Bewertungsgesetz (BewG) : Schlussbestimmungen

Bewertungsgesetz: Inhaltsverzeichnis

Ehescheidung, Grundsteuer, Erbschaftsteuer, Kosten in Erbsachen, Steuerrecht

Dritter Teil
Schlussbestimmungen

§ 264 Bekanntmachung

Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, den Wortlaut dieses Gesetzes und der zu diesem Gesetz erlassenen Rechtsverordnungen in der jeweils geltenden Fassung satzweise nummeriert bekannt zu machen.

§ 265 Anwendungsvorschriften

(1) Dieses Gesetz in der Fassung des Artikels 7 des Gesetzes vom 1. November 2011 (BGBl. I S. 2131) ist auf Bewertungsstichtage nach dem 30. Juni 2011 anzuwenden.

(2) Soweit die §§ 40

(1) Zum Hauptfeststellungszeitpunkt wird für die landwirtschaftliche, die weinbauliche und die gärtnerische Nutzung oder für deren Teile der 100 Vergleichszahlen entsprechende Ertragswert vorbehaltlich Absatz 2 durch besonderes Gesetz festgestellt. Aus diesem Ertragswert wird der Ertragswert für die einzelne Nutzung oder den Nutzungsteil in den Betrieben mit Hilfe der Vergleichszahlen abgeleitet (Vergleichswert). Der auf einen Hektar bezogene Vergleichswert ist der Hektarwert.

(2) Für die Hauptfeststellung auf den Beginn des Kalenderjahres 1964 betragen die 100 Vergleichszahlen entsprechenden Ertragswerte bei

der landwirtschaftlichen Nutzung
ohne Hopfen und Spargel37,26 DM
Hopfen254,00 DM
Spargel76,50 DM
der weinbaulichen Nutzung200,00 DM
den gärtnerischen Nutzungsteilen
Gemüse-, Blumen- und Zierpflanzenbau108,00 DM
Obstbau72,00 DM
Baumschulen221,40 DM.

(3) Die Hoffläche und die Gebäudefläche des Betriebs sind in die einzelne Nutzung einzubeziehen, soweit sie ihr dienen. Hausgärten bis zur Größe von 10 Ar sind zur Hof- und Gebäudefläche zu rechnen. Wirtschaftswege, Hecken, Gräben, Grenzraine und dergleichen sind in die Nutzung einzubeziehen, zu der sie gehören; dies gilt auch für Wasserflächen, soweit sie nicht Unland sind oder zur sonstigen land- und forstwirtschaftlichen Nutzung (§ 62) gehören.

(4) Das Finanzamt hat bei Vorliegen eines rechtlichen Interesses dem Steuerpflichtigen Bewertungsgrundlagen und Bewertungsergebnisse der Nutzung oder des Nutzungsteils von Bewertungsstützpunkten, die bei der Ermittlung der Vergleichswerte seines Betriebs herangezogen worden sind, anzugeben.

(5) Zur Berücksichtigung der rückläufigen Reinerträge sind die nach den Absätzen 1 und 2 ermittelten Vergleichswerte für Hopfen um 80 Prozent, für Spargel um 50 Prozent und für Obstbau um 60 Prozent zu vermindern; es ist jedoch jeweils mindestens ein Hektarwert von 1 200 Deutsche Mark anzusetzen.

, 41

(1) Ein Abschlag oder ein Zuschlag am Vergleichswert ist zu machen,

1.
soweit die tatsächlichen Verhältnisse bei einer Nutzung oder einem Nutzungsteil von den bei der Bewertung unterstellten regelmäßigen Verhältnissen der Gegend (§ 38 Abs. 2 Nr. 2) um mehr als 20 Prozent abweichen und
2.
wenn die Abweichung eine Änderung des Vergleichswerts der Nutzung oder des Nutzungsteils um mehr als den fünften Teil, mindestens aber um 1.000 Deutsche Mark, oder um mehr als 10.000 Deutsche Mark bewirkt.

(2) Der Abschlag oder der Zuschlag ist nach der durch die Abweichung bedingten Minderung oder Steigerung der Ertragsfähigkeit zu bemessen.

(2a) Der Zuschlag wegen Abweichung des tatsächlichen Tierbestands von den unterstellten regelmäßigen Verhältnissen der Gegend ist bei Fortschreibungen (§ 22) oder Nachfeststellungen (§ 23) um 50 Prozent zu vermindern.

(3) Bei Stückländereien sind weder Abschläge für fehlende Betriebsmittel beim Eigentümer des Grund und Bodens noch Zuschläge für Überbestand an diesen Wirtschaftsgütern bei deren Eigentümern zu machen.

, 44

(1) Zum Geringstland gehören die Betriebsflächen geringster Ertragsfähigkeit, für die nach dem Bodenschätzungsgesetz keine Wertzahlen festzustellen sind.

(2) Geringstland ist mit einem Hektarwert von 50 Deutschen Mark zu bewerten.

, 55

(1) Das vergleichende Verfahren ist auf Hochwald als Nutzungsteil (§ 37 Abs. 1) anzuwenden.

(2) Die Ertragsfähigkeit des Hochwaldes wird vorweg für Nachhaltsbetriebe mit regelmäßigem Alters- oder Vorratsklassenverhältnis ermittelt und durch Normalwerte ausgedrückt.

(3) Normalwert ist der für eine Holzart unter Berücksichtigung des Holzertrags auf einen Hektar bezogene Ertragswert eines Nachhaltsbetriebs mit regelmäßigem Alters- oder Vorratsklassenverhältnis. Die Normalwerte werden für Bewertungsgebiete vom Bewertungsbeirat vorgeschlagen und durch Rechtsverordnung festgesetzt. Der Normalwert beträgt für die Hauptfeststellung auf den Beginn des Kalenderjahres 1964 höchstens 3.200 Deutsche Mark (Fichte, Ertragsklasse I A, Bestockungsgrad 1,0).

(4) Die Anteile der einzelnen Alters- oder Vorratsklassen an den Normalwerten werden durch Prozentsätze ausgedrückt. Für jede Alters- oder Vorratsklasse ergibt sich der Prozentsatz aus dem Verhältnis ihres Abtriebswerts zum Abtriebswert des Nachhaltsbetriebs mit regelmäßigem Alters- oder Vorratsklassenverhältnis. Die Prozentsätze werden einheitlich für alle Bewertungsgebiete durch Rechtsverordnung festgesetzt. Sie betragen für die Hauptfeststellung auf den Beginn des Kalenderjahres 1964 höchstens 260 Prozent der Normalwerte.

(5) Ausgehend von den nach Absatz 3 festgesetzten Normalwerten wird für die forstwirtschaftliche Nutzung des einzelnen Betriebs der Ertragswert (Vergleichswert) abgeleitet. Dabei werden die Prozentsätze auf die Alters- oder Vorratsklassen angewendet.

(6) Der Wert der einzelnen Alters- oder Vorratsklasse beträgt mindestens 50 Deutsche Mark je Hektar.

(7) Mittelwald und Niederwald sind mit 50 Deutsche Mark je Hektar anzusetzen.

(8) Zur Förderung der Gleichmäßigkeit der Bewertung wird, ausgehend von den Normalwerten des Bewertungsgebiets nach Absatz 3, durch den Bewertungsbeirat (§§ 63 bis 66) für den forstwirtschaftlichen Nutzungsteil Hochwald in einzelnen Betrieben mit gegendüblichen Ertragsbedingungen (Hauptbewertungsstützpunkte) der Vergleichswert vorgeschlagen und durch Rechtsverordnung festgesetzt.

(9) Zur Berücksichtigung der rückläufigen Reinerträge sind die nach Absatz 5 ermittelten Ertragswerte (Vergleichswerte) um 40 Prozent zu vermindern; die Absätze 6 und 7 bleiben unberührt.

und 125

(1) Einheitswerte, die für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft nach den Wertverhältnissen vom 1. Januar 1935 festgestellt worden sind, werden ab dem 1. Januar 1991 nicht mehr angewendet.

(2) Anstelle der Einheitswerte für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft werden abweichend von § 19 Abs. 1 Ersatzwirtschaftswerte für das in Absatz 3 bezeichnete Vermögen ermittelt und ab 1. Januar 1991 der Besteuerung zugrunde gelegt. Der Bildung des Ersatzwirtschaftswerts ist abweichend von § 2 und § 34 Abs. 1, 3 bis 6 und 7 eine Nutzungseinheit zugrunde zu legen, in die alle von derselben Person (Nutzer) regelmäßig selbstgenutzten Wirtschaftsgüter des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens im Sinne des § 33 Abs. 2 einbezogen werden, auch wenn der Nutzer nicht Eigentümer ist. § 26 ist sinngemäß anzuwenden. Grundbesitz im Sinne des § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 und Satz 2 des Grundsteuergesetzes wird bei der Bildung des Ersatzwirtschaftswerts nicht berücksichtigt.

(3) Zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen gehören abweichend von § 33 Abs. 2 nicht die Wohngebäude einschließlich des dazugehörigen Grund und Bodens. Wohngrundstücke sind dem Grundvermögen zuzurechnen und nach den dafür geltenden Vorschriften zu bewerten.

(4) Der Ersatzwirtschaftswert wird unter sinngemäßer Anwendung der §§ 35, 36, 38, 40, 42 bis 45, 50 bis 54, 56, 59, 60 Abs. 2 und § 62 in einem vereinfachten Verfahren ermittelt. Bei dem Vergleich der Ertragsbedingungen sind abweichend von § 38 Abs. 2 Nr. 1 ausschließlich die in der Gegend als regelmäßig anzusehenden Verhältnisse zugrunde zu legen.

(5) Für die Ermittlung des Ersatzwirtschaftswerts sind die Wertverhältnisse maßgebend, die bei der Hauptfeststellung der Einheitswerte des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens in der Bundesrepublik Deutschland auf den 1. Januar 1964 zugrunde gelegt worden sind.

(6) Aus den Vergleichszahlen der Nutzungen und Nutzungsteile, ausgenommen die forstwirtschaftliche Nutzung und die sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzung, werden unter Anwendung der Ertragswerte des § 40 die Ersatzvergleichswerte als Bestandteile des Ersatzwirtschaftswerts ermittelt. Für die Nutzungen und Nutzungsteile gelten die folgenden Vergleichszahlen:

1.
Landwirtschaftliche Nutzung

a)Landwirtschaftliche Nutzung ohne Hopfen und Spargel
Die landwirtschaftliche Vergleichszahl in 100 je Hektar errechnet sich auf der Grundlage der Ergebnisse der Bodenschätzung unter Berücksichtigung weiterer natürlicher und wirtschaftlicher Ertragsbedingungen.
b)Hopfen
Hopfenbau-Vergleichszahl je Ar
40
c)Spargel
Spargelbau-Vergleichszahl je Ar
70
2.
Weinbauliche Nutzung
Weinbau-Vergleichszahlen je Ar:

a)Traubenerzeugung (Nichtausbau)22
b)Faßweinausbau25
c)Flaschenweinausbau30
3.
Gärtnerische Nutzung
Gartenbau-Vergleichszahlen je Ar:

a)Nutzungsteil Gemüse-, Blumen- und Zierpflanzenbau:
aa)Gemüsebau50
bb)Blumen- und Zierpflanzenbau100
b)Nutzungsteil Obstbau50
c)Nutzungsteil Baumschulen60
d)Für Nutzungsflächen unter Glas und Kunststoffplatten, ausgenommen Niederglas, erhöhen sich die vorstehenden Vergleichszahlen bei
aa)Gemüsebau
nicht heizbarum das 6fache,
heizbarum das 8fache,
bb)Blumen- und Zierpflanzenbau, Baumschulen
nicht heizbarum das 4fache,
heizbarum das 8fache.

(7) Für die folgenden Nutzungen werden unmittelbar Ersatzvergleichswerte angesetzt:

1.
Forstwirtschaftliche Nutzung

Der Ersatzvergleichswert beträgt 125 Deutsche Mark je Hektar.

2.
Sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzung

Der Ersatzvergleichswert beträgt bei

a)Binnenfischerei2 Deutsche Mark je kg des nachhaltigen Jahresfangs,
b)Teichwirtschaft
aa) Forellenteichwirtschaft20 000 Deutsche Mark je Hektar,
bb) übrige Teichwirtschaft1 000 Deutsche Mark je Hektar,
c)Fischzucht für Binnenfischerei und Teichwirtschaft
aa) für Forellenteichwirtschaft30 000 Deutsche Mark je Hektar,
bb) für übrige Binnenfischerei und Teichwirtschaft1 500 Deutsche Mark je Hektar,
d)Imkerei10 Deutsche Mark je Bienenkasten,
e)Wanderschäferei20 Deutsche Mark je Mutterschaft,
f)Saatzucht15 Prozent der nachhaltigen Jahreseinnahmen,
g)Weihnachtsbaumkultur3 000 Deutsche Mark je Hektar,
h)Pilzanbau25 Deutsche Mark je Quadratmeter,
i)Besamungsstationen20 Prozent der nachhaltigen Jahreseinnahmen.

Beträge in Deutscher Mark enthalten, gelten diese nach dem 31. Dezember 2001 als Berechnungsgrößen fort.

(3) § 145 Absatz 3 Satz 1 und 4,

(1) Unbebaute Grundstücke sind Grundstücke, auf denen sich keine benutzbaren Gebäude befinden. Die Benutzbarkeit beginnt im Zeitpunkt der Bezugsfertigkeit. Gebäude sind als bezugsfertig anzusehen, wenn den zukünftigen Bewohnern oder sonstigen Benutzern zugemutet werden kann, sie zu benutzen; die Abnahme durch die Bauaufsichtsbehörde ist nicht entscheidend.

(2) Befinden sich auf dem Grundstück Gebäude, die auf Dauer keiner oder nur einer unbedeutenden Nutzung zugeführt werden können, gilt das Grundstück als unbebaut; als unbedeutend gilt eine Nutzung, wenn die hierfür erzielte Jahresmiete (§ 146 Abs. 2) oder die übliche Miete (§ 146 Abs. 3) weniger als 1 Prozent des nach Absatz 3 anzusetzenden Werts beträgt. Als unbebautes Grundstück gilt auch ein Grundstück, auf dem infolge der Zerstörung oder des Verfalls der Gebäude auf Dauer benutzbarer Raum nicht mehr vorhanden ist.

(3) Der Wert eines unbebauten Grundstücks bestimmt sich regelmäßig nach seiner Fläche und dem um 20 Prozent ermäßigten Bodenrichtwert (§ 196 des Baugesetzbuchs in der jeweils geltenden Fassung). Die Bodenrichtwerte sind von den Gutachterausschüssen nach dem Baugesetzbuch zu ermitteln und den Finanzämtern mitzuteilen. Bei der Wertermittlung ist stets der Bodenrichtwert anzusetzen, der vom Gutachterausschuss zuletzt zu ermitteln war. Wird von den Gutachterausschüssen kein Bodenrichtwert ermittelt, ist der Bodenwert aus den Werten vergleichbarer Flächen abzuleiten und um 20 Prozent zu ermäßigen.

§ 166 Absatz 2 Nummer 1,

(1) Im Falle des § 162 Abs. 3 oder Abs. 4 ist der Liquidationswert nach Absatz 2 zu ermitteln und tritt mit Wirkung für die Vergangenheit an die Stelle des bisherigen Wertansatzes.

(2) Bei der Ermittlung des jeweiligen Liquidationswerts nach Absatz 1

1.
ist der Grund und Boden im Sinne des § 158 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 mit den zuletzt vor dem Bewertungsstichtag ermittelten Bodenrichtwerten zu bewerten. § 179 Satz 2 bis 4 gilt entsprechend. Zur Berücksichtigung der Liquidationskosten ist der ermittelte Bodenwert um 10 Prozent zu mindern;
2.
sind die übrigen Wirtschaftsgüter im Sinne des § 158 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 bis 5 mit ihrem gemeinen Wert zu bewerten. Zur Berücksichtigung der Liquidationskosten sind die ermittelten Werte um 10 Prozent zu mindern.

§ 179 Satz 4

Der Wert unbebauter Grundstücke bestimmt sich regelmäßig nach ihrer Fläche und den Bodenrichtwerten (§ 196 des Baugesetzbuchs). Die Bodenrichtwerte sind von den Gutachterausschüssen nach dem Baugesetzbuch zu ermitteln und den Finanzämtern mitzuteilen. Bei der Wertermittlung ist stets der Bodenrichtwert anzusetzen, der vom Gutachterausschuss zuletzt vor dem Bewertungsstichtag zu ermitteln war. Wird von den Gutachterausschüssen kein Bodenrichtwert ermittelt, ist der Bodenwert aus den Werten vergleichbarer Flächen abzuleiten.

und § 192 Satz 2

Ist das Grundstück mit einem Erbbaurecht belastet, sind die Werte für die wirtschaftliche Einheit Erbbaurecht (§ 193) und für die wirtschaftliche Einheit des belasteten Grundstücks (§ 194) gesondert zu ermitteln. Mit der Bewertung des Erbbaurechts (§ 193) ist die Verpflichtung zur Zahlung des Erbbauzinses und mit der Bewertung des Erbbaurechtsgrundstücks (§ 194) ist das Recht auf den Erbbauzins abgegolten; die hiernach ermittelten Grundbesitzwerte dürfen nicht weniger als 0 Euro betragen.

in der Fassung des Artikels 10 des Gesetzes vom 7. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2592) sind auf Bewertungsstichtage nach dem 13. Dezember 2011 anzuwenden.

(4) Anlage 1, Anlage 19 und Teil II der Anlage 24 in der Fassung des Artikels 10 des Gesetzes vom 7. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2592) sind auf Bewertungsstichtage nach dem 31. Dezember 2011 anzuwenden.

(5) § 11 Absatz 4

(1) Wertpapiere und Schuldbuchforderungen, die am Stichtag an einer deutschen Börse zum Handel im regulierten Markt zugelassen sind, werden mit dem niedrigsten am Stichtag für sie im regulierten Markt notierten Kurs angesetzt. Liegt am Stichtag eine Notierung nicht vor, so ist der letzte innerhalb von 30 Tagen vor dem Stichtag im regulierten Markt notierte Kurs maßgebend. Entsprechend sind die Wertpapiere zu bewerten, die in den Freiverkehr einbezogen sind.

(2) Anteile an Kapitalgesellschaften, die nicht unter Absatz 1 fallen, sind mit dem gemeinen Wert anzusetzen. Lässt sich der gemeine Wert nicht aus Verkäufen unter fremden Dritten ableiten, die weniger als ein Jahr zurückliegen, so ist er unter Berücksichtigung der Ertragsaussichten der Kapitalgesellschaft oder einer anderen anerkannten, auch im gewöhnlichen Geschäftsverkehr für nichtsteuerliche Zwecke üblichen Methode zu ermitteln; dabei ist die Methode anzuwenden, die ein Erwerber der Bemessung des Kaufpreises zu Grunde legen würde. Die Summe der gemeinen Werte der zum Betriebsvermögen gehörenden Wirtschaftsgüter und sonstigen aktiven Ansätze abzüglich der zum Betriebsvermögen gehörenden Schulden und sonstigen Abzüge (Substanzwert) der Gesellschaft darf nicht unterschritten werden; die §§ 99 und 103 sind anzuwenden. Die §§ 199 bis 203 sind zu berücksichtigen.

(2a) (weggefallen)

(3) Ist der gemeine Wert einer Anzahl von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft, die einer Person gehören, infolge besonderer Umstände (z. B. weil die Höhe der Beteiligung die Beherrschung der Kapitalgesellschaft ermöglicht) höher als der Wert, der sich auf Grund der Kurswerte (Absatz 1) oder der gemeinen Werte (Absatz 2) für die einzelnen Anteile insgesamt ergibt, so ist der gemeine Wert der Beteiligung maßgebend.

(4) Anteile oder Aktien, die Rechte an einem Investmentvermögen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs verbriefen, sind mit dem Rücknahmepreis anzusetzen.

in der Fassung des Artikels 3 des Gesetzes vom 18. Dezember 2013 (BGBl. I S. 4318) ist auf Bewertungsstichtage ab dem 22. Juli 2013 anzuwenden.

(6) § 48a

Werden Betriebsflächen durch einen anderen Nutzungsberechtigten als den Eigentümer bewirtschaftet, so ist

1.
bei der Sonderkultur Spargel (§ 52),
2.
bei den gärtnerischen Nutzungsteilen Gemüse, Blumen- und Zierpflanzenbau sowie Baumschulen (§ 61),
3.
bei der Saatzucht (§ 62 Abs. 1 Nr. 6)
der Unterschiedsbetrag zwischen dem für landwirtschaftliche Nutzung maßgebenden Vergleichswert und dem höheren Vergleichswert, der durch die unter den Nummern 1 bis 3 bezeichneten Nutzungen bedingt ist, bei der Feststellung des Einheitswerts des Eigentümers nicht zu berücksichtigen und für den Nutzungsberechtigten als selbständiger Einheitswert festzustellen. Ist ein Einheitswert für land- und forstwirtschaftliches Vermögen des Nutzungsberechtigten festzustellen, so ist der Unterschiedsbetrag in diesen Einheitswert einzubeziehen. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht, wenn der Eigentümer die Flächen bereits intensiv im Sinne der Nummern 1 bis 3 genutzt hat.

in der Fassung des Artikels 20 des Gesetzes vom 26. Juni 2013 (BGBl. I S. 1809) ist auf Bewertungsstichtage ab dem 1. Januar 2014 anzuwenden.

(7) § 26

Die Zurechnung mehrerer Wirtschaftsgüter zu einer wirtschaftlichen Einheit (§ 2) wird beim Grundbesitz im Sinne der §§ 33 bis 94, 99 und 125 bis 133 nicht dadurch ausgeschlossen, daß die Wirtschaftsgüter zum Teil dem einen, zum Teil dem anderen Ehegatten oder Lebenspartner gehören.

in der Fassung des Artikels 6 des Gesetzes vom 18. Juli 2014 (BGBl. I S. 1042) ist auf Bewertungsstichtage ab dem 1. August 2001 anzuwenden, soweit Feststellungsbescheide noch nicht bestandskräftig sind.

(8) § 97 Absatz 1b Satz 4

(1) Einen Gewerbebetrieb bilden insbesondere alle Wirtschaftsgüter, die den folgenden Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen gehören, wenn diese ihre Geschäftsleitung oder ihren Sitz im Inland haben:

1.
Kapitalgesellschaften (Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien, Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Europäische Gesellschaften);
2.
Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften;
3.
Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit;
4.
Kreditanstalten des öffentlichen Rechts;
5.
Gesellschaften im Sinne des § 15 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2, des § 15 Absatz 3, des § 18 Absatz 4 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes und, wenn sie ihrer Tätigkeit nach einer Gesellschaft im Sinne des § 15 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2, des § 15 Absatz 3 oder des § 18 Absatz 4 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes entsprechen, Gesellschaften im Sinne des § 1a Absatz 1 des Körperschaftsteuergesetzes und Gesellschaften im Sinne des § 1 Absatz 1 des Körperschaftsteuergesetzes mit Sitz im Ausland, deren Ort der Geschäftsleitung im Inland belegen ist, und die nach inländischem Gesellschaftsrecht als Personengesellschaft zu behandeln sind. Zum Gewerbebetrieb einer solchen Gesellschaft gehören auch die Wirtschaftsgüter, die im Eigentum eines Gesellschafters, mehrerer oder aller Gesellschafter stehen, und Schulden eines Gesellschafters, mehrerer oder aller Gesellschafter, soweit die Wirtschaftsgüter und Schulden bei der steuerlichen Gewinnermittlung zum Betriebsvermögen der Gesellschaft gehören (§ 95); diese Zurechnung geht anderen Zurechnungen vor.
§ 34 Abs. 6a und § 51a bleiben unberührt.

(1a) Der gemeine Wert eines Anteils am Betriebsvermögen einer in § 97 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 genannten Personengesellschaft ist wie folgt zu ermitteln und aufzuteilen:

1.
Der nach § 109 Abs. 2 ermittelte gemeine Wert des der Personengesellschaft gehörenden Betriebsvermögens (Gesamthandsvermögen) ist wie folgt aufzuteilen:
a)
die Kapitalkonten aus der Gesamthandsbilanz sind dem jeweiligen Gesellschafter vorweg zuzurechnen;
b)
der verbleibende Wert ist nach dem für die Gesellschaft maßgebenden Gewinnverteilungsschlüssel auf die Gesellschafter aufzuteilen; Vorabgewinnanteile sind nicht zu berücksichtigen.
2.
Für die Wirtschaftsgüter und Schulden des Sonderbetriebsvermögens eines Gesellschafters ist der gemeine Wert zu ermitteln. Er ist dem jeweiligen Gesellschafter zuzurechnen.
3.
Der Wert des Anteils eines Gesellschafters ergibt sich als Summe aus dem Anteil am Gesamthandsvermögen nach Nummer 1 und dem Wert des Sonderbetriebsvermögens nach Nummer 2.

(1b) Der gemeine Wert eines Anteils an einer in § 97 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 genannten Kapitalgesellschaft bestimmt sich nach dem Verhältnis des Anteils am Nennkapital (Grund- oder Stammkapital) der Gesellschaft zum gemeinen Wert des Betriebsvermögens der Kapitalgesellschaft im Bewertungsstichtag. Dies gilt auch, wenn das Nennkapital noch nicht vollständig eingezahlt ist. Richtet sich die Beteiligung am Vermögen und am Gewinn der Gesellschaft auf Grund einer ausdrücklichen Vereinbarung der Gesellschafter nach der jeweiligen Höhe des eingezahlten Nennkapitals, bezieht sich der gemeine Wert nur auf das tatsächlich eingezahlte Nennkapital. Abweichend von Satz 1 sind bei der Wertermittlung des Anteils vorbehaltlich des § 9 Absatz 2 und 3 Regelungen zu berücksichtigen, die sich auf den Wert des Anteils auswirken, wie insbesondere eine vom Verhältnis des Anteils am Nennkapital (Grund- oder Stammkapital) abweichende Gewinnverteilung.

(2) Einen Gewerbebetrieb bilden auch die Wirtschaftsgüter, die den sonstigen juristischen Personen des privaten Rechts, den nichtrechtsfähigen Vereinen, Anstalten, Stiftungen und anderen Zweckvermögen gehören, soweit sie einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (ausgenommen Land- und Forstwirtschaft) dienen.

(3) (weggefallen)

in der am 6. November 2015 geltenden Fassung ist auf Bewertungsstichtage nach dem 31. Dezember 2015 anzuwenden.

(9) § 154 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 und Satz 2

(1) Am Feststellungsverfahren sind beteiligt

1.
diejenigen, denen der Gegenstand der Feststellung zuzurechnen ist,
2.
diejenigen, die das Finanzamt zur Abgabe einer Feststellungserklärung aufgefordert hat;
3.
diejenigen, die eine Steuer als Schuldner oder Gesamtschuldner schulden und für deren Festsetzung die Feststellung von Bedeutung ist.
Gegenüber mehreren Beteiligten nach Satz 1 erfolgt eine gesonderte und einheitliche Feststellung (§ 179 Absatz 2 Satz 2 der Abgabenordnung).

(2) In den Fällen des § 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 ist der Feststellungsbescheid auch der Kapitalgesellschaft bekannt zu geben.

(3) Soweit der Gegenstand der Feststellung einer Erbengemeinschaft in Vertretung der Miterben zuzurechnen ist, ist § 183 der Abgabenordnung entsprechend anzuwenden. Bei der Bekanntgabe des Feststellungsbescheids ist darauf hinzuweisen, dass die Bekanntgabe mit Wirkung für und gegen alle Miterben erfolgt.

in der am 6. November 2015 geltenden Fassung ist auf Bewertungsstichtage nach dem 31. Dezember 2015 anzuwenden.

(10) Die §§ 190

(1) Bei der Ermittlung des Gebäudesachwerts ist von den Regelherstellungskosten des Gebäudes auszugehen. Regelherstellungskosten sind die gewöhnlichen Herstellungskosten je Flächeneinheit. Durch Multiplikation der jeweiligen nach Absatz 2 an den Bewertungsstichtag angepassten Regelherstellungskosten mit der Brutto-Grundfläche des Gebäudes ergibt sich der Gebäuderegelherstellungswert. Die Regelherstellungskosten sind in der Anlage 24 enthalten.

(2) Die Anpassung der Regelherstellungskosten erfolgt anhand der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baupreisindizes. Dabei ist auf die Preisindizes für die Bauwirtschaft abzustellen, die das Statistische Bundesamt für den Neubau in konventioneller Bauart von Wohn- und Nichtwohngebäuden jeweils als Jahresdurchschnitt ermittelt. Diese Preisindizes sind für alle Bewertungsstichtage des folgenden Kalenderjahres anzuwenden. Das Bundesministerium der Finanzen veröffentlicht die maßgebenden Baupreisindizes im Bundessteuerblatt.

(3) Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die Anlage 24 zu diesem Gesetz dadurch zu ändern, dass es die darin aufgeführten Regelherstellungskosten nach Maßgabe marktüblicher gewöhnlicher Herstellungskosten aktualisiert, soweit dies zur Ermittlung des gemeinen Werts erforderlich ist.

(4) Vom Gebäuderegelherstellungswert ist eine Alterswertminderung abzuziehen. Diese wird regelmäßig nach dem Verhältnis des Alters des Gebäudes am Bewertungsstichtag zur wirtschaftlichen Gesamtnutzungsdauer nach Anlage 22 bestimmt. Sind nach Bezugsfertigkeit des Gebäudes Veränderungen eingetreten, die die wirtschaftliche Gesamtnutzungsdauer des Gebäudes verlängert haben, so ist von einem entsprechenden späteren Baujahr auszugehen. Bei bestehender Abbruchverpflichtung für das Gebäude ist bei der Ermittlung der Alterswertminderung von der tatsächlichen Gesamtnutzungsdauer des Gebäudes auszugehen. Der nach Abzug der Alterswertminderung verbleibende Gebäudewert ist regelmäßig mit mindestens 30 Prozent des Gebäuderegelherstellungswerts anzusetzen.

, 195 Absatz 2 Satz 4 und 5

(1) In Fällen von Gebäuden auf fremdem Grund und Boden sind die Werte für die wirtschaftliche Einheit des Gebäudes auf fremdem Grund und Boden (Absatz 2) und die wirtschaftliche Einheit des belasteten Grundstücks (Absatz 3) gesondert zu ermitteln.

(2) Das Gebäude auf fremdem Grund und Boden wird bei einer Bewertung im Ertragswertverfahren mit dem Gebäudeertragswert nach § 185, bei einer Bewertung im Sachwertverfahren mit dem Gebäudesachwert nach § 190 bewertet. Ist der Nutzer verpflichtet, das Gebäude bei Ablauf des Nutzungsrechts zu beseitigen, ist bei der Ermittlung des Gebäudeertragswerts der Vervielfältiger nach Anlage 21 anzuwenden, der sich für die am Bewertungsstichtag verbleibende Nutzungsdauer ergibt. § 185 Abs. 3 Satz 5 ist nicht anzuwenden. Ist in diesen Fällen der Gebäudesachwert zu ermitteln, bemisst sich die Alterswertminderung im Sinne des § 190 Absatz 4 Satz 1 bis 3 nach dem Alter des Gebäudes am Bewertungsstichtag und der tatsächlichen Gesamtnutzungsdauer. § 190 Absatz 4 Satz 5 ist nicht anzuwenden.

(3) Der Wert des belasteten Grundstücks ist der auf den Bewertungsstichtag abgezinste Bodenwert nach § 179 zuzüglich des über die Restlaufzeit des Nutzungsrechts kapitalisierten Entgelts. Der Abzinsungsfaktor für den Bodenwert wird in Abhängigkeit vom Zinssatz nach § 193 Abs. 4 und der Restlaufzeit des Nutzungsverhältnisses ermittelt; er ist Anlage 26 zu entnehmen. Das über die Restlaufzeit des Nutzungsrechts kapitalisierte Entgelt ergibt sich durch Anwendung des Vervielfältigers nach Anlage 21 auf das zum Bewertungsstichtag vereinbarte jährliche Entgelt.

sowie die Anlagen 22, 24 und 25 in der am 6. November 2015 geltenden Fassung sind auf Bewertungsstichtage nach dem 31. Dezember 2015 anzuwenden.

(11) § 203

(1) Der in diesem Verfahren anzuwendende Kapitalisierungsfaktor beträgt 13,75.

(2) Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates den Kapitalisierungsfaktor an die Entwicklung der Zinsstrukturdaten anzupassen.

in der Fassung des Artikels 2 des Gesetzes vom 4. November 2016 (BGBl. I S. 2464) ist auf Bewertungsstichtage nach dem 31. Dezember 2015 anzuwenden.

(12) § 177 Absatz 1 und 2,

(1) Den Bewertungen nach den §§ 179 und 182 bis 196 ist der gemeine Wert (§ 9) zu Grunde zu legen.

(2) Die für die Wertermittlung erforderlichen Daten des Gutachterausschusses im Sinne des § 193 Absatz 5 Satz 2 des Baugesetzbuchs sind bei den Bewertungen nach den §§ 182 bis 196 für längstens zwei Jahre ab dem Ende des Kalenderjahres maßgeblich, in dem der vom Gutachterausschuss zugrunde gelegte Auswertungszeitraum endet. Soweit sich die maßgeblichen Wertverhältnisse nicht wesentlich geändert haben, können die Daten auch über einen längeren Zeitraum als zwei Jahre hinaus angewendet werden.

§ 179 Satz 3,

Der Wert unbebauter Grundstücke bestimmt sich regelmäßig nach ihrer Fläche und den Bodenrichtwerten (§ 196 des Baugesetzbuchs). Die Bodenrichtwerte sind von den Gutachterausschüssen nach dem Baugesetzbuch zu ermitteln und den Finanzämtern mitzuteilen. Bei der Wertermittlung ist stets der Bodenrichtwert anzusetzen, der vom Gutachterausschuss zuletzt vor dem Bewertungsstichtag zu ermitteln war. Wird von den Gutachterausschüssen kein Bodenrichtwert ermittelt, ist der Bodenwert aus den Werten vergleichbarer Flächen abzuleiten.

§ 183 Absatz 2 Satz 3,

(1) Bei Anwendung des Vergleichswertverfahrens sind Kaufpreise von Grundstücken heranzuziehen, die hinsichtlich der ihren Wert beeinflussenden Merkmale mit dem zu bewertenden Grundstück hinreichend übereinstimmen (Vergleichsgrundstücke). Grundlage sind vorrangig die von den Gutachterausschüssen im Sinne der §§ 192 ff. des Baugesetzbuchs mitgeteilten Vergleichspreise.

(2) Anstelle von Preisen für Vergleichsgrundstücke können von den Gutachterausschüssen für geeignete Bezugseinheiten, insbesondere Flächeneinheiten des Gebäudes, ermittelte und mitgeteilte Vergleichsfaktoren herangezogen werden. Bei Verwendung von Vergleichsfaktoren, die sich nur auf das Gebäude beziehen, ist der Bodenwert nach § 179 gesondert zu berücksichtigen. Anzuwenden sind die Vergleichsfaktoren, die von den Gutachterausschüssen für den letzten Auswertungszeitraum abgeleitet werden, der vor dem Kalenderjahr endet, in dem der Bewertungsstichtag liegt.

(3) Besonderheiten, insbesondere die den Wert beeinflussenden Belastungen privatrechtlicher und öffentlich-rechtlicher Art, werden im Vergleichswertverfahren nach den Absätzen 1 und 2 nicht berücksichtigt.

§ 187 Absatz 2 Satz 2 und 3,

(1) Bewirtschaftungskosten sind die bei gewöhnlicher Bewirtschaftung nachhaltig entstehenden Verwaltungskosten, Betriebskosten, Instandhaltungskosten und das Mietausfallwagnis; durch Umlagen gedeckte Betriebskosten bleiben unberücksichtigt.

(2) Die Bewirtschaftungskosten sind nach Erfahrungssätzen anzusetzen. Anzuwenden sind die Erfahrungssätze, die von den Gutachterausschüssen für den letzten Auswertungszeitraum abgeleitet werden, der vor dem Kalenderjahr endet, in dem der Bewertungsstichtag liegt. Soweit von den Gutachterausschüssen keine geeigneten Erfahrungssätze zur Verfügung stehen, ist von den pauschalierten Bewirtschaftungskosten nach Anlage 23 auszugehen.

