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Rechtsgebiet

Abstandsmessung

80 von 153 Normen · 5 Urteile im Überblick

Dieser Text wurde von einer KI erstellt. Die redaktionelle Kontrolle durch einen Menschen steht noch aus.

Verstöße gegen den Sicherheitsabstand auf Bundesautobahnen sind ein massenhafter Anwendungsfall des Ordnungswidrigkeitenrechts, der durch hochtechnisierte Messverfahren der Polizei (stationäre Videomessung) dokumentiert wird.

Die rechtliche Grundnorm ist § 4 Abs. 1 StVO. Der Abstand muss so groß sein, dass beim plötzlichen Bremsen des Vordermanns sicher gehalten werden kann (abgeleitete Faustregel: halber Tachoabstand). Bei Geschwindigkeiten über 100 km/h und sehr geringem Abstand kommt neben der Geldbuße in der Regel ein Fahrverbot in Betracht (§ 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BKatV, Nr. 12.6 BKat mit Tabelle 2).

Wegen der gravierenden Folgen werden Abstandsmessungen von Verkehrsanwälten häufig angegriffen. Der entscheidende juristische Hebel ist oft der Nachweis, dass der Verstoß „nicht nur vorübergehend“ bestand. Schert z. B. ein anderes Fahrzeug kurzfristig vor dem Betroffenen ein oder bremst das vorausfahrende Fahrzeug extrem (Einschersituation), darf keine Ordnungswidrigkeit vorgeworfen werden, da die Möglichkeit zur gefahrlosen Wiederherstellung des Sicherheitsabstands fehlte.

Übersichtsartikel · Was ist Abstandsmessung?
ra.de Redaktion

Rechtliche Grundlagen Die Abstandsmessung im Straßenverkehr ist in § 4 StVO (Straßenverkehrs-Ordnung) geregelt. Weiterlesen ›

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