Zivilprozessordnung - ZPO | § 154 Aussetzung bei Ehe- oder Kindschaftsstreit

Zivilprozessordnung

(1) Wird im Laufe eines Rechtsstreits streitig, ob zwischen den Parteien eine Ehe oder eine Lebenspartnerschaft bestehe oder nicht bestehe, und hängt von der Entscheidung dieser Frage die Entscheidung des Rechtsstreits ab, so hat das Gericht auf Antrag das Verfahren auszusetzen, bis der Streit über das Bestehen oder Nichtbestehen der Ehe oder der Lebenspartnerschaft im Wege der Feststellungsklage erledigt ist.

(2) Diese Vorschrift gilt entsprechend, wenn im Laufe eines Rechtsstreits streitig wird, ob zwischen den Parteien ein Eltern- und Kindesverhältnis bestehe oder nicht bestehe oder ob der einen Partei die elterliche Sorge für die andere zustehe oder nicht zustehe, und von der Entscheidung dieser Fragen die Entscheidung des Rechtsstreits abhängt.

Referenzen - Urteile

4 Urteil(e) in unserer Datenbank zitieren § 154 ZPO.

Anzeigen >Verwaltungsgericht Bayreuth Urteil, 20. Jan. 2017 - B 1 K 15.974

20.01.2017

----- Tenor ----- 1. Die Klagen werden abgewiesen. 2. Die Kläger haben die Kosten des Verfahrens als Gesamtschuldner zu tragen. 3. Die Kostenentscheidung ist vorläufig vollstreckbar. ---------- Tatbestand ---------- Die Kläger wenden sich gegen.

Anzeigen >Verwaltungsgericht Regensburg Beschluss, 04. Nov. 2014 - RN 4 M 14.1550

04.11.2014

----- Tenor ----- Die Erinnerung wird zurückgewiesen. ------ Gründe ------ I. Das Verfahren RN 4 K 13.1031 wurde am 25. April 2014 eingestellt. Die Kosten des Verfahrens wurden gegeneinander aufgehoben. Mit Schriftsatz vom 6. August 2013 hatte d

Anzeigen >Bundesgerichtshof Beschluss, 26. Juni 2008 - I ZR 113/07

26.06.2008

----------------- BUNDESGERICHTSHOF ----------------- BESCHLUSS I ZR 113/07 vom 26. Juni 2008 in dem Rechtsstreit Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 26. Juni 2008 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bornkamm und die Richter Pokran

Anzeigen >Verwaltungsgericht Karlsruhe Urteil, 08. Okt. 2010 - 2 K 634/10

08.10.2010
Verwaltungsgericht Karlsruhe Urteil 2 K 634/10, 08. Oktober 2010

----- Tenor ----- 1. Die Klage wird als unzulässig abgewiesen. 2. Die Kosten des Rechtsstreits trägt der Kläger. ---------- Tatbestand ---------- 1 Der Kläger wendet sich im Wege der Klage gegen die Vollstreckung aus Vorausleistungsbescheiden.