Bayerisches Landessozialgericht Beschluss, 19. Feb. 2018 - L 11 AS 25/18 B

bei uns veröffentlicht am19.02.2018

Gericht

Bayerisches Landessozialgericht

Tenor

Die Beschwerde wird verworfen.

Gründe

Der Beschwerdeführer hat „Berufung“, die als Beschwerde auszulegen ist, erhoben, ohne dass das SG eine beschwerdefähige Entscheidung getroffen hat. Dem Beschwerdeführer ist vom SG lediglich der Eingang seiner Klageschrift und ein Schriftsatz des Beschwerdegegners übersandt worden. Gegen den vorangegangenen Verweisungsbeschluss des SG München an das zuständige SG Nürnberg vom 16.10.2017 wendet sich der Beschwerdeführer vorliegend nach Auffassung des Senates nicht, denn er hat das Aktenzeichen des SG Nürnberg (S 13 AS 1356/17), nicht aber des SG München (S 32 AS 2240/17) in seinem Schreiben vom 08.12.2017 angegeben. Im Übrigen wäre eine Beschwerde gegen einen Verweisungsbeschluss ebenfalls unzulässig. Eine Beschwerde gemäß § 172 Sozialgerichtsgesetz ist daher unzulässig.

Diese Entscheidung ergeht kostenfrei und ist unanfechtbar (§ 177 SGG).

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Bayerisches Landessozialgericht Beschluss, 19. Feb. 2018 - L 11 AS 25/18 B zitiert 2 §§.

Sozialgerichtsgesetz - SGG | § 177


Entscheidungen des Landessozialgerichts, seines Vorsitzenden oder des Berichterstatters können vorbehaltlich des § 160a Abs. 1 dieses Gesetzes und des § 17a Abs. 4 Satz 4 des Gerichtsverfassungsgesetzes nicht mit der Beschwerde an das Bundessozialger

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Entscheidungen des Landessozialgerichts, seines Vorsitzenden oder des Berichterstatters können vorbehaltlich des § 160a Abs. 1 dieses Gesetzes und des § 17a Abs. 4 Satz 4 des Gerichtsverfassungsgesetzes nicht mit der Beschwerde an das Bundessozialgericht angefochten werden.