vermögen erfolgt sind, aufgehoben werden, es sei denn, dass er für die Nachlassverbindlichkeiten unbeschränkt haftet.

(2) Im Falle der Nachlassverwaltung steht dem Nachlassverwalter das gleiche Recht gegenüber Maßregeln der Zwangsvollstreckung zu, die zugunsten eines anderen Gläubigers als eines Nachlassgläubigers in den Nachlass erfolgt sind.

ra.de-OnlineKommentar zu § 784 ZPO

OnlineKommentar schreiben

0 OnlineKommentare

Referenzen - Urteile | § 784 ZPO

Urteil einreichen

2 Urteil(e) in unserer Datenbank zitieren § 784 ZPO.

Bundesgerichtshof Beschluss, 17. Juli 2008 - IX ZR 150/05

bei uns veröffentlicht am 17.07.2008

----------------- BUNDESGERICHTSHOF ----------------- HINWEISBESCHLUSS IX ZR 150/05 vom 17. Juli 2008 in dem Rechtsstreit Nachschlagewerk: ja BGHZ: nein BGHR: ja ZPO §§ 240, 722; InsO § 178 Abs. 1, § 179 Abs. 2, § 180 Abs. 2 Zur Unterbrechung...

Landgericht Karlsruhe Beschluss, 21. Feb. 2014 - 20 T 19/13

bei uns veröffentlicht am 21.02.2014

----- Tenor ----- 1. Auf die sofortige Beschwerde der Klägerin vom 22.11.2013 wird unter Aufhebung des Beschlusses des Amtsgerichts Pforzheim vom 18.11.2013 - Az. 2 C 404/13 - festgestellt, dass der Rechtsstreit aufgrund der durch Beschluss des...