EU-Rechtsprechung · Gerichtshof der Europäischen Union
Uchybienie zobowiązaniom państwa członkowskiego - Dyrektywa 2006/21/WE - Gospodarowanie odpadami pochodzącymi z przemysłu wydobywczego - Brak transpozycji w wyznaczonym terminie.
ECLI: ECLI:EU:C:2010:461Entscheidung vom: 29.07.2010
Urteil des Gerichtshofs (Achte Kammer) vom 29. Juli 2010 – Kommission/Estland
(Rechtssache C‑515/09)
„Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats – Richtlinie 2006/21/EG – Bewirtschaftung von Abfällen aus der mineralgewinnenden Industrie – Nicht fristgerechte Umsetzung“
Vertragsverletzungsklage – Prüfung der Begründetheit durch den Gerichtshof – Maßgebende Lage – Lage bei Ablauf der in der mit Gründen versehenen Stellungnahme gesetzten Frist (Art. 258 AEUV; Richtlinie 2006/21/EG des Europäischen Parlaments und des Rates) (vgl. Randnrn. 9-12)
Gegenstand
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats – Nicht fristgerechter Erlass aller Vorschriften, die erforderlich sind, um der Richtlinie 2006/21/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 über die Bewirtschaftung von Abfällen aus der mineralgewinnenden Industrie und zur Änderung der Richtlinie 2004/35/EG (ABl. L 102, S. 15) nachzukommen
Tenor
1.
Die Republik Estland hat dadurch gegen ihre Verpflichtungen aus der Richtlinie 2006/21/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 über die Bewirtschaftung von Abfällen aus der mineralgewinnenden Industrie und zur Änderung der Richtlinie 2004/35/EG verstoßen, dass sie die Rechts- und Verwaltungsvorschriften, die erforderlich sind, um dieser Richtlinie nachzukommen, nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist erlassen hat.
2.
Die Republik Estland trägt die Kosten.
Amtliche Sprachfassungen
Diese Entscheidung liegt in folgenden Amtssprachen der Union vor — alle gleichermaßen verbindlich.
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