§ 188 Absatz 2 Satz 1,

(1) Der Liegenschaftszinssatz ist der Zinssatz, mit dem der Verkehrswert von Grundstücken im Durchschnitt marktüblich verzinst wird.

(2) Anzuwenden sind die Liegenschaftszinssätze, die von den Gutachterausschüssen für den letzten Auswertungszeitraum abgeleitet werden, der vor dem Kalenderjahr endet, in dem der Bewertungsstichtag liegt. Soweit von den Gutachterausschüssen keine geeigneten Liegenschaftszinssätze zur Verfügung stehen, gelten die folgenden Zinssätze:

1.
5 Prozent für Mietwohngrundstücke,
2.
5,5 Prozent für gemischt genutzte Grundstücke mit einem gewerblichen Anteil von bis zu 50 Prozent, berechnet nach der Wohn- und Nutzfläche,
3.
6 Prozent für gemischt genutzte Grundstücke mit einem gewerblichen Anteil von mehr als 50 Prozent, berechnet nach der Wohn- und Nutzfläche, und
4.
6,5 Prozent für Geschäftsgrundstücke.

§ 191 Absatz 1 Satz 2,

(1) Als Wertzahlen im Sinne des § 189 Abs. 3 sind die Sachwertfaktoren anzuwenden, die von den Gutachterausschüssen im Sinne der §§ 192 ff. des Baugesetzbuchs für das Sachwertverfahren bei der Verkehrswertermittlung abgeleitet wurden. Anzuwenden sind die Sachwertfaktoren, die von den Gutachterausschüssen für den letzten Auswertungszeitraum abgeleitet werden, der vor dem Kalenderjahr endet, in dem der Bewertungsstichtag liegt.

(2) Soweit von den Gutachterausschüssen keine geeigneten Sachwertfaktoren zur Verfügung stehen, sind die in der Anlage 25 bestimmten Wertzahlen zu verwenden.

§ 193 Absatz 4 Satz 1

(1) Der Wert des Erbbaurechts ist im Vergleichswertverfahren nach § 183 zu ermitteln, wenn für das zu bewertende Erbbaurecht Vergleichskaufpreise oder aus Kaufpreisen abgeleitete Vergleichsfaktoren vorliegen.

(2) In allen anderen Fällen setzt sich der Wert des Erbbaurechts zusammen aus einem Bodenwertanteil nach Absatz 3 und einem Gebäudewertanteil nach Absatz 5.

(3) Der Bodenwertanteil ergibt sich aus der Differenz zwischen

1.
dem angemessenen Verzinsungsbetrag des Bodenwerts des unbelasteten Grundstücks nach Absatz 4 und
2.
dem vertraglich vereinbarten jährlichen Erbbauzins.
Der so ermittelte Unterschiedsbetrag ist über die Restlaufzeit des Erbbaurechts mit dem sich aus Anlage 21 ergebenden Vervielfältiger zu kapitalisieren.

(4) Der angemessene Verzinsungsbetrag des Bodenwerts des unbelasteten Grundstücks ergibt sich durch Anwendung des Liegenschaftszinssatzes im Sinne des § 188 Absatz 2 Satz 1 auf den Bodenwert nach § 179. Soweit von den Gutachterausschüssen keine geeigneten Liegenschaftszinssätze zur Verfügung stehen, gelten die folgenden Zinssätze:

1.
3 Prozent für Ein- und Zweifamilienhäuser und Wohnungseigentum, das wie Ein- und Zweifamilienhäuser gestaltet ist,
2.
5 Prozent für Mietwohngrundstücke und Wohnungseigentum, das nicht unter Nummer 1 fällt,
3.
5,5 Prozent für gemischt genutzte Grundstücke mit einem gewerblichen Anteil von bis zu 50 Prozent, berechnet nach der Wohn- und Nutzfläche, sowie sonstige bebaute Grundstücke,
4.
6 Prozent für gemischt genutzte Grundstücke mit einem gewerblichen Anteil von mehr als 50 Prozent, berechnet nach der Wohn- und Nutzfläche, und
5.
6,5 Prozent für Geschäftsgrundstücke und Teileigentum.

(5) Der Gebäudewertanteil ist bei der Bewertung des bebauten Grundstücks im Ertragswertverfahren der Gebäudeertragswert nach § 185, bei der Bewertung im Sachwertverfahren der Gebäudesachwert nach § 190. Ist der bei Ablauf des Erbbaurechts verbleibende Gebäudewert nicht oder nur teilweise zu entschädigen, ist der Gebäudewertanteil des Erbbaurechts um den Gebäudewertanteil des Erbbaugrundstücks nach § 194 Abs. 4 zu mindern.

und § 198 Absatz 1 bis 3

(1) Weist der Steuerpflichtige nach, dass der gemeine Wert der wirtschaftlichen Einheit am Bewertungsstichtag niedriger ist als der nach den §§ 179, 182 bis 196 ermittelte Wert, so ist dieser Wert anzusetzen. Für den Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts gelten grundsätzlich die auf Grund des § 199 Abs. 1 des Baugesetzbuchs erlassenen Vorschriften.

(2) Als Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts kann regelmäßig ein Gutachten des zuständigen Gutachterausschusses im Sinne der §§ 192 ff. des Baugesetzbuchs oder von Personen, die von einer staatlichen, staatlich anerkannten oder nach DIN EN ISO/IEC 17024 akkreditierten Stelle als Sachverständige oder Gutachter für die Wertermittlung von Grundstücken bestellt oder zertifiziert worden sind, dienen.

(3) Als Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts kann ein im gewöhnlichen Geschäftsverkehr innerhalb eines Jahres vor oder nach dem Bewertungsstichtag zustande gekommener Kaufpreis über das zu bewertende Grundstück dienen, wenn die maßgeblichen Verhältnisse hierfür gegenüber den Verhältnissen am Bewertungsstichtag unverändert sind.

in der Fassung des Artikels 1 des Gesetzes vom 16. Juli 2021 (BGBl. I S. 2931) sind auf Bewertungsstichtage nach dem 22. Juli 2021 anzuwenden.

§ 266 Erstmalige Anwendung des Siebenten Abschnitts des Zweiten Teils

(1) Die erste Hauptfeststellung für die Grundsteuerwerte nach § 221

(1) Die Grundsteuerwerte werden in Zeitabständen von je sieben Jahren allgemein festgestellt (Hauptfeststellung).

(2) Der Hauptfeststellung werden die Verhältnisse zu Beginn des Kalenderjahres (Hauptfeststellungszeitpunkt) zugrunde gelegt.

wird auf den 1. Januar 2022 für die Hauptveranlagung auf den 1. Januar 2025 durchgeführt.

(2) Für die Anwendung des § 219 Absatz 3

(1) Grundsteuerwerte werden für inländischen Grundbesitz, und zwar für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft (§§ 232 bis 234, 240) und für Grundstücke (§§ 243 und 244) gesondert festgestellt (§ 180 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 der Abgabenordnung).

(2) In dem Feststellungsbescheid (§ 179 der Abgabenordnung) sind auch Feststellungen zu treffen über:

1.
die Vermögensart und beim Grundvermögen auch über die Grundstücksart (§ 249) sowie
2.
die Zurechnung der wirtschaftlichen Einheit und bei mehreren Beteiligten über die Höhe ihrer Anteile.

(3) Die Feststellungen nach den Absätzen 1 und 2 erfolgen nur, soweit sie für die Besteuerung von Bedeutung sind.

bei der Hauptfeststellung nach Absatz 1 ist zu unterstellen, dass anstelle von Einheitswerten Grundsteuerwerte für die Besteuerung nach dem Grundsteuergesetz in der am 1. Januar 2022 geltenden Fassung von Bedeutung sind. Die Steuerbefreiungen des Grundsteuergesetzes in der am 1. Januar 2022 gültigen Fassung sind bei der Hauptfeststellung nach Absatz 1 zu beachten. Bei Artfortschreibungen und Zurechnungsfortschreibungen nach § 222 Absatz 2

(1) Der Grundsteuerwert wird neu festgestellt (Wertfortschreibung), wenn der in Euro ermittelte und auf volle 100 Euro abgerundete Wert, der sich für den Beginn eines Kalenderjahres ergibt, von dem entsprechenden Wert des letzten Feststellungszeitpunkts nach oben oder unten um mehr als 15 000 Euro abweicht.

(2) Über die Art oder Zurechnung der wirtschaftlichen Einheit (§ 219 Absatz 2) wird eine neue Feststellung getroffen (Artfortschreibung oder Zurechnungsfortschreibung), wenn sie von der zuletzt getroffenen Feststellung abweicht und es für die Besteuerung von Bedeutung ist.

(3) Eine Fortschreibung nach Absatz 1 oder 2 findet auch zur Beseitigung eines Fehlers der letzten Feststellung statt. § 176 der Abgabenordnung über den Vertrauensschutz bei der Aufhebung und Änderung von Steuerbescheiden ist hierbei entsprechend anzuwenden. Satz 2 gilt nur für die Feststellungszeitpunkte, die vor der Verkündung der maßgeblichen Entscheidung eines der in § 176 der Abgabenordnung genannten Gerichte liegen.

(4) Eine Fortschreibung ist vorzunehmen, wenn dem Finanzamt bekannt wird, dass die Voraussetzungen für sie vorliegen. Der Fortschreibung werden vorbehaltlich des § 227 die Verhältnisse im Fortschreibungszeitpunkt zugrunde gelegt. Fortschreibungszeitpunkt ist:

1.
bei einer Änderung der tatsächlichen Verhältnisse der Beginn des Kalenderjahres, das auf die Änderung folgt, und
2.
in den Fällen des Absatzes 3 der Beginn des Kalenderjahres, in dem der Fehler dem Finanzamt bekannt wird, bei einer Erhöhung des Grundsteuerwerts jedoch frühestens der Beginn des Kalenderjahres, in dem der Feststellungsbescheid erteilt wird.

ist von der Hauptfeststellung auf den 1. Januar 2022 bis zum 1. Januar 2025 zu unterstellen, dass anstelle von Einheitswerten Grundsteuerwerte nach dem Grundsteuergesetz in der jeweils geltenden Fassung von Bedeutung sind.

(3) Werden der Finanzbehörde durch eine Erklärung im Sinne des § 228

(1) Die Steuerpflichtigen haben Erklärungen zur Feststellung der Grundsteuerwerte für den Hauptfeststellungszeitpunkt oder einen anderen Feststellungszeitpunkt abzugeben, wenn sie hierzu durch die Finanzbehörde aufgefordert werden (§ 149 Absatz 1 Satz 2 der Abgabenordnung). Fordert die Finanzbehörde zur Abgabe einer Erklärung auf, hat sie eine Frist zur Abgabe der Erklärung zu bestimmen, die mindestens einen Monat betragen soll. Die Aufforderung zur Abgabe einer Erklärung kann vom Bundesministerium der Finanzen im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder durch öffentliche Bekanntmachung erfolgen.

(2) Eine Änderung der tatsächlichen Verhältnisse, die sich auf die Höhe des Grundsteuerwerts, die Vermögensart oder die Grundstücksart auswirken oder zu einer erstmaligen Feststellung führen kann, ist auf den Beginn des folgenden Kalenderjahres anzuzeigen. Gleiches gilt, wenn das Eigentum oder das wirtschaftliche Eigentum an einem auf fremdem Grund und Boden errichteten Gebäude übergegangen ist. Die Frist für die Abgabe dieser Anzeige beträgt einen Monat und beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem sich die tatsächlichen Verhältnisse geändert haben oder das Eigentum oder das wirtschaftliche Eigentum an einem auf fremdem Grund und Boden errichteten Gebäude übergegangen ist.

(3) Die Erklärung nach Absatz 1 und die Anzeige nach Absatz 2 sind abzugeben

1.
von dem Steuerpflichtigen, dem die wirtschaftliche Einheit zuzurechnen ist,
2.
bei einem Grundstück, das mit einem Erbbaurecht belastet ist, vom Erbbauberechtigten unter Mitwirkung des Erbbauverpflichteten oder
3.
bei einem Gebäude auf fremdem Grund und Boden vom Eigentümer des Grund und Bodens unter Mitwirkung des Eigentümers oder des wirtschaftlichen Eigentümers des Gebäudes.

(4) Die Erklärungen nach Absatz 1 und die Anzeigen nach Absatz 2 sind bei dem für die gesonderte Feststellung zuständigen Finanzamt abzugeben.

(5) Die Erklärungen nach Absatz 1 und die Anzeigen nach Absatz 2 sind Steuererklärungen im Sinne der Abgabenordnung, die eigenhändig zu unterschreiben sind.

(6) Die Erklärungen nach Absatz 1 und die Anzeigen nach Absatz 2 sind nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung zu übermitteln. Auf Antrag kann die Finanzbehörde zur Vermeidung unbilliger Härten auf eine Übermittlung durch Datenfernübertragung verzichten. Für die Entscheidung über den Antrag gilt § 150 Absatz 8 der Abgabenordnung.

auf den 1. Januar 2022 für die Bewertung eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft oder eines Grundstücks vor dem 1. Januar 2022 eingetretene Änderungen der tatsächlichen Verhältnisse erstmals bekannt, sind diese bei Fortschreibungen nach § 22

(1) Der Einheitswert wird neu festgestellt (Wertfortschreibung), wenn der in Deutscher Mark ermittelte und auf volle hundert Deutsche Mark abgerundete Wert, der sich für den Beginn eines Kalenderjahrs ergibt, von dem entsprechenden Wert des letzten Feststellungszeitpunkts nach oben um mehr als den zehnten Teil, mindestens aber um 5.000 Deutsche Mark, oder um mehr als 100.000 Deutsche Mark, nach unten um mehr als den zehnten Teil, mindestens aber um 500 Deutsche Mark, oder um mehr als 5.000 Deutsche Mark, abweicht.

(2) Über die Art oder Zurechnung des Gegenstandes (§ 19 Abs. 3 Nr. 1 und 2) wird eine neue Feststellung getroffen (Artfortschreibung oder Zurechnungsfortschreibung), wenn sie von der zuletzt getroffenen Feststellung abweicht und es für die Besteuerung von Bedeutung ist.

(3) Eine Fortschreibung nach Absatz 1 oder Absatz 2 findet auch zur Beseitigung eines Fehlers der letzten Feststellung statt. § 176 der Abgabenordnung ist hierbei entsprechend anzuwenden. Dies gilt jedoch nur für die Feststellungszeitpunkte, die vor der Verkündung der maßgeblichen Entscheidung eines obersten Gerichts des Bundes liegen.

(4) Eine Fortschreibung ist vorzunehmen, wenn dem Finanzamt bekannt wird, daß die Voraussetzungen für sie vorliegen. Der Fortschreibung werden vorbehaltlich des § 27 die Verhältnisse im Fortschreibungszeitpunkt zugrunde gelegt. Fortschreibungszeitpunkt ist

1.
bei einer Änderung der tatsächlichen Verhältnisse der Beginn des Kalenderjahrs, das auf die Änderung folgt;
2.
in den Fällen des Absatzes 3 der Beginn des Kalenderjahrs, in dem der Fehler dem Finanzamt bekannt wird, bei einer Erhöhung des Einheitswerts jedoch frühestens der Beginn des Kalenderjahrs, in dem der Feststellungsbescheid erteilt wird.
Die Vorschriften in § 35 Abs. 2 und den §§ 54 und 59 über die Zugrundelegung eines anderen Zeitpunkts bleiben unberührt.

und Nachfeststellungen nach § 23

(1) Für wirtschaftliche Einheiten, für die ein Einheitswert festzustellen ist, wird der Einheitswert nachträglich festgestellt (Nachfeststellung), wenn nach dem Hauptfeststellungszeitpunkt (§ 21 Abs. 2)

1.
die wirtschaftliche Einheit neu entsteht;
2.
eine bereits bestehende wirtschaftliche Einheit erstmals zu einer Steuer herangezogen werden soll.

(2) Der Nachfeststellung werden vorbehaltlich des § 27 die Verhältnisse im Nachfeststellungszeitpunkt zugrunde gelegt. Nachfeststellungszeitpunkt ist in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 der Beginn des Kalenderjahrs, das auf die Entstehung der wirtschaftlichen Einheit folgt, und in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 der Beginn des Kalenderjahrs, in dem der Einheitswert erstmals der Besteuerung zugrunde gelegt wird. Die Vorschriften in § 35 Abs. 2 und den §§ 54 und 59 über die Zugrundelegung eines anderen Zeitpunkts bleiben unberührt.

auf Feststellungszeitpunkte vor dem 1. Januar 2022 nicht zu berücksichtigen.

(4) Einheitswertbescheide, Grundsteuermessbescheide und Grundsteuerbescheide, die vor dem 1. Januar 2025 erlassen wurden, werden kraft Gesetzes zum 31. Dezember 2024 mit Wirkung für die Zukunft aufgehoben, soweit sie auf den §§ 19 bis 23

§ 19 Feststellung von Einheitswerten

(1) Einheitswerte werden für inländischen Grundbesitz, und zwar für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft (§§ 33, 48a und 51a), für Grundstücke (§§ 68 und 70) und für Betriebsgrundstücke (§ 99) festgestellt (§ 180 Abs. 1 Nr. 1 der Abgabenordnung).

(2) (weggefallen)

(3) In dem Feststellungsbescheid (§ 179 der Abgabenordnung) sind auch Feststellungen zu treffen

1.
über die Art der wirtschaftlichen Einheit und bei Grundstücken auch über die Grundstücksart (§§ 72, 74 und 75) oder die Grundstückshauptgruppe (§ 32 der weiter anzuwendenden Durchführungsverordnung zum Reichsbewertungsgesetz vom 2. Februar 1935, RGBl. I S. 81, zuletzt geändert durch die Verordnung zur Änderung der Durchführungsverordnung zum Vermögensteuergesetz, der Durchführungsverordnung zum Reichsbewertungsgesetz und der Aufbringungsumlage-Verordnung vom 8. Dezember 1944, RGBl. I S. 338);
2.
über die Zurechnung der wirtschaftlichen Einheit und bei mehreren Beteiligten über die Höhe ihrer Anteile.

(4) Feststellungen nach den Absätzen 1 und 3 erfolgen nur, wenn und soweit sie für die Besteuerung von Bedeutung sind.

§ 20 Ermittlung des Einheitswerts

Die Einheitswerte werden nach den Vorschriften dieses Abschnitts ermittelt. Bei der Ermittlung der Einheitswerte ist § 163 der Abgabenordnung nicht anzuwenden; dies gilt nicht für Übergangsregelungen, die die oberste Finanzbehörde eines Landes im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der übrigen Länder trifft.

§ 21 Hauptfeststellung

(1) Die Einheitswerte werden in Zeitabständen von je sechs Jahren allgemein festgestellt (Hauptfeststellung).

(2) Der Hauptfeststellung werden die Verhältnisse zu Beginn des Kalenderjahrs (Hauptfeststellungszeitpunkt) zugrunde gelegt. Die Vorschriften in § 35 Abs. 2 und den §§ 54 und 59 über die Zugrundelegung eines anderen Zeitpunkts bleiben unberührt.

§ 22 Fortschreibungen

(1) Der Einheitswert wird neu festgestellt (Wertfortschreibung), wenn der in Deutscher Mark ermittelte und auf volle hundert Deutsche Mark abgerundete Wert, der sich für den Beginn eines Kalenderjahrs ergibt, von dem entsprechenden Wert des letzten Feststellungszeitpunkts nach oben um mehr als den zehnten Teil, mindestens aber um 5.000 Deutsche Mark, oder um mehr als 100.000 Deutsche Mark, nach unten um mehr als den zehnten Teil, mindestens aber um 500 Deutsche Mark, oder um mehr als 5.000 Deutsche Mark, abweicht.

(2) Über die Art oder Zurechnung des Gegenstandes (§ 19 Abs. 3 Nr. 1 und 2) wird eine neue Feststellung getroffen (Artfortschreibung oder Zurechnungsfortschreibung), wenn sie von der zuletzt getroffenen Feststellung abweicht und es für die Besteuerung von Bedeutung ist.

(3) Eine Fortschreibung nach Absatz 1 oder Absatz 2 findet auch zur Beseitigung eines Fehlers der letzten Feststellung statt. § 176 der Abgabenordnung ist hierbei entsprechend anzuwenden. Dies gilt jedoch nur für die Feststellungszeitpunkte, die vor der Verkündung der maßgeblichen Entscheidung eines obersten Gerichts des Bundes liegen.

(4) Eine Fortschreibung ist vorzunehmen, wenn dem Finanzamt bekannt wird, daß die Voraussetzungen für sie vorliegen. Der Fortschreibung werden vorbehaltlich des § 27 die Verhältnisse im Fortschreibungszeitpunkt zugrunde gelegt. Fortschreibungszeitpunkt ist

1.
bei einer Änderung der tatsächlichen Verhältnisse der Beginn des Kalenderjahrs, das auf die Änderung folgt;
2.
in den Fällen des Absatzes 3 der Beginn des Kalenderjahrs, in dem der Fehler dem Finanzamt bekannt wird, bei einer Erhöhung des Einheitswerts jedoch frühestens der Beginn des Kalenderjahrs, in dem der Feststellungsbescheid erteilt wird.
Die Vorschriften in § 35 Abs. 2 und den §§ 54 und 59 über die Zugrundelegung eines anderen Zeitpunkts bleiben unberührt.

§ 23 Nachfeststellung

(1) Für wirtschaftliche Einheiten, für die ein Einheitswert festzustellen ist, wird der Einheitswert nachträglich festgestellt (Nachfeststellung), wenn nach dem Hauptfeststellungszeitpunkt (§ 21 Abs. 2)

1.
die wirtschaftliche Einheit neu entsteht;
2.
eine bereits bestehende wirtschaftliche Einheit erstmals zu einer Steuer herangezogen werden soll.

(2) Der Nachfeststellung werden vorbehaltlich des § 27 die Verhältnisse im Nachfeststellungszeitpunkt zugrunde gelegt. Nachfeststellungszeitpunkt ist in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 der Beginn des Kalenderjahrs, das auf die Entstehung der wirtschaftlichen Einheit folgt, und in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 der Beginn des Kalenderjahrs, in dem der Einheitswert erstmals der Besteuerung zugrunde gelegt wird. Die Vorschriften in § 35 Abs. 2 und den §§ 54 und 59 über die Zugrundelegung eines anderen Zeitpunkts bleiben unberührt.

, 27

Bei Fortschreibungen und bei Nachfeststellungen der Einheitswerte für Grundbesitz sind die Wertverhältnisse im Hauptfeststellungszeitpunkt zugrunde zu legen.

, 76

(1) Der Wert des Grundstücks ist vorbehaltlich des Absatzes 3 im Wege des Ertragswertverfahrens (§§ 78 bis 82) zu ermitteln für

1.
Mietwohngrundstücke,
2.
Geschäftsgrundstücke,
3.
gemischtgenutzte Grundstücke,
4.
Einfamilienhäuser,
5.
Zweifamilienhäuser.

(2) Für die sonstigen bebauten Grundstücke ist der Wert im Wege des Sachwertverfahrens (§§ 83 bis 90) zu ermitteln.

(3) Das Sachwertverfahren ist abweichend von Absatz 1 anzuwenden

1.
bei Einfamilienhäusern und Zweifamilienhäusern, die sich durch besondere Gestaltung oder Ausstattung wesentlich von den nach Absatz 1 zu bewertenden Einfamilienhäusern und Zweifamilienhäusern unterscheiden;
2.
bei solchen Gruppen von Geschäftsgrundstücken und in solchen Einzelfällen bebauter Grundstücke der in § 75 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 bezeichneten Grundstücksarten, für die weder eine Jahresrohmiete ermittelt noch die übliche Miete nach § 79 Abs. 2 geschätzt werden kann;
3.
bei Grundstücken mit Behelfsbauten und bei Grundstücken mit Gebäuden in einer Bauart oder Bauausführung, für die ein Vervielfältiger (§ 80) in den Anlagen 3 bis 8 nicht bestimmt ist.

, 79 Absatz 5,

(1) Jahresrohmiete ist das Gesamtentgelt, das die Mieter (Pächter) für die Benutzung des Grundstücks auf Grund vertraglicher Vereinbarungen nach dem Stand im Feststellungszeitpunkt für ein Jahr zu entrichten haben. Umlagen und alle sonstigen Leistungen des Mieters sind einzubeziehen. Zur Jahresrohmiete gehören auch Betriebskosten (z. B. Gebühren der Gemeinde), die durch die Gemeinde von den Mietern unmittelbar erhoben werden. Nicht einzubeziehen sind Untermietzuschläge, Kosten des Betriebs der zentralen Heizungs-, Warmwasserversorgungs- und Brennstoffversorgungsanlage sowie des Fahrstuhls, ferner alle Vergütungen für außergewöhnliche Nebenleistungen des Vermieters, die nicht die Raumnutzung betreffen (z. B. Bereitstellung von Wasserkraft, Dampfkraft, Preßluft, Kraftstrom und dergleichen), sowie Nebenleistungen des Vermieters, die nur einzelnen Mietern zugute kommen.

(2) Statt des Betrags nach Absatz 1 gilt die übliche Miete als Jahresrohmiete für solche Grundstücke oder Grundstücksteile,

1.
die eigengenutzt, ungenutzt, zu vorübergehendem Gebrauch oder unentgeltlich überlassen sind,
2.
die der Eigentümer dem Mieter zu einer um mehr als zwanzig Prozent von der üblichen Miete abweichenden tatsächlichen Miete überlassen hat.
Die übliche Miete ist in Anlehnung an die Jahresrohmiete zu schätzen, die für Räume gleicher oder ähnlicher Art, Lage und Ausstattung regelmäßig gezahlt wird.

(3) (weggefallen)

(4) (weggefallen)

(5) Bei Fortschreibungen und Nachfeststellungen gelten für die Höhe der Miete die Wertverhältnisse im Hauptfeststellungszeitpunkt.

§ 93 Absatz 1 Satz 2

(1) Jedes Wohnungseigentum und Teileigentum bildet eine wirtschaftliche Einheit. Für die Bestimmung der Grundstücksart (§ 75) ist die Nutzung des auf das Wohnungseigentum und Teileigentum entfallenden Gebäudeteils maßgebend. Die Vorschriften der §§ 76 bis 91 finden Anwendung, soweit sich nicht aus den Absätzen 2 und 3 etwas anderes ergibt.

(2) Das zu mehr als achtzig Prozent Wohnzwecken dienende Wohnungseigentum ist im Wege des Ertragswertverfahrens nach den Vorschriften zu bewerten, die für Mietwohngrundstücke maßgebend sind. Wohnungseigentum, das zu nicht mehr als achtzig Prozent, aber zu nicht weniger als zwanzig Prozent Wohnzwecken dient, ist im Wege des Ertragswertverfahrens nach den Vorschriften zu bewerten, die für gemischtgenutzte Grundstücke maßgebend sind.

(3) Entsprechen die im Grundbuch eingetragenen Miteigentumsanteile an dem gemeinschaftlichen Eigentum nicht dem Verhältnis der Jahresrohmiete zueinander, so kann dies bei der Feststellung des Wertes entsprechend berücksichtigt werden. Sind einzelne Räume, die im gemeinschaftlichen Eigentum stehen, vermietet, so ist ihr Wert nach den im Grundbuch eingetragenen Anteilen zu verteilen und bei den einzelnen wirtschaftlichen Einheiten zu erfassen.

des Bewertungsgesetzes in Verbindung mit Artikel 2 Absatz 1 Satz 1 und 3 des Gesetzes zur Änderung des Bewertungsgesetzes in der Fassung des Artikels 2 des Gesetzes vom 22. Juli 1970 (BGBl. I S. 1118) beruhen. Gleiches gilt für Einheitswertbescheide, Grundsteuermessbescheide und Grundsteuerbescheide, die vor dem 1. Januar 2025 erlassen wurden, soweit sie auf den §§ 33

(1) Zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen gehören alle Wirtschaftsgüter, die einem Betrieb der Land- und Forstwirtschaft dauernd zu dienen bestimmt sind. Betrieb der Land- und Forstwirtschaft ist die wirtschaftliche Einheit des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens.

(2) Zu den Wirtschaftsgütern, die einem Betrieb der Land- und Forstwirtschaft dauernd zu dienen bestimmt sind, gehören insbesondere der Grund und Boden, die Wohn- und Wirtschaftsgebäude, die stehenden Betriebsmittel und ein normaler Bestand an umlaufenden Betriebsmitteln; als normaler Bestand gilt ein solcher, der zur gesicherten Fortführung des Betriebes erforderlich ist.

(3) Zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen gehören nicht

1.
Zahlungsmittel, Geldforderungen, Geschäftsguthaben und Wertpapiere,
2.
Geldschulden,
3.
über den normalen Bestand hinausgehende Bestände (Überbestände) an umlaufenden Betriebsmitteln,
4.
Tierbestände oder Zweige des Tierbestands und die hiermit zusammenhängenden Wirtschaftsgüter (z. B. Gebäude und abgrenzbare Gebäudeteile mit den dazugehörenden Flächen, Betriebsmittel), wenn die Tiere weder nach § 51 oder § 51a zur landwirtschaftlichen Nutzung noch nach § 62 zur sonstigen land- und forstwirtschaftlichen Nutzung gehören. Die Zugehörigkeit der landwirtschaftlich genutzten Flächen zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen wird hierdurch nicht berührt.

, 34

(1) Ein Betrieb der Land- und Forstwirtschaft umfaßt

1.
den Wirtschaftsteil,
2.
den Wohnteil.

(2) Der Wirtschaftsteil eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft umfaßt

1.
die land- und forstwirtschaftlichen Nutzungen:
a)
die landwirtschaftliche Nutzung,
b)
die forstwirtschaftliche Nutzung,
c)
die weinbauliche Nutzung,
d)
die gärtnerische Nutzung,
e)
die sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzung;
2.
die folgenden nicht zu einer Nutzung nach Nummer 1 gehörenden Wirtschaftsgüter:
a)
Abbauland (§ 43),
b)
Geringstland (§ 44),
c)
Unland (§ 45);
3.
die Nebenbetriebe (§ 42).

(3) Der Wohnteil eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft umfaßt die Gebäude und Gebäudeteile, soweit sie dem Inhaber des Betriebs, den zu seinem Haushalt gehörenden Familienangehörigen und den Altenteilern zu Wohnzwecken dienen.

(4) In den Betrieb sind auch dem Eigentümer des Grund und Bodens nicht gehörende Gebäude, die auf dem Grund und Boden des Betriebs stehen, und dem Eigentümer des Grund und Bodens nicht gehörende Betriebsmittel, die der Bewirtschaftung des Betriebs dienen, einzubeziehen.

(5) Ein Anteil des Eigentümers eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft an einem Wirtschaftsgut ist in den Betrieb einzubeziehen, wenn es mit dem Betrieb zusammen genutzt wird.

(6) In einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft, der von einer Gesellschaft oder Gemeinschaft des bürgerlichen Rechts betrieben wird, sind auch die Wirtschaftsgüter einzubeziehen, die einem oder mehreren Beteiligten gehören und dem Betrieb zu dienen bestimmt sind.

(6a) Einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft bildet auch die gemeinschaftliche Tierhaltung (§ 51a) einschließlich der hiermit zusammenhängenden Wirtschaftsgüter.

(7) Einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft bilden auch Stückländereien. Stückländereien sind einzelne land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen, bei denen die Wirtschaftsgebäude oder die Betriebsmittel oder beide Arten von Wirtschaftsgütern nicht dem Eigentümer des Grund und Boden gehören.

, 125

(1) Einheitswerte, die für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft nach den Wertverhältnissen vom 1. Januar 1935 festgestellt worden sind, werden ab dem 1. Januar 1991 nicht mehr angewendet.

(2) Anstelle der Einheitswerte für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft werden abweichend von § 19 Abs. 1 Ersatzwirtschaftswerte für das in Absatz 3 bezeichnete Vermögen ermittelt und ab 1. Januar 1991 der Besteuerung zugrunde gelegt. Der Bildung des Ersatzwirtschaftswerts ist abweichend von § 2 und § 34 Abs. 1, 3 bis 6 und 7 eine Nutzungseinheit zugrunde zu legen, in die alle von derselben Person (Nutzer) regelmäßig selbstgenutzten Wirtschaftsgüter des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens im Sinne des § 33 Abs. 2 einbezogen werden, auch wenn der Nutzer nicht Eigentümer ist. § 26 ist sinngemäß anzuwenden. Grundbesitz im Sinne des § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 und Satz 2 des Grundsteuergesetzes wird bei der Bildung des Ersatzwirtschaftswerts nicht berücksichtigt.

(3) Zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen gehören abweichend von § 33 Abs. 2 nicht die Wohngebäude einschließlich des dazugehörigen Grund und Bodens. Wohngrundstücke sind dem Grundvermögen zuzurechnen und nach den dafür geltenden Vorschriften zu bewerten.

(4) Der Ersatzwirtschaftswert wird unter sinngemäßer Anwendung der §§ 35, 36, 38, 40, 42 bis 45, 50 bis 54, 56, 59, 60 Abs. 2 und § 62 in einem vereinfachten Verfahren ermittelt. Bei dem Vergleich der Ertragsbedingungen sind abweichend von § 38 Abs. 2 Nr. 1 ausschließlich die in der Gegend als regelmäßig anzusehenden Verhältnisse zugrunde zu legen.

(5) Für die Ermittlung des Ersatzwirtschaftswerts sind die Wertverhältnisse maßgebend, die bei der Hauptfeststellung der Einheitswerte des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens in der Bundesrepublik Deutschland auf den 1. Januar 1964 zugrunde gelegt worden sind.

(6) Aus den Vergleichszahlen der Nutzungen und Nutzungsteile, ausgenommen die forstwirtschaftliche Nutzung und die sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzung, werden unter Anwendung der Ertragswerte des § 40 die Ersatzvergleichswerte als Bestandteile des Ersatzwirtschaftswerts ermittelt. Für die Nutzungen und Nutzungsteile gelten die folgenden Vergleichszahlen:

1.
Landwirtschaftliche Nutzung

a)Landwirtschaftliche Nutzung ohne Hopfen und Spargel
Die landwirtschaftliche Vergleichszahl in 100 je Hektar errechnet sich auf der Grundlage der Ergebnisse der Bodenschätzung unter Berücksichtigung weiterer natürlicher und wirtschaftlicher Ertragsbedingungen.
b)Hopfen
Hopfenbau-Vergleichszahl je Ar
40
c)Spargel
Spargelbau-Vergleichszahl je Ar
70
2.
Weinbauliche Nutzung
Weinbau-Vergleichszahlen je Ar:

a)Traubenerzeugung (Nichtausbau)22
b)Faßweinausbau25
c)Flaschenweinausbau30
3.
Gärtnerische Nutzung
Gartenbau-Vergleichszahlen je Ar:

a)Nutzungsteil Gemüse-, Blumen- und Zierpflanzenbau:
aa)Gemüsebau50
bb)Blumen- und Zierpflanzenbau100
b)Nutzungsteil Obstbau50
c)Nutzungsteil Baumschulen60
d)Für Nutzungsflächen unter Glas und Kunststoffplatten, ausgenommen Niederglas, erhöhen sich die vorstehenden Vergleichszahlen bei
aa)Gemüsebau
nicht heizbarum das 6fache,
heizbarum das 8fache,
bb)Blumen- und Zierpflanzenbau, Baumschulen
nicht heizbarum das 4fache,
heizbarum das 8fache.

(7) Für die folgenden Nutzungen werden unmittelbar Ersatzvergleichswerte angesetzt:

1.
Forstwirtschaftliche Nutzung

Der Ersatzvergleichswert beträgt 125 Deutsche Mark je Hektar.

