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EU-Rechtsprechung · Gericht der Europäischen Union

Minoan Lines SA gegen Kommission der Europäischen Gemeinschaften.

ECLI: ECLI:EU:T:2003:337Entscheidung vom: 11.12.2003

«Wettbewerb – Verordnung (EWG) Nr. 4056/86 – Nachprüfung in den Räumlichkeiten einer anderen Gesellschaft als derjenigen, die Adressatin der Nachprüfungsentscheidung ist – Artikel 85 Absatz 1 EG-Vertrag (jetzt Artikel 81 Absatz 1 EG) – Staatliche Regelung über den Seeverkehr und Praxis der Behörden – Anwendbarkeit des Artikels 85 EG-Vertrag – Zurechenbarkeit der Zuwiderhandlung – Geldbuße – Anwendung der Leitlinien für das Verfahren zur Festsetzung von Geldbußen» Leitsätze des Urteils 1.. Gemeinschaftsrecht – Grundsätze – Verteidigungsrechte – Wahrung im Rahmen von Verwaltungsverfahren (Verordnungen Nr. 17 des Rates, Artikel 14, und Nr. 4056/86 des Rates, Artikel 18) 2.. Wettbewerb – Verwaltungsverfahren – Nachprüfungsbefugnisse der Kommission – Grenzen – Schutz gegen willkürliche oder unverhältnismäßige Eingriffe der öffentlichen Gewalt (Verordnungen Nr. 17 des Rates, Artikel 14, und Nr. 4056/86 des Rates, Artikel 18) 3.. Wettbewerb – Verwaltungsverfahren – Nachprüfungsbefugnisse der Kommission – Umfang – Zugang zu den Räumlichkeiten der Unternehmen – Grenzen – Angabe von Gegenstand und Zweck der Nachprüfung – Recht auf Anrufung des Gemeinschaftsrichters (Verordnungen Nr. 17 des Rates, Artikel 14, und Nr. 4056/86 des Rates, Artikel 18) 4.. Wettbewerb – Verwaltungsverfahren – Nachprüfungsbefugnisse der Kommission – Zugang zu den Räumlichkeiten der Unternehmen – In der Nachprüfungsentscheidung nicht genanntes Unternehmen – Zugangsvoraussetzungen (Verordnung Nr. 4056/86 des Rates, Artikel 18) 5.. Wettbewerb – Verwaltungsverfahren – Nachprüfungsbefugnisse der Kommission – Freiwillige Mitarbeit des Unternehmens – Auswirkungen in Bezug auf die Möglichkeit, einen übermäßigen Eingriff der öffentlichen Gewalt zu rügen (Verordnung Nr. 4056/86 des Rates, Artikel 18) 6.. Wettbewerb – Kartelle – Unternehmen – Begriff – Wirtschaftliche Einheit – Zurechnung der Zuwiderhandlungen (EG-Vertrag, Artikel 85 Absatz 1 [jetzt Artikel 81 Absatz 1 EG]) 7.. Wettbewerb – Kartelle – Beherrschende Stellung – Unternehmen – Begriff – Wirtschaftliche Einheit – Unternehmen, zwischen denen eine vertikale Beziehung besteht – Kriterien (EG-Vertrag, Artikel 85 und 86 [jetzt Artikel 81 EG und 82 EG]) 8.. Wettbewerb – Gemeinschaftsvorschriften – Sachlicher Geltungsbereich – Durch staatliche Maßnahmen aufgezwungenes Verhalten – Ausschluss – Voraussetzungen (EG-Vertrag, Artikel 85 und 86 [jetzt Artikel 81 EG und 82 EG]) 9.. Wettbewerb – Kartelle – Vereinbarungen zwischen Unternehmen – Begriff – Gentlemen's Agreement bezüglich des künftigen Marktverhaltens (EG-Vertrag, Artikel 85 Absatz 1 [jetzt Artikel 81 Absatz 1 EG]) 10.. Wettbewerb – Kartelle – Teilnahme an Unternehmenszusammenkünften mit wettbewerbswidrigem Zweck – Verhalten, das selbst eine Zuwiderhandlung darstellt (EG-Vertrag, Artikel 85 Absatz 1 [jetzt Artikel 81 Absatz 1 EG]) 11.. Wettbewerb – Geldbußen – Höhe – Bestimmung – In den Leitlinien der Kommission festgelegte Kriterien – Anwendbarkeit auf Verstöße gegen die Wettbewerbsregeln auf dem Gebiet des Seeverkehrs (EGKS-Vertrag, Artikel 65 Absatz 5; Verordnungen Nr. 17 des Rates, Artikel 15 Absatz 2, und Nr. 4056/86 des Rates, Artikel 19 Absatz 2) 12.. Wettbewerb – Geldbußen – Höhe – Herabsetzung der Geldbuße als Gegenleistung für eine Zusammenarbeit – Nichtigkeitsklage – Keine Neubewertung des Umfangs der Herabsetzung (Verordnung Nr. 17 des Rates, Artikel 15) URTEIL DES GERICHTS (Fünfte Kammer)11. Dezember 2003(1) „Wettbewerb – Verordnung (EWG) Nr. 4056/86 – Nachprüfung in den Räumlichkeiten einer anderen Gesellschaft als derjenigen, die Adressatin der Nachprüfungsentscheidung ist – Artikel 85 Absatz 1 EG-Vertrag (jetzt Artikel 81 Absatz 1 EG) – Staatliche Regelung über den Seeverkehr und Praxis der Behörden – Anwendbarkeit des Artikels 85 EG-Vertrag – Zurechenbarkeit der Zuwiderhandlung – Geldbuße – Anwendung der Leitlinien für das Verfahren zur Festsetzung von Geldbußen“ Klägerin, gegen Beklagte, DAS GERICHT ERSTER INSTANZ DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN (Fünfte Kammer) aufgrund des schriftlichen Verfahrens und auf die mündliche Verhandlung vom 1. Juli 2002 folgendes Aus diesen Gründen hat DAS GERICHT (Fünfte Kammer) Cooke García-Valdecasas Lindh Der Kanzler Die Präsidentin H. Jung P. Lindh 1 – Verfahrenssprache: Griechisch.

Amtliche Sprachfassungen

Diese Entscheidung liegt in folgenden Amtssprachen der Union vor — alle gleichermaßen verbindlich.

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