Anwältinnen & Anwälte nach Rechtsgebiet
Anwältinnen und Anwälte für Erbrecht in Singen
Anwältinnen und Anwälte mit dem Tätigkeitsgebiet Erbrecht in Singen, alphabetisch nach Namen.
- Rechtsgebiet
- Ort / Gericht
- Norm
- Anwalt / Kanzlei
- Fachbeitrag
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- Rechtsanwalt Burkard Eck | Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
- Rechtsanwalt Dr.jur. Uwe Hahn | Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
- Rechtsanwalt Martin Pillkahn | Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Fachanwalt für Verkehrsrecht
Die Zuordnung beruht auf Fachanwaltstiteln und auf den Angaben in den Profilen. Die Reihenfolge ist alphabetisch nach Namen.
Kanzleien mit Erbrecht in Singen
- Rechtsanwälte Hoppe & Biskupek
- Rechtsanwalt Dr.jur. Hansjörg Reichert
- Dr. Ernst Müller Rechtsanwalt
- Rechtsanwalt Volker Oppermann | Fachanwalt für Arbeitsrecht, Fachanwalt für Familienrecht
- Rechtsanwälte Pillkahn & Bruy Fachanwaltskanzlei
- Rechtsanwalt Burkard Eck | Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
- Grüntker, Mohr & Kollegen, Rechtsanwälte in Singen
- Rechtsanwalt Wolfram Schaalo
- Rechtsanwälte Fahr, Henke, Oexle, Nachbaur
- Rechtsanwältin Antje Nachbaur | Fachanwältin für Familienrecht
- Anwaltskanzlei Dr. Uwe Hahn
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Rechtliche Orientierung, Gerichtsweg und Kosten im Erbrecht in Singen
Im Bereich Erbrecht in Singen sind aktuell 3 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie 11 Kanzleien mit ausgewiesenem Schwerpunkt oder Fachanwaltschaft verzeichnet. Zugelassene Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte dürfen Mandanten aus Singen bundesweit vor allen deutschen Amts-, Land- und Fachgerichten vertreten (§ 78 Abs. 1 ZPO).
Im Erbrecht teilt sich die gerichtliche Zuständigkeit: Für Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit — insbesondere Testamentseröffnung, Erteilung des Erbscheins (§ 2353 BGB), Nachlasspflegschaft und Entgegennahme der Erbausschlagung — ist das Nachlassgericht beim Amtsgericht am letzten gewöhnlichen Aufenthalt des Erblassers zuständig (§ 343 Abs. 1 FamFG). Streitige Erbprozesse über Pflichtteilsansprüche (§ 2303 BGB), Auskunft (§ 2314 BGB) oder Erbauseinandersetzung (§ 2042 BGB) gehören vor die Zivilgerichte (bis 5.000 Euro Amtsgericht, ab 5.000,01 Euro Landgericht; besonderer Gerichtsstand der Erbschaft nach § 27 ZPO).
Besonders eilbedürftig ist die sechswöchige Frist zur Ausschlagung einer überschuldeten Erbschaft ab Kenntnis vom Anfall und Berufungsgrund (§ 1944 Abs. 1 und 2 BGB; sechs Monate bei Auslandsbezug nach § 1944 Abs. 3 BGB). Pflichtteilsansprüche verjähren nach der regelmäßigen dreijährigen Verjährungsfrist (§§ 195, 199 BGB, ergänzend § 2332 BGB).
Einschlägige gesetzliche Vorschriften
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Begriffe im Rechtslexikon
Häufige Rechtsfragen im Bereich Erbrecht
Innerhalb welcher Frist muss eine Erbschaft ausgeschlagen werden?
Die Ausschlagung einer Erbschaft kann gemäß § 1944 Abs. 1 BGB nur binnen sechs Wochen erfolgen. Die Frist beginnt nach § 1944 Abs. 2 Satz 1 BGB mit dem Zeitpunkt, in welchem der Erbe von dem Anfall und dem Grund der Berufung Kenntnis erlangt; die Erklärung ist gegenüber dem Nachlassgericht zur Niederschrift oder in öffentlich beglaubigter Form abzugeben (§ 1945 Abs. 1 BGB).
Wie hoch ist der gesetzliche Pflichtteil Enterbter?
Ist ein Abkömmling des Erblassers durch Verfügung von Todes wegen von der Erbfolge ausgeschlossen, kann er nach § 2303 Abs. 1 Satz 1 BGB von dem Erben den Pflichtteil verlangen. Der Pflichtteil besteht gemäß § 2303 Abs. 1 Satz 2 BGB in der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils; gleiches gilt nach § 2303 Abs. 2 BGB für die Eltern und den Ehegatten des Erblassers.