2.
Sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzung

Der Ersatzvergleichswert beträgt bei

a)Binnenfischerei2 Deutsche Mark je kg des nachhaltigen Jahresfangs,
b)Teichwirtschaft
aa) Forellenteichwirtschaft20 000 Deutsche Mark je Hektar,
bb) übrige Teichwirtschaft1 000 Deutsche Mark je Hektar,
c)Fischzucht für Binnenfischerei und Teichwirtschaft
aa) für Forellenteichwirtschaft30 000 Deutsche Mark je Hektar,
bb) für übrige Binnenfischerei und Teichwirtschaft1 500 Deutsche Mark je Hektar,
d)Imkerei10 Deutsche Mark je Bienenkasten,
e)Wanderschäferei20 Deutsche Mark je Mutterschaft,
f)Saatzucht15 Prozent der nachhaltigen Jahreseinnahmen,
g)Weihnachtsbaumkultur3 000 Deutsche Mark je Hektar,
h)Pilzanbau25 Deutsche Mark je Quadratmeter,
i)Besamungsstationen20 Prozent der nachhaltigen Jahreseinnahmen.

, 129

(1) Für Grundstücke gelten die Einheitswerte, die nach den Wertverhältnissen am 1. Januar 1935 festgestellt sind oder noch festgestellt werden (Einheitswerte 1935).

(2) Vorbehaltlich der §§ 129a bis 131 werden für die Ermittlung der Einheitswerte 1935 statt der §§ 27, 68 bis 94

1.
§§ 10, 11 Abs. 1 und 2 und Abs. 3 Satz 2, §§ 50 bis 53 des Bewertungsgesetzes der Deutschen Demokratischen Republik in der Fassung vom 18. September 1970 (Sonderdruck Nr. 674 des Gesetzblattes),
2.
§ 3a Abs. 1, §§ 32 bis 46 der Durchführungsverordnung zum Reichsbewertungsgesetz vom 2. Februar 1935 (RGBl. I S. 81), zuletzt geändert durch die Verordnung zur Änderung der Durchführungsverordnung zum Vermögensteuergesetz, der Durchführungsverordnung zum Reichsbewertungsgesetz und der Aufbringungsumlage-Verordnung vom 8. Dezember 1944 (RGBl. I S. 338), und
3.
die Rechtsverordnungen der Präsidenten der Landesfinanzämter über die Bewertung bebauter Grundstücke vom 17. Dezember 1934 (Reichsministerialblatt S. 785 ff.), soweit Teile des in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebietes in ihrem Geltungsbereich liegen,
weiter angewandt.

des Bewertungsgesetzes in der Fassung vom 1. Februar 1991 (BGBl. I S. 230), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 4. November 2016 (BGBl. I S. 2464) und § 42 des Grundsteuergesetzes vom 7. August 1973 (BGBl. I S. 965), das zuletzt durch Artikel 38 des Gesetzes vom 19. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2794) geändert worden ist, beruhen. Für die Bewertung des inländischen Grundbesitzes (§ 19 Absatz 1

(1) Einheitswerte werden für inländischen Grundbesitz, und zwar für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft (§§ 33, 48a und 51a), für Grundstücke (§§ 68 und 70) und für Betriebsgrundstücke (§ 99) festgestellt (§ 180 Abs. 1 Nr. 1 der Abgabenordnung).

(2) (weggefallen)

(3) In dem Feststellungsbescheid (§ 179 der Abgabenordnung) sind auch Feststellungen zu treffen

1.
über die Art der wirtschaftlichen Einheit und bei Grundstücken auch über die Grundstücksart (§§ 72, 74 und 75) oder die Grundstückshauptgruppe (§ 32 der weiter anzuwendenden Durchführungsverordnung zum Reichsbewertungsgesetz vom 2. Februar 1935, RGBl. I S. 81, zuletzt geändert durch die Verordnung zur Änderung der Durchführungsverordnung zum Vermögensteuergesetz, der Durchführungsverordnung zum Reichsbewertungsgesetz und der Aufbringungsumlage-Verordnung vom 8. Dezember 1944, RGBl. I S. 338);
2.
über die Zurechnung der wirtschaftlichen Einheit und bei mehreren Beteiligten über die Höhe ihrer Anteile.

(4) Feststellungen nach den Absätzen 1 und 3 erfolgen nur, wenn und soweit sie für die Besteuerung von Bedeutung sind.

in der Fassung vom 31. Dezember 2024) für Zwecke der Grundsteuer bis einschließlich zum Kalenderjahr 2024 ist das Bewertungsgesetz in der Fassung vom 1. Februar 1991 (BGBl. I S. 230), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 4. November 2016 (BGBl. I S. 2464) geändert worden ist, weiter anzuwenden.

(5) Bestehende wirtschaftliche Einheiten, die für Zwecke der Einheitsbewertung unter Anwendung der §§ 26

Die Zurechnung mehrerer Wirtschaftsgüter zu einer wirtschaftlichen Einheit (§ 2) wird beim Grundbesitz im Sinne der §§ 33 bis 94, 99 und 125 bis 133 nicht dadurch ausgeschlossen, daß die Wirtschaftsgüter zum Teil dem einen, zum Teil dem anderen Ehegatten oder Lebenspartner gehören.

oder 34 Absatz 4 bis 6

(1) Ein Betrieb der Land- und Forstwirtschaft umfaßt

1.
den Wirtschaftsteil,
2.
den Wohnteil.

(2) Der Wirtschaftsteil eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft umfaßt

1.
die land- und forstwirtschaftlichen Nutzungen:
a)
die landwirtschaftliche Nutzung,
b)
die forstwirtschaftliche Nutzung,
c)
die weinbauliche Nutzung,
d)
die gärtnerische Nutzung,
e)
die sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzung;
2.
die folgenden nicht zu einer Nutzung nach Nummer 1 gehörenden Wirtschaftsgüter:
a)
Abbauland (§ 43),
b)
Geringstland (§ 44),
c)
Unland (§ 45);
3.
die Nebenbetriebe (§ 42).

(3) Der Wohnteil eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft umfaßt die Gebäude und Gebäudeteile, soweit sie dem Inhaber des Betriebs, den zu seinem Haushalt gehörenden Familienangehörigen und den Altenteilern zu Wohnzwecken dienen.

(4) In den Betrieb sind auch dem Eigentümer des Grund und Bodens nicht gehörende Gebäude, die auf dem Grund und Boden des Betriebs stehen, und dem Eigentümer des Grund und Bodens nicht gehörende Betriebsmittel, die der Bewirtschaftung des Betriebs dienen, einzubeziehen.

(5) Ein Anteil des Eigentümers eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft an einem Wirtschaftsgut ist in den Betrieb einzubeziehen, wenn es mit dem Betrieb zusammen genutzt wird.

(6) In einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft, der von einer Gesellschaft oder Gemeinschaft des bürgerlichen Rechts betrieben wird, sind auch die Wirtschaftsgüter einzubeziehen, die einem oder mehreren Beteiligten gehören und dem Betrieb zu dienen bestimmt sind.

(6a) Einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft bildet auch die gemeinschaftliche Tierhaltung (§ 51a) einschließlich der hiermit zusammenhängenden Wirtschaftsgüter.

(7) Einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft bilden auch Stückländereien. Stückländereien sind einzelne land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen, bei denen die Wirtschaftsgebäude oder die Betriebsmittel oder beide Arten von Wirtschaftsgütern nicht dem Eigentümer des Grund und Boden gehören.

in der bis zum 31. Dezember 2024 gültigen Fassung gebildet wurden, können weiterhin für Zwecke der Feststellung von Grundsteuerwerten nach den Regelungen des Siebenten Abschnitts zugrunde gelegt werden.

Anlage 1 (zu § 51)
Umrechnungsschlüssel für Tierbestände in Vieheinheiten nach dem Futterbedarf

(Fundstelle: BGBl. I 2011, 2619 - 2620)

Tierart1 Tier
Alpakas0,08VE
Damtiere
Damtiere unter 1 Jahr0,04VE
Damtiere 1 Jahr und älter0,08VE
Geflügel
Legehennen (einschließlich einer normalen Aufzucht zur Ergänzung des Bestandes)0,02VE
Legehennen aus zugekauften Junghennen0,0183VE
Zuchtputen, -enten, -gänse0,04VE
Kaninchen
Zucht- und Angorakaninchen0,025VE
Lamas0,1VE
Pferde
Pferde unter 3 Jahren und Kleinpferde0,7VE
Pferde 3 Jahre und älter1,1VE
Rindvieh
Kälber und Jungvieh unter 1 Jahr (einschließlich Mastkälber, Starterkälber und Fresser)0,3VE
Jungvieh 1 bis 2 Jahre alt0,7VE
Färsen (älter als 2 Jahre)1VE
Masttiere (Mastdauer weniger als 1 Jahr)1VE
Kühe (einschließlich Mutter- und Ammenkühe mit den dazugehörigen Saugkälbern)1VE
Zuchtbullen, Zugochsen1,2VE
Schafe
Schafe unter 1 Jahr einschließlich Mastlämmer0,05VE
Schafe 1 Jahr und älter0,1VE
Schweine
Zuchtschweine (einschließlich Jungzuchtschweine über etwa 90 kg)0,33VE
Strauße
Zuchttiere 14 Monate und älter0,32VE
Jungtiere/Masttiere unter 14 Monate0,25VE
Ziegen0,08VE
Geflügel
Jungmasthühner (bis zu 6 Durchgänge je Jahr – schwere Tiere)0,0017VE
(mehr als 6 Durchgänge je Jahr – leichte Tiere)0,0013VE
Junghennen0,0017VE
Mastenten0,0033VE
Mastenten in der Aufzuchtphase0,0011VE
Mastenten in der Mastphase0,0022VE
Mastputen aus selbst erzeugten Jungputen0,0067VE
Mastputen aus zugekauften Jungputen0,005VE
Jungputen (bis etwa 8 Wochen)0,0017VE
Mastgänse0,0067VE
Kaninchen
Mastkaninchen0,0025VE
Rindvieh
Masttiere (Mastdauer 1 Jahr und mehr)1VE
Schweine
Leichte Ferkel (bis etwa 12 kg)0,01VE
Ferkel (über etwa 12 bis etwa 20 kg)0,02VE
Schwere Ferkel und leichte Läufer (über etwa 20 bis etwa 30 kg)0,04VE
Läufer (über etwa 30 bis etwa 45 kg)0,06VE
Schwere Läufer (über etwa 45 bis etwa 60 kg)0,08VE
Mastschweine0,16VE
Jungzuchtschweine bis etwa 90 kg0,12VE

Anlage 2 Gruppen der Zweige des Tierbestands nach der Flächenabhängigkeit

(Fundstelle: BGBl. I 1991, 263)


1.Mehr flächenabhängige Zweige des Tierbestands
Pferdehaltung,
Pferdezucht,
Schafzucht,
Schafhaltung,
Rindviehzucht,
Milchviehhaltung,
Rindviehmast.
2.Weniger flächenabhängige Zweige des Tierbestands
Schweinezucht,
Schweinemast,
Hühnerzucht,
Entenzucht,
Gänsezucht,
Putenzucht,
Legehennenhaltung,
Junghühnermast,
Entenmast,
Gänsemast,
Putenmast.

Anlage 3 Mietwohngrundstücke
Vervielfältiger

(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1991, 264)

A.
bei Massivbauten mit Mauerwerk aus Ziegelsteinen, Natursteinen, Kalksandsteinen, Schwemmsteinen oder ähnlichen Steinen sowie bei Stahl- und Stahlbetonskelettbauten außer bei solchen Bauten, die unter B fallen
Gemeindegrößenklassen
bis 2.000über
2.000
bis
5.000
über
5.000
bis
10.000
über
10.000
bis
50.000
über
50.000
bis
100.000
über
100.000
bis
200.000
über
200.000
bis
500.000
über
500.000 Einwohner
Altbauten
vor 18957,26,95,85,85,75,55,45,3
1895 bis 18997,47,16,05,95,85,75,55,4
1900 bis 19047,87,56,26,26,05,95,75,6
1905 bis 19158,37,96,66,56,36,26,05,8
1916 bis 31.3.19248,78,46,96,76,56,46,26,1
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.19349,89,58,38,28,07,87,77,5
1. 1.1935 bis 20. 6.194810,29,88,68,48,28,07,97,7
Nachkriegsbauten
nach dem
20. 6.19489,89,79,59,29,09,09,09,1
B.
bei Holzfachwerkbauten mit Ziegelsteinausmauerung, Gebäuden aus großformatigen Bimsbetonplatten oder ähnlichen Platten sowie bei anderen eingeschossigen massiven Gebäuden in leichter Bauausführung
Altbauten
vor 19086,66,35,35,45,35,25,15,0
1908 bis 19156,96,65,65,65,55,45,35,1
1916 bis 31.3.19247,77,46,16,16,05,85,75,5
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.19349,08,77,77,67,57,37,27,0
1. 1.1935 bis 20. 6.19489,69,38,28,07,87,77,57,4
Nachkriegsbauten
nach dem
20. 6.19489,59,49,28,98,78,78,78,8
C.
bei Holzfachwerkbauten mit Lehmausfachung und besonders haltbaren Holzbauten mit massiven Fundamenten
Altbauten
vor dem
1. 4.19245,75,54,74,94,84,74,64,5
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.19347,37,06,46,46,36,26,16,0
1. 1.1935 bis 20. 6.19488,58,27,37,27,17,06,86,7
Nachkriegsbauten
nach dem
20. 6.19488,98,78,68,38,18,18,18,3

Anlage 4 Gemischtgenutzte Grundstücke mit einem gewerblichen Anteil an der Jahresrohmiete bis zu 50 v. H.
Vervielfältiger

(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1991, 265)

A.
bei Massivbauten mit Mauerwerk aus Ziegelsteinen, Natursteinen, Kalksandsteinen, Schwemmsteinen oder ähnlichen Steinen sowie bei Stahl- und Stahlbetonskelettbauten außer bei solchen Bauten, die unter B fallen
Gemeindegrößenklassen
bis 2.000über
2.000
bis
5.000
über
5.000
bis
10.000
über
10.000
bis
50.000
über
50.000
bis
100.000
über
100.000
bis
200.000
über
200.000
bis
500.000
über
500.000 Einwohner
Altbauten
vor 18957,67,36,46,46,16,05,96,1
1895 bis 18997,87,66,66,56,36,26,06,3
1900 bis 19048,27,96,96,86,56,46,36,4
1905 bis 19158,78,47,27,16,86,76,56,7
1916 bis 31.3.19249,18,87,67,47,16,96,86,9
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.193410,29,68,48,18,07,87,77,8
1. 1.1935 bis 20. 6.194810,59,88,68,38,28,07,97,9
Nachkriegsbauten
nach dem
20. 6.19489,99,69,29,19,09,09,09,0
B.
bei Holzfachwerkbauten mit Ziegelsteinausmauerung, Gebäuden aus großformatigen Bimsbetonplatten oder ähnlichen Platten sowie bei anderen eingeschossigen massiven Gebäuden in leichter Bauausführung
Altbauten
vor 19087,06,75,96,05,75,65,55,8
1908 bis 19157,37,06,26,25,95,85,76,0
1916 bis 31.3.19248,17,86,86,76,46,36,26,4
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.19349,38,87,77,67,57,37,27,3
1. 1.1935 bis 20. 6.19489,99,38,28,07,87,77,57,6
Nachkriegsbauten
nach dem
20. 6.19489,69,39,08,98,78,78,78,8
C.
bei Holzfachwerkbauten mit Lehmausfachung und besonders haltbaren Holzbauten mit massiven Fundamenten
Altbauten
vor dem
1. 4.19246,15,95,25,45,25,15,05,4
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.19347,77,26,46,56,46,36,16,4
1. 1.1935 bis 20. 6.19488,88,37,37,37,17,06,97,1
Nachkriegsbauten
nach dem
20. 6.19489,08,78,48,48,28,28,28,4

Anlage 5 Gemischtgenutzte Grundstücke mit einem gewerblichen Anteil an der Jahresrohmiete von mehr als 50 v. H.
Vervielfältiger

(Fundstelle: BGBl. I 1991, 266)


A.bei Massivbauten mit Mauerwerk aus Ziegelsteinen, Natursteinen, Kalksandsteinen, Schwemmsteinen oder ähnlichen Steinen sowie bei Stahl- und Stahlbetonskelettbauten außer bei solchen Bauten, die unter B fallen
Gemeindegrößenklassen
bis 2.000über 2.000 bis 5.000über 5.000 bis 10.000über 10.000 bis 50.000über 50.000 bis 100.000über 100.000 bis 200.000über 200.000 bis 500.000über 500.000 Einwohner
Altbauten
vor 18957,67,26,46,66,46,46,46,4
1895 bis 18997,87,46,66,86,56,56,56,5
1900 bis 19048,27,86,87,06,76,76,76,7
1905 bis 19158,68,27,17,27,07,07,07,0
1916 bis 31.3.19249,08,67,47,57,27,27,27,2
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.19349,79,18,08,17,97,97,97,9
1. 1.1935 bis 20. 6.194810,09,48,28,38,18,18,18,1
Nachkriegsbauten
nach dem 20. 6.19489,69,38,98,98,78,88,88,8
B.bei Holzfachwerkbauten mit Ziegelsteinausmauerung, Gebäuden aus großformatigen Bimsbetonplatten oder ähnlichen Platten sowie bei anderen eingeschossigen massiven Gebäuden in leichter Bauausführung
Altbauten
vor 19087,06,76,06,36,16,16,16,1
1908 bis 19157,37,06,26,56,26,26,26,2
1916 bis 31.3.19248,17,76,76,96,76,76,76,7
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.19349,08,47,57,67,57,57,57,5
1. 1.1935 bis 20. 6.19489,58,97,87,97,87,87,87,8
Nachkriegsbauten
nach dem 20. 6.19489,39,08,68,78,58,68,68,6
C.bei Holzfachwerkbauten mit Lehmausfachung und besonders haltbaren Holzbauten mit massiven Fundamenten
Altbauten
vor dem 1. 4.19246,25,95,55,85,65,65,65,6
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.19347,47,06,46,76,56,56,56,5
1. 1.1935 bis 20. 6.19488,58,07,27,37,27,27,27,2
Nachkriegsbauten
nach dem 20. 6.19488,88,58,18,28,18,28,28,2

Anlage 6 Geschäftsgrundstücke
Vervielfältiger

(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1991, 267)

A.
bei Massivbauten mit Mauerwerk aus Ziegelsteinen, Natursteinen, Kalksandsteinen, Schwemmsteinen oder ähnlichen Steinen sowie bei Stahl- und Stahlbetonskelettbauten außer bei solchen Bauten, die unter B fallen
Gemeindegrößenklassen
bis
2.000
über
2.000
bis
5.000
über
5.000
bis
10.000
über
10.000
bis
50.000
über
50.000
bis
100.000
über
100.000
bis
200.000
über
200.000
bis
500.000
über
500.000
Einwohner
Altbauten
vor 18957,87,56,76,96,86,86,86,8
1895 bis 18998,07,76,97,07,07,07,07,0
1900 bis 19048,37,97,17,27,17,17,17,1
1905 bis 19158,78,37,47,57,47,47,47,4
1916 bis 31.3.19249,08,67,77,87,67,67,67,6
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.19349,49,08,08,08,08,08,08,0
1. 1.1935 bis 20. 6.19489,69,28,18,28,18,18,18,1
Nachkriegsbauten
nach dem
20. 6.19489,49,29,09,08,98,98,98,9
B.
bei Holzfachwerkbauten mit Ziegelsteinausmauerung, Gebäuden aus großformatigen Bimsbetonplatten oder ähnlichen Platten sowie bei anderen eingeschossigen massiven Gebäuden in leichter Bauausführung
Altbauten
vor 19087,37,06,36,56,56,56,56,5
1908 bis 19157,67,26,56,76,76,76,76,7
1916 bis 31.3.19248,27,87,07,27,17,17,17,1
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.19348,88,47,57,67,67,67,67,6
1. 1.1935 bis 20. 6.19489,28,87,87,97,87,87,87,8
Nachkriegsbauten
nach dem
20. 6.19489,19,08,78,88,78,78,78,7
C.
bei Holzfachwerkbauten mit Lehmausfachung und besonders haltbaren Holzbauten mit massiven Fundamenten
Altbauten
vor dem
1. 4.19246,66,35,76,06,16,16,16,1
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.19347,57,26,56,76,86,86,86,8
1. 1.1935 bis 20. 6.19488,48,07,27,37,37,37,37,3
Nachkriegsbauten
nach dem
20. 6.19488,78,68,38,48,38,38,48,4

Anlage 7 Einfamilienhäuser
Vervielfältiger

(Fundstelle: BGBl. I 1991, 268)


A.bei Massivbauten mit Mauerwerk aus Ziegelsteinen, Natursteinen, Kalksandsteinen, Schwemmsteinen oder ähnlichen Steinen sowie bei Stahl- und Stahlbetonskelettbauten außer bei solchen Bauten, die unter B fallen
Gemeindegrößenklassen
bis 2.000über 2.000 bis 5.000über 5.000 bis 10.000über 10.000 bis 50.000über 50.000 bis 100.000über 100.000 bis 200.000über 200.000 bis 500.000über 500.000 Einwohner
Altbauten
vor 18959,59,07,77,47,87,87,87,8
1895 bis 18999,89,37,97,68,08,08,08,0
1900 bis 190410,39,88,37,98,28,28,28,2
1905 bis 191511,010,48,78,48,68,68,68,6
1916 bis 31.3.192411,611,09,18,88,98,98,98,9
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.193413,112,410,610,210,210,210,210,2
1. 1.1935 bis 20. 6.194813,512,910,910,510,410,410,410,4
Nachkriegsbauten
nach dem 20. 6.194813,012,412,011,811,811,811,811,9
B.bei Holzfachwerkbauten mit Ziegelsteinausmauerung, Gebäuden aus großformatigen Bimsbetonplatten oder ähnlichen Platten sowie bei anderen eingeschossigen massiven Gebäuden in leichter Bauausführung
Altbauten
vor 19088,78,37,16,87,37,37,37,3
1908 bis 19159,18,77,47,17,67,67,67,6
1916 bis 31.3.192410,29,68,17,88,18,18,18,1
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.193411,911,39,79,49,49,49,49,4
1. 1.1935 bis 20. 6.194812,712,110,39,99,99,99,99,9
Nachkriegsbauten
nach dem 20. 6.194812,511,911,511,411,411,411,411,5
C.bei Holzfachwerkbauten mit Lehmausfachung und besonders haltbaren Holzbauten mit massiven Fundamenten
Altbauten
vor dem 1. 4.19247,77,36,36,16,76,76,76,7
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.19349,69,18,07,78,08,08,08,0
1. 1.1935 bis 20. 6.194811,110,69,28,99,09,09,09,0
Nachkriegsbauten
nach dem 20. 6.194811,510,910,610,610,610,610,610,8

Anlage 8 Zweifamilienhäuser
Vervielfältiger

(Fundstelle: BGBl. I 1991, 269)


A.bei Massivbauten mit Mauerwerk aus Ziegelsteinen, Natursteinen, Kalksandsteinen, Schwemmsteinen oder ähnlichen Steinen sowie bei Stahl- und Stahlbetonskelettbauten außer bei solchen Bauten, die unter B fallen
Gemeindegrößenklassen
bis 2.000über 2.000 bis 5.000über 5.000 bis 10.000über 10.000 bis 50.000über 50.000 bis 100.000über 100.000 bis 200.000über 200.000 bis 500.000über 500.000 Einwohner
Altbauten
vor 18958,68,16,96,77,06,86,86,8
1895 bis 18998,88,47,16,97,17,07,07,0
1900 bis 19049,38,87,47,17,47,27,27,2
1905 bis 19159,89,37,87,57,77,57,57,5
1916 bis 31.3.192410,39,78,27,88,07,87,87,8
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.193411,611,09,59,19,09,09,09,0
1. 1.1935 bis 20. 6.194811,911,39,79,39,29,29,29,2
Nachkriegsbauten
nach dem 20. 6.194811,411,010,610,510,510,510,510,5
B.bei Holzfachwerkbauten mit Ziegelsteinausmauerung, Gebäuden aus großformatigen Bimsbetonplatten oder ähnlichen Platten sowie bei anderen eingeschossigen massiven Gebäuden in leichter Bauausführung
Altbauten
vor 19087,97,56,46,26,66,56,56,5
1908 bis 19158,37,86,76,46,86,76,76,7
1916 bis 31.3.19249,18,67,37,07,37,17,17,1
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.193410,610,18,78,48,58,58,58,5
1. 1.1935 bis 20. 6.194811,210,79,28,98,88,88,88,8
Nachkriegsbauten
nach dem 20. 6.194811,010,610,210,110,110,110,110,2
C.bei Holzfachwerkbauten mit Lehmausfachung und besonders haltbaren Holzbauten mit massiven Fundamenten
Altbauten
vor dem 1. 4.19247,06,75,85,66,16,06,06,0
Neubauten
1. 4.1924 bis 31.12.19348,78,37,37,07,37,37,37,3
1. 1.1935 bis 20. 6.194810,09,58,38,08,18,18,18,1
Nachkriegsbauten
nach dem 20. 6.194810,29,89,59,59,59,59,59,7

Anlage 9 (weggefallen)

Anlage 9a (zu § 13)
Kapitalwert einer wiederkehrenden, zeitlich beschränkten Nutzung oder Leistung im Jahresbetrag von einem Euro

(Fundstelle: BGBl. I 1992, 1860 u. 1861;
bezüglich der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)


Der Kapitalwert ist unter Berücksichtigung von Zwischenzinsen und Zinseszinsen mit 5,5 Prozent errechnet worden. Er ist der Mittelwert zwischen dem Kapitalwert für jährlich vorschüssige und jährlich nachschüssige Zahlungsweise.

Laufzeit
in Jahren
Kapitalwert
10,974
21,897
32,772
43,602
54,388
65,133
75,839
86,509
97,143
107,745
118,315
128,856
139,368
149,853
1510,314
1610,750
1711,163
1811,555
1911,927
2012,279
2112,613
2212,929
2313,229
2413,513
2513,783
2614,038
2714,280
2814,510
2914,727
3014,933
3115,129
3215,314
3315,490
3415,656
3515,814
3615,963
3716,105
3816,239
3916,367
4016,487
4116,602
4216,710
4316,813
4416,910
4517,003
4617,090
4717,173
4817,252
4917,326
5017,397
5117,464
5217,528
5317,588
5417,645
5517,699
5617,750
5717,799
5817,845
5917,888
6017,930
6117,969
6218,006
6318,041
6418,075
6518,106
6618,136
6718,165
6818,192
6918,217
7018,242
7118,264
7218,286
7318,307
7418,326
7518,345
7618,362
7718,379
7818,395
7918,410
8018,424
8118,437
8218,450
8318,462
8418,474
8518,485
8618,495
8718,505
8818,514
8918,523
9018,531
9118,539
9218,546
9318,553
9418,560
9518,566
9618,572
9718,578
9818,583
9918,589
10018,593
10118,598
mehr als 10118,600

(XXXX) Anlagen 10 bis 13 (weggefallen)

Anlage 14 (zu § 163 Abs. 3, § 164 Abs. 2 und 4)
Landwirtschaftliche Nutzung

(Fundstelle: BGBl. I 2008, 3043 - 3059)



