EU-Rechtsprechung · Gerichtshof der Europäischen Union
Szósta dyrektywa VAT - Artykuł 13 część C - Zwolnienie transakcji najmu i dzierżawy nieruchomości - Prawo wyboru opodatkowania - Odliczenie podatku naliczonego - Uprzednie uzyskanie zatwierdzenia od organu podatkowego.
ECLI: ECLI:EU:C:2004:512Entscheidung vom: 09.09.2004
Rechtssache C‑269/03
Administration de l’enregistrement et des domaines
und
État du grand-duché de Luxembourg
gegen
Vermietungsgesellschaft Objekt Kirchberg Sàrl
(Vorabentscheidungsersuchen der Cour d’appel [Luxemburg])
„Sechste Mehrwertsteuerrichtlinie – Artikel 13 Teil C – Befreiung der Vermietung und Verpachtung von Grundstücken – Recht, für eine Besteuerung zu optieren – Vorsteuerabzug – Einholung der vorherigen Zustimmung der Finanzverwaltung“
Leitsätze des Urteils
Steuerrecht – Harmonisierung – Umsatzsteuern – Gemeinsames Mehrwertsteuersystem – Befreiungen nach der Sechsten Richtlinie – Befreiung für Vermietungen und Verpachtungen von Grundstücken – Optionsrecht für die Steuerpflichtigen – Abzugsrecht von einer vorherigen Zustimmung abhängig – Zulässigkeit
(Richtlinie 77/388 des Rates, Artikel 13 Teil C)
Die Bestimmungen des Artikels 13 Teil C Absatz 1 Buchstabe a und Absatz 2 der Sechsten Richtlinie 77/388 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Umsatzsteuern schließen es nicht aus, dass ein Mitgliedstaat, der von der durch sie verliehenen Befugnis Gebrauch gemacht hat, seinen Steuerpflichtigen das Recht einzuräumen, bei der Vermietung und Verpachtung von Grundstücken für eine Besteuerung zu optieren, eine Regelung einführt, die den vollständigen Vorsteuerabzug von der nicht rückwirkenden vorherigen Zustimmung der Finanzverwaltung abhängig macht.
(vgl. Randnr. 30 und Tenor)
URTEIL DES GERICHTSHOFES (Erste Kammer)9. September 2004(1)
„Sechste Mehrwertsteuerrichtlinie – Artikel 13 Teil C – Befreiung der Vermietung und Verpachtung von Grundstücken – Recht, für eine Besteuerung zu optieren – Vorsteuerabzug – Einholung der vorherigen Zustimmung der Finanzverwaltung“
gegen
DER GERICHTSHOF (Erste Kammer),
nach Anhörung der Schlussanträge des Generalanwalts in der Sitzung vom 25. März 2004,
folgendes
1 – Verfahrenssprache: Französisch.
Amtliche Sprachfassungen
Diese Entscheidung liegt in folgenden Amtssprachen der Union vor — alle gleichermaßen verbindlich.
ČeštinaΕλληνικάEnglishEspañolFrançaisItalianoNederlandsPolskiPortuguês