EU-Rechtsprechung · Gericht der Europäischen Union
Nancy Fern Olivieri gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften und Europäische Agentur für die Beurteilung von Arzneimitteln.
ECLI: ECLI:EU:T:2003:351Entscheidung vom: 18.12.2003
«Arzneimittel – Genehmigung des Inverkehrbringens – Gutachten der Europäischen Agentur für die Beurteilung von Arzneimitteln – Zulässigkeit – Rechtsschutzbedürfnis – Öffentliche Gesundheit – Prüfung der mitgeteilten Angaben – Überwachung der wissenschaftlichen Beurteilungen – Berufliches Ansehen»
Leitsätze des Urteils
1.. Nichtigkeitsklage – Rechtsschutzinteresse – Fehlen (Artikel 230 Absatz 4 EG)
2.. Rechtsangleichung – Einheitliche Rechtsvorschriften – Gemeinschaftsverfahren für die Genehmigung und Überwachung von Arzneimitteln – Verordnung Nr. 2309/93 – Zentralisierte Genehmigung für das Inverkehrbringen – Erfordernis eines hohen Gesundheitsschutzniveaus – Berücksichtigung der Stellungnahmen anderer Personen als des Antragstellers – Zulässigkeit – Tragweite (Artikel 152 EG; Verordnung Nr. 2309/93 des Rates, Artikel 11)
3.. Rechtsangleichung – Einheitliche Rechtsvorschriften – Gemeinschaftsverfahren für die Genehmigung und Überwachung von Arzneimitteln – Verordnung Nr. 2309/93 – Zentralisierte Genehmigung für das Inverkehrbringen – Beurteilung der wissenschaftlichen Angaben – Zweiseitiges Verfahren zwischen dem Antragsteller und der Gemeinschaftsverwaltung (Verordnung Nr. 2309/93 des Rates)
4.. Rechtsangleichung – Einheitliche Rechtsvorschriften – Gemeinschaftsverfahren für die Genehmigung und Überwachung von Arzneimitteln – Verordnung Nr. 2309/93 – Zentralisierte Genehmigung für das Inverkehrbringen – Berücksichtigung des beruflichen Ansehens eines Dritten – Ausschluss (Verordnung Nr. 2309/93 des Rates, Artikel 68)
URTEIL DES GERICHTS (Fünfte Kammer)18. Dezember 2003(1)
„Arzneimittel – Genehmigung des Inverkehrbringens – Gutachten der Europäischen Agentur für die Beurteilung von Arzneimitteln – Zulässigkeit – Rechtsschutzbedürfnis – Öffentliche Gesundheit – Prüfung der mitgeteilten Angaben – Überwachung der wissenschaftlichen Beurteilungen – Berufliches Ansehen“
Klägerin,
gegen
Beklagte,
Streithelferin,
DAS GERICHT ERSTER INSTANZ DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN (Fünfte Kammer)
aufgrund des schriftlichen Verfahrens und der mündlichen Verhandlung vom 10. April 2003
folgendes
Aus diesen Gründen hat
DAS GERICHT (Fünfte Kammer)
García-Valdecasas
Lindh
Cooke
Der Kanzler
Die Präsidentin
H. Jung
P. Lindh
1 – Verfahrenssprache: Englisch.
Amtliche Sprachfassungen
Diese Entscheidung liegt in folgenden Amtssprachen der Union vor — alle gleichermaßen verbindlich.