123456
Region
Land/Reg.bezirk
Nutzungsart
Betriebsform
Betriebsgröße
Reingewinn
EUR/ha LF

Pachtpreis
EUR/ha LF
Wert für das
Besatzkapital
EUR/ha LF
Schleswig-
Holstein
AckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–428240129
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–1928690
Großbetriebe über 100 EGE12433878
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–572161241
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–98201238
Großbetriebe über 100 EGE143235203
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–535122160
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–143162142
Großbetriebe über 100 EGE73250152
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–917338343
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–124388358
Großbetriebe über 100 EGE224389313
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–586201161
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–169245150
Großbetriebe über 100 EGE77301148
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–833214188
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–253263222
Großbetriebe über 100 EGE66348238
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–648202169
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–136243172
Großbetriebe über 100 EGE68302153
BraunschweigAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–456226121
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2027084
Großbetriebe über 100 EGE11631872
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–564164244
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–96203241
Großbetriebe über 100 EGE144238205
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–532122161
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–143162143
Großbetriebe über 100 EGE73250152
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–1 001312315
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–136354326
Großbetriebe über 100 EGE206359287
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–617190153
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–176234144
Großbetriebe über 100 EGE74288141
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–868205180
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–268249209
Großbetriebe über 100 EGE62330224
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–687190160
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–146227160
Großbetriebe über 100 EGE64281142
HannoverAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–461224119
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2126883
Großbetriebe über 100 EGE11431571
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–565163244
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–97203240
Großbetriebe über 100 EGE144237205
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–534122160
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–143161142
Großbetriebe über 100 EGE73249152
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–1 006310313
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–137352325
Großbetriebe über 100 EGE205357286
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–622189152
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–178234143
Großbetriebe über 100 EGE73286140
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–872204179
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–269248208
Großbetriebe über 100 EGE62328223
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–691189159
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–147226159
Großbetriebe über 100 EGE63279141
LüneburgAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–478216115
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2125880
Großbetriebe über 100 EGE11030469
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–578160238
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–99198234
Großbetriebe über 100 EGE140231199
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–536121160
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–145160141
Großbetriebe über 100 EGE72245150
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–1 011309311
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–138350323
Großbetriebe über 100 EGE204355284
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–632186149
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–181230140
Großbetriebe über 100 EGE72281138
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–880202178
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–272246206
Großbetriebe über 100 EGE61325221
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–699187157
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–149222156
Großbetriebe über 100 EGE62275139
Weser-EmsAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–476217116
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2126181
Großbetriebe über 100 EGE11331571
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–577160239
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–99198235
Großbetriebe über 100 EGE140232200
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–540120158
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–145159140
Großbetriebe über 100 EGE72245149
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–966323326
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–131367339
Großbetriebe über 100 EGE213372298
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–622190152
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–178233143
Großbetriebe über 100 EGE74288142
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–862207181
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–264253213
Großbetriebe über 100 EGE63335228
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–684192160
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–144230162
Großbetriebe über 100 EGE64286144
DüsseldorfAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–443233124
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2028187
Großbetriebe über 100 EGE12333877
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–548169251
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–94209247
Großbetriebe über 100 EGE147244210
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–492132174
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–131176155
Großbetriebe über 100 EGE79268165
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–964323327
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–131368340
Großbetriebe über 100 EGE214373299
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–593198159
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–171242148
Großbetriebe über 100 EGE77301149
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–824215190
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–256261219
Großbetriebe über 100 EGE65345235
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–658199167
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–140237167
Großbetriebe über 100 EGE66294149
KölnAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–432239127
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–1928890
Großbetriebe über 100 EGE12734880
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–566163243
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–97202239
Großbetriebe über 100 EGE142235203
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–493132174
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–132174154
Großbetriebe über 100 EGE78264163
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–962324327
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–131369340
Großbetriebe über 100 EGE215374300
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–586200161
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–169244150
Großbetriebe über 100 EGE79305151
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–829214189
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–257259218
Großbetriebe über 100 EGE65343234
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–655200167
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–139238168
Großbetriebe über 100 EGE67296149
MünsterAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–460223120
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2126483
Großbetriebe über 100 EGE11330970
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–554167249
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–95206244
Großbetriebe über 100 EGE145240207
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–493132174
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–132174154
Großbetriebe über 100 EGE79265163
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–1 014308310
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–138349322
Großbetriebe über 100 EGE203354284
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–613191154
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–177234143
Großbetriebe über 100 EGE73285139
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–848208184
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–266251211
Großbetriebe über 100 EGE62332226
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–680192161
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–147225159
Großbetriebe über 100 EGE63278141
DetmoldAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–450229122
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2027485
Großbetriebe über 100 EGE11732173
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–552167250
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–95207245
Großbetriebe über 100 EGE146241208
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–493132174
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–132174154
Großbetriebe über 100 EGE79265164
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–1 014308311
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–138349322
Großbetriebe über 100 EGE204355284
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–607192155
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–175237145
Großbetriebe über 100 EGE74290142
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–847209185
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–265252211
Großbetriebe über 100 EGE62333226
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–677193162
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–146227160
Großbetriebe über 100 EGE64281143
ArnsbergAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–439235126
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2028288
Großbetriebe über 100 EGE12133276
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–564164244
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–97202240
Großbetriebe über 100 EGE143235204
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–493132174
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–132174154
Großbetriebe über 100 EGE78263163
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–1 013308311
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–138349322
Großbetriebe über 100 EGE204355284
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–601194157
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–173239147
Großbetriebe über 100 EGE75294144
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–850208184
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–266251210
Großbetriebe über 100 EGE62331226
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–674194163
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–145228161
Großbetriebe über 100 EGE64283143
DarmstadtAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–485215114
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2126180
Großbetriebe über 100 EGE11331871
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–607152227
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–105187222
Großbetriebe über 100 EGE132218188
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–537121159
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–146158139
Großbetriebe über 100 EGE71242148
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–926336340
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–125385355
Großbetriebe über 100 EGE223387310
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–617193153
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–177236144
Großbetriebe über 100 EGE75292144
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–850210184
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–257258218
Großbetriebe über 100 EGE64342233
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–672196163
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–141236166
Großbetriebe über 100 EGE65293146
GießenAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–492212112
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2225678
Großbetriebe über 100 EGE10630166
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–591156233
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–102193228
Großbetriebe über 100 EGE136225194
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–535122160
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–145159141
Großbetriebe über 100 EGE72245150
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–929335339
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–125384354
Großbetriebe über 100 EGE221384309
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–624191151
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–179234142
Großbetriebe über 100 EGE72286138
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–846211185
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–256260219
Großbetriebe über 100 EGE64343234
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–673196163
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–142235165
Großbetriebe über 100 EGE65290145
KasselAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–488213113
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2225679
Großbetriebe über 100 EGE10830467
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–584158236
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–100195231
Großbetriebe über 100 EGE138228197
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–534122160
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–144160141
Großbetriebe über 100 EGE72247151
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–928335339
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–125385355
Großbetriebe über 100 EGE222385309
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–621192152
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–178235142
Großbetriebe über 100 EGE73287139
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–843212185
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–255260219
Großbetriebe über 100 EGE65344235
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–671196163
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–141236165
Großbetriebe über 100 EGE65291146
Rheinland-PfalzAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–501208110
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2225377
Großbetriebe über 100 EGE10930668
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–588157234
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–101194229
Großbetriebe über 100 EGE136226195
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–535122160
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–145159141
Großbetriebe über 100 EGE72244149
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–1 003311314
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–136356328
Großbetriebe über 100 EGE206357287
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–641185147
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–182229139
Großbetriebe über 100 EGE72282138
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–879203178
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–269247208
Großbetriebe über 100 EGE61326222
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–703187156
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–148224157
Großbetriebe über 100 EGE62277139
StuttgartAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–481216115
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2126180
Großbetriebe über 100 EGE10730267
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–567163243
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–98201238
Großbetriebe über 100 EGE141233202
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–501130171
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–135171151
Großbetriebe über 100 EGE77259160
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–1 017306309
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–138350323
Großbetriebe über 100 EGE203352282
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–628187150
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–180232141
Großbetriebe über 100 EGE71282136
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–858206182
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–267250210
Großbetriebe über 100 EGE62329224
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–690190159
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–148224158
Großbetriebe über 100 EGE62276139
KarlsruheAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–500208110
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2225077
Großbetriebe über 100 EGE10329064
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–577160239
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–100197233
Großbetriebe über 100 EGE138229197
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–503129170
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–136169150
Großbetriebe über 100 EGE76256158
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–1 020306309
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–138349322
Großbetriebe über 100 EGE202351282
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–638185148
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–183228138
Großbetriebe über 100 EGE69276133
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–864205181
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–268248209
Großbetriebe über 100 EGE61326222
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–697188157
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–150222156
Großbetriebe über 100 EGE61272137
FreiburgAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–499208110
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2225177
Großbetriebe über 100 EGE10529565
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–586157235
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–101193229
Großbetriebe über 100 EGE136224193
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–503129170
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–136168149
Großbetriebe über 100 EGE76255157
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–1 020306309
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–138349322
Großbetriebe über 100 EGE202351282
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–637185148
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–183229138
Großbetriebe über 100 EGE70278135
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–867204180
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–269247208
Großbetriebe über 100 EGE61325222
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–698188157
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–150222155
Großbetriebe über 100 EGE61273137
TübingenAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–484215114
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2225879
Großbetriebe über 100 EGE10629866
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–559165246
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–96204241
Großbetriebe über 100 EGE144237205
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–499130172
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–134172152
Großbetriebe über 100 EGE77261161
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–1 018306309
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–138350323
Großbetriebe über 100 EGE202352282
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–630187150
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–181232140
Großbetriebe über 100 EGE70280135
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–855207183
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–266251211
Großbetriebe über 100 EGE62330225
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–690190159
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–148224157
Großbetriebe über 100 EGE62276139
OberbayernAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–476220116
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2126881
Großbetriebe über 100 EGE10931268
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–556166248
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–96205243
Großbetriebe über 100 EGE144239206
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–493132174
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–132174154
Großbetriebe über 100 EGE79266164
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–942330334
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–127379350
Großbetriebe über 100 EGE219380305
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–610194155
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–176240144
Großbetriebe über 100 EGE73292140
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–819217191
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–251265223
Großbetriebe über 100 EGE66349238
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–660200166
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–140238167
Großbetriebe über 100 EGE66293147
NiederbayernAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–468224118
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2127383
Großbetriebe über 100 EGE11232070
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–564163244
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–97202239
Großbetriebe über 100 EGE142235203
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–493132174
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–132174154
Großbetriebe über 100 EGE78265163
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–941330334
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–127380350
Großbetriebe über 100 EGE219380305
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–606195156
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–174241146
Großbetriebe über 100 EGE74295142
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–821216191
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–252264223
Großbetriebe über 100 EGE65348237
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–658200167
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–139239168
Großbetriebe über 100 EGE66295148
OberpfalzAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–484217114
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2126580
Großbetriebe über 100 EGE10830967
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–563164245
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–97202239
Großbetriebe über 100 EGE142235203
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–495131173
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–133173153
Großbetriebe über 100 EGE78264163
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–944330334
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–127379349
Großbetriebe über 100 EGE218379304
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–615193153
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–177238143
Großbetriebe über 100 EGE73291140
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–823216190
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–252264222
Großbetriebe über 100 EGE65347237
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–664199165
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–141237166
Großbetriebe über 100 EGE65292146
OberfrankenAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–519201106
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2324274
Großbetriebe über 100 EGE10028663
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–556166248
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–96205242
Großbetriebe über 100 EGE144238205
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–496131172
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–133173153
Großbetriebe über 100 EGE78264162
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–947329332
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–128377348
Großbetriebe über 100 EGE217377303
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–631188150
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–182231139
Großbetriebe über 100 EGE70280135
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–824215190
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–253263222
Großbetriebe über 100 EGE65347236
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–674196163
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–143233163
Großbetriebe über 100 EGE64286144
MittelfrankenAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–507207109
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2325176
Großbetriebe über 100 EGE10129263
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–552167250
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–95207244
Großbetriebe über 100 EGE145241207
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–495131173
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–133173153
Großbetriebe über 100 EGE78265163
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–946329333
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–128378348
Großbetriebe über 100 EGE218378304
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–626190151
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–180234141
Großbetriebe über 100 EGE71283136
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–822216190
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–252264222
Großbetriebe über 100 EGE65348237
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–671197163
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–142235164
Großbetriebe über 100 EGE65288145
UnterfrankenAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–488214113
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2225879
Großbetriebe über 100 EGE10530066
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–549168251
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–94208246
Großbetriebe über 100 EGE146242209
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–494132173
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–132174154
Großbetriebe über 100 EGE79267164
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–943330334
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–127379349
Großbetriebe über 100 EGE218379304
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–616192153
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–178236143
Großbetriebe über 100 EGE72287138
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–818217191
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–251265223
Großbetriebe über 100 EGE66349238
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–664198165
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–141237166
Großbetriebe über 100 EGE65291146
SchwabenAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–466224118
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2127383
Großbetriebe über 100 EGE11332071
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–546169252
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–94210248
Großbetriebe über 100 EGE148244211
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–491133174
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–131176156
Großbetriebe über 100 EGE79269165
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–941330335
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–127380350
Großbetriebe über 100 EGE219380305
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–604196156
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–174242146
Großbetriebe über 100 EGE74296143
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–814218192
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–250266224
Großbetriebe über 100 EGE66351239
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–656201167
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–139240168
Großbetriebe über 100 EGE67296149
SaarlandAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–531198104
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2424073
Großbetriebe über 100 EGE9828461
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–589157234
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–101193229
Großbetriebe über 100 EGE136225194
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–538121159
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–146158139
Großbetriebe über 100 EGE71243149
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–953327330
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–129375345
Großbetriebe über 100 EGE216375301
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–648185146
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–185228137
Großbetriebe über 100 EGE69277133
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–860208182
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–261255215
Großbetriebe über 100 EGE63337229
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–694190158
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–146229160
Großbetriebe über 100 EGE63281141
BrandenburgAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–5668897
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–259768
Großbetriebe über 100 EGE9212657
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–60563228
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–10474223
Großbetriebe über 100 EGE13397190
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–58454147
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–16044127
Großbetriebe über 100 EGE6651137
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–92692340
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–12592355
Großbetriebe über 100 EGE22292310
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–66697142
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–18981134
Großbetriebe über 100 EGE68104131
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–87590179
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–26134214
Großbetriebe über 100 EGE6386230
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–70459156
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–14770159
Großbetriebe über 100 EGE63102140
Mecklenburg-
Vorpommern
AckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–50699109
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2311176
Großbetriebe über 100 EGE10214664
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–60164229
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–10375225
Großbetriebe über 100 EGE13598192
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–56954150
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–15545132
Großbetriebe über 100 EGE6853141
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–91991342
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–12491358
Großbetriebe über 100 EGE22391312
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–635100148
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–18284140
Großbetriebe über 100 EGE71111136
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–86291181
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–25834217
Großbetriebe über 100 EGE6487232
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–68262161
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–14374164
Großbetriebe über 100 EGE65108144
ChemnitzAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–475105116
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2111881
Großbetriebe über 100 EGE11315771
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–58465236
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–10076232
Großbetriebe über 100 EGE138100197
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–53856159
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–14547141
Großbetriebe über 100 EGE7256150
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–88796355
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–12096370
Großbetriebe über 100 EGE23296324
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–605103156
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–17486146
Großbetriebe über 100 EGE76116145
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–82598189
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–24935225
Großbetriebe über 100 EGE6790242
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–65466168
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–13678171
Großbetriebe über 100 EGE68112152
DresdenAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–497100111
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2211278
Großbetriebe über 100 EGE10714867
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–58365236
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–10077232
Großbetriebe über 100 EGE139101198
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–54356158
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–14647139
Großbetriebe über 100 EGE7155149
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–89095354
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–12195369
Großbetriebe über 100 EGE23195323
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–618101153
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–17785143
Großbetriebe über 100 EGE74113142
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–83096188
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–25035225
Großbetriebe über 100 EGE6689241
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–66264165
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–13876169
Großbetriebe über 100 EGE67110150
LeipzigAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–488102113
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2211579
Großbetriebe über 100 EGE10915168
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–56668243
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–9780240
Großbetriebe über 100 EGE144104205
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–54056158
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–14547140
Großbetriebe über 100 EGE7356151
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–88995354
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–12095369
Großbetriebe über 100 EGE23295323
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–613102154
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–17686144
Großbetriebe über 100 EGE74114143
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–82397190
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–24836226
Großbetriebe über 100 EGE6791243
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–65865166
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–13778171
Großbetriebe über 100 EGE68113151
DessauAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–50699109
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2311176
Großbetriebe über 100 EGE10414665
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–59565232
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–10276228
Großbetriebe über 100 EGE136100195
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–57354149
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–15544131
Großbetriebe über 100 EGE6853141
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–87695359
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–11895376
Großbetriebe über 100 EGE23495327
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–625102151
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–17985142
Großbetriebe über 100 EGE72112139
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–84095186
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–24935225
Großbetriebe über 100 EGE6690241
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–66563165
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–13875170
Großbetriebe über 100 EGE67109150
HalleAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–477105115
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2111881
Großbetriebe über 100 EGE11215670
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–59864230
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–10275226
Großbetriebe über 100 EGE13699193
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–56455152
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–15245134
Großbetriebe über 100 EGE6954143
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–87395360
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–11895377
Großbetriebe über 100 EGE23595328
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–609103155
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–17586145
Großbetriebe über 100 EGE75116144
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–83597187
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–24835226
Großbetriebe über 100 EGE6790242
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–65464167
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–13577172
Großbetriebe über 100 EGE68111152
MagdeburgAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–500100110
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2211277
Großbetriebe über 100 EGE10714767
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–61162225
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–10573221
Großbetriebe über 100 EGE13296189
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–57254150
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–15545131
Großbetriebe über 100 EGE6752140
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–87695359
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–11895376
Großbetriebe über 100 EGE23595327
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–622102152
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–17885142
Großbetriebe über 100 EGE73112141
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–84496185
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–25034224
Großbetriebe über 100 EGE6689240
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–66463165
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–13774170
Großbetriebe über 100 EGE67107150
ThüringenAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–469106117
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2111982
Großbetriebe über 100 EGE11415872
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–58765235
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–10176230
Großbetriebe über 100 EGE138100197
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–53756159
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–14447141
Großbetriebe über 100 EGE7256151
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–83999375
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–11399393
Großbetriebe über 100 EGE24599342
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–591105160
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–17188148
Großbetriebe über 100 EGE77117148
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–801101195
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–23936235
Großbetriebe über 100 EGE6993252
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–63266173
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–13179179
Großbetriebe über 100 EGE70112157
StadtstaatenAckerbauKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–487213113
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–2225679
Großbetriebe über 100 EGE11030769
MilchviehKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–593155232
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–102192228
Großbetriebe über 100 EGE136225194
Sonstiger
Futterbau
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–554117155
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–150154136
Großbetriebe über 100 EGE70238145
VeredlungKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–965323326
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–131368340
Großbetriebe über 100 EGE214372298
Pflanzenbau-
Verbund
Kleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–630188150
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–180231141
Großbetriebe über 100 EGE73284140
Vieh-VerbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–874205179
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–266251211
Großbetriebe über 100 EGE62332226
Pflanzen- und ViehverbundKleinbetriebe 0 bis unter 40 EGE–691190159
Mittelbetriebe 40 bis 100 EGE–145228161
Großbetriebe über 100 EGE64283142

Anlage 15 (zu § 163 Abs. 4 und § 164 Abs. 2)
Forstwirtschaftliche Nutzung

(Fundstelle: BGBl. I 2008, 3060;
bezüglich der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)



123456
LandNutzungsartErtragsklasse
Reingewinn

Pachtpreis
Wert für das
Besatzkapital
BaumartengruppeEUR/haEUR/haEUR/ha
DeutschlandBaumartengruppe
Buche
I. Ertragsklasse und besser785,40Anlage 15a
II. Ertragsklasse51
III. Ertragsklasse
und schlechter

25
Baumartengruppe
Eiche
I. Ertragsklasse und besser905,40Anlage 15a
II. Ertragsklasse58
III. Ertragsklasse
und schlechter

17
Baumartengruppe
Fichte
I. Ertragsklasse und besser1055,40Anlage 15a
II. Ertragsklasse75
III. Ertragsklasse
und schlechter

49
Baumartengruppe
Kiefer
I. Ertragsklasse und besser265,40Anlage 15a
II. Ertragsklasse11
III. Ertragsklasse
und schlechter

11
übrige Fläche der forstwirtschaftlichen Nutzung115,40Anlage 15a

Anlage 15a (zu § 164 Abs. 4)
Forstwirtschaftliche Nutzung

(Fundstelle: BGBl. I 2008, 3061)



6
Werte für das Besatzkapital nach Altersklassen in €/ha
Alters-
klasse

I.

II.

III.

IV.

V.

VI.

VII.

VIII.

IX.

X.
Jahre1–2021–4041–6061–8081–100101–120121–140141–160161–180>180
BucheI. EKL.
und besser

32,30

32,30

39,70

61,90

99,70

147,60

179,00

167,30

167,30

167,30
BucheII. EKL.19,3019,3022,2034,6054,8083,30104,2099,6099,6099,60
BucheIII. EKL.
und schlechter

6,70

6,70

7,00

12,20

21,30

33,70

45,10

44,60

44,60

44,60
EicheI. EKL.
und besser

38,30

38,50

45,90

60,90

80,20

102,50

129,30

155,40

177,70

200,40
EicheII. EKL.22,8022,8025,6033,8045,5058,9076,3093,80107,30120,90
EicheIII. EKL.
und schlechter

5,40

5,40

5,50

8,00

12,00

17,20

23,00

29,90

37,50

44,20
FichteI. EKL.
und besser

45,20

61,50

112,50

158,60

186,20

186,20

186,20

186,20

186,20

186,20
FichteII. EKL.30,7035,9068,30102,60123,80133,60133,60133,60133,60133,60
FichteIII. EKL.
und schlechter

18,40

18,90

34,90

59,20

77,70

88,40

88,40

88,40

88,40

88,40
KieferI. EKL.
und besser

7,10

7,70

15,20

23,10

29,10

34,40

37,60

37,60

37,60

37,60
KieferII. EKL.0,000,102,406,109,0011,3012,7012,7012,7012,70
KieferIII. EKL.
und schlechter

0,00

0,00

1,10

5,20

8,80

11,20

12,70

12,70

12,70

12,70

Anlage 16 (zu § 163 Abs. 5 und § 164 Abs. 2 und 4)
Weinbauliche Nutzung

(Fundstelle: BGBl. I 2008, 3062)



12345
LandNutzungsart
Reingewinn

Pachtpreis
Wert für das
Besatzkapital
VerwertungsformEUR/ha LFEUR/ha LFEUR/ha LF
DeutschlandFlaschenweinerzeuger–1939701 522
Fassweinerzeuger–759589588
Traubenerzeuger–1 252859509

Anlage 17 (zu § 163 Abs. 6 und § 164 Abs. 2 und 4)
Gärtnerische Nutzung

(Fundstelle: BGBl. I 2008, 3062)



123456
LandNutzungsteilNutzungsart
Reingewinn

Pachtpreis
Wert für das
Besatzkapital
EUR/ha LFEUR/ha LFEUR/ha LF
DeutschlandGemüsebauFreilandflächen–1 365657484
Flächen unter Glas
und Kunststoffen
6 0982 4142 750
Blumen- und
Zierpflanzenbau
Freilandflächen–1081 0441 393
Flächen unter Glas
und Kunststoffen
–6 6405 5166 895
Baumschulen8942232 359
Obstbau–379325426

Anlage 18 (zu § 163 Abs. 7 und § 164 Abs. 2 und 4)
Sondernutzungen

(Fundstelle: BGBl. I 2008, 3062)



12345
LandNutzungen
Reingewinn

Pachtpreis
Wert für das Besatzkapital
EUR/ha LFEUR/ha LFEUR/ha LF
DeutschlandHopfen–414492348
Spargel–1 365657612
Tabak–820492129

Anlage 19 (zu § 169)
Umrechnungsschlüssel für Tierbestände in Vieheinheiten nach dem Futterbedarf

(Fundstelle: BGBl. I 2011, 2621 - 2622)



Tierart1 Tier
Alpakas0,08VE
Damtiere
Damtiere unter 1 Jahr0,04VE
Damtiere 1 Jahr und älter0,08VE
Geflügel
Legehennen (einschließlich einer normalen Aufzucht zur Ergänzung des Bestandes)0,02VE
Legehennen aus zugekauften Junghennen0,0183VE
Zuchtputen, -enten, -gänse0,04VE
Kaninchen
Zucht- und Angorakaninchen0,025VE
Lamas0,1VE
Pferde
Pferde unter 3 Jahren und Kleinpferde0,7VE
Pferde 3 Jahre und älter1,1VE
Rindvieh
Kälber und Jungvieh unter 1 Jahr (einschließlich Mastkälber, Starterkälber und Fresser)0,3VE
Jungvieh 1 bis 2 Jahre alt0,7VE
Färsen (älter als 2 Jahre)1VE
Masttiere (Mastdauer weniger als 1 Jahr)1VE
Kühe (einschließlich Mutter- und Ammenkühe mit den dazugehörigen Saugkälbern)1VE
Zuchtbullen, Zugochsen1,2VE
Schafe
Schafe unter 1 Jahr einschließlich Mastlämmer0,05VE
Schafe 1 Jahr und älter0,1VE
Schweine
Zuchtschweine (einschließlich Jungzuchtschweine über etwa 90 kg)0,33VE
Strauße
Zuchttiere 14 Monate und älter0,32VE
Jungtiere/Masttiere unter 14 Monate0,25VE
Ziegen0,08VE
Geflügel
Jungmasthühner (bis zu 6 Durchgänge je Jahr – schwere Tiere)0,0017VE
(mehr als 6 Durchgänge je Jahr – leichte Tiere)0,0013VE
Junghennen0,0017VE
Mastenten0,0033VE
Mastenten in der Aufzuchtphase0,0011VE
Mastenten in der Mastphase0,0022VE
Mastputen aus selbst erzeugten Jungputen0,0067VE
Mastputen aus zugekauften Jungputen0,005VE
Jungputen (bis etwa 8 Wochen)0,0017VE
Mastgänse0,0067VE
Kaninchen
Mastkaninchen0,0025VE
Rindvieh
Masttiere (Mastdauer 1 Jahr und mehr)1VE
Schweine
Leichte Ferkel (bis etwa 12 kg)0,01VE
Ferkel (über etwa 12 bis etwa 20 kg)0,02VE
Schwere Ferkel und leichte Läufer (über etwa 20 bis etwa 30 kg)0,04VE
Läufer (über etwa 30 bis etwa 45 kg)0,06VE
Schwere Läufer (über etwa 45 bis etwa 60 kg)0,08VE
Mastschweine0,16VE
Jungzuchtschweine bis etwa 90 kg0,12VE

Anlage 20 (zu § 169 Abs. 5)
Gruppen der Zweige des Tierbestands nach der Flächenabhängigkeit

(Fundstelle: BGBl. I 2008, 3065)

1.
Mehr flächenabhängige Zweige des TierbestandsPferdehaltung,Pferdezucht,Schafzucht,Schafhaltung,Rindviehzucht,Milchviehhaltung,Rindviehmast.
2.
Weniger flächenabhängige Zweige des TierbestandsSchweinezucht,Schweinemast,Hühnerzucht,Entenzucht,Gänsezucht,Putenzucht,Legehennenhaltung,Junghühnermast,Entenmast,Gänsemast,Putenmast.

Anlage 21 (zu § 185 Abs. 3 Satz 1,
§ 193 Abs. 3 Satz 2, § 194 Abs. 3 Satz 3 und
§ 195 Abs. 2 Satz 2 und Abs. 3 Satz 3)
Vervielfältiger

(Fundstelle: BGBl. I 2008, 3066 - 3068)



Restnutzungsdauer; Restlaufzeit des Erbbaurechts bzw. des Nutzungsrechts (in Jahren)Zinssatz
3 %3,5 %4 %4,5 %5 %5,5 %6 %6,5 %7 %7,5 %8 %
10,970,970,960,960,950,950,940,940,930,930,93
21,911,901,891,871,861,851,831,821,811,801,78
32,832,802,782,752,722,702,672,652,622,602,58
43,723,673,633,593,553,513,473,433,393,353,31
54,584,524,454,394,334,274,214,164,104,053,99
65,425,335,245,165,085,004,924,844,774,694,62
76,236,116,005,895,795,685,585,485,395,305,21
87,026,876,736,606,466,336,216,095,975,865,75
97,797,617,447,277,116,956,806,666,526,386,25
108,538,328,117,917,727,547,367,197,026,866,71
119,259,008,768,538,318,097,897,697,507,327,14
129,959,669,399,128,868,628,388,167,947,747,54
1310,6310,309,999,689,399,128,858,608,368,137,90
1411,3010,9210,5610,229,909,599,299,018,758,498,24
1511,9411,5211,1210,7410,3810,049,719,409,118,838,56
1612,5612,0911,6511,2310,8410,4610,119,779,459,148,85
1713,1712,6512,1711,7111,2710,8610,4810,119,769,439,12
1813,7513,1912,6612,1611,6911,2510,8310,4310,069,719,37
1914,3213,7113,1312,5912,0911,6111,1610,7310,349,969,60
2014,8814,2113,5913,0112,4611,9511,4711,0210,5910,199,82
2115,4214,7014,0313,4012,8212,2811,7611,2810,8410,4110,02
2215,9415,1714,4513,7813,1612,5812,0411,5411,0610,6210,20
2316,4415,6214,8614,1513,4912,8812,3011,7711,2710,8110,37
2416,9416,0615,2514,5013,8013,1512,5511,9911,4710,9810,53
2517,4116,4815,6214,8314,0913,4112,7812,2011,6511,1510,67
2617,8816,8915,9815,1514,3813,6613,0012,3911,8311,3010,81
2718,3317,2916,3315,4514,6413,9013,2112,5711,9911,4410,94
2818,7617,6716,6615,7414,9014,1213,4112,7512,1411,5711,05
2919,1918,0416,9816,0215,1414,3313,5912,9112,2811,7011,16
3019,6018,3917,2916,2915,3714,5313,7613,0612,4111,8111,26
3120,0018,7417,5916,5415,5914,7213,9313,2012,5311,9211,35
3220,3919,0717,8716,7915,8014,9014,0813,3312,6512,0211,43
3320,7719,3918,1517,0216,0015,0814,2313,4612,7512,1111,51
3421,1319,7018,4117,2516,1915,2414,3713,5812,8512,1911,59
3521,4920,0018,6617,4616,3715,3914,5013,6912,9512,2711,65
3621,8320,2918,9117,6716,5515,5414,6213,7913,0412,3511,72
3722,1720,5719,1417,8616,7115,6714,7413,8913,1212,4211,78
3822,4920,8419,3718,0516,8715,8014,8513,9813,1912,4811,83
3922,8121,1019,5818,2317,0215,9314,9514,0613,2612,5411,88
4023,1121,3619,7918,4017,1616,0515,0514,1513,3312,5911,92
4123,4121,6019,9918,5717,2916,1615,1414,2213,3912,6511,97
4223,7021,8320,1918,7217,4216,2615,2214,2913,4512,6912,01
4323,9822,0620,3718,8717,5516,3615,3114,3613,5112,7412,04
4424,2522,2820,5519,0217,6616,4615,3814,4213,5612,7812,08
4524,5222,5020,7219,1617,7716,5515,4614,4813,6112,8212,11
4624,7822,7020,8819,2917,8816,6315,5214,5413,6512,8512,14
4725,0222,9021,0419,4117,9816,7115,5914,5913,6912,8912,16
4825,2723,0921,2019,5418,0816,7915,6514,6413,7312,9212,19
4925,5023,2821,3419,6518,1716,8615,7114,6813,7712,9512,21
5025,7323,4621,4819,7618,2616,9315,7614,7213,8012,9712,23
5125,9523,6321,6219,8718,3417,0015,8114,7613,8313,0012,25
5226,1723,8021,7519,9718,4217,0615,8614,8013,8613,0212,27
5326,3723,9621,8720,0718,4917,1215,9114,8413,8913,0412,29
5426,5824,1121,9920,1618,5717,1715,9514,8713,9213,0612,30
5526,7724,2622,1120,2518,6317,2315,9914,9013,9413,0812,32
5626,9724,4122,2220,3318,7017,2816,0314,9313,9613,1012,33
5727,1524,5522,3320,4118,7617,3216,0614,9613,9813,1212,34
5827,3324,6922,4320,4918,8217,3716,1014,9914,0013,1312,36
5927,5124,8222,5320,5718,8817,4116,1315,0114,0213,1512,37
6027,6824,9422,6220,6418,9317,4516,1615,0314,0413,1612,38
6127,8425,0722,7120,7118,9817,4916,1915,0514,0613,1712,39
6228,0025,1922,8020,7719,0317,5216,2215,0714,0713,1812,39
6328,1625,3022,8920,8319,0817,5616,2415,0914,0813,1912,40
6428,3125,4122,9720,8919,1217,5916,2715,1114,1013,2012,41
6528,4525,5223,0520,9519,1617,6216,2915,1314,1113,2112,42
6628,6025,6223,1221,0119,2017,6516,3115,1414,1213,2212,42
6728,7325,7223,1921,0619,2417,6816,3315,1614,1313,2312,43
6828,8725,8223,2621,1119,2817,7016,3515,1714,1413,2412,43
6929,0025,9123,3321,1619,3117,7316,3715,1914,1513,2412,44
7029,1226,0023,3921,2019,3417,7516,3815,2014,1613,2512,44
7129,2526,0923,4621,2519,3717,7816,4015,2114,1713,2512,45
7229,3726,1723,5221,2919,4017,8016,4215,2214,1813,2612,45
7329,4826,2523,5721,3319,4317,8216,4315,2314,1813,2712,45
7429,5926,3323,6321,3719,4617,8416,4415,2414,1913,2712,46
7529,7026,4123,6821,4019,4817,8516,4615,2514,2013,2712,46
7629,8126,4823,7321,4419,5117,8716,4715,2614,2013,2812,46
7729,9126,5523,7821,4719,5317,8916,4815,2614,2113,2812,47
7830,0126,6223,8321,5019,5617,9016,4915,2714,2113,2912,47
7930,1126,6823,8721,5419,5817,9216,5015,2814,2213,2912,47
8030,2026,7523,9221,5719,6017,9316,5115,2814,2213,2912,47
8130,2926,8123,9621,5919,6217,9416,5215,2914,2313,3012,48
8230,3826,8724,0021,6219,6317,9616,5315,3014,2313,3012,48
8330,4726,9324,0421,6519,6517,9716,5315,3014,2313,3012,48
8430,5526,9824,0721,6719,6717,9816,5415,3114,2413,3012,48
8530,6327,0424,1121,7019,6817,9916,5515,3114,2413,3012,48
8630,7127,0924,1421,7219,7018,0016,5615,3214,2413,3112,48
8730,7927,1424,1821,7419,7118,0116,5615,3214,2513,3112,48
8830,8627,1924,2121,7619,7318,0216,5715,3214,2513,3112,49
8930,9327,2324,2421,7819,7418,0316,5715,3314,2513,3112,49
9031,0027,2824,2721,8019,7518,0316,5815,3314,2513,3112,49
9131,0727,3224,3021,8219,7618,0416,5815,3314,2613,3112,49
9231,1427,3724,3221,8319,7818,0516,5915,3414,2613,3212,49
9331,2027,4124,3521,8519,7918,0616,5915,3414,2613,3212,49
9431,2627,4524,3721,8719,8018,0616,6015,3414,2613,3212,49
9531,3227,4824,4021,8819,8118,0716,6015,3514,2613,3212,49
9631,3827,5224,4221,9019,8218,0816,6015,3514,2613,3212,49
9731,4427,5624,4421,9119,8218,0816,6115,3514,2713,3212,49
9831,4927,5924,4621,9219,8318,0916,6115,3514,2713,3212,49
9931,5527,6224,4921,9419,8418,0916,6115,3514,2713,3212,49
10031,6027,6624,5021,9519,8518,1016,6215,3614,2713,3212,49

In den Fällen anderer Zinssätze der Gutachterausschüsse ist der Vervielfältiger nach folgender Formel zu bilden:



q = Zinsfaktor = 1 + p : 100
V (Vervielfältiger) =1×qn– 1p = Zinssatz
qnq– 1
n = Restnutzungsdauer/Restlaufzeit

Anlage 22 (zu § 185 Absatz 3 Satz 3, § 190 Absatz 4 Satz 2)
Wirtschaftliche Gesamtnutzungsdauer

(Fundstelle: BGBl. I 2015, 1846)



Ein- und Zweifamilienhäuser70Jahre
Mietwohngrundstücke, Mehrfamilienhäuser70Jahre
Wohnungseigentum70Jahre
Geschäftsgrundstücke, gemischt genutzte Grundstücke und sonstige bebaute Grundstücke:
Gemischt genutzte Grundstücke (Wohnhäuser mit Mischnutzung)70Jahre
Museen, Theater, Sakralbauten, Friedhofsgebäude70Jahre
Bürogebäude/Verwaltungsgebäude60Jahre
Banken und ähnliche Geschäftshäuser60Jahre
Einzelgaragen/Mehrfachgaragen60Jahre
Kindergärten (Kindertagesstätten), Allgemeinbildende und Berufsbildende Schulen, Hochschulen, Sonderschulen50Jahre
Wohnheime/Internate, Alten-/Pflegeheime50Jahre
Kauf-/Warenhäuser50Jahre
Krankenhäuser, Tageskliniken, Ärztehäuser40Jahre
Gemeindezentren, Saalbauten/Veranstaltungsgebäude, Vereinsheime40Jahre
Beherbergungsstätten, Hotels, Verpflegungseinrichtungen40Jahre
Sport-/Tennishallen, Freizeitbäder/Kur- und Heilbäder40Jahre
Tief-,Hoch- und Nutzfahrzeuggaragen als Einzelbauwerke, Carports40Jahre
Betriebs-/Werkstätten, Industrie-/Produktionsgebäude40Jahre
Lager-/Versandgebäude40Jahre
Verbrauchermärkte, Autohäuser30Jahre
Reithallen, ehemalige landwirtschaftliche Mehrzweckhallen, u. Ä.30Jahre

Teileigentumist in Abhängigkeit von der baulichen Gestaltung den vorstehenden Gebäudearten zuzuordnen.

Anlage 23 (zu § 187 Abs. 2 Satz 2)
Pauschalierte Bewirtschaftungskosten für Verwaltung, Instandhaltung und Mietausfallwagnis in Prozent der Jahresmiete oder üblichen Miete (ohne Betriebskosten)

(Fundstelle: BGBl. I 2008, 3070)



RestnutzungsdauerGrundstücksart
1234
Mietwohngrundstückgemischt genutztes Grundstück mit
einem gewerblichen Anteil von bis
zu 50% (berechnet nach der Wohn- bzw. Nutzfläche)
gemischt genutztes Grundstück mit
einem gewerblichen Anteil von mehr
als 50% (berechnet nach der Wohn- bzw. Nutzfläche)
Geschäftsgrundstück
60 Jahre212118
40 bis 59 Jahre232220
20 bis 39 Jahre272422
<20 Jahre292623

Anlage 24 (zu § 190 Absatz 1 Satz 4 und Absatz 3)
Ermittlung des Gebäuderegelherstellungswerts

(Fundstelle: BGBl. I 2015, 1847 – 1862)

I. Begriff der Brutto-Grundfläche (BGF)

1.
Die BGF ist die Summe der bezogen auf die jeweilige Gebäudeart marktüblich nutzbaren Grundflächen aller Grundrissebenen eines Bauwerks. In Anlehnung an die DIN 277-1:2005-02 sind bei den Grundflächen folgende Bereiche zu unterscheiden:Bereich a: überdeckt und allseitig in voller Höhe umschlossen,Bereich b: überdeckt, jedoch nicht allseitig in voller Höhe umschlossen,Bereich c: nicht überdeckt.Für die Anwendung der Regelherstellungskosten (RHK) sind im Rahmen der Ermittlung der BGF nur die Grundflächen der Bereiche a und b zugrunde zu legen. Balkone, auch wenn sie überdeckt sind, sind dem Bereich c zuzuordnen.Für die Ermittlung der BGF sind die äußeren Maße der Bauteile einschließlich Bekleidung, z. B. Putz und Außenschalen mehrschaliger Wandkonstruktionen, in Höhe der Bodenbelagsoberkanten anzusetzen.
2.
Nicht zur BGF gehören z. B. Flächen von Spitzböden und Kriechkellern, Flächen, die ausschließlich der Wartung, Inspektion und Instandsetzung von Baukonstruktionen und technischen Anlagen dienen sowie Flächen unter konstruktiven Hohlräumen, z. B. über abgehängten Decken.

II. Regelherstellungskosten (RHK)

Regelherstellungskosten

auf Grundlage der Normalherstellungskosten 2010 (NHK 2010) in Euro/m2BGF einschließlich Baunebenkosten und Umsatzsteuer für die jeweilige Gebäudeart (Kostenstand 2010)

1-3Ein- und Zweifamilienhäuser
Standardstufe
Keller- und Erdgeschoss12345
Dachgeschoss ausgebaut
1.01freistehende Einfamilienhäuser65572583510051260
1.011freistehende Zweifamilienhäuser168876187710551323
2.01Doppel- und Reihenendhäuser6156857859451180
3.01Reihenmittelhäuser5756407358851105
Dachgeschoss nicht ausgebaut
1.02freistehende Einfamilienhäuser5456056958401050
1.021freistehende Zweifamilienhäuser15726357308821103
2.02Doppel- und Reihenendhäuser515570655790985
3.02Reihenmittelhäuser480535615740925
Flachdach oder flach geneigtes Dach
1.03freistehende Einfamilienhäuser70578590010851360
1.031freistehende Zweifamilienhäuser174082494511391428
2.03Doppel- und Reihenendhäuser66573584510201275
3.03Reihenmittelhäuser6206907959551195
Standardstufe
Keller-, Erd- und Obergeschoss12345
Dachgeschoss ausgebaut
1.11freistehende Einfamilienhäuser65572583510051260
1.111freistehende Zweifamilienhäuser168876187710551323
2.11Doppel- und Reihenendhäuser6156857859451180
3.11Reihenmittelhäuser5756407358851105
Dachgeschoss nicht ausgebaut
1.12freistehende Einfamilienhäuser5706357308801100
1.121freistehende Zweifamilienhäuser15996677679241155
2.12Doppel- und Reihenendhäuser5355956858251035
3.12Reihenmittelhäuser505560640775965
Flachdach oder flach geneigtes Dach
1.13freistehende Einfamilienhäuser66574085010251285
1.131freistehende Zweifamilienhäuser169877789310761349
2.13Doppel- und Reihenendhäuser6256958009651205
3.13Reihenmittelhäuser5856507509051130
Standardstufe
Erdgeschoss, nicht unterkellert12345
Dachgeschoss ausgebaut
1.21freistehende Einfamilienhäuser790875100512151515
1.211freistehende Zweifamilienhäuser1830919105512761591
2.21Doppel- und Reihenendhäuser74082594511401425
3.21Reihenmittelhäuser69577088510651335
Dachgeschoss nicht ausgebaut
1.22freistehende Einfamilienhäuser5856507459001125
1.221freistehende Zweifamilienhäuser16146837829451181
2.22Doppel- und Reihenendhäuser5506107008451055
3.22Reihenmittelhäuser515570655790990
Flachdach oder flach geneigtes Dach
1.23freistehende Einfamilienhäuser9201025118014201775
1.231freistehende Zweifamilienhäuser19661076123914911864
2.23Doppel- und Reihenendhäuser865965110513351670
3.23Reihenmittelhäuser810900103512501560
Standardstufe
Erd- und Obergeschoss, nicht unterkellert12345
Dachgeschoss ausgebaut
1.31freistehende Einfamilienhäuser72080092011051385
1.311freistehende Zweifamilienhäuser175684096611601454
2.31Doppel- und Reihenendhäuser67575086510401300
3.31Reihenmittelhäuser6357058109751215
Dachgeschoss nicht ausgebaut
1.32freistehende Einfamilienhäuser6206907909551190
1.321freistehende Zweifamilienhäuser165172583010031250
2.32Doppel- und Reihenendhäuser5806457458951120
3.32Reihenmittelhäuser5456056958401050
Flachdach oder flach geneigtes Dach
1.33freistehende Einfamilienhäuser785870100012051510
1.331freistehende Zweifamilienhäuser1824914105012651586
2.33Doppel- und Reihenendhäuser73582094011351415
3.33Reihenmittelhäuser69076588010601325
1
ermittelt mit Korrekturfaktor 1,05 bezogen auf die Regelherstellungskosten für freistehende Einfamilienhäuser

4Wohnungseigentum und vergleichbares Teileigentum in Mehrfamilienhäusern
(ohne Tiefgaragenplatz)/Mehrfamilienhäuser

Für Wohnungseigentum in Gebäuden, die wie Ein- und Zweifamilienhäuser im Sinne des § 181 Absatz 2

(1) Bei der Bewertung bebauter Grundstücke sind die folgenden Grundstücksarten zu unterscheiden:

1.
Ein- und Zweifamilienhäuser,
2.
Mietwohngrundstücke,
3.
Wohnungs- und Teileigentum,
4.
Geschäftsgrundstücke,
5.
gemischt genutzte Grundstücke und
6.
sonstige bebaute Grundstücke.

(2) Ein- und Zweifamilienhäuser sind Wohngrundstücke, die bis zu zwei Wohnungen enthalten und kein Wohnungseigentum sind. Ein Grundstück gilt auch dann als Ein- oder Zweifamilienhaus, wenn es zu weniger als 50 Prozent, berechnet nach der Wohn- oder Nutzfläche, zu anderen als Wohnzwecken mitbenutzt und dadurch die Eigenart als Ein- oder Zweifamilienhaus nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

(3) Mietwohngrundstücke sind Grundstücke, die zu mehr als 80 Prozent, berechnet nach der Wohn- oder Nutzfläche, Wohnzwecken dienen, und nicht Ein- und Zweifamilienhäuser oder Wohnungseigentum sind.

(4) Wohnungseigentum ist das Sondereigentum an einer Wohnung in Verbindung mit dem Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem es gehört.

(5) Teileigentum ist das Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen eines Gebäudes in Verbindung mit dem Miteigentum an dem gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem es gehört.

(6) Geschäftsgrundstücke sind Grundstücke, die zu mehr als 80 Prozent, berechnet nach der Wohn- und Nutzfläche, eigenen oder fremden betrieblichen oder öffentlichen Zwecken dienen und nicht Teileigentum sind.

(7) Gemischt genutzte Grundstücke sind Grundstücke, die teils Wohnzwecken, teils eigenen oder fremden betrieblichen oder öffentlichen Zwecken dienen und nicht Ein- und Zweifamilienhäuser, Mietwohngrundstücke, Wohnungseigentum, Teileigentum oder Geschäftsgrundstücke sind.

(8) Sonstige bebaute Grundstücke sind solche Grundstücke, die nicht unter die Absätze 2 bis 7 fallen.

(9) Eine Wohnung ist die Zusammenfassung einer Mehrheit von Räumen, die in ihrer Gesamtheit so beschaffen sein müssen, dass die Führung eines selbständigen Haushalts möglich ist. Die Zusammenfassung einer Mehrheit von Räumen muss eine von anderen Wohnungen oder Räumen, insbesondere Wohnräumen, baulich getrennte, in sich abgeschlossene Wohneinheit bilden und einen selbständigen Zugang haben. Außerdem ist erforderlich, dass die für die Führung eines selbständigen Haushalts notwendigen Nebenräume (Küche, Bad oder Dusche, Toilette) vorhanden sind. Die Wohnfläche muss mindestens 23 Quadratmeter (m²) betragen.

des Bewertungsgesetzes gestaltet sind, werden die Regelherstellungskosten der Ein- und Zweifamilienhäuser zugrunde gelegt.
Umrechnungsfaktor hinsichtlich der Brutto-Grundfläche (BGF) für Wohnungseigentum in Mehrfamilienhäusern: BGF = 1,55 x Wohnfläche

Standardstufe
12345
4.1Mehrfamilienhäuser mit bis zu 6 WE6507208259851190
4.2Mehrfamilienhäuser mit 7 bis 20 WE6006657659151105
4.3Mehrfamilienhäuser mit mehr als 20 WE5906557559001090
5-18Gemischt genutzte Grundstücke, Geschäftsgrundstücke und sonstige bebaute Grundstücke

Standardstufe
12345
5.1Gemischt genutzte Grundstücke (Wohnhäuser mit Mischnutzung)60567586010851375
5.2Banken und ähnliche Geschäftshäuser mit Wohnanteil262569589013751720
5.3Banken und ähnliche Geschäftshäuser ohne Wohnanteil65573093015201900
2
Anteil der Wohnfläche bis 20 Prozent
Standardstufe
12345
6.1Bürogebäude/Verwaltungsgebäude735815104016851900
Standardstufe
12345
7.1Gemeindezentren/Vereinsheime795885113014251905
7.2Saalbauten/Veranstaltungsgebäude9551060135515952085
Standardstufe
12345
8.1Kindergärten9151020130014951900
8.2Allgemeinbildende Schulen, Berufsbildende Schulen, Hochschulen10201135145016702120
8.3Sonderschulen11151240158518202315
Standardstufe
12345
9.1Wohnheime/Internate705785100012251425
9.2Alten-/Pflegeheime825915117014351665
Standardstufe
12345
10.1Krankenhäuser/Kliniken12101345172020802765
10.2Tageskliniken/Ärztehäuser11151240158519452255
Standardstufe
12345
11.1Beherbergungsstätten/Hotels/Verpflegungseinrichtungen9751085138518052595
Standardstufe
12345
12.1Sporthallen (Einfeldhallen)9301035132016701955
12.2Sporthallen (Dreifeldhallen/Mehrzweckhallen)10501165149017752070
12.3Tennishallen710790101011901555
12.4Freizeitbäder/Kur- und Heilbäder17251920245029853840
Standardstufe
12345
13.1Verbrauchermärkte5105657208701020
13.2Kauf-/Warenhäuser9301035132015851850
13.3Autohäuser ohne Werkstatt66573594012401480
Standardstufe
12345
14.1Einzelgaragen/Mehrfachgaragen3245485780
14.2Hochgaragen4480655780
14.3Tiefgaragen4560715850
14.4Nutzfahrzeuggaragen530680810
14.5Carports190
3
Standardstufe 1–3: Fertiggaragen; Standardstufe 4: Garagen in Massivbauweise; Standardstufe 5: individuelle Garagen in Massivbauweise mit besonderen Ausführungen wie Ziegeldach, Gründach, Bodenbeläge, Fliesen o. ä., Wasser, Abwasser und Heizung
4
Umrechnungsfaktor hinsichtlich der Brutto-Grundfläche (BGF) für Tief- und Hochgaragen: BGF = tatsächliche Stellplatzfläche (Länge x Breite) x 1,55
Standardstufe
12345
15.1Betriebs-/Werkstätten, eingeschossig68576097011651430
15.2Betriebs-/Werkstätten, mehrgeschossig ohne Hallenanteil64071591010901340
15.3Betriebs-/Werkstätten, mehrgeschossig, hoher Hallenanteil4354856208601070
15.4Industrielle Produktionsgebäude, Massivbauweise67074595011551440
15.5Industrielle Produktionsgebäude, überwiegend Skelettbauweise4955507009651260
Standardstufe
12345
16.1Lagergebäude ohne Mischnutzung, Kaltlager245275350490640
16.2Lagergebäude mit bis zu 25 % Mischnutzung5390430550690880
16.3Lagergebäude mit mehr als 25 % Mischnutzung562569589010951340
5
Lagergebäude mit Mischnutzung sind Gebäude mit einem überwiegenden Anteil an Lagernutzung und einem geringeren Anteil an anderen Nutzungen wie Büro, Sozialräume, Ausstellungs- oder Verkaufsflächen etc.
Standardstufe
12345
17.1Museen13251475188022952670
17.2Theater14601620207026253680
17.3Sakralbauten11851315151020602335
17.4Friedhofsgebäude10351150132014901720
Standardstufe
12345
18.1Reithallen235260310
18.2ehemalige landwirtschaftliche Mehrzweckhallen, Scheunen, u. Ä.245270350

19Teileigentum
Teileigentum ist in Abhängigkeit von der baulichen Gestaltung den vorstehenden Gebäudearten zuzuordnen.
20Auffangklausel
Regelherstellungskosten für nicht aufgeführte Gebäudearten sind aus den Regelherstellungskosten vergleichbarer Gebäudearten abzuleiten.

III. Beschreibung der Gebäudestandards

Die Beschreibung der Gebäudestandards ist beispielhaft und dient der Orientierung. Sie kann nicht alle in der Praxis auftretenden Standardmerkmale aufführen. Es müssen nicht alle aufgeführten Merkmale zutreffen. Die in der Tabelle angegebenen Jahreszahlen beziehen sich auf die im jeweiligen Zeitraum gültigen Wärmeschutzanforderungen; in Bezug auf das konkrete Bewertungsobjekt ist zu prüfen, ob von diesen Wärmeschutzanforderungen abgewichen wird. Die Beschreibung der Gebäudestandards basiert auf dem Bezugsjahr der Normalherstellungskosten (2010).

1-5.11.01-3.33Ein- und Zweifamilienhäuser
4.1-5.1Wohnungseigentum und vergleichbares Teileigentum in Mehrfamilienhäusern (ohne Tiefgaragenplatz)/Mehrfamilienhäuser sowie gemischt genutzte Grundstücke
(Wohnhäuser mit Mischnutzung)

StandardstufeWägungsanteil
12345
nicht zeitgemäßzeitgemäß
einfachsteinfachBasisgehobenaufwendig
AußenwändeHolzfachwerk, Ziegelmauerwerk;
Fugenglattstrich, Putz, Verkleidung mit Faserzementplatten, Bitumenschindeln oder einfachen Kunststoffplatten; kein oder deutlich nicht zeitgemäßer Wärmeschutz (vor ca. 1980)
ein-/zweischaliges Mauerwerk, z. B. Gitterziegel oder Hohlblocksteine; verputzt und gestrichen oder Holzverkleidung;
nicht zeitgemäßer Wärmeschutz (vor ca. 1995)
ein-/zweischaliges Mauerwerk, z. B. aus Leichtziegeln, Kalksandsteinen, Gasbetonsteinen;
Edelputz;
Wärmedämmverbundsystem oder Wärmedämmputz (nach ca. 1995)
Verblendmauerwerk, zweischalig, hinterlüftet, Vorhangfassade (z. B. Naturschiefer);
Wärmedämmung (nach ca. 2005)
aufwendig gestaltete Fassaden mit konstruktiver Gliederung (Säulenstellungen, Erker etc.), Sichtbeton-Fertigteile, Natursteinfassade, Elemente aus Kupfer-/
Eloxalblech, mehrgeschossige Glasfassaden; hochwertigste Dämmung (z. B. Passivhausstandard)
23
DachDachpappe, Faserzementplatten/Wellplatten;
keine bis geringe Dachdämmung
einfache Betondachsteine oder Tondachziegel, Bitumenschindeln;
nicht zeitgemäße Dachdämmung (vor ca. 1995)
Faserzement-Schindeln, beschichtete Betondachsteine und Tondachziegel, Folienabdichtung;
Dachdämmung (nach ca. 1995);
Rinnen und Fallrohre aus Zinkblech;
glasierte Tondachziegel, Flachdachausbildung tlw. als Dachterrassen; Konstruktion in Brettschichtholz, schweres Massivflachdach; besondere Dachformen, z. B. Mansarden-, Walmdach; Aufsparrendämmung, überdurchschnittliche Dämmung (nach ca. 2005)hochwertige Eindeckung, z. B. aus Schiefer oder Kupfer, Dachbegrünung, befahrbares Flachdach; hochwertigste Dämmung (z. B. Passivhausstandard); Rinnen und Fallrohre aus Kupfer
aufwendig gegliederte Dachlandschaft, sichtbare Bogendach-konstruktionen
15
Fenster und AußentürenEinfachverglasung;
einfache Holztüren
Zweifachverglasung (vor ca. 1995);
Haustür mit nicht zeitgemäßem Wärmeschutz (vor ca. 1995)
Zweifachverglasung (nach ca. 1995), Rollläden (manuell); Haustür mit zeitgemäßem Wärmeschutz (nach ca. 1995)Dreifachverglasung, Sonnenschutzglas, aufwendigere Rahmen, Rollläden (elektr.);
höherwertige Türanlage z. B. mit Seitenteil, besonderer Einbruchschutz
große, feststehende Fensterflächen, Spezialverglasung (Schall- und Sonnenschutz);
Außentüren in hochwertigen Materialien
11
Innenwände und -türenFachwerkwände, einfache Putze/Lehmputze, einfache Kalkanstriche;
Füllungstüren, gestrichen, mit einfachen Beschlägen ohne Dichtungen
massive tragende Innenwände, nicht tragende Wände in Leichtbauweise (z. B. Holzständerwände mit Gipskarton), Gipsdielen;
leichte Türen, Stahlzargen
nicht tragende Innenwände in massiver Ausführung bzw. mit Dämmmaterial gefüllte Ständerkonstruktionen;
schwere Türen
Holzzargen
Sichtmauerwerk; Massivholztüren, Schiebetürelemente, Glastüren, strukturierte Türblätter
Wandvertäfelungen (Holzpaneele)
gestaltete Wandabläufe (z. B. Pfeilervorlagen, abgesetzte oder geschwungene Wandpartien); Brandschutzverkleidung; raumhohe aufwendige Türelemente
Vertäfelungen (Edelholz, Metall), Akustikputz
11
Deckenkonstruktion und TreppenHolzbalkendecken ohne Füllung, Spalierputz;
Weichholztreppen in einfacher Art und Ausführung;
kein Trittschallschutz
Weichholztreppen in einfacher Art und Ausführung;
kein Trittschallschutz
Holzbalkendecken mit Füllung, Kappendecken;
Stahl- oder Hartholztreppen in einfacher Art und Ausführung
Stahl- oder Hartholztreppen in einfacher Art und Ausführung
Beton- und Holzbalkendecken mit Tritt- und Luftschallschutz (z. B. schwimmender Estrich); geradläufige Treppen aus Stahlbeton oder Stahl, Harfentreppe, Trittschallschutz
Betondecken mit Tritt- und Luftschallschutz (z. B. schwimmender Estrich); einfacher Putz
Decken mit größerer Spannweite, Deckenverkleidung (Holzpaneele/Kassetten);
gewendelte Treppen aus Stahlbeton oder Stahl, Hartholztreppenanlage in besserer Art und Ausführung
zusätzlich Deckenverkleidung
Deckenvertäfelungen (Edelholz, Metall)
Decken mit großen Spannweiten, gegliedert;
breite Stahlbeton-, Metall- oder Hartholztreppenanlage mit hochwertigem Geländer
11
Fußbödenohne BelagLinoleum-, Teppich-, Laminat- und PVC-Böden einfacher Art und AusführungLinoleum-, Teppich-, Laminat- und PVC-Böden besserer Art und Ausführung, Fliesen, KunststeinplattenNatursteinplatten, Fertigparkett, hochwertige Fliesen, Terrazzobelag, hochwertige Massivholzböden auf gedämmter Unterkonstruktionhochwertiges Parkett, hochwertige Natursteinplatten, hochwertige Edelholzböden auf gedämmter Unterkonstruktion5
Sanitäreinrichtungeneinfaches Bad mit Stand-WC;
Installation auf Putz; Ölfarbenanstrich, einfache PVC-Bodenbeläge
1 Bad mit WC, Dusche oder Badewanne;
einfache Wand- und Bodenfliesen, teilweise gefliest
Wand- und Bodenfliesen, raumhoch gefliest; Dusche und Badewanne
1 Bad mit WC, Gäste-WC
1 Bad mit WC je Wohneinheit
1–2 Bäder (je Wohneinheit) mit tlw. zwei Waschbecken, tlw. Bidet/Urinal, Gäste-WC, bodengleiche Dusche; Wand- und Bodenfliesen;
jeweils in gehobener Qualität
hochwertige Wand- und Bodenplatten (oberflächenstrukturiert, Einzel- und Flächendekors)
mehrere großzügige, hochwertige Bäder, Gäste-WC;2 und mehr Bäder je Wohneinheit
9
HeizungEinzelöfen, SchwerkraftheizungFern- oder Zentralheizung, einfache Warmluftheizung, einzelne Gasaußenwandthermen, Nachtstromspeicher-, Fußbodenheizung (vor ca. 1995)elektronisch gesteuerte Fern- oder Zentralheizung, Niedertemperatur- oder BrennwertkesselFußbodenheizung, Solarkollektoren für Warmwassererzeugung
zusätzlicher Kaminanschluss
Solarkollektoren für Warmwassererzeugung und Heizung, Blockheizkraftwerk, Wärmepumpe, Hybrid-Systeme
aufwendige zusätzliche Kaminanlage
9
Sonstige technische Ausstattungsehr wenige Steckdosen, Schalter und Sicherungen, kein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter), Leitungen teilweise auf Putzwenige Steckdosen, Schalter und Sicherungenzeitgemäße Anzahl an Steckdosen und Lichtauslässen, Zählerschrank (ab ca. 1985) mit Unterverteilung und Kippsicherungenzahlreiche Steckdosen und Lichtauslässe, hochwertige Abdeckungen, dezentrale Lüftung mit Wärmetauscher, mehrere LAN- und Fernsehanschlüsse
Personenaufzugsanlagen
Video- und zentrale Alarmanlage, zentrale Lüftung mit Wärmetauscher, Klimaanlage, Bussystem
aufwendige Personenaufzugsanlagen
6
5.2-17.45.2-6.1Banken und ähnliche Geschäftshäuser, Bürogebäude/Verwaltungsgebäude
7.1-8.3Gemeindezentren/Vereinsheime, Saalbauten/Veranstaltungsgebäude, Kindergärten, Schulen
9.1-11.1Wohnheime, Alten-/Pflegeheime, Krankenhäuser, Tageskliniken, Beherbergungsstätten, Hotels, Verpflegungseinrichtungen
12.1-12.4Sporthallen, Tennishallen, Freizeitbäder/Kur- und Heilbäder
13.1-13.3Verbrauchermärkte, Kauf-/Warenhäuser, Autohäuser
15.1-16.3Betriebs-/Werkstätten, Produktionsgebäude, Lagergebäude
17.1-17.4Museen, Theater, Sakralbauten, Friedhofsgebäude
Standardstufe
12345
nicht zeitgemäßzeitgemäß
einfachsteinfachBasisgehobenaufwendig
AußenwändeMauerwerk mit Putz oder mit Fugenglattstrich und Anstrich; einfache Wände, Holz-, Blech-, Faserzementbekleidung,
Bitumenschindeln oder einfache Kunststoffplatten; kein oder deutlich nicht zeitgemäßer Wärmeschutz (vor ca. 1980)
ein-/zweischaliges Mauerwerk, z. B. Gitterziegel oder Hohlblocksteine; verputzt und gestrichen oder Holzverkleidung; einfache Metall-Sandwichelemente; nicht zeitgemäßer Wärmeschutz (vor ca. 1995)Wärmedämmverbundsystem oder Wärmedämmputz (nach ca. 1995);
ein-/zweischalige Konstruktion, z. B. Mauerwerk aus Leichtziegeln, Kalksandsteinen, Gasbetonsteinen;
Edelputz; gedämmte Metall-Sandwichelemente
Verblendmauerwerk, zweischalig, hinterlüftet, Vorhangfassade (z. B. Naturschiefer);
Wärmedämmung (nach ca. 2005)
Sichtbeton-Fertigteile, Natursteinfassade, Elemente aus Kupfer-/Eloxalblech, mehrgeschossige Glasfassaden; stark überdurchschnittliche Dämmung
aufwendig gestaltete Fassaden mit konstruktiver Gliederung (Säulenstellungen, Erker etc.)
Vorhangfassade aus Glas
KonstruktionHolzkonstruktion in nicht zeitgemäßer statischer AusführungMauerwerk, Stahl- oder Stahlbetonkonstruktion in nicht zeitgemäßer statischer AusführungStahl- und Betonfertigteileüberwiegend Betonfertigteile; große stützenfreie Spannweiten; hohe Deckenhöhen; hohe Belastbarkeit der Decken und Bödengrößere stützenfreie Spannweiten; hohe Deckenhöhen; höhere Belastbarkeit der Decken und Böden
DachDachpappe, Faserzementplatten/Wellplatten, Blecheindeckung;
kein Unterdach; keine bis geringe Dachdämmung
einfache Betondachsteine oder Tondachziegel, Bitumenschindeln;
nicht zeitgemäße Dachdämmung (vor ca. 1995)
Faserzement-Schindeln, beschichtete Betondachsteine und Tondachziegel, Folienabdichtung; Dachdämmung (nach ca. 1995); Rinnen und Fallrohre aus Zinkblechbesondere Dachformen; überdurchschnittliche Dämmung (nach ca. 2005)
glasierte Tondachziegel
schweres Massivflachdach
Biberschwänze
hochwertige Eindeckung z. B. aus Schiefer oder Kupfer; Dachbegrünung; aufwendig gegliederte Dachlandschaft
befahrbares Flachdach
stark überdurchschnittliche Dämmung
hochwertigste Dämmung
Fenster- und AußentürenEinfachverglasung;
einfache Holztüren
Isolierverglasung, Zweifachverglasung (vor ca. 1995);
Eingangstüren mit nicht zeitgemäßem Wärmeschutz (vor ca. 1995)
Zweifachverglasung (nach ca. 1995)
nur Wohnheime, Altenheime, Pflegeheime, Krankenhäuser und Tageskliniken: Automatik-
Eingangstüren
kunstvoll gestaltetes farbiges Fensterglas, Ornamentglas
Dreifachverglasung, Sonnenschutzglas, aufwendigere Rahmen
höherwertige Türanlagen
nur Beherbergungsstätten und Verpflegungseinrichtungen: Automatik-Eingangstüren
besonders große kunstvoll gestaltete farbige Fensterflächen
große, feststehende Fensterflächen, Spezialverglasung (Schall- und Sonnenschutz)
Außentüren in hochwertigen Materialien
Automatiktüren
Automatik-Eingangstüren
Bleiverglasung mit Schutzglas, farbige Maßfenster
Innenwände und -türenFachwerkwände, einfache Putze/Lehmputze, einfache Kalkanstriche;
Füllungstüren, gestrichen, mit einfachen Beschlägen ohne Dichtungen
massive tragende Innenwände, nicht tragende Wände in Leichtbauweise (z. B. Holzständerwände mit Gipskarton), Gipsdielen;
leichte Türen, Kunststoff-/ Holztürblätter, Stahlzargen
nicht tragende Innenwände in massiver Ausführung bzw. mit Dämmmaterial gefüllte Ständerkonstruktionen
schwere Türen
nicht tragende Innenwände in massiver Ausführung; schwere Türen
schwere und große Türen
nur Wohnheime, Altenheime, Pflegeheime, Krankenhäuser und Tageskliniken: Automatik-Flurzwischentüren; rollstuhlgerechte Bedienung
Anstrich
Sichtmauerwerk
Massivholztüren, Schiebetürelemente, Glastüren
Innenwände für flexible Raumkonzepte (größere statische Spannweiten der Decken)
nur Beherbergungsstätten und Verpflegungseinrichtungen: Automatik-Flurzwischentüren; rollstuhlgerechte Bedienung
rollstuhlgerechte Bedienung
tlw. gefliest, Sichtmauerwerk; Schiebetürelemente, Glastüren
schmiedeeiserne Türen
gestaltete Wandabläufe (z. B. Pfeilervorlagen, abgesetzte oder geschwungene Wandpartien)
Vertäfelungen (Edelholz, Metall), Akustikputz
Wände aus großformatigen Glaselementen, Akustikputz, tlw. Automatiktüren, rollstuhlgerechte Bedienung
raumhohe aufwendige Türelemente; tlw. Automatiktüren, rollstuhlgerechte Bedienung
Akustikputz, raumhohe aufwendige Türelemente
rollstuhlgerechte Bedienung, Automatiktüren
überwiegend gefliest; Sichtmauerwerk; gestaltete Wandabläufe
Deckenkonstruktion und Treppen (nicht bei)Weichholztreppen in einfacher Art und Ausführung; kein Trittschallschutz
Holzbalkendecken ohne Füllung, Spalierputz
Stahl- oder Hartholztreppen in einfacher Art und Ausführung
Holzbalkendecken mit Füllung, Kappendecken
Betondecken mitTritt- undLuftschallschutz; einfacher Putz
abgehängte Decken
Deckenverkleidung
Betondecke
höherwertige abgehängte Decken
Decken mit großen Spannweiten
Deckenverkleidung
hochwertige breite Stahlbeton-/Metalltreppenanlage mit hochwertigem Geländer
Deckenvertäfelungen (Edelholz, Metall)
Decken mit größeren Spannweiten
Fußbödenohne BelagLinoleum-, Teppich-, Laminat- und PVC-Böden einfacher Art und Ausführung
Holzdielen
Fliesen, Kunststeinplatten
Linoleum- oder Teppich-Böden besserer Art und Ausführung
Linoleum- oder PVC-
Böden besserer Art und Ausführung
nur Sporthallen: Beton, Asphaltbeton, Estrich oder Gussasphalt auf Beton; Teppichbelag, PVC;
nur Freizeitbäder/Heilbäder: Fliesenbelag
Beton
Betonwerkstein, Sandstein
Natursteinplatten, hochwertige Fliesen, Terrazzobelag, hochwertige Massivholzböden auf gedämmter Unterkonstruktion
Fertigparkett
nur Sporthallen: hochwertigere flächenstatische Fußbodenkonstruktion, Spezialteppich mit Gummigranulatauflage; hochwertigerer Schwingboden
Estrich, Gussasphalt
hochwertiges Parkett, hochwertige Natursteinplatten, hochwertige Edelholzböden auf gedämmter Unterkonstruktion
nur Sporthallen: hochwertigste flächenstatische Fußbodenkonstruktion, Spezialteppich mit Gummigranulatauflage; hochwertigster Schwingboden;
nur Freizeitbäder/Heilbäder: hochwertiger Fliesenbelag und Natursteinboden
beschichteter Beton oder Estrichboden; Betonwerkstein, Verbundpflaster
Marmor, Granit
Sanitäreinrichtungeneinfache Toilettenanlagen (Stand-WC); Installation auf Putz; Ölfarbenanstrich, einfache PVC-Bodenbeläge, WC und Bäderanlage geschossweiseToilettenanlagen in einfacher Qualität; Installation unter Putz; WCs und Duschräume je Geschoss; einfache Wand- und Bodenfliesen, tlw. gefliestSanitäreinrichtung in Standard-Ausführung
ausreichende Anzahl von Toilettenräumen
mehrere WCs und Duschbäder je Geschoss; Waschbecken im Raum
wenige Toilettenräume und Duschräume bzw. Waschräume
Sanitäreinrichtung in besserer Qualität
höhere Anzahl Toilettenräume
je Raum ein Duschbad mit WC
nur Wohnheime, Altenheime, Pflegeheime, Krankenhäuser und Tageskliniken: behindertengerecht
Sanitäreinrichtung in gehobener Qualität
großzügige Toilettenanlagen jeweils mit Sanitäreinrichtung in gehobener Qualität
je Raum ein Duschbad mit WC in guter Ausstattung;
nur Wohnheime, Altenheime, Pflegeheime, Krankenhäuser
wenige Toilettenräumeausreichende Anzahl von Toilettenräumen und Duschräumen
ausreichende Anzahl von Toilettenräumen
und Tageskliniken: behindertengerecht
großzügige Toilettenanlagen und Duschräume mit Sanitäreinrichtung in gehobener Qualität
großzügige Toilettenanlagen mit Sanitäreinrichtung in gehobener Qualität
großzügige Toilettenanlagen
HeizungEinzelöfen, Schwerkraftheizung, dezentrale Warmwasserversorgung
Elektroheizung im Gestühl
Zentralheizung mit Radiatoren (Schwerkraftheizung); einfache Warmluftheizung, mehrere Ausblasöffnungen; Lufterhitzer mit Wärmetauscher mit zentraler Kesselanlage, Fußbodenheizung (vor ca. 1995)
einfache Warmluftheizung, eine Ausblasöffnung
elektronisch gesteuerte Fern- oder Zentralheizung, Niedertemperatur- oder BrennwertkesselSolarkollektoren für Warmwassererzeugung
Fußbodenheizung
zusätzlicher Kaminanschluss
Solarkollektoren für Warmwassererzeugung und Heizung, Blockheizkraftwerk, Wärmepumpe, Hybrid-
Systeme
Klimaanlage
Kaminanlage
Sonstige technische Ausstattungsehr wenige Steckdosen, Schalter und Sicherungen, kein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter), Leitungen auf Putz, einfache Leuchtenwenige Steckdosen, Schalter und Sicherungen, Installation unter Putzzeitgemäße Anzahl an Steckdosen und Lichtauslässen, Zählerschrank (ab ca. 1985) mit Unterverteilung und Kippsicherungen; Kabelkanäle; Blitzschutz
zeitgemäße Anzahl an Steckdosen und Lichtauslässen; Blitzschutz
Personenaufzugsanlagen
Teeküchen
zahlreiche Steckdosen und Lichtauslässe, hochwertige Abdeckungen
dezentrale Lüftung mit Wärmetauscher
Lüftung mit Wärmetauscher
mehrere LAN- und Fernsehanschlüsse
hochwertige Beleuchtung; Doppelboden mit Bodentanks zur Verkabelung; ausreichende Anzahl von LAN-Anschlüssen
Video- und zentrale Alarmanlage, Klimaanlage, Bussystem
zentrale Lüftung mit Wärmetauscher
Doppelboden mit Bodentanks zur Verkabelung
aufwendige Personenaufzugsanlagen
aufwendige Aufzugsanlagen
Küchen, Kantinen
Messverfahren von Verbrauch, Regelung von Raumtemperatur und Raumfeuchte
Sonnenschutzsteuerung
elektronische Zugangskontrolle; Personenaufzugsanlagen
Messverfahren von Raumtemperatur, Raumfeuchte, Verbrauch, Einzelraumregelung
Kabelkanäle; kleinere Einbauküchen mit Kochgelegenheit, Aufenthaltsräume; Aufzugsanlagen

14.2-14.414.2-14.4Hoch-,Tief- und Nutzfahrzeuggaragen

Standardstufe
1-345
Basisgehobenaufwendig
Außenwändeoffene KonstruktionEinschalige Konstruktionaufwendig gestaltete Fassaden mit konstruktiver Gliederung (Säulenstellungen, Erker etc.)
KonstruktionStahl- und Betonfertigteileüberwiegend Betonfertigteile; große stützenfreie Spannweitengrößere stützenfreie Spannweiten
DachFlachdach, FolienabdichtungFlachdachausbildung; Wärmedämmungbefahrbares Flachdach (Parkdeck)
Fenster und Außentüreneinfache Metallgitterbegrünte Metallgitter, GlasbausteineAußentüren in hochwertigen Materialien
FußbödenBetonEstrich, Gussasphaltbeschichteter Beton oder Estrichboden
Sonstige technische AusstattungStrom- und Wasseranschluss; Löschwasseranlage;
Treppenhaus; Brandmelder
Sprinkleranlage; Rufanlagen; Rauch- und Wärmeabzugsanlagen; mechanische Be- und Entlüftungsanlagen; Parksysteme für zwei PKWs übereinander; PersonenaufzugsanlagenVideo- und zentrale Alarmanlage; Beschallung; Parksysteme für drei oder mehr PKWs übereinander; aufwendigere Aufzugsanlagen

18.1-18.218.1Reithallen
18.2Ehemalige landwirtschaftliche Mehrzweckhallen, Scheunen u. Ä.

Standardstufe
1-345
Basisgehobenaufwendig
AußenwändeHolzfachwerkwand; Holzstützen, Vollholz; Brettschalung oder Profilblech auf Holz-UnterkonstruktionKalksandstein- oder Ziegel-Mauerwerk; Metallstützen, Profil; Holz-Blockbohlen zwischen Stützen, Wärmedämmverbundsystem, PutzBetonwand, Fertigteile, mehrschichtig; Stahlbetonstützen, Fertigteil; Kalksandstein-Vormauerung oder Klinkerverblendung mit Dämmung
DachHolzkonstruktionen, Nagelbrettbinder; Bitumenwellplatten, ProfilblechStahlrahmen mit Holzpfetten; Faserzementwellplatten; HartschaumplattenBrettschichtholzbinder; Betondachsteine oder Dachziegel; Dämmung mit Profilholz oder
Paneelen
Fenster und
Außentüren bzw.
-tore
Lichtplatten aus Kunststoff
Holz-Brettertüren
Holztore
Kunststofffenster
Windnetze aus Kunststoff, Jalousien mit Motorantrieb
Metall-Sektionaltore
Türen und Tore mehrschichtig mit Wärmedämmung, Holzfenster, hoher Fensteranteil
Innenwändekeinetragende bzw. nicht tragende Innenwände aus Holz; Anstrichtragende bzw. nicht tragende Innenwände als Mauerwerk; Sperrholz, Gipskarton, Fliesen
Decken-konstruk-
tionen
keineHolzkonstruktionen über Nebenräumen; HartschaumplattenStahlbetonplatte über Nebenräumen; Dämmung mit Profilholz oder Paneelen
FußbödenTragschicht: Schotter,
Trennschicht: Vlies,
Tretschicht: Sand
Beton-Verbundsteinpflaster
zusätzlich/alternativ:
Tragschicht: Schotter,
Trennschicht: Kunststoffgewebe,
Tretschicht: Sand und Holzspäne
zusätzlich/alternativ: Stahlbetonplatte
Estrich auf Dämmung, Fliesen oder Linoleum in Nebenräumen;
zusätzlich/alternativ:
Tragschicht: Schotter, Trennschicht: Kunststoffplatten, Tretschicht: Sand und Textilflocken, Betonplatte im Bereich der Nebenräume
zusätzlich/alternativ: Oberfläche maschinell geglättet, Anstrich
baukonstruktive
Einbauten
Reithallenbande aus Nadelholz zur Abgrenzung der Reitflächezusätzlich/alternativ: Vollholztafeln fest eingebautzusätzlich/alternativ: Vollholztafeln, Fertigteile zum Versetzen
Abwasser-,
Wasser-,
Gasanlagen
Regenwasserableitungzusätzlich/alternativ: Abwasserleitungen, Sanitärobjekte (einfache Qualität)zusätzlich/alternativ: Sanitärobjekte (gehobene Qualität), Gasanschluss
Wärme-
versorgungs-
anlagen
keineRaumheizflächen in Nebenräumen, Anschluss an Heizsystemzusätzlich/alternativ: Heizkessel
luft-
technische
Anlagen
keineFirstentlüftungBe- und Entlüftungsanlage
Starkstrom-
Anlage
Leitungen, Schalter, Dosen, Langfeldleuchtenzusätzlich/alternativ: Sicherungen und Verteilerschrankzusätzlich/alternativ: Metall-Dampfleuchten
nutzungs-
spezifische
Anlagen
keineReitbodenbewässerung (einfache Ausführung)
Schüttwände aus Holz zwischen Stahlstützen, Trocknungsanlage für Getreide
Reitbodenbewässerung (komfortable Ausführung)
Schüttwände aus Beton-Fertigteilen

Anlage 25 (zu § 191 Absatz 2)
Wertzahlen für Ein- und Zweifamilienhäuser nach § 181 Absatz 1 Nummer 1 BewG und Wohnungseigentum nach § 181 Absatz 1 Nummer 3 BewG

(Fundstelle: BGBl. I 2015, 1863)

Bodenrichtwert
Vorläufiger Sachwert § 189 Absatz 3

(1) Bei Anwendung des Sachwertverfahrens ist der Wert der Gebäude (Gebäudesachwert) getrennt vom Bodenwert nach § 190 zu ermitteln. Sonstige bauliche Anlagen, insbesondere Außenanlagen, und der Wert der sonstigen Anlagen sind regelmäßig mit dem Gebäudewert und dem Bodenwert abgegolten.

(2) Der Bodenwert ist der Wert des unbebauten Grundstücks nach § 179.

(3) Der Bodenwert und der Gebäudesachwert (§ 190) ergeben den vorläufigen Sachwert des Grundstücks. Dieser ist zur Anpassung an den gemeinen Wert mit einer Wertzahl nach § 191 zu multiplizieren.

bis
15 EUR/m230 EUR/m250 EUR/m2100 EUR/m2150 EUR/m2
bis50 000 EUR1,01,11,21,21,2
100 000 EUR0,80,91,01,11,1
150 000 EUR0,80,90,91,01,0
200 000 EUR0,70,80,80,90,9
300 000 EUR0,60,70,70,80,8
400 000 EUR0,50,60,70,70,8
500 000 EUR0,50,60,60,70,8
über500 000 EUR0,50,50,50,60,7

Bodenrichtwert
Vorläufiger Sachwert § 189 Absatz 3

(1) Bei Anwendung des Sachwertverfahrens ist der Wert der Gebäude (Gebäudesachwert) getrennt vom Bodenwert nach § 190 zu ermitteln. Sonstige bauliche Anlagen, insbesondere Außenanlagen, und der Wert der sonstigen Anlagen sind regelmäßig mit dem Gebäudewert und dem Bodenwert abgegolten.

(2) Der Bodenwert ist der Wert des unbebauten Grundstücks nach § 179.

(3) Der Bodenwert und der Gebäudesachwert (§ 190) ergeben den vorläufigen Sachwert des Grundstücks. Dieser ist zur Anpassung an den gemeinen Wert mit einer Wertzahl nach § 191 zu multiplizieren.

bisüber
200 EUR/m2300 EUR/m2400 EUR/m2500 EUR/m2500 EUR/m2
bis50 000 EUR1,31,31,41,41,5
100 000 EUR1,11,21,21,31,3
150 000 EUR1,01,11,11,21,2
200 000 EUR1,01,11,11,21,2
300 000 EUR0,91,01,01,11,2
400 000 EUR0,80,91,01,01,1
500 000 EUR0,80,91,01,01,1
über500 000 EUR0,70,80,90,91,0



Wertzahlen für Teileigentum,
Geschäftsgrundstücke, gemischt genutzte Grundstücke und
sonstige bebaute Grundstücke nach § 181 Absatz 1 Nummer 3 bis 6 BewG

(1) Bei der Bewertung bebauter Grundstücke sind die folgenden Grundstücksarten zu unterscheiden:

1.
Ein- und Zweifamilienhäuser,
2.
Mietwohngrundstücke,
3.
Wohnungs- und Teileigentum,
4.
Geschäftsgrundstücke,
5.
gemischt genutzte Grundstücke und
6.
sonstige bebaute Grundstücke.

(2) Ein- und Zweifamilienhäuser sind Wohngrundstücke, die bis zu zwei Wohnungen enthalten und kein Wohnungseigentum sind. Ein Grundstück gilt auch dann als Ein- oder Zweifamilienhaus, wenn es zu weniger als 50 Prozent, berechnet nach der Wohn- oder Nutzfläche, zu anderen als Wohnzwecken mitbenutzt und dadurch die Eigenart als Ein- oder Zweifamilienhaus nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

(3) Mietwohngrundstücke sind Grundstücke, die zu mehr als 80 Prozent, berechnet nach der Wohn- oder Nutzfläche, Wohnzwecken dienen, und nicht Ein- und Zweifamilienhäuser oder Wohnungseigentum sind.

(4) Wohnungseigentum ist das Sondereigentum an einer Wohnung in Verbindung mit dem Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem es gehört.

(5) Teileigentum ist das Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen eines Gebäudes in Verbindung mit dem Miteigentum an dem gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem es gehört.

(6) Geschäftsgrundstücke sind Grundstücke, die zu mehr als 80 Prozent, berechnet nach der Wohn- und Nutzfläche, eigenen oder fremden betrieblichen oder öffentlichen Zwecken dienen und nicht Teileigentum sind.

(7) Gemischt genutzte Grundstücke sind Grundstücke, die teils Wohnzwecken, teils eigenen oder fremden betrieblichen oder öffentlichen Zwecken dienen und nicht Ein- und Zweifamilienhäuser, Mietwohngrundstücke, Wohnungseigentum, Teileigentum oder Geschäftsgrundstücke sind.

(8) Sonstige bebaute Grundstücke sind solche Grundstücke, die nicht unter die Absätze 2 bis 7 fallen.

(9) Eine Wohnung ist die Zusammenfassung einer Mehrheit von Räumen, die in ihrer Gesamtheit so beschaffen sein müssen, dass die Führung eines selbständigen Haushalts möglich ist. Die Zusammenfassung einer Mehrheit von Räumen muss eine von anderen Wohnungen oder Räumen, insbesondere Wohnräumen, baulich getrennte, in sich abgeschlossene Wohneinheit bilden und einen selbständigen Zugang haben. Außerdem ist erforderlich, dass die für die Führung eines selbständigen Haushalts notwendigen Nebenräume (Küche, Bad oder Dusche, Toilette) vorhanden sind. Die Wohnfläche muss mindestens 23 Quadratmeter (m²) betragen.



Vorläufiger Sachwert § 189 Absatz 3

(1) Bei Anwendung des Sachwertverfahrens ist der Wert der Gebäude (Gebäudesachwert) getrennt vom Bodenwert nach § 190 zu ermitteln. Sonstige bauliche Anlagen, insbesondere Außenanlagen, und der Wert der sonstigen Anlagen sind regelmäßig mit dem Gebäudewert und dem Bodenwert abgegolten.

(2) Der Bodenwert ist der Wert des unbebauten Grundstücks nach § 179.

(3) Der Bodenwert und der Gebäudesachwert (§ 190) ergeben den vorläufigen Sachwert des Grundstücks. Dieser ist zur Anpassung an den gemeinen Wert mit einer Wertzahl nach § 191 zu multiplizieren.

bis500 000 EUR0,90
750 000 EUR0,85
1 000 000 EUR0,80
1 500 000 EUR0,75
2 000 000 EUR0,70
3 000 000 EUR0,65
über3 000 000 EUR0,60

Anlage 26 (zu § 194 Abs. 3 Satz 2 und Abs. 4 sowie § 195 Abs. 3 Satz 2)
Abzinsungsfaktoren

(Fundstelle: BGBl. I 2008, 3078 - 3080;
bezüglich der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)



Restlaufzeit des Erbbaurechts bzw.
des Nutzungsrechts (in Jahren)
Zinssatz
3 %3,5 %4 %4,5 %5 %5,5 %6 %6,5 %7 %7,5 %8 %
10,97090,96620,96150,95690,95240,94790,94340,93900,93460,93020,9259
20,94260,93350,92460,91570,90700,89850,89000,88170,87340,86530,8573
30,91510,90190,88900,87630,86380,85160,83960,82780,81630,80500,7938
40,88850,87140,85480,83860,82270,80720,79210,77730,76290,74880,7350
50,86260,84200,82190,80250,78350,76510,74730,72990,71300,69660,6806
60,83750,81350,79030,76790,74620,72520,70500,68530,66630,64800,6302
70,81310,78600,75990,73480,71070,68740,66510,64350,62270,60280,5835
80,78940,75940,73070,70320,67680,65160,62740,60420,58200,56070,5403
90,76640,73370,70260,67290,64460,61760,59190,56740,54390,52160,5002
100,74410,70890,67560,64390,61390,58540,55840,53270,50830,48520,4632
110,72240,68490,64960,61620,58470,55490,52680,50020,47510,45130,4289
120,70140,66180,62460,58970,55680,52600,49700,46970,44400,41990,3971
130,68100,63940,60060,56430,53030,49860,46880,44100,41500,39060,3677
140,66110,61780,57750,54000,50510,47260,44230,41410,38780,36330,3405
150,64190,59690,55530,51670,48100,44790,41730,38880,36240,33800,3152
160,62320,57670,53390,49450,45810,42460,39360,36510,33870,31440,2919
170,60500,55720,51340,47320,43630,40240,37140,34280,31660,29250,2703
180,58740,53840,49360,45280,41550,38150,35030,32190,29590,27200,2502
190,57030,52020,47460,43330,39570,36160,33050,30220,27650,25310,2317
200,55370,50260,45640,41460,37690,34270,31180,28380,25840,23540,2145
210,53750,48560,43880,39680,35890,32490,29420,26650,24150,21900,1987
220,52190,46920,42200,37970,34180,30790,27750,25020,22570,20370,1839
230,50670,45330,40570,36340,32560,29190,26180,23490,21090,18950,1703
240,49190,43800,39010,34770,31010,27670,24700,22060,19710,17630,1577
250,47760,42310,37510,33270,29530,26220,23300,20710,18420,16400,1460
260,46370,40880,36070,31840,28120,24860,21980,19450,17220,15250,1352
270,45020,39500,34680,30470,26780,23560,20740,18260,16090,14190,1252
280,43710,38170,33350,29160,25510,22330,19560,17150,15040,13200,1159
290,42430,36870,32070,27900,24290,21170,18460,16100,14060,12280,1073
300,41200,35630,30830,26700,23140,20060,17410,15120,13140,11420,0994
310,40000,34420,29650,25550,22040,19020,16430,14200,12280,10630,0920
320,38830,33260,28510,24450,20990,18030,15500,13330,11470,09880,0852
330,37700,32130,27410,23400,19990,17090,14620,12520,10720,09190,0789
340,36600,31050,26360,22390,19040,16200,13790,11750,10020,08550,0730
350,35540,30000,25340,21430,18130,15350,13010,11030,09370,07960,0676
360,34500,28980,24370,20500,17270,14550,12270,10360,08750,07400,0626
370,33500,28000,23430,19620,16440,13790,11580,09730,08180,06880,0580
380,32520,27060,22530,18780,15660,13070,10920,09140,07650,06400,0537
390,31580,26140,21660,17970,14910,12390,10310,08580,07150,05960,0497
400,30660,25260,20830,17190,14200,11750,09720,08050,06680,05540,0460
410,29760,24400,20030,16450,13530,11130,09170,07560,06240,05160,0426
420,28900,23580,19260,15740,12880,10550,08650,07100,05830,04800,0395
430,28050,22780,18520,15070,12270,10000,08160,06670,05450,04460,0365
440,27240,22010,17800,14420,11690,09480,07700,06260,05090,04150,0338
450,26440,21270,17120,13800,11130,08990,07270,05880,04760,03860,0313
460,25670,20550,16460,13200,10600,08520,06850,05520,04450,03590,0290
470,24930,19850,15830,12630,10090,08070,06470,05180,04160,03340,0269
480,24200,19180,15220,12090,09610,07650,06100,04870,03890,03110,0249
490,23500,18530,14630,11570,09160,07250,05750,04570,03630,02890,0230
500,22810,17910,14070,11070,08720,06880,05430,04290,03390,02690,0213
510,22150,17300,13530,10590,08310,06520,05120,04030,03170,02500,0197
520,21500,16710,13010,10140,07910,06180,04830,03780,02970,02330,0183
530,20880,16150,12510,09700,07530,05860,04560,03550,02770,02160,0169
540,20270,15600,12030,09280,07170,05550,04300,03340,02590,02010,0157
550,19680,15080,11570,08880,06830,05260,04060,03130,02420,01870,0145
560,19100,14570,11120,08500,06510,04990,03830,02940,02260,01740,0134
570,18550,14070,10690,08140,06200,04730,03610,02760,02110,01620,0124
580,18010,13600,10280,07780,05900,04480,03410,02590,01980,01510,0115
590,17480,13140,09890,07450,05620,04250,03210,02430,01850,01400,0107
600,16970,12690,09510,07130,05350,04030,03030,02290,01730,01300,0099
610,16480,12260,09140,06820,05100,03820,02860,02150,01610,01210,0091
620,16000,11850,08790,06530,04860,03620,02700,02020,01510,01130,0085
630,15530,11450,08450,06250,04620,03430,02550,01890,01410,01050,0078
640,15080,11060,08130,05980,04400,03250,02400,01780,01320,00980,0073
650,14640,10690,07810,05720,04190,03080,02270,01670,01230,00910,0067
660,14210,10330,07510,05470,03990,02920,02140,01570,01150,00850,0062
670,13800,09980,07220,05240,03800,02770,02020,01470,01070,00790,0058
680,13400,09640,06950,05010,03620,02620,01900,01380,01000,00730,0053
690,13010,09310,06680,04800,03450,02490,01790,01300,00940,00680,0049
700,12630,09000,06420,04590,03290,02360,01690,01220,00880,00630,0046
710,12260,08690,06170,04390,03130,02230,01600,01140,00820,00590,0042
720,11900,08400,05940,04200,02980,02120,01510,01070,00770,00550,0039
730,11560,08120,05710,04020,02840,02010,01420,01010,00720,00510,0036
740,11220,07840,05490,03850,02700,01900,01340,00950,00670,00470,0034
750,10890,07580,05280,03680,02580,01800,01260,00890,00630,00440,0031
760,10580,07320,05080,03530,02450,01710,01190,00830,00580,00410,0029
770,10270,07070,04880,03370,02340,01620,01130,00780,00550,00380,0027
780,09970,06830,04690,03230,02220,01540,01060,00740,00510,00350,0025
790,09680,06600,04510,03090,02120,01460,01000,00690,00480,00330,0023
800,09400,06380,04340,02960,02020,01380,00950,00650,00450,00310,0021
810,09120,06160,04170,02830,01920,01310,00890,00610,00420,00290,0020
820,08860,05960,04010,02710,01830,01240,00840,00570,00390,00270,0018
830,08600,05750,03860,02590,01740,01180,00790,00540,00360,00250,0017
840,08350,05560,03710,02480,01660,01110,00750,00500,00340,00230,0016
850,08110,05370,03570,02370,01580,01060,00710,00470,00320,00210,0014
860,07870,05190,03430,02270,01510,01000,00670,00440,00300,00200,0013
870,07640,05010,03300,02170,01430,00950,00630,00420,00280,00190,0012
880,07420,04840,03170,02080,01370,00900,00590,00390,00260,00170,0011
890,07200,04680,03050,01990,01300,00850,00560,00370,00240,00160,0011
900,06990,04520,02930,01900,01240,00810,00530,00350,00230,00150,0010
910,06790,04370,02820,01820,01180,00770,00500,00320,00210,00140,0009
920,06590,04220,02710,01740,01120,00730,00470,00300,00200,00130,0008
930,06400,04080,02610,01670,01070,00690,00440,00290,00190,00120,0008
940,06210,03940,02510,01600,01020,00650,00420,00270,00170,00110,0007
950,06030,03810,02410,01530,00970,00620,00390,00250,00160,00100,0007
960,05860,03680,02320,01460,00920,00590,00370,00240,00150,00100,0006
970,05690,03550,02230,01400,00880,00560,00350,00220,00140,00090,0006
980,05520,03430,02140,01340,00840,00530,00330,00210,00130,00080,0005
990,05360,03320,02060,01280,00800,00500,00310,00200,00120,00080,0005
1000,05200,03210,01980,01230,00760,00470,00290,00180,00120,00070,0005


In den Fällen anderer Zinssätze der Gutachterausschüsse ist der Abzinsungsfaktor nach folgender Formel zu bilden:




Abzinsungsfaktor =
q = Zinsfaktor = 1 + p : 100
1p = Zinssatz
qnn = Restlaufzeit

Anlage 27 (zu § 237 Absatz 2)
Landwirtschaftliche Nutzung

(Fundstelle: BGBl. I 2021, 2291)



BewertungsfaktorenBezugseinheitin EUR
Grundbetragpro Ar2,52
Ertragsmesszahlpro Ertragsmesszahl (Produkt aus Acker-/Grünlandzahl und Ar)0,041
Zuschläge fürBezugseinheitin EUR
Verstärkte Tierhaltungje Vieheinheit über einem Besatz von 2,0 Vieheinheiten je Hektar selbst bewirtschafteter Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung79,00

Anlage 28 (zu § 237 Absatz 3)
Forstwirtschaftliche Nutzung

(Fundstelle: BGBl. I 2021, 2292 – 2294)



Bewertungsfaktor für Wuchsgebietin EUR/ha
1Schleswig-Holstein Nordwest86,17
2Jungmoränenlandschaft Schleswig-Holstein Ost/Nordwest-Mecklenburg80,53
3Schleswig-Holstein Südwest90,24
4Mecklenburg-Westvorpommersches Küstenland64,57
5Ostholsteinisch-Westmecklenburger Jungmoränenland73,13
6(Mittel-)Mecklenburger Jungmoränenland62,38
7Ostmecklenburg-Vorpommersches Jungmoränenland78,03
8Ostvorpommersches Küstenland56,36
9Nordostbrandenburger Jungmoränenland (Mittelbrandenburger Jungmoränenland)53,83
10Ostmecklenburg-Nordbrandenburger Jungmoränenland (Nordbrandenburger Jungmoränenland)55,09
11Ostniedersächsisch-Altmärkisches Altmoränenland (Westprignitz-Altmärkisches Altmoränenland)46,03
12Südost-Holsteinisch-Südwestmecklenburger Altmoränenland57,31
13Ostniedersächsisches Tiefland66,34
14Niedersächsischer Küstenraum79,05
15Mittelwestniedersächsisches Tiefland67,41
16Westfälische Bucht70,03
17Weserbergland101,93
18Nordwestdeutsche Berglandschwelle73,10
19Nordwestliches Harzvorland65,70
20Nordöstliche Harzvorländer43,24
21Sachsen-Anhaltinische Löss-Ebene51,09
22Mittleres nordostdeutsches Altmoränenland38,39
23Hoher Fläming47,69
24Mittelbrandenburger Talsand- und Moränenland37,53
25Düben-Niederlausitzer Altmoränenland37,65
26Lausitzer Löss-Hügelland84,73
27Zittauer Gebirge163,92
28Oberlausitzer Bergland155,56
29Elbsandsteingebirge123,19
30Westlausitzer Platte und Elbtalzone68,56
31Sächsisch-Thüringisches Löss-Hügelland63,80
32Leipziger Sandlöss-Ebene50,58
33Ostthüringisches Trias-Hügelland72,24
34Thüringer Becken64,12
35Nordthüringisches Trias-Hügelland60,06
36Harz142,70
37Mitteldeutsches Trias-Berg- und Hügelland98,77
38Nordwesthessisches Bergland88,55
39Nördliches hessisches Schiefergebirge99,86
40Sauerland145,62
41Bergisches Land113,51
42Niederrheinisches Tiefland68,33
43Niederrheinische Bucht68,27
44Nordwesteifel135,51
45Osteifel99,15
46Mittelrheintal62,52
47Westerwald112,73
48Taunus94,94
49Wetterau und Gießener Becken73,66
50Vogelsberg und östlich angrenzende Sandsteingebiete102,75
51Rhön97,18
52Südthüringisches-Oberfränkisches Trias-Hügelland106,95
53Thüringer Gebirge162,51
54Vogtland140,47
55Erzgebirgsvorland93,22
56Erzgebirge171,75
57Frankenwald, Fichtelgebirge und Steinwald183,51
58Oberpfälzer Wald147,30
59Oberpfälzer Becken- und Hügelland78,21
60Frankenalb und Oberpfälzer Jura106,82
61Fränkischer Keuper und Albvorland73,44
62Fränkische Platte67,76
63Spessart105,47
64Odenwald124,93
65Oberrheinisches Tiefland und Rhein-Main-Ebene64,13
66Hunsrück116,75
67Moseltal87,42
68Gutland97,81
69Saarländisch-Pfälzisches Muschelkalkgebiet78,64
70Saar-Nahe-Bergland75,52
71Westricher Moorniederung79,49
72Pfälzerwald78,67
73Schwarzwald181,38
74Baar-Wutach172,51
75Neckarland117,23
76Schwäbische Alb123,63
77Südwestdeutsches Alpenvorland177,56
78Tertiäres Hügelland166,59
79Bayerischer Wald160,79
80Schwäbisch-Bayerische Schotterplatten- und Altmoränenlandschaft165,45
81Schwäbisch-Bayerische Jungmoräne und Molassevorberge157,93
82Bayerische Alpen135,61

Anlage 29 (zu § 237 Absatz 4)
Weinbauliche Nutzung

(Fundstelle: BGBl. I 2021, 2295)



Bewertungsfaktor fürFlächeneinheitin EUR
Traubenerzeugungpro Ar11,70

Anlage 30 (zu § 237 Absatz 5)
Gärtnerische Nutzung

(Fundstelle: BGBl. I 2021, 2296)



Nutzungsteil Gemüsebau
Bewertungsfaktor fürFlächeneinheitin EUR
Flächen
im Freiland und für Kleingarten- und Dauerkleingartenland
pro Ar12,35
Zuschläge fürFlächeneinheitin EUR
Flächen
unter Glas und Kunststoffen
pro Ar45,00
Nutzungsteil Blumen-/Zierpflanzenbau
Bewertungsfaktor fürFlächeneinheitin EUR
Flächen
im Freiland
pro Ar27,60
Zuschläge fürFlächeneinheitin EUR
Flächen
unter Glas und Kunststoffen
pro Ar65,15
Nutzungsteil Obstbau
Bewertungsfaktor fürFlächeneinheitin EUR
Flächen
im Freiland
pro Ar9,53
Zuschläge fürFlächeneinheitin EUR
Flächen
unter Glas und Kunststoffen
pro Ar45,00
Nutzungsteil Baumschulen
Bewertungsfaktor fürFlächeneinheitin EUR
Flächen
im Freiland
pro Ar22,29
Zuschläge fürFlächeneinheitin EUR
Flächen
unter Glas und Kunststoffen
pro Ar65,15

Anlage 31 (zu § 237 Absatz 6 und 7)
Übrige land- und forstwirtschaftliche Nutzungen
sowie Abbauland, Geringstland und Unland

(Fundstelle: BGBl. I 2021, 2297)



Sondernutzungen
Bewertungsfaktor fürFlächeneinheitin EUR
Hopfenpro Ar13,75
Spargelpro Ar12,69
Sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzungen
Bewertungsfaktor fürBezugseinheitin EUR
Wasserflächenpro Ar1,00
Zuschläge für stehende Gewässer
Wasserflächen für Binnenfischerei,
Teichwirtschaft und Fischzucht für
Binnenfischerei und Teichwirtschaft
ab 1,00 kg bis 4,00 kg
Fischertrag/Ar pro Ar
2,00
Wasserflächen für Binnenfischerei,
Teichwirtschaft und Fischzucht für
Binnenfischerei und Teichwirtschaft
über 4,00 kg
Fischertrag/Ar pro Ar
2,50
Zuschläge für fließende Gewässer
Teichwirtschaft und Fischzucht für Binnenfischerei und Teichwirtschaftbis 500 Liter/Sekunde
Durchfluss pro Liter/Sekunde
12,50
Teichwirtschaft und Fischzucht für Binnenfischerei und Teichwirtschaftüber 500 Liter/Sekunde
Durchfluss pro Liter/Sekunde
15,00
Saatzuchtpro ArAnlage 27
Weihnachtsbaumkulturenpro Ar19,40
Kurzumtriebsplantagenpro ArAnlage 27
Sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzungen, für die kein Bewertungsfaktor festgelegt wurde
Wirtschaftsgebäudepro Quadratmeter Bruttogrundfläche und Monat1,23
Nutzungsarten Abbauland, Geringstland und Unland
Bewertungsfaktor fürFlächeneinheitin EUR
Abbaulandpro Ar1,00
Geringstlandpro Ar0,38
Unlandpro Ar0,00

Anlage 32 (zu § 237 Absatz 8)
Nutzungsart Hofstelle

(Fundstelle: BGBl. I 2021, 2298)



Bewertungsfaktor fürFlächeneinheitin EUR
Hofflächenpro Ar6,62
Zuschläge fürFlächeneinheitin EUR
Wirtschaftsgebäude der weinbaulichen Nutzung bei Fass- und Flaschenweinerzeugungpro Quadratmeter Bruttogrundfläche und Monat1,23
Wirtschaftsgebäude der Nebenbetriebepro Quadratmeter Bruttogrundfläche und Monat1,23

Anlage 33 (zu § 238 Absatz 2)
Weitere den Ertragswert erhöhende Umstände

(Fundstelle: BGBl. I 2021, 2299)



Bewertungsfaktor fürFlächeneinheitin EUR
Abgegrenzte Standortfläche der
Windenergieanlage
pro Ar59,58

Anlage 34 (zu § 241 Absatz 5)
Umrechnungsschlüssel für Tierbestände in Vieheinheiten (VE)
nach dem Futterbedarf

(Fundstelle: BGBl. I 2019, 1824 – 25)



Tierart1 Tier
Nach dem Durchschnittsbestand in Stück:
Alpakas0,08VE
Damtiere
Damtiere unter 1 Jahr0,04VE
Damtiere 1 Jahr und älter0,08VE
Geflügel
Legehennen (einschließlich einer normalen Aufzucht zur Ergänzung des Bestandes)0,02VE
Legehennen aus zugekauften Junghennen0,0183VE
Zuchtputen, -enten, -gänse0,04VE
Kaninchen
Zucht- und Angorakaninchen0,025VE
Lamas0,1VE
Pferde
Pferde unter 3 Jahren und Kleinpferde0,7VE
Pferde 3 Jahre und älter1,1VE
Rindvieh
Kälber und Jungvieh unter 1 Jahr (einschließlich Mastkälber, Starterkälber und Fresser)0,3VE
Jungvieh 1 bis 2 Jahre alt0,7VE
Färsen (älter als 2 Jahre)1VE
Masttiere (Mastdauer weniger als 1 Jahr)1VE
Kühe (einschließlich Mutter- und Ammenkühe mit den dazugehörigen Saugkälbern)1VE
Zuchtbullen, Zugochsen1,2VE
Schafe
Schafe unter 1 Jahr (einschließlich Mastlämmer)0,05VE
Schafe 1 Jahr und älter0,1VE
Schweine
Zuchtschweine (einschließlich Jungzuchtschweine über etwa 90 kg)0,33VE
Strauße
Zuchttiere 14 Monate und älter0,32VE
Jungtiere/Masttiere unter 14 Monate0,25VE
Ziegen0,08VE
Nach der Erzeugung in Stück:
Geflügel
Jungmasthühner (bis zu 6 Durchgänge je Jahr – schwere Tiere)0,0017VE
(mehr als 6 Durchgänge je Jahr – leichte Tiere)0,0013VE
Junghennen0,0017VE
Mastenten0,0033VE
Mastenten in der Aufzuchtphase0,0011VE
Mastenten in der Mastphase0,0022VE
Mastputen aus selbst erzeugten Jungputen0,0067VE
Mastputen aus zugekauften Jungputen0,005VE
Jungputen (bis etwa 8 Wochen)0,0017VE
Mastgänse0,0067VE
Kaninchen
Mastkaninchen0,0025VE
Rindvieh
Masttiere (Mastdauer 1 Jahr und mehr)1VE
Schweine
Leichte Ferkel (bis etwa 12 kg)0,01VE
Ferkel (über etwa 12 bis etwa 20 kg)0,02VE
Schwere Ferkel und leichte Läufer (über etwa 20 bis etwa 30 kg)0,04VE
Läufer (über etwa 30 bis etwa 45 kg)0,06VE
Schwere Läufer (über etwa 45 bis etwa 60 kg)0,08VE
Mastschweine0,16VE
Jungzuchtschweine bis etwa 90 kg0,12VE

Anlage 35 (zu § 241 Absatz 5)
Gruppen der Zweige des Tierbestands nach der Flächenabhängigkeit

(Fundstelle: BGBl. I 2019, 1826)



1.
Mehr flächenabhängige Zweige des Tierbestands:Pferdehaltung,Pferdezucht,Schafzucht,Schafhaltung,Rindviehzucht,Milchviehhaltung,Rindviehmast.
2.
Weniger flächenabhängige Zweige des Tierbestands:Schweinezucht,Schweinemast,Hühnerzucht,Entenzucht,Gänsezucht,Putenzucht,Legehennenhaltung,Junghühnermast,Entenmast,Gänsemast,Putenmast.

Anlage 36 (zu den §§ 251 und 257 Absatz 1)
Umrechnungskoeffizienten zur Berücksichtigung abweichender Grundstücksgrößen
beim Bodenwert von Ein- und Zweifamilienhäusern

(Fundstelle: BGBl. I 2019, 1827)



GrundstücksgrößeUmrechnungskoeffizient
<250 m21,24
250 m21,19
300 m21,14
350 m21,10
400 m21,06
450 m21,03
500 m21,00
550 m20,98
600 m20,95
650 m20,94
700 m20,92
750 m20,90
800 m20,89
850 m20,87
900 m20,86
950 m20,85
1 000 m20,84
1 050 m20,83
1 100 m20,82
1 150 m20,81
1 200 m20,80
1 250 m20,79
1 300 m20,78
1 350 m20,77
1 400 m20,76
1 450 m20,75
1 500 m20,74
1 550 m20,73
1 600 m20,72
1 650 m20,71
1 700 m20,70
1 750 m20,69
1 800 m20,68
1 850 m20,67
1 900 m20,66
1 950 m20,65
2 000 m20,64

Anlage 37 (zu § 253 Absatz 2)
Vervielfältiger

(Fundstelle: BGBl. I 2019, 1828 — 1833)



Rest-
nutzungs-
dauer
(Jahre)
Zinssatz
1,5 %1,6 %1,7 %1,8 %1,9 %2,0 %2,1 %2,2 %2,3 %2,4 %2,5 %
10,990,980,980,980,980,980,980,980,980,980,98
21,961,951,951,951,941,941,941,941,931,931,93
32,912,912,902,902,892,882,882,872,872,862,86
43,853,843,843,833,823,813,803,793,783,773,76
54,784,774,754,744,734,714,704,694,674,664,65
65,705,685,665,645,625,605,585,565,555,535,51
76,606,576,556,526,506,476,456,426,406,376,35
87,497,457,427,397,367,337,297,267,237,207,17
98,368,328,288,248,208,168,128,088,058,017,97
109,229,179,139,089,038,988,948,898,848,808,75
1110,0710,019,969,909,849,799,739,689,629,579,51
1210,9110,8410,7710,7110,6410,5810,5110,4510,3810,3210,26
1311,7311,6511,5811,5011,4211,3511,2711,2011,1311,0510,98
1412,5412,4512,3712,2812,1912,1112,0211,9411,8511,7711,69
1513,3413,2413,1413,0412,9512,8512,7512,6612,5712,4712,38
1614,1314,0213,9113,8013,6913,5813,4713,3713,2613,1613,06
1714,9114,7814,6614,5314,4114,2914,1714,0613,9413,8313,71
1815,6715,5315,4015,2615,1214,9914,8614,7314,6014,4814,35
1916,4316,2716,1215,9715,8215,6815,5315,3915,2515,1214,98
2017,1717,0016,8316,6716,5116,3516,1916,0415,8915,7415,59
2117,9017,7217,5417,3617,1817,0116,8416,6716,5116,3516,18
2218,6218,4218,2318,0317,8417,6617,4717,2917,1116,9416,77
2319,3319,1218,9118,7018,4918,2918,0917,9017,7117,5217,33
2420,0319,8019,5719,3519,1318,9118,7018,4918,2918,0817,88
2520,7220,4720,2319,9919,7519,5219,3019,0718,8518,6418,42
2621,4021,1320,8720,6220,3720,1219,8819,6419,4119,1818,95
2722,0721,7921,5121,2420,9720,7120,4520,2019,9519,7019,46
2822,7322,4322,1321,8421,5621,2821,0120,7420,4820,2219,96
2923,3823,0622,7522,4422,1421,8421,5621,2720,9920,7220,45
3024,0223,6823,3523,0222,7122,4022,0921,7921,5021,2120,93
3124,6524,2923,9423,6023,2722,9422,6222,3021,9921,6921,40
3225,2724,8924,5224,1723,8123,4723,1322,8022,4822,1621,85
3325,8825,4825,1024,7224,3523,9923,6323,2922,9522,6222,29
3426,4826,0725,6625,2724,8824,5024,1323,7723,4123,0622,72
3527,0826,6426,2225,8025,4025,0024,6124,2323,8623,5023,15
3627,6627,2126,7626,3325,9025,4925,0824,6924,3023,9323,56
3728,2427,7627,3026,8426,4025,9725,5525,1424,7324,3423,96
3828,8128,3127,8227,3526,8926,4426,0025,5725,1624,7524,35
3929,3628,8528,3427,8527,3726,9026,4526,0025,5725,1424,73
4029,9229,3828,8528,3427,8427,3626,8826,4225,9725,5325,10
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6641,7140,5839,4938,4437,4336,4735,5434,6433,7832,9632,16
6742,0840,9239,8138,7437,7236,7335,7934,8834,0033,1632,35
6842,4441,2640,1339,0438,0036,9936,0335,1134,2233,3632,54
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7645,1643,7942,4941,2440,0438,9037,8136,7635,7634,8033,88
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7845,7944,3843,0341,7440,5139,3338,2137,1336,1035,1134,17
7946,1044,6643,2941,9840,7339,5438,4037,3136,2735,2734,31
8046,4144,9543,5542,2240,9639,7438,5937,4836,4335,4234,45
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8347,2945,7644,3142,9241,6040,3439,1337,9936,8935,8534,85
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8547,8646,2944,7943,3642,0040,7139,4838,3137,1936,1235,10
8648,1446,5445,0243,5842,2040,8939,6538,4637,3336,2535,22
8748,4146,7945,2543,7942,4041,0739,8138,6137,4736,3735,33
8848,6847,0445,4844,0042,5941,2539,9738,7637,6036,5035,45
8948,9547,2845,7044,2042,7741,4240,1338,9037,7336,6235,56
9049,2147,5245,9244,4042,9641,5940,2839,0437,8636,7435,67
9149,4747,7646,1444,6043,1441,7540,4339,1837,9936,8535,77
9249,7247,9946,3544,7943,3241,9140,5839,3238,1136,9735,87
9349,9748,2246,5644,9843,4942,0740,7339,4538,2337,0835,98
9450,2248,4446,7645,1743,6642,2340,8739,5838,3537,1836,07
9550,4648,6746,9645,3543,8342,3841,0139,7038,4737,2936,17
9650,7048,8847,1645,5343,9942,5341,1439,8338,5837,3936,26
9750,9449,1047,3645,7144,1542,6841,2839,9538,6937,4936,35
9851,1749,3147,5545,8944,3142,8241,4140,0738,8037,5936,44
9951,4049,5247,7446,0644,4742,9641,5340,1838,9037,6836,53
10051,6249,7247,9246,2244,6243,1041,6640,3039,0037,7836,61


Rest-
nutzungs-
dauer
(Jahre)
Zinssatz
2,6 %2,7 %2,8 %2,9 %3,0 %3,5 %4 %4,5 %
10,970,970,970,970,970,970,960,96
21,921,921,921,921,911,901,891,87
32,852,852,842,832,832,802,782,75
43,753,743,733,733,723,673,633,59
54,634,624,614,594,584,524,454,39
65,495,475,455,445,425,335,245,16
76,336,306,286,256,236,116,005,89
87,147,117,087,057,026,876,736,60
97,937,907,867,827,797,617,447,27
108,718,668,628,578,538,328,117,91
119,469,419,369,309,259,008,768,53
1210,2010,1310,0710,019,959,669,399,12
1310,9110,8410,7710,7010,6310,309,999,68
1411,6111,5311,4511,3711,3010,9210,5610,22
1512,2912,2012,1112,0211,9411,5211,1210,74
1612,9512,8512,7612,6612,5612,0911,6511,23
1713,6013,4913,3813,2713,1712,6512,1711,71
1814,2314,1113,9913,8713,7513,1912,6612,16
1914,8414,7114,5814,4514,3213,7113,1312,59
2015,4415,3015,1615,0214,8814,2113,5913,01
2116,0315,8715,7215,5615,4214,7014,0313,40
2216,5916,4316,2616,1015,9415,1714,4513,78
2317,1516,9716,7916,6216,4415,6214,8614,15
2417,6917,5017,3117,1216,9416,0615,2514,50
2518,2218,0117,8117,6117,4116,4815,6214,83
2618,7318,5118,3018,0817,8816,8915,9815,15
2719,2319,0018,7718,5518,3317,2916,3315,45
2819,7219,4719,2319,0018,7617,6716,6615,74
2920,1919,9319,6819,4319,1918,0416,9816,02
3020,6520,3820,1219,8619,6018,3917,2916,29
3121,1120,8220,5420,2720,0018,7417,5916,54
3221,5521,2520,9620,6720,3919,0717,8716,79
3321,9721,6621,3621,0620,7719,3918,1517,02
3422,3922,0721,7521,4421,1319,7018,4117,25
3522,8022,4622,1321,8021,4920,0018,6617,46
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3823,9623,5823,2122,8522,4920,8419,3718,05
3924,3323,9323,5523,1722,8121,1019,5818,23
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4125,0324,6124,2023,8023,4121,6019,9918,57
4225,3724,9424,5224,1023,7021,8320,1918,72
4325,7125,2624,8224,4023,9822,0620,3718,87
4426,0325,5725,1224,6824,2522,2820,5519,02
4526,3425,8725,4124,9624,5222,5020,7219,16
4626,6526,1625,6925,2324,7822,7020,8819,29
4726,9526,4525,9625,4925,0222,9021,0419,41
4827,2426,7326,2325,7425,2723,0921,2019,54
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5027,8027,2626,7426,2325,7323,4621,4819,76
5128,0727,5226,9826,4625,9523,6321,6219,87
5228,3427,7727,2226,6826,1723,8021,7519,97
5328,5928,0127,4526,9026,3723,9621,8720,07
5428,8428,2527,6827,1226,5824,1121,9920,16
5529,0928,4827,8927,3326,7724,2622,1120,25
5629,3328,7128,1127,5326,9724,4122,2220,33
5729,5628,9328,3127,7227,1524,5522,3320,41
5829,7829,1428,5227,9127,3324,6922,4320,49
5930,0029,3528,7128,1027,5124,8222,5320,57
6030,2229,5528,9028,2827,6824,9422,6220,64
6130,4329,7529,0928,4527,8425,0722,7120,71
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6531,2130,4829,7829,1028,4525,5223,0520,95
6631,3930,6529,9429,2628,6025,6223,1221,01
6731,5730,8230,1029,4028,7325,7223,1921,06
6831,7530,9930,2529,5528,8725,8223,2621,11
6931,9231,1430,4029,6929,0025,9123,3321,16
7032,0831,3030,5529,8229,1226,0023,3921,20
7132,2431,4530,6929,9529,2526,0923,4621,25
7232,4031,6030,8230,0829,3726,1723,5221,29
7332,5631,7430,9630,2029,4826,2523,5721,33
7432,7131,8831,0930,3229,5926,3323,6321,37
7532,8532,0231,2130,4429,7026,4123,6821,40
7632,9932,1531,3430,5629,8126,4823,7321,44
7733,1332,2831,4530,6729,9126,5523,7821,47
7833,2732,4031,5730,7730,0126,6223,8321,50
7933,4032,5231,6830,8830,1126,6823,8721,54
8033,5332,6431,7930,9830,2026,7523,9221,57
8133,6532,7631,9031,0830,2926,8123,9621,59
8233,7732,8732,0031,1730,3826,8724,0021,62
8333,8932,9832,1131,2730,4726,9324,0421,65
8434,0133,0932,2031,3630,5526,9824,0721,67
8534,1233,1932,3031,4530,6327,0424,1121,70
8634,2333,2932,3931,5330,7127,0924,1421,72
8734,3433,3932,4831,6230,7927,1424,1821,74
8834,4433,4932,5731,7030,8627,1924,2121,76
8934,5433,5832,6631,7730,9327,2324,2421,78
9034,6433,6732,7431,8531,0027,2824,2721,80
9134,7433,7632,8231,9331,0727,3224,3021,82
9234,8433,8432,9032,0031,1427,3724,3221,83
9334,9333,9332,9832,0731,2027,4124,3521,85
9435,0234,0133,0532,1431,2627,4524,3721,87
9535,1034,0933,1232,2031,3227,4824,4021,88
9635,1934,1733,1932,2731,3827,5224,4221,90
9735,2734,2433,2632,3331,4427,5624,4421,91
9835,3534,3233,3332,3931,4927,5924,4621,92
9935,4334,3933,3932,4531,5527,6224,4921,94
10035,5134,4633,4632,5131,6027,6624,5021,95


Berechnungsvorschrift für die Vervielfältiger (Barwertfaktoren für die Kapitalisierung):

q
= 1 + LZ wobei
LZ
= Zinssatz (Liegenschaftszinssatz)
n
= Restnutzungsdauer
p
= Zinsfuß

Anlage 38 (zu § 253 Absatz 2 und § 259 Absatz 4)
Wirtschaftliche Gesamtnutzungsdauer

(Fundstelle: BGBl. I 2019, 1834)



Ein- und Zweifamilienhäuser80 Jahre
Mietwohngrundstücke, Mehrfamilienhäuser80 Jahre
Wohnungseigentum80 Jahre
Geschäftsgrundstücke, gemischt genutzte Grundstücke und sonstige bebaute Grundstücke:
Gemischt genutzte Grundstücke (Wohnhäuser mit Mischnutzung)80 Jahre
Museen, Theater, Sakralbauten70 Jahre
Bürogebäude, Verwaltungsgebäude60 Jahre
Banken und ähnliche Geschäftshäuser60 Jahre
Einzelgaragen und Mehrfachgaragen60 Jahre
Kindergärten (Kindertagesstätten), allgemeinbildende Schulen und berufsbildende Schulen, Hochschulen, Sonderschulen
50 Jahre
Wohnheime, Internate, Alten- und Pflegeheime50 Jahre
Kauf-/Warenhäuser50 Jahre
Krankenhäuser, Kliniken, Tageskliniken, Ärztehäuser40 Jahre
Gemeindezentren, Saalbauten, Veranstaltungsgebäude, Vereinsheime40 Jahre
Beherbergungsstätten, Hotels, Verpflegungseinrichtungen40 Jahre
Sport- und Tennishallen, Freizeitbäder, Kur- und Heilbäder40 Jahre
Tief-, Hoch- und Nutzfahrzeuggaragen als Einzelbauwerke, Carports40 Jahre
Betriebs- und Werkstätten, Industrie- und Produktionsgebäude40 Jahre
Lager- und Versandgebäude40 Jahre
Verbrauchermärkte, Autohäuser30 Jahre
Reithallen, ehemalige landwirtschaftliche Mehrzweckhallen, Scheunen und Ähnliches30 Jahre


Teileigentumist in Abhängigkeit von der baulichen Gestaltung den vorstehenden Gebäudearten zuzuordnen.

Auffangklausel

Für nicht aufgeführte Gebäudearten ist die wirtschaftliche Gesamtnutzungsdauer aus der wirtschaftlichen Gesamtnutzungsdauer vergleichbarer Gebäudearten abzuleiten.

Anlage 39 (zu § 254)
Ermittlung des Rohertrags

(Fundstelle: BGBl. I 2021, 2932 – 2936;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)



I.
Monatliche Nettokaltmieten in EUR/Quadratmeter Wohnfläche**
(Wertverhältnisse/Stand: 1. Januar 2022)


LandGebäudeartWohnflächeBaujahr des Gebäudes
bis 19481949
bis 1978
1979
bis 1990
1991
bis 2000
ab 2001
Baden-WürttembergEinfamilienhausunter 60 m27,136,887,018,739,40
von 60 m2bis unter 100 m26,246,416,627,587,51
100 m2und mehr5,536,106,376,617,78
Zweifamilienhausunter 60 m27,638,168,158,568,89
von 60 m2bis unter 100 m25,606,066,116,557,60
100 m2und mehr5,105,385,456,207,31
Mietwohngrundstückunter 60 m28,609,179,1110,1012,44
von 60 m2bis unter 100 m26,787,097,337,828,97
100 m2und mehr6,846,426,827,278,97
BayernEinfamilienhausunter 60 m27,867,547,769,2810,64
von 60 m2bis unter 100 m26,897,047,348,078,50
100 m2und mehr6,096,697,067,038,80
Zweifamilienhausunter 60 m26,917,357,417,488,25
von 60 m2bis unter 100 m25,065,455,575,727,07
100 m2und mehr4,614,854,965,426,79
Mietwohngrundstückunter 60 m29,8210,4110,4411,1214,56
von 60 m2bis unter 100 m27,748,048,408,6110,50
100 m2und mehr7,807,297,818,0010,50
BerlinEinfamilienhausunter 60 m29,047,797,2810,7014,45
von 60 m2bis unter 100 m27,927,256,899,2811,56
100 m2und mehr7,016,916,638,0911,96
Zweifamilienhausunter 60 m28,958,557,839,7012,62
von 60 m2bis unter 100 m26,566,335,877,4310,79
100 m2und mehr5,975,645,237,0210,37
Mietwohngrundstückunter 60 m28,478,077,349,6014,83
von 60 m2bis unter 100 m26,686,235,917,4410,70
100 m2und mehr6,735,655,506,9110,70
BrandenburgEinfamilienhausunter 60 m28,347,207,2810,6612,20
von 60 m2bis unter 100 m27,316,716,889,269,75
100 m2und mehr6,476,396,628,0710,09
Zweifamilienhausunter 60 m27,507,177,108,799,68
von 60 m2bis unter 100 m25,505,315,326,728,28
100 m2und mehr5,004,734,756,367,96
Mietwohngrundstückunter 60 m27,457,117,009,1311,94
von 60 m2bis unter 100 m25,885,495,637,078,61
100 m2und mehr5,924,985,246,588,61
BremenEinfamilienhausunter 60 m27,036,496,737,629,00
von 60 m2bis unter 100 m26,166,066,366,627,19
100 m2und mehr5,455,776,115,777,44
Zweifamilienhausunter 60 m27,888,098,197,848,91
von 60 m2bis unter 100 m25,786,006,156,007,62
100 m2und mehr5,265,335,485,677,33
Mietwohngrundstückunter 60 m28,088,268,338,3811,33
von 60 m2bis unter 100 m26,386,386,716,498,17
100 m2und mehr6,425,796,246,048,17
HamburgEinfamilienhausunter 60 m28,697,017,529,5610,26
von 60 m2bis unter 100 m27,626,537,118,318,20
100 m2und mehr6,746,226,847,248,49
Zweifamilienhausunter 60 m210,459,349,8210,5510,89
von 60 m2bis unter 100 m27,676,927,378,079,31
100 m2und mehr6,976,166,577,648,96
Mietwohngrundstückunter 60 m29,188,198,579,7011,89
von 60 m2bis unter 100 m27,236,326,897,518,58
100 m2und mehr7,305,736,426,988,58
HessenEinfamilienhausunter 60 m27,966,976,917,8310,02
von 60 m2bis unter 100 m26,976,506,546,808,00
100 m2und mehr6,176,186,295,938,29
Zweifamilienhausunter 60 m27,457,237,026,728,27
von 60 m2bis unter 100 m25,465,365,265,157,08
100 m2und mehr4,974,774,704,876,81
Mietwohngrundstückunter 60 m29,449,138,818,9013,01
von 60 m2bis unter 100 m27,457,057,106,899,39
100 m2und mehr7,506,396,606,409,39
Mecklenburg-VorpommernEinfamilienhausunter 60 m27,025,755,508,128,77
von 60 m2bis unter 100 m26,155,375,207,057,01
100 m2und mehr5,445,115,016,147,26
Zweifamilienhausunter 60 m27,486,806,357,928,24
von 60 m2bis unter 100 m25,485,054,776,077,05
100 m2und mehr4,994,494,255,746,78
Mietwohngrundstückunter 60 m28,207,446,929,0911,22
von 60 m2bis unter 100 m26,485,745,577,048,10
100 m2und mehr6,525,215,186,558,10
NiedersachsenEinfamilienhausunter 60 m26,626,366,317,728,40
von 60 m2bis unter 100 m25,805,935,976,706,71
100 m2und mehr5,135,645,745,846,95
Zweifamilienhausunter 60 m26,787,217,007,237,58
von 60 m2bis unter 100 m24,985,345,255,536,48
100 m2und mehr4,524,764,685,246,24
Mietwohngrundstückunter 60 m28,078,578,289,0011,22
von 60 m2bis unter 100 m26,366,626,676,988,10
100 m2und mehr6,426,016,206,488,10
Nordrhein-WestfalenEinfamilienhausunter 60 m26,976,566,828,308,32
von 60 m2bis unter 100 m26,106,116,447,206,65
100 m2und mehr5,405,826,196,286,88
Zweifamilienhausunter 60 m27,077,387,507,707,44
von 60 m2bis unter 100 m25,195,475,625,896,37
100 m2und mehr4,714,875,025,576,12
Mietwohngrundstückunter 60 m27,838,138,238,9010,22
von 60 m2bis unter 100 m26,176,296,626,907,38
100 m2und mehr6,225,696,156,417,38
Rheinland-PfalzEinfamilienhausunter 60 m27,126,816,888,139,32
von 60 m2bis unter 100 m26,236,366,507,067,45
100 m2und mehr5,526,056,256,157,72
Zweifamilienhausunter 60 m27,307,777,667,648,44
von 60 m2bis unter 100 m25,355,765,755,857,22
100 m2und mehr4,875,135,135,536,94
Mietwohngrundstückunter 60 m28,338,828,679,1111,95
von 60 m2bis unter 100 m26,576,816,987,068,62
100 m2und mehr6,626,186,496,578,62
SaarlandEinfamilienhausunter 60 m26,076,186,138,399,03
von 60 m2bis unter 100 m25,325,765,797,297,21
100 m2und mehr4,715,485,576,357,47
Zweifamilienhausunter 60 m26,337,136,938,008,30
von 60 m2bis unter 100 m24,635,285,196,137,09
100 m2und mehr4,224,714,635,806,82
Mietwohngrundstückunter 60 m27,748,708,4110,2412,62
von 60 m2bis unter 100 m26,106,736,777,949,10
100 m2und mehr6,156,106,307,379,10
SachsenEinfamilienhausunter 60 m26,706,215,718,238,97
von 60 m2bis unter 100 m25,875,795,397,157,17
100 m2und mehr5,195,525,196,237,43
Zweifamilienhausunter 60 m25,926,095,476,677,00
von 60 m2bis unter 100 m24,344,514,115,115,99
100 m2und mehr3,944,013,674,835,75
Mietwohngrundstückunter 60 m27,577,776,958,9311,12
von 60 m2bis unter 100 m25,986,015,606,928,02
100 m2und mehr6,025,445,206,428,02
Sachsen-AnhaltEinfamilienhausunter 60 m26,235,785,537,437,79
von 60 m2bis unter 100 m25,455,395,226,456,23
100 m2und mehr4,835,145,025,626,45
Zweifamilienhausunter 60 m26,196,375,966,756,83
von 60 m2bis unter 100 m24,544,724,475,175,85
100 m2und mehr4,134,203,984,895,62
Mietwohngrundstückunter 60 m27,227,416,908,249,90
von 60 m2bis unter 100 m25,695,725,556,387,14
100 m2und mehr5,745,195,165,937,14
Schleswig-HolsteinEinfamilienhausunter 60 m27,166,926,878,479,24
von 60 m2bis unter 100 m26,286,456,497,357,37
100 m2und mehr5,556,146,246,417,64
Zweifamilienhausunter 60 m27,558,107,868,188,58
von 60 m2bis unter 100 m25,546,015,906,277,34
100 m2und mehr5,035,345,265,927,06
Mietwohngrundstückunter 60 m27,858,398,108,8911,09
von 60 m2bis unter 100 m26,196,476,526,897,99
100 m2und mehr6,245,876,066,407,99
ThüringenEinfamilienhausunter 60 m27,366,586,418,319,59
von 60 m2bis unter 100 m26,456,136,057,227,66
100 m2und mehr5,715,835,826,297,94
Zweifamilienhausunter 60 m27,077,006,677,308,12
von 60 m2bis unter 100 m25,195,195,005,596,95
100 m2und mehr4,714,624,455,296,68
Mietwohngrundstückunter 60 m27,707,617,228,3311,00
von 60 m2bis unter 100 m26,085,885,816,457,94
100 m2und mehr6,125,335,406,007,94
*
Für Wohnungseigentum gelten die Nettokaltmieten für Mietwohngrundstücke.
**
Flächen, die zu anderen als Wohnzwecken genutzt werden, gelten als Wohnfläche. Für diese Flächen ist bei Mietwohngrundstücken die für Wohnungen mit einer Fläche unter 60 m2geltende monatliche Nettokaltmiete in Euro je Quadratmeter Nutzfläche (ohne Zubehörräume) anzusetzen. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern sind diese Flächen zu der jeweiligen Wohnfläche zu addieren.Nettokaltmiete – Festwert – für einen Garagenstellplatz (Einzelgarage/Tiefgarage)35 EUR/Monat
II.
MietniveaustufenZur Berücksichtigung von Mietniveauunterschieden zwischen Gemeinden eines Landes sind die Nettokaltmieten zu I. durch folgende Ab- oder Zuschläge anzupassen:

Mietniveaustufe 1– 20,0 %
Mietniveaustufe 2– 10,0 %
Mietniveaustufe 3+/– 0 %
Mietniveaustufe 4+ 10,0 %
Mietniveaustufe 5+ 20,0 %
Mietniveaustufe 6+ 30,0 %
Mietniveaustufe 7+ 40,0 %


Die gemeindebezogene Einordnung in die Mietniveaustufen und der dafür maßgebliche Gebietsstand ergibt sich aus der Rechtsverordnung zur Durchführung des § 254

Der jährliche Rohertrag des Grundstücks ergibt sich aus den in Anlage 39 nach Land, Gebäudeart, Wohnfläche und Baujahr des Gebäudes angegebenen monatlichen Nettokaltmieten je Quadratmeter Wohnfläche einschließlich der in Abhängigkeit der Mietniveaustufen festgelegten Zu- und Abschläge.

des Bewertungsgesetzes in der jeweils aktuellen Fassung.

Anlage 40 (zu § 255)
Bewirtschaftungskosten

(Fundstelle: BGBl. I 2019, 1840)



Pauschalierte Bewirtschaftungskosten für Verwaltung, Instandhaltung und Mietausfallwagnis in Prozent des Rohertrags des Grundstücks nach § 254

Der jährliche Rohertrag des Grundstücks ergibt sich aus den in Anlage 39 nach Land, Gebäudeart, Wohnfläche und Baujahr des Gebäudes angegebenen monatlichen Nettokaltmieten je Quadratmeter Wohnfläche einschließlich der in Abhängigkeit der Mietniveaustufen festgelegten Zu- und Abschläge.



RestnutzungsdauerGrundstücksart
123
Ein- und
Zweifamilienhäuser
WohnungseigentumMietwohngrundstück
60 Jahre182321
40 bis 59 Jahre212523
20 bis 39 Jahre252927
<20 Jahre273129

Anlage 41 (zu § 257 Absatz 2)
Abzinsungsfaktoren

(Fundstelle: BGBl. I 2019, 1841 – 1846)



Rest-
nutzungs-
dauer
(Jahre)
Zinssatz
1,5 %1,6 %1,7 %1,8 %1,9 %2,0 %2,1 %2,2 %2,3 %2,4 %2,5 %
10,98520,98430,98330,98230,98140,98040,97940,97850,97750,97660,9756
20,97070,96880,96680,96490,96310,96120,95930,95740,95550,95370,9518
30,95630,95350,95070,94790,94510,94230,93960,93680,93410,93130,9286
40,94220,93850,93480,93110,92750,92380,92020,91660,91310,90950,9060
50,92830,92370,91920,91470,91020,90570,90130,89690,89250,88820,8839
60,91450,90920,90380,89850,89320,88800,88280,87760,87250,86740,8623
70,90100,89480,88870,88260,87660,87060,86460,85870,85280,84700,8413
80,88770,88070,87380,86700,86020,85350,84680,84020,83370,82720,8207
90,87460,86690,85920,85170,84420,83680,82940,82210,81490,80780,8007
100,86170,85320,84490,83660,82840,82030,81230,80440,79660,78890,7812
110,84890,83980,83070,82180,81300,80430,79560,78710,77870,77040,7621
120,83640,82660,81690,80730,79780,78850,77930,77020,76120,75230,7436
130,82400,81350,80320,79300,78300,77300,76320,75360,74410,73470,7254
140,81180,80070,78980,77900,76840,75790,74750,73740,72730,71750,7077
150,79990,78810,77660,76520,75400,74300,73220,72150,71100,70060,6905
160,78800,77570,76360,75170,74000,72840,71710,70600,69500,68420,6736
170,77640,76350,75080,73840,72620,71420,70240,69080,67940,66820,6572
180,76490,75150,73830,72530,71260,70020,68790,67590,66410,65250,6412
190,75360,73960,72590,71250,69930,68640,67380,66140,64920,63720,6255
200,74250,72800,71380,69990,68630,67300,65990,64710,63460,62230,6103
210,73150,71650,70190,68750,67350,65980,64630,63320,62030,60770,5954
220,72070,70520,69010,67540,66090,64680,63300,61960,60640,59350,5809
230,71000,69410,67860,66340,64860,63420,62000,60620,59270,57960,5667
240,69950,68320,66730,65170,63650,62170,60730,59320,57940,56600,5529
250,68920,67240,65610,64020,62470,60950,59480,58040,56640,55270,5394
260,67900,66190,64510,62890,61300,59760,58250,56790,55360,53980,5262
270,66900,65140,63440,61770,60160,58590,57060,55570,54120,52710,5134
280,65910,64120,62380,60680,59040,57440,55880,54370,52900,51480,5009
290,64940,63110,61330,59610,57940,56310,54730,53200,51710,50270,4887
300,63980,62110,60310,58560,56860,55210,53610,52060,50550,49090,4767
310,63030,61140,59300,57520,55800,54120,52510,50940,49410,47940,4651
320,62100,60170,58310,56500,54760,53060,51430,49840,48300,46820,4538
330,61180,59230,57330,55500,53730,52020,50370,48770,47220,45720,4427
340,60280,58290,56380,54520,52730,51000,49330,47720,46160,44650,4319
350,59390,57370,55430,53560,51750,50000,48320,46690,45120,43600,4214
360,58510,56470,54510,52610,50780,49020,47320,45680,44100,42580,4111
370,57640,55580,53600,51680,49840,48060,46350,44700,43110,41580,4011
380,56790,54710,52700,50770,48910,47120,45400,43740,42140,40610,3913
390,55950,53850,51820,49870,48000,46190,44460,42800,41200,39660,3817
400,55130,53000,50950,48990,47100,45290,43550,41880,40270,38730,3724
410,54310,52160,50100,48120,46220,44400,42650,40970,39360,37820,3633
420,53510,51340,49260,47270,45360,43530,41780,40090,38480,36930,3545
430,52720,50530,48440,46440,44520,42680,40920,39230,37610,36070,3458
440,51940,49740,47630,45610,43690,41840,40070,38380,36770,35220,3374
450,51170,48950,46830,44810,42870,41020,39250,37560,35940,34400,3292
460,50420,48180,46050,44020,42070,40220,38440,36750,35130,33590,3211
470,49670,47420,45280,43240,41290,39430,37650,35960,34340,32800,3133
480,48940,46680,44520,42470,40520,38650,36880,35180,33570,32030,3057
490,48210,45940,43780,41720,39760,37900,36120,34430,32820,31280,2982
500,47500,45220,43050,40980,39020,37150,35380,33690,32080,30550,2909
510,46800,44510,42330,40260,38290,36420,34650,32960,31360,29830,2838
520,46110,43810,41620,39550,37580,35710,33940,32250,30650,29130,2769
530,45430,43120,40930,38850,36880,35010,33240,31560,29960,28450,2702
540,44750,42440,40240,38160,36190,34320,32550,30880,29290,27780,2636
550,44090,41770,39570,37490,35520,33650,31880,30210,28630,27130,2572
560,43440,41110,38910,36820,34850,32990,31230,29560,27990,26500,2509
570,42800,40460,38260,36170,34200,32340,30590,28930,27360,25880,2448
580,42170,39830,37620,35530,33570,31710,29960,28300,26740,25270,2388
590,41540,39200,36990,34900,32940,31090,29340,27690,26140,24680,2330
600,40930,38580,36370,34290,32330,30480,28740,27100,25550,24100,2273
610,40320,37970,35760,33680,31720,29880,28150,26520,24980,23530,2217
620,39730,37380,35160,33090,31130,29290,27570,25940,24420,22980,2163
630,39140,36790,34580,32500,30550,28720,27000,25390,23870,22440,2111
640,38560,36210,34000,31930,29980,28160,26450,24840,23330,21920,2059
650,37990,35640,33430,31360,29420,27610,25900,24300,22810,21400,2009
660,37430,35080,32870,30810,28870,27060,25370,23780,22300,20900,1960
670,36880,34520,32320,30260,28340,26530,24850,23270,21790,20410,1912
680,36330,33980,31780,29730,27810,26010,24340,22770,21300,19930,1865
690,35800,33450,31250,29200,27290,25500,23840,22280,20820,19470,1820
700,35270,32920,30730,28690,26780,25000,23350,21800,20360,19010,1776
710,34750,32400,30210,28180,26280,24510,22870,21330,19900,18570,1732
720,34230,31890,29710,27680,25790,24030,22390,20870,19450,18130,1690
730,33730,31390,29210,27190,25310,23560,21930,20420,19010,17710,1649
740,33230,30890,28720,26710,24840,23100,21480,19980,18590,17290,1609
750,32740,30410,28240,26240,24370,22650,21040,19550,18170,16890,1569
760,32250,29930,27770,25770,23920,22200,20610,19130,17760,16490,1531
770,31780,29460,27310,25320,23470,21770,20180,18720,17360,16100,1494
780,31310,28990,26850,24870,23040,21340,19770,18320,16970,15730,1457
790,30840,28540,26400,24430,22610,20920,19360,17920,16590,15360,1422
800,30390,28090,25960,24000,22190,20510,18960,17540,16220,15000,1387
810,29940,27640,25530,23570,21770,20110,18570,17160,15850,14650,1353
820,29500,27210,25100,23160,21370,19710,18190,16790,15500,14300,1320
830,29060,26780,24680,22750,20970,19330,17820,16430,15150,13970,1288
840,28630,26360,24270,22350,20580,18950,17450,16070,14810,13640,1257
850,28210,25940,23860,21950,20190,18580,17090,15730,14470,13320,1226
860,27790,25540,23460,21560,19820,18210,16740,15390,14150,13010,1196
870,27380,25130,23070,21180,19450,17860,16400,15060,13830,12700,1167
880,26980,24740,22690,20810,19080,17510,16060,14730,13520,12410,1138
890,26580,24350,22310,20440,18730,17160,15730,14420,13220,12110,1111
900,26190,23960,21930,20080,18380,16830,15410,14110,12920,11830,1084
910,25800,23590,21570,19720,18040,16500,15090,13800,12630,11550,1057
920,25420,23220,21210,19370,17700,16170,14780,13510,12340,11280,1031
930,25040,22850,20850,19030,17370,15860,14470,13210,12070,11020,1006
940,24670,22490,20500,18690,17050,15540,14180,12930,11790,10760,0982
950,24310,22140,20160,18360,16730,15240,13890,12650,11530,10510,0958
960,23950,21790,19820,18040,16420,14940,13600,12380,11270,10260,0934
970,23590,21440,19490,17720,16110,14650,13320,12110,11020,10020,0912
980,23240,21110,19170,17410,15810,14360,13050,11850,10770,09790,0889
990,22900,20770,18850,17100,15520,14080,12780,11600,10530,09560,0868
1000,22560,20450,18530,16800,15230,13800,12510,11350,10290,09330,0846


Rest-
nutzungs-
dauer
(Jahre)
Zinssatz
2,6 %2,7 %2,8 %2,9 %3,0 %3,5 %4 %4,5 %
10,97470,97370,97280,97180,97090,96620,96150,9569
20,95000,94810,94630,94440,94260,93350,92460,9157
30,92590,92320,92050,91780,91510,90190,88900,8763
40,90240,89890,89540,89190,88850,87140,85480,8386
50,87960,87530,87100,86680,86260,84200,82190,8025
60,85730,85230,84730,84240,83750,81350,79030,7679
70,83550,82990,82420,81860,81310,78600,75990,7348
80,81440,80800,80180,79560,78940,75940,73070,7032
90,79370,78680,77990,77310,76640,73370,70260,6729
100,77360,76610,75870,75140,74410,70890,67560,6439
110,75400,74600,73800,73020,72240,68490,64960,6162
120,73490,72640,71790,70960,70140,66180,62460,5897
130,71630,70730,69840,68960,68100,63940,60060,5643
140,69810,68870,67940,67020,66110,61780,57750,5400
150,68040,67060,66090,65130,64190,59690,55530,5167
160,66320,65290,64290,63290,62320,57670,53390,4945
170,64640,63580,62530,61510,60500,55720,51340,4732
180,63000,61910,60830,59780,58740,53840,49360,4528
190,61400,60280,59170,58090,57030,52020,47460,4333
200,59850,58690,57560,56450,55370,50260,45640,4146
210,58330,57150,55990,54860,53750,48560,43880,3968
220,56850,55650,54470,53320,52190,46920,42200,3797
230,55410,54190,52990,51810,50670,45330,40570,3634
240,54010,52760,51540,50350,49190,43800,39010,3477
250,52640,51370,50140,48930,47760,42310,37510,3327
260,51310,50020,48770,47560,46370,40880,36070,3184
270,50010,48710,47440,46220,45020,39500,34680,3047
280,48740,47430,46150,44910,43710,38170,33350,2916
290,47500,46180,44900,43650,42430,36870,32070,2790
300,46300,44970,43670,42420,41200,35630,30830,2670
310,45130,43780,42480,41220,40000,34420,29650,2555
320,43980,42630,41330,40060,38830,33260,28510,2445
330,42870,41510,40200,38930,37700,32130,27410,2340
340,41780,40420,39110,37830,36600,31050,26360,2239
350,40720,39360,38040,36770,35540,30000,25340,2143
360,39690,38320,37000,35730,34500,28980,24370,2050
370,38690,37320,36000,34720,33500,28000,23430,1962
380,37710,36330,35020,33750,32520,27060,22530,1878
390,36750,35380,34060,32790,31580,26140,21660,1797
400,35820,34450,33130,31870,30660,25260,20830,1719
410,34910,33540,32230,30970,29760,24400,20030,1645
420,34030,32660,31350,30100,28900,23580,19260,1574
430,33160,31800,30500,29250,28050,22780,18520,1507
440,32320,30970,29670,28430,27240,22010,17800,1442
450,31500,30150,28860,27630,26440,21270,17120,1380
460,30710,29360,28070,26850,25670,20550,16460,1320
470,29930,28590,27310,26090,24930,19850,15830,1263
480,29170,27840,26570,25350,24200,19180,15220,1209
490,28430,27100,25840,24640,23500,18530,14630,1157
500,27710,26390,25140,23950,22810,17910,14070,1107
510,27010,25700,24450,23270,22150,17300,13530,1059
520,26320,25020,23790,22620,21500,16710,13010,1014
530,25660,24370,23140,21980,20880,16150,12510,0970
540,25010,23720,22510,21360,20270,15600,12030,0928
550,24370,23100,21900,20760,19680,15080,11570,0888
560,23750,22490,21300,20170,19100,14570,11120,0850
570,23150,21900,20720,19600,18550,14070,10690,0814
580,22570,21330,20160,19050,18010,13600,10280,0778
590,21990,20770,19610,18510,17480,13140,09890,0745
600,21440,20220,19070,17990,16970,12690,09510,0713
610,20890,19690,18550,17480,16480,12260,09140,0682
620,20360,19170,18050,16990,16000,11850,08790,0653
630,19850,18670,17560,16510,15530,11450,08450,0625
640,19350,18180,17080,16050,15080,11060,08130,0598
650,18850,17700,16610,15600,14640,10690,07810,0572
660,18380,17230,16160,15160,14210,10330,07510,0547
670,17910,16780,15720,14730,13800,09980,07220,0524
680,17460,16340,15290,14310,13400,09640,06950,0501
690,17020,15910,14880,13910,13010,09310,06680,0480
700,16580,15490,14470,13520,12630,09000,06420,0459
710,16160,15080,14080,13140,12260,08690,06170,0439
720,15750,14690,13690,12770,11900,08400,05940,0420
730,15350,14300,13320,12410,11560,08120,05710,0402
740,14970,13920,12960,12060,11220,07840,05490,0385
750,14590,13560,12600,11720,10890,07580,05280,0368
760,14220,13200,12260,11390,10580,07320,05080,0353
770,13860,12860,11930,11070,10270,07070,04880,0337
780,13510,12520,11600,10750,09970,06830,04690,0323
790,13160,12190,11290,10450,09680,06600,04510,0309
800,12830,11870,10980,10160,09400,06380,04340,0296
810,12500,11560,10680,09870,09120,06160,04170,0283
820,12190,11250,10390,09590,08860,05960,04010,0271
830,11880,10960,10110,09320,08600,05750,03860,0259
840,11580,10670,09830,09060,08350,05560,03710,0248
850,11280,10390,09560,08800,08110,05370,03570,0237
860,11000,10110,09300,08560,07870,05190,03430,0227
870,10720,09850,09050,08320,07640,05010,03300,0217
880,10450,09590,08800,08080,07420,04840,03170,0208
890,10180,09340,08560,07850,07200,04680,03050,0199
900,09930,09090,08330,07630,06990,04520,02930,0190
910,09670,08850,08100,07420,06790,04370,02820,0182
920,09430,08620,07880,07210,06590,04220,02710,0174
930,09190,08390,07670,07000,06400,04080,02610,0167
940,08960,08170,07460,06810,06210,03940,02510,0160
950,08730,07960,07260,06620,06030,03810,02410,0153
960,08510,07750,07060,06430,05860,03680,02320,0146
970,08290,07550,06870,06250,05690,03550,02230,0140
980,08080,07350,06680,06070,05520,03430,02140,0134
990,07880,07150,06500,05900,05360,03320,02060,0128
1000,07680,06970,06320,05730,05200,03210,01980,0123


Berechnungsvorschrift für die Abzinsungsfaktoren (Barwertfaktoren für die Abzinsung):

q
= 1 + LZ wobei
LZ
= Zinssatz (Liegenschaftszinssatz)
n
= Restnutzungsdauer
p
= Zinsfuß

Anlage 42 (zu § 259 Absatz 1)
Normalherstellungskosten

(Fundstelle: BGBl. I 2019, 1847 – 1848)



I.
Begriff der Brutto-Grundfläche (BGF)
1.
Die BGF ist die Summe der bezogen auf die jeweilige Gebäudeart marktüblich nutzbaren Grundflächen aller Grundrissebenen eines Bauwerks. In Anlehnung an die DIN 277-1:2005-02 sind bei den Grundflächen folgende Bereiche zu unterscheiden:Bereich a: überdeckt und allseitig in voller Höhe umschlossen,Bereich b: überdeckt, jedoch nicht allseitig in voller Höhe umschlossen,Bereich c: nicht überdeckt.Für die Anwendung der Normalherstellungskosten (NHK) sind im Rahmen der Ermittlung der BGF nur die Grundflächen der Bereiche a und b zugrunde zu legen. Balkone, auch wenn sie überdeckt sind, sind dem Bereich c zuzuordnen.Für die Ermittlung der BGF sind die äußeren Maße der Bauteile einschließlich Bekleidung, z. B. Putz und Außenschalen mehrschaliger Wandkonstruktionen, in Höhe der Bodenbelagsoberkanten anzusetzen.
2.
Nicht zur BGF gehören z. B. Flächen von Spitzböden und Kriechkellern, Flächen, die ausschließlich der Wartung, Inspektion und Instandsetzung von Baukonstruktionen und technischen Anlagen dienen, sowie Flächen unter konstruktiven Hohlräumen, z. B. über abgehängten Decken.
II.
Normalherstellungskosten (NHK)Normalherstellungskosten in Euro/m2BGF auf der Grundlage der Normalherstellungskosten 2010 (NHK 2010), einschließlich Baunebenkosten und Umsatzsteuer für die jeweilige Gebäudeart (Kostenstand 2010) sowie eines pauschalen Zuschlages für bauliche Anlagen, insbesondere Außenanlagen, und sonstige Anlagen (3 %)

GebäudeartBaujahrgruppe
vor 19951995 – 2004ab 2005
1Gemischt genutzte Grundstücke (Wohnhäuser mit Mischnutzung)6958861 118
2Banken und ähnliche Geschäftshäuser7369371 494
3Bürogebäude, Verwaltungsgebäude8391 0711 736
4Gemeindezentren, Vereinsheime, Saalbauten, Veranstaltungsgebäude1 0041 2821 555
5Kindergärten (Kindertagesstätten), allgemeinbildende Schulen, berufsbildende Schulen, Hochschulen, Sonderschulen1 1641 4881 710
6Wohnheime, Internate, Alten-, Pflegeheime8761 1181 370
7Krankenhäuser, Kliniken, Tageskliniken, Ärztehäuser1 3341 7052 075
8Beherbergungsstätten, Hotels, Verpflegungseinrichtungen1 1181 4271 859
9.1Sporthallen1 1331 4471 777
9.2Tennishallen8141 0401 226
9.3Freizeitbäder, Kur- und Heilbäder1 9782 5243 075
10.1Verbrauchermärkte582742896
10.2Kauf- und Warenhäuser1 0661 3601 633
10.3Autohäuser ohne Werkstatt7579681 277
11.1Betriebs- und Werkstätten eingeschossig oder mehrgeschossig ohne Hallenanteil; industrielle Produktionsgebäude, Massivbauweise7629731 200
11.2Betriebs- und Werkstätten, mehrgeschossig, hoher Hallenanteil; industrielle Produktionsgebäude, überwiegend Skelettbauweise536680942
12.1Lagergebäude ohne Mischnutzung, Kaltlager283361505
12.2Lagergebäude mit bis zu 25 Prozent Mischnutzung443567711
12.3Lagergebäude mit mehr als 25 Prozent Mischnutzung7169171 128
13Museen, Theater, Sakralbauten1 5141 8752 395
14Reithallen, ehemalige landwirtschaftliche Mehrzweckhallen, Scheunen und Ähnliches263
15Stallbauten422
16Hochgaragen, Tiefgaragen und Nutzfahrzeuggaragen623
17Einzelgaragen, Mehrfachgaragen500
18Carports und Ähnliches196
19Teileigentum
Teileigentum ist in Abhängigkeit von der baulichen Gestaltung den vorstehenden Gebäudearten zuzuordnen.
20Auffangklausel
Normalherstellungskosten für nicht aufgeführte Gebäudearten sind aus den Normalherstellungskosten vergleichbarer Gebäudearten abzuleiten.

Anlage 43 (zu § 260)
Wertzahlen
für Teileigentum, Geschäftsgrundstücke, gemischt genutzte Grundstücke
und sonstige bebaute Grundstücke nach § 249 Absatz 1 Nummer 5 bis 8

(Fundstelle: BGBl. I 2019, 1849)



Bodenrichtwert
Vorläufiger Sachwertbis 100 EUR/m2bis 300 EUR/m2über 300 EUR/m2
bis500 000 EUR0,800,901,00
750 000 EUR0,750,850,95
1 000 000 EUR0,700,800,90
1 500 000 EUR0,650,750,85
2 000 000 EUR0,600,700,80
3 000 000 EUR0,550,650,75
über3 000 000 EUR0,500,600,70

Referenzen

§ 265 Anwendungsvorschriften

(1) Zum Hauptfeststellungszeitpunkt wird für die landwirtschaftliche, die weinbauliche und die gärtnerische Nutzung oder für deren Teile der 100 Vergleichszahlen entsprechende Ertragswert vorbehaltlich Absatz 2 durch besonderes Gesetz festgestellt. Aus diesem Ertragswert wird der Ertragswert für die einzelne Nutzung oder den Nutzungsteil in den Betrieben mit Hilfe der Vergleichszahlen abgeleitet (Vergleichswert). Der auf einen Hektar bezogene Vergleichswert ist der Hektarwert.

(2) Für die Hauptfeststellung auf den Beginn des Kalenderjahres 1964 betragen die 100 Vergleichszahlen entsprechenden Ertragswerte bei

der landwirtschaftlichen Nutzung
ohne Hopfen und Spargel37,26 DM
Hopfen254,00 DM
Spargel76,50 DM
der weinbaulichen Nutzung200,00 DM
den gärtnerischen Nutzungsteilen
Gemüse-, Blumen- und Zierpflanzenbau108,00 DM
Obstbau72,00 DM
Baumschulen221,40 DM.

(3) Die Hoffläche und die Gebäudefläche des Betriebs sind in die einzelne Nutzung einzubeziehen, soweit sie ihr dienen. Hausgärten bis zur Größe von 10 Ar sind zur Hof- und Gebäudefläche zu rechnen. Wirtschaftswege, Hecken, Gräben, Grenzraine und dergleichen sind in die Nutzung einzubeziehen, zu der sie gehören; dies gilt auch für Wasserflächen, soweit sie nicht Unland sind oder zur sonstigen land- und forstwirtschaftlichen Nutzung (§ 62) gehören.

(4) Das Finanzamt hat bei Vorliegen eines rechtlichen Interesses dem Steuerpflichtigen Bewertungsgrundlagen und Bewertungsergebnisse der Nutzung oder des Nutzungsteils von Bewertungsstützpunkten, die bei der Ermittlung der Vergleichswerte seines Betriebs herangezogen worden sind, anzugeben.

(5) Zur Berücksichtigung der rückläufigen Reinerträge sind die nach den Absätzen 1 und 2 ermittelten Vergleichswerte für Hopfen um 80 Prozent, für Spargel um 50 Prozent und für Obstbau um 60 Prozent zu vermindern; es ist jedoch jeweils mindestens ein Hektarwert von 1 200 Deutsche Mark anzusetzen.

(1) Ein Abschlag oder ein Zuschlag am Vergleichswert ist zu machen,

1.
soweit die tatsächlichen Verhältnisse bei einer Nutzung oder einem Nutzungsteil von den bei der Bewertung unterstellten regelmäßigen Verhältnissen der Gegend (§ 38 Abs. 2 Nr. 2) um mehr als 20 Prozent abweichen und
2.
wenn die Abweichung eine Änderung des Vergleichswerts der Nutzung oder des Nutzungsteils um mehr als den fünften Teil, mindestens aber um 1.000 Deutsche Mark, oder um mehr als 10.000 Deutsche Mark bewirkt.

(2) Der Abschlag oder der Zuschlag ist nach der durch die Abweichung bedingten Minderung oder Steigerung der Ertragsfähigkeit zu bemessen.

(2a) Der Zuschlag wegen Abweichung des tatsächlichen Tierbestands von den unterstellten regelmäßigen Verhältnissen der Gegend ist bei Fortschreibungen (§ 22) oder Nachfeststellungen (§ 23) um 50 Prozent zu vermindern.

(3) Bei Stückländereien sind weder Abschläge für fehlende Betriebsmittel beim Eigentümer des Grund und Bodens noch Zuschläge für Überbestand an diesen Wirtschaftsgütern bei deren Eigentümern zu machen.

(1) Zum Geringstland gehören die Betriebsflächen geringster Ertragsfähigkeit, für die nach dem Bodenschätzungsgesetz keine Wertzahlen festzustellen sind.

(2) Geringstland ist mit einem Hektarwert von 50 Deutschen Mark zu bewerten.

(1) Das vergleichende Verfahren ist auf Hochwald als Nutzungsteil (§ 37 Abs. 1) anzuwenden.

(2) Die Ertragsfähigkeit des Hochwaldes wird vorweg für Nachhaltsbetriebe mit regelmäßigem Alters- oder Vorratsklassenverhältnis ermittelt und durch Normalwerte ausgedrückt.

(3) Normalwert ist der für eine Holzart unter Berücksichtigung des Holzertrags auf einen Hektar bezogene Ertragswert eines Nachhaltsbetriebs mit regelmäßigem Alters- oder Vorratsklassenverhältnis. Die Normalwerte werden für Bewertungsgebiete vom Bewertungsbeirat vorgeschlagen und durch Rechtsverordnung festgesetzt. Der Normalwert beträgt für die Hauptfeststellung auf den Beginn des Kalenderjahres 1964 höchstens 3.200 Deutsche Mark (Fichte, Ertragsklasse I A, Bestockungsgrad 1,0).

(4) Die Anteile der einzelnen Alters- oder Vorratsklassen an den Normalwerten werden durch Prozentsätze ausgedrückt. Für jede Alters- oder Vorratsklasse ergibt sich der Prozentsatz aus dem Verhältnis ihres Abtriebswerts zum Abtriebswert des Nachhaltsbetriebs mit regelmäßigem Alters- oder Vorratsklassenverhältnis. Die Prozentsätze werden einheitlich für alle Bewertungsgebiete durch Rechtsverordnung festgesetzt. Sie betragen für die Hauptfeststellung auf den Beginn des Kalenderjahres 1964 höchstens 260 Prozent der Normalwerte.

(5) Ausgehend von den nach Absatz 3 festgesetzten Normalwerten wird für die forstwirtschaftliche Nutzung des einzelnen Betriebs der Ertragswert (Vergleichswert) abgeleitet. Dabei werden die Prozentsätze auf die Alters- oder Vorratsklassen angewendet.

(6) Der Wert der einzelnen Alters- oder Vorratsklasse beträgt mindestens 50 Deutsche Mark je Hektar.

(7) Mittelwald und Niederwald sind mit 50 Deutsche Mark je Hektar anzusetzen.

(8) Zur Förderung der Gleichmäßigkeit der Bewertung wird, ausgehend von den Normalwerten des Bewertungsgebiets nach Absatz 3, durch den Bewertungsbeirat (§§ 63 bis 66) für den forstwirtschaftlichen Nutzungsteil Hochwald in einzelnen Betrieben mit gegendüblichen Ertragsbedingungen (Hauptbewertungsstützpunkte) der Vergleichswert vorgeschlagen und durch Rechtsverordnung festgesetzt.

(9) Zur Berücksichtigung der rückläufigen Reinerträge sind die nach Absatz 5 ermittelten Ertragswerte (Vergleichswerte) um 40 Prozent zu vermindern; die Absätze 6 und 7 bleiben unberührt.

(1) Einheitswerte, die für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft nach den Wertverhältnissen vom 1. Januar 1935 festgestellt worden sind, werden ab dem 1. Januar 1991 nicht mehr angewendet.

(2) Anstelle der Einheitswerte für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft werden abweichend von § 19 Abs. 1 Ersatzwirtschaftswerte für das in Absatz 3 bezeichnete Vermögen ermittelt und ab 1. Januar 1991 der Besteuerung zugrunde gelegt. Der Bildung des Ersatzwirtschaftswerts ist abweichend von § 2 und § 34 Abs. 1, 3 bis 6 und 7 eine Nutzungseinheit zugrunde zu legen, in die alle von derselben Person (Nutzer) regelmäßig selbstgenutzten Wirtschaftsgüter des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens im Sinne des § 33 Abs. 2 einbezogen werden, auch wenn der Nutzer nicht Eigentümer ist. § 26 ist sinngemäß anzuwenden. Grundbesitz im Sinne des § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 und Satz 2 des Grundsteuergesetzes wird bei der Bildung des Ersatzwirtschaftswerts nicht berücksichtigt.

(3) Zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen gehören abweichend von § 33 Abs. 2 nicht die Wohngebäude einschließlich des dazugehörigen Grund und Bodens. Wohngrundstücke sind dem Grundvermögen zuzurechnen und nach den dafür geltenden Vorschriften zu bewerten.

(4) Der Ersatzwirtschaftswert wird unter sinngemäßer Anwendung der §§ 35, 36, 38, 40, 42 bis 45, 50 bis 54, 56, 59, 60 Abs. 2 und § 62 in einem vereinfachten Verfahren ermittelt. Bei dem Vergleich der Ertragsbedingungen sind abweichend von § 38 Abs. 2 Nr. 1 ausschließlich die in der Gegend als regelmäßig anzusehenden Verhältnisse zugrunde zu legen.

(5) Für die Ermittlung des Ersatzwirtschaftswerts sind die Wertverhältnisse maßgebend, die bei der Hauptfeststellung der Einheitswerte des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens in der Bundesrepublik Deutschland auf den 1. Januar 1964 zugrunde gelegt worden sind.

(6) Aus den Vergleichszahlen der Nutzungen und Nutzungsteile, ausgenommen die forstwirtschaftliche Nutzung und die sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzung, werden unter Anwendung der Ertragswerte des § 40 die Ersatzvergleichswerte als Bestandteile des Ersatzwirtschaftswerts ermittelt. Für die Nutzungen und Nutzungsteile gelten die folgenden Vergleichszahlen:

1.
Landwirtschaftliche Nutzung

a)Landwirtschaftliche Nutzung ohne Hopfen und Spargel
Die landwirtschaftliche Vergleichszahl in 100 je Hektar errechnet sich auf der Grundlage der Ergebnisse der Bodenschätzung unter Berücksichtigung weiterer natürlicher und wirtschaftlicher Ertragsbedingungen.
b)Hopfen
Hopfenbau-Vergleichszahl je Ar
40
c)Spargel
Spargelbau-Vergleichszahl je Ar
70
2.
Weinbauliche Nutzung
Weinbau-Vergleichszahlen je Ar:

a)Traubenerzeugung (Nichtausbau)22
b)Faßweinausbau25
c)Flaschenweinausbau30
3.
Gärtnerische Nutzung
Gartenbau-Vergleichszahlen je Ar:

a)Nutzungsteil Gemüse-, Blumen- und Zierpflanzenbau:
aa)Gemüsebau50
bb)Blumen- und Zierpflanzenbau100
b)Nutzungsteil Obstbau50
c)Nutzungsteil Baumschulen60
d)Für Nutzungsflächen unter Glas und Kunststoffplatten, ausgenommen Niederglas, erhöhen sich die vorstehenden Vergleichszahlen bei
aa)Gemüsebau
nicht heizbarum das 6fache,
heizbarum das 8fache,
bb)Blumen- und Zierpflanzenbau, Baumschulen
nicht heizbarum das 4fache,
heizbarum das 8fache.

(7) Für die folgenden Nutzungen werden unmittelbar Ersatzvergleichswerte angesetzt:

1.
Forstwirtschaftliche Nutzung

Der Ersatzvergleichswert beträgt 125 Deutsche Mark je Hektar.

2.
Sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzung

Der Ersatzvergleichswert beträgt bei

a)Binnenfischerei2 Deutsche Mark je kg des nachhaltigen Jahresfangs,
b)Teichwirtschaft
aa) Forellenteichwirtschaft20 000 Deutsche Mark je Hektar,
bb) übrige Teichwirtschaft1 000 Deutsche Mark je Hektar,
c)Fischzucht für Binnenfischerei und Teichwirtschaft
aa) für Forellenteichwirtschaft30 000 Deutsche Mark je Hektar,
bb) für übrige Binnenfischerei und Teichwirtschaft1 500 Deutsche Mark je Hektar,
d)Imkerei10 Deutsche Mark je Bienenkasten,
e)Wanderschäferei20 Deutsche Mark je Mutterschaft,
f)Saatzucht15 Prozent der nachhaltigen Jahreseinnahmen,
g)Weihnachtsbaumkultur3 000 Deutsche Mark je Hektar,
h)Pilzanbau25 Deutsche Mark je Quadratmeter,
i)Besamungsstationen20 Prozent der nachhaltigen Jahreseinnahmen.

(1) Unbebaute Grundstücke sind Grundstücke, auf denen sich keine benutzbaren Gebäude befinden. Die Benutzbarkeit beginnt im Zeitpunkt der Bezugsfertigkeit. Gebäude sind als bezugsfertig anzusehen, wenn den zukünftigen Bewohnern oder sonstigen Benutzern zugemutet werden kann, sie zu benutzen; die Abnahme durch die Bauaufsichtsbehörde ist nicht entscheidend.

(2) Befinden sich auf dem Grundstück Gebäude, die auf Dauer keiner oder nur einer unbedeutenden Nutzung zugeführt werden können, gilt das Grundstück als unbebaut; als unbedeutend gilt eine Nutzung, wenn die hierfür erzielte Jahresmiete (§ 146 Abs. 2) oder die übliche Miete (§ 146 Abs. 3) weniger als 1 Prozent des nach Absatz 3 anzusetzenden Werts beträgt. Als unbebautes Grundstück gilt auch ein Grundstück, auf dem infolge der Zerstörung oder des Verfalls der Gebäude auf Dauer benutzbarer Raum nicht mehr vorhanden ist.

(3) Der Wert eines unbebauten Grundstücks bestimmt sich regelmäßig nach seiner Fläche und dem um 20 Prozent ermäßigten Bodenrichtwert (§ 196 des Baugesetzbuchs in der jeweils geltenden Fassung). Die Bodenrichtwerte sind von den Gutachterausschüssen nach dem Baugesetzbuch zu ermitteln und den Finanzämtern mitzuteilen. Bei der Wertermittlung ist stets der Bodenrichtwert anzusetzen, der vom Gutachterausschuss zuletzt zu ermitteln war. Wird von den Gutachterausschüssen kein Bodenrichtwert ermittelt, ist der Bodenwert aus den Werten vergleichbarer Flächen abzuleiten und um 20 Prozent zu ermäßigen.

(1) Im Falle des § 162 Abs. 3 oder Abs. 4 ist der Liquidationswert nach Absatz 2 zu ermitteln und tritt mit Wirkung für die Vergangenheit an die Stelle des bisherigen Wertansatzes.

(2) Bei der Ermittlung des jeweiligen Liquidationswerts nach Absatz 1

1.
ist der Grund und Boden im Sinne des § 158 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 mit den zuletzt vor dem Bewertungsstichtag ermittelten Bodenrichtwerten zu bewerten. § 179 Satz 2 bis 4 gilt entsprechend. Zur Berücksichtigung der Liquidationskosten ist der ermittelte Bodenwert um 10 Prozent zu mindern;
2.
sind die übrigen Wirtschaftsgüter im Sinne des § 158 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 bis 5 mit ihrem gemeinen Wert zu bewerten. Zur Berücksichtigung der Liquidationskosten sind die ermittelten Werte um 10 Prozent zu mindern.

Der Wert unbebauter Grundstücke bestimmt sich regelmäßig nach ihrer Fläche und den Bodenrichtwerten (§ 196 des Baugesetzbuchs). Die Bodenrichtwerte sind von den Gutachterausschüssen nach dem Baugesetzbuch zu ermitteln und den Finanzämtern mitzuteilen. Bei der Wertermittlung ist stets der Bodenrichtwert anzusetzen, der vom Gutachterausschuss zuletzt vor dem Bewertungsstichtag zu ermitteln war. Wird von den Gutachterausschüssen kein Bodenrichtwert ermittelt, ist der Bodenwert aus den Werten vergleichbarer Flächen abzuleiten.

Ist das Grundstück mit einem Erbbaurecht belastet, sind die Werte für die wirtschaftliche Einheit Erbbaurecht (§ 193) und für die wirtschaftliche Einheit des belasteten Grundstücks (§ 194) gesondert zu ermitteln. Mit der Bewertung des Erbbaurechts (§ 193) ist die Verpflichtung zur Zahlung des Erbbauzinses und mit der Bewertung des Erbbaurechtsgrundstücks (§ 194) ist das Recht auf den Erbbauzins abgegolten; die hiernach ermittelten Grundbesitzwerte dürfen nicht weniger als 0 Euro betragen.

(1) Wertpapiere und Schuldbuchforderungen, die am Stichtag an einer deutschen Börse zum Handel im regulierten Markt zugelassen sind, werden mit dem niedrigsten am Stichtag für sie im regulierten Markt notierten Kurs angesetzt. Liegt am Stichtag eine Notierung nicht vor, so ist der letzte innerhalb von 30 Tagen vor dem Stichtag im regulierten Markt notierte Kurs maßgebend. Entsprechend sind die Wertpapiere zu bewerten, die in den Freiverkehr einbezogen sind.

(2) Anteile an Kapitalgesellschaften, die nicht unter Absatz 1 fallen, sind mit dem gemeinen Wert anzusetzen. Lässt sich der gemeine Wert nicht aus Verkäufen unter fremden Dritten ableiten, die weniger als ein Jahr zurückliegen, so ist er unter Berücksichtigung der Ertragsaussichten der Kapitalgesellschaft oder einer anderen anerkannten, auch im gewöhnlichen Geschäftsverkehr für nichtsteuerliche Zwecke üblichen Methode zu ermitteln; dabei ist die Methode anzuwenden, die ein Erwerber der Bemessung des Kaufpreises zu Grunde legen würde. Die Summe der gemeinen Werte der zum Betriebsvermögen gehörenden Wirtschaftsgüter und sonstigen aktiven Ansätze abzüglich der zum Betriebsvermögen gehörenden Schulden und sonstigen Abzüge (Substanzwert) der Gesellschaft darf nicht unterschritten werden; die §§ 99 und 103 sind anzuwenden. Die §§ 199 bis 203 sind zu berücksichtigen.

(2a) (weggefallen)

(3) Ist der gemeine Wert einer Anzahl von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft, die einer Person gehören, infolge besonderer Umstände (z. B. weil die Höhe der Beteiligung die Beherrschung der Kapitalgesellschaft ermöglicht) höher als der Wert, der sich auf Grund der Kurswerte (Absatz 1) oder der gemeinen Werte (Absatz 2) für die einzelnen Anteile insgesamt ergibt, so ist der gemeine Wert der Beteiligung maßgebend.

(4) Anteile oder Aktien, die Rechte an einem Investmentvermögen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs verbriefen, sind mit dem Rücknahmepreis anzusetzen.

Werden Betriebsflächen durch einen anderen Nutzungsberechtigten als den Eigentümer bewirtschaftet, so ist

1.
bei der Sonderkultur Spargel (§ 52),
2.
bei den gärtnerischen Nutzungsteilen Gemüse, Blumen- und Zierpflanzenbau sowie Baumschulen (§ 61),
3.
bei der Saatzucht (§ 62 Abs. 1 Nr. 6)
der Unterschiedsbetrag zwischen dem für landwirtschaftliche Nutzung maßgebenden Vergleichswert und dem höheren Vergleichswert, der durch die unter den Nummern 1 bis 3 bezeichneten Nutzungen bedingt ist, bei der Feststellung des Einheitswerts des Eigentümers nicht zu berücksichtigen und für den Nutzungsberechtigten als selbständiger Einheitswert festzustellen. Ist ein Einheitswert für land- und forstwirtschaftliches Vermögen des Nutzungsberechtigten festzustellen, so ist der Unterschiedsbetrag in diesen Einheitswert einzubeziehen. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht, wenn der Eigentümer die Flächen bereits intensiv im Sinne der Nummern 1 bis 3 genutzt hat.

Die Zurechnung mehrerer Wirtschaftsgüter zu einer wirtschaftlichen Einheit (§ 2) wird beim Grundbesitz im Sinne der §§ 33 bis 94, 99 und 125 bis 133 nicht dadurch ausgeschlossen, daß die Wirtschaftsgüter zum Teil dem einen, zum Teil dem anderen Ehegatten oder Lebenspartner gehören.

(1) Einen Gewerbebetrieb bilden insbesondere alle Wirtschaftsgüter, die den folgenden Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen gehören, wenn diese ihre Geschäftsleitung oder ihren Sitz im Inland haben:

1.
Kapitalgesellschaften (Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien, Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Europäische Gesellschaften);
2.
Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften;
3.
Versicherungsvereinen auf Gegenseitigkeit;
4.
Kreditanstalten des öffentlichen Rechts;
5.
Gesellschaften im Sinne des § 15 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2, des § 15 Absatz 3, des § 18 Absatz 4 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes und, wenn sie ihrer Tätigkeit nach einer Gesellschaft im Sinne des § 15 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2, des § 15 Absatz 3 oder des § 18 Absatz 4 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes entsprechen, Gesellschaften im Sinne des § 1a Absatz 1 des Körperschaftsteuergesetzes und Gesellschaften im Sinne des § 1 Absatz 1 des Körperschaftsteuergesetzes mit Sitz im Ausland, deren Ort der Geschäftsleitung im Inland belegen ist, und die nach inländischem Gesellschaftsrecht als Personengesellschaft zu behandeln sind. Zum Gewerbebetrieb einer solchen Gesellschaft gehören auch die Wirtschaftsgüter, die im Eigentum eines Gesellschafters, mehrerer oder aller Gesellschafter stehen, und Schulden eines Gesellschafters, mehrerer oder aller Gesellschafter, soweit die Wirtschaftsgüter und Schulden bei der steuerlichen Gewinnermittlung zum Betriebsvermögen der Gesellschaft gehören (§ 95); diese Zurechnung geht anderen Zurechnungen vor.
§ 34 Abs. 6a und § 51a bleiben unberührt.

(1a) Der gemeine Wert eines Anteils am Betriebsvermögen einer in § 97 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 genannten Personengesellschaft ist wie folgt zu ermitteln und aufzuteilen:

1.
Der nach § 109 Abs. 2 ermittelte gemeine Wert des der Personengesellschaft gehörenden Betriebsvermögens (Gesamthandsvermögen) ist wie folgt aufzuteilen:
a)
die Kapitalkonten aus der Gesamthandsbilanz sind dem jeweiligen Gesellschafter vorweg zuzurechnen;
b)
der verbleibende Wert ist nach dem für die Gesellschaft maßgebenden Gewinnverteilungsschlüssel auf die Gesellschafter aufzuteilen; Vorabgewinnanteile sind nicht zu berücksichtigen.
2.
Für die Wirtschaftsgüter und Schulden des Sonderbetriebsvermögens eines Gesellschafters ist der gemeine Wert zu ermitteln. Er ist dem jeweiligen Gesellschafter zuzurechnen.
3.
Der Wert des Anteils eines Gesellschafters ergibt sich als Summe aus dem Anteil am Gesamthandsvermögen nach Nummer 1 und dem Wert des Sonderbetriebsvermögens nach Nummer 2.

(1b) Der gemeine Wert eines Anteils an einer in § 97 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 genannten Kapitalgesellschaft bestimmt sich nach dem Verhältnis des Anteils am Nennkapital (Grund- oder Stammkapital) der Gesellschaft zum gemeinen Wert des Betriebsvermögens der Kapitalgesellschaft im Bewertungsstichtag. Dies gilt auch, wenn das Nennkapital noch nicht vollständig eingezahlt ist. Richtet sich die Beteiligung am Vermögen und am Gewinn der Gesellschaft auf Grund einer ausdrücklichen Vereinbarung der Gesellschafter nach der jeweiligen Höhe des eingezahlten Nennkapitals, bezieht sich der gemeine Wert nur auf das tatsächlich eingezahlte Nennkapital. Abweichend von Satz 1 sind bei der Wertermittlung des Anteils vorbehaltlich des § 9 Absatz 2 und 3 Regelungen zu berücksichtigen, die sich auf den Wert des Anteils auswirken, wie insbesondere eine vom Verhältnis des Anteils am Nennkapital (Grund- oder Stammkapital) abweichende Gewinnverteilung.

(2) Einen Gewerbebetrieb bilden auch die Wirtschaftsgüter, die den sonstigen juristischen Personen des privaten Rechts, den nichtrechtsfähigen Vereinen, Anstalten, Stiftungen und anderen Zweckvermögen gehören, soweit sie einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (ausgenommen Land- und Forstwirtschaft) dienen.

(3) (weggefallen)

(1) Am Feststellungsverfahren sind beteiligt

1.
diejenigen, denen der Gegenstand der Feststellung zuzurechnen ist,
2.
diejenigen, die das Finanzamt zur Abgabe einer Feststellungserklärung aufgefordert hat;
3.
diejenigen, die eine Steuer als Schuldner oder Gesamtschuldner schulden und für deren Festsetzung die Feststellung von Bedeutung ist.
Gegenüber mehreren Beteiligten nach Satz 1 erfolgt eine gesonderte und einheitliche Feststellung (§ 179 Absatz 2 Satz 2 der Abgabenordnung).

(2) In den Fällen des § 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 ist der Feststellungsbescheid auch der Kapitalgesellschaft bekannt zu geben.

(3) Soweit der Gegenstand der Feststellung einer Erbengemeinschaft in Vertretung der Miterben zuzurechnen ist, ist § 183 der Abgabenordnung entsprechend anzuwenden. Bei der Bekanntgabe des Feststellungsbescheids ist darauf hinzuweisen, dass die Bekanntgabe mit Wirkung für und gegen alle Miterben erfolgt.

(1) Bei der Ermittlung des Gebäudesachwerts ist von den Regelherstellungskosten des Gebäudes auszugehen. Regelherstellungskosten sind die gewöhnlichen Herstellungskosten je Flächeneinheit. Durch Multiplikation der jeweiligen nach Absatz 2 an den Bewertungsstichtag angepassten Regelherstellungskosten mit der Brutto-Grundfläche des Gebäudes ergibt sich der Gebäuderegelherstellungswert. Die Regelherstellungskosten sind in der Anlage 24 enthalten.

(2) Die Anpassung der Regelherstellungskosten erfolgt anhand der vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baupreisindizes. Dabei ist auf die Preisindizes für die Bauwirtschaft abzustellen, die das Statistische Bundesamt für den Neubau in konventioneller Bauart von Wohn- und Nichtwohngebäuden jeweils als Jahresdurchschnitt ermittelt. Diese Preisindizes sind für alle Bewertungsstichtage des folgenden Kalenderjahres anzuwenden. Das Bundesministerium der Finanzen veröffentlicht die maßgebenden Baupreisindizes im Bundessteuerblatt.

(3) Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die Anlage 24 zu diesem Gesetz dadurch zu ändern, dass es die darin aufgeführten Regelherstellungskosten nach Maßgabe marktüblicher gewöhnlicher Herstellungskosten aktualisiert, soweit dies zur Ermittlung des gemeinen Werts erforderlich ist.

(4) Vom Gebäuderegelherstellungswert ist eine Alterswertminderung abzuziehen. Diese wird regelmäßig nach dem Verhältnis des Alters des Gebäudes am Bewertungsstichtag zur wirtschaftlichen Gesamtnutzungsdauer nach Anlage 22 bestimmt. Sind nach Bezugsfertigkeit des Gebäudes Veränderungen eingetreten, die die wirtschaftliche Gesamtnutzungsdauer des Gebäudes verlängert haben, so ist von einem entsprechenden späteren Baujahr auszugehen. Bei bestehender Abbruchverpflichtung für das Gebäude ist bei der Ermittlung der Alterswertminderung von der tatsächlichen Gesamtnutzungsdauer des Gebäudes auszugehen. Der nach Abzug der Alterswertminderung verbleibende Gebäudewert ist regelmäßig mit mindestens 30 Prozent des Gebäuderegelherstellungswerts anzusetzen.

(1) In Fällen von Gebäuden auf fremdem Grund und Boden sind die Werte für die wirtschaftliche Einheit des Gebäudes auf fremdem Grund und Boden (Absatz 2) und die wirtschaftliche Einheit des belasteten Grundstücks (Absatz 3) gesondert zu ermitteln.

(2) Das Gebäude auf fremdem Grund und Boden wird bei einer Bewertung im Ertragswertverfahren mit dem Gebäudeertragswert nach § 185, bei einer Bewertung im Sachwertverfahren mit dem Gebäudesachwert nach § 190 bewertet. Ist der Nutzer verpflichtet, das Gebäude bei Ablauf des Nutzungsrechts zu beseitigen, ist bei der Ermittlung des Gebäudeertragswerts der Vervielfältiger nach Anlage 21 anzuwenden, der sich für die am Bewertungsstichtag verbleibende Nutzungsdauer ergibt. § 185 Abs. 3 Satz 5 ist nicht anzuwenden. Ist in diesen Fällen der Gebäudesachwert zu ermitteln, bemisst sich die Alterswertminderung im Sinne des § 190 Absatz 4 Satz 1 bis 3 nach dem Alter des Gebäudes am Bewertungsstichtag und der tatsächlichen Gesamtnutzungsdauer. § 190 Absatz 4 Satz 5 ist nicht anzuwenden.

(3) Der Wert des belasteten Grundstücks ist der auf den Bewertungsstichtag abgezinste Bodenwert nach § 179 zuzüglich des über die Restlaufzeit des Nutzungsrechts kapitalisierten Entgelts. Der Abzinsungsfaktor für den Bodenwert wird in Abhängigkeit vom Zinssatz nach § 193 Abs. 4 und der Restlaufzeit des Nutzungsverhältnisses ermittelt; er ist Anlage 26 zu entnehmen. Das über die Restlaufzeit des Nutzungsrechts kapitalisierte Entgelt ergibt sich durch Anwendung des Vervielfältigers nach Anlage 21 auf das zum Bewertungsstichtag vereinbarte jährliche Entgelt.

(1) Der in diesem Verfahren anzuwendende Kapitalisierungsfaktor beträgt 13,75.

(2) Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates den Kapitalisierungsfaktor an die Entwicklung der Zinsstrukturdaten anzupassen.

(1) Den Bewertungen nach den §§ 179 und 182 bis 196 ist der gemeine Wert (§ 9) zu Grunde zu legen.

(2) Die für die Wertermittlung erforderlichen Daten des Gutachterausschusses im Sinne des § 193 Absatz 5 Satz 2 des Baugesetzbuchs sind bei den Bewertungen nach den §§ 182 bis 196 für längstens zwei Jahre ab dem Ende des Kalenderjahres maßgeblich, in dem der vom Gutachterausschuss zugrunde gelegte Auswertungszeitraum endet. Soweit sich die maßgeblichen Wertverhältnisse nicht wesentlich geändert haben, können die Daten auch über einen längeren Zeitraum als zwei Jahre hinaus angewendet werden.

Der Wert unbebauter Grundstücke bestimmt sich regelmäßig nach ihrer Fläche und den Bodenrichtwerten (§ 196 des Baugesetzbuchs). Die Bodenrichtwerte sind von den Gutachterausschüssen nach dem Baugesetzbuch zu ermitteln und den Finanzämtern mitzuteilen. Bei der Wertermittlung ist stets der Bodenrichtwert anzusetzen, der vom Gutachterausschuss zuletzt vor dem Bewertungsstichtag zu ermitteln war. Wird von den Gutachterausschüssen kein Bodenrichtwert ermittelt, ist der Bodenwert aus den Werten vergleichbarer Flächen abzuleiten.

(1) Bei Anwendung des Vergleichswertverfahrens sind Kaufpreise von Grundstücken heranzuziehen, die hinsichtlich der ihren Wert beeinflussenden Merkmale mit dem zu bewertenden Grundstück hinreichend übereinstimmen (Vergleichsgrundstücke). Grundlage sind vorrangig die von den Gutachterausschüssen im Sinne der §§ 192 ff. des Baugesetzbuchs mitgeteilten Vergleichspreise.

(2) Anstelle von Preisen für Vergleichsgrundstücke können von den Gutachterausschüssen für geeignete Bezugseinheiten, insbesondere Flächeneinheiten des Gebäudes, ermittelte und mitgeteilte Vergleichsfaktoren herangezogen werden. Bei Verwendung von Vergleichsfaktoren, die sich nur auf das Gebäude beziehen, ist der Bodenwert nach § 179 gesondert zu berücksichtigen. Anzuwenden sind die Vergleichsfaktoren, die von den Gutachterausschüssen für den letzten Auswertungszeitraum abgeleitet werden, der vor dem Kalenderjahr endet, in dem der Bewertungsstichtag liegt.

(3) Besonderheiten, insbesondere die den Wert beeinflussenden Belastungen privatrechtlicher und öffentlich-rechtlicher Art, werden im Vergleichswertverfahren nach den Absätzen 1 und 2 nicht berücksichtigt.

(1) Bewirtschaftungskosten sind die bei gewöhnlicher Bewirtschaftung nachhaltig entstehenden Verwaltungskosten, Betriebskosten, Instandhaltungskosten und das Mietausfallwagnis; durch Umlagen gedeckte Betriebskosten bleiben unberücksichtigt.

(2) Die Bewirtschaftungskosten sind nach Erfahrungssätzen anzusetzen. Anzuwenden sind die Erfahrungssätze, die von den Gutachterausschüssen für den letzten Auswertungszeitraum abgeleitet werden, der vor dem Kalenderjahr endet, in dem der Bewertungsstichtag liegt. Soweit von den Gutachterausschüssen keine geeigneten Erfahrungssätze zur Verfügung stehen, ist von den pauschalierten Bewirtschaftungskosten nach Anlage 23 auszugehen.

(1) Der Liegenschaftszinssatz ist der Zinssatz, mit dem der Verkehrswert von Grundstücken im Durchschnitt marktüblich verzinst wird.

(2) Anzuwenden sind die Liegenschaftszinssätze, die von den Gutachterausschüssen für den letzten Auswertungszeitraum abgeleitet werden, der vor dem Kalenderjahr endet, in dem der Bewertungsstichtag liegt. Soweit von den Gutachterausschüssen keine geeigneten Liegenschaftszinssätze zur Verfügung stehen, gelten die folgenden Zinssätze:

1.
5 Prozent für Mietwohngrundstücke,
2.
5,5 Prozent für gemischt genutzte Grundstücke mit einem gewerblichen Anteil von bis zu 50 Prozent, berechnet nach der Wohn- und Nutzfläche,
3.
6 Prozent für gemischt genutzte Grundstücke mit einem gewerblichen Anteil von mehr als 50 Prozent, berechnet nach der Wohn- und Nutzfläche, und
4.
6,5 Prozent für Geschäftsgrundstücke.

(1) Als Wertzahlen im Sinne des § 189 Abs. 3 sind die Sachwertfaktoren anzuwenden, die von den Gutachterausschüssen im Sinne der §§ 192 ff. des Baugesetzbuchs für das Sachwertverfahren bei der Verkehrswertermittlung abgeleitet wurden. Anzuwenden sind die Sachwertfaktoren, die von den Gutachterausschüssen für den letzten Auswertungszeitraum abgeleitet werden, der vor dem Kalenderjahr endet, in dem der Bewertungsstichtag liegt.

(2) Soweit von den Gutachterausschüssen keine geeigneten Sachwertfaktoren zur Verfügung stehen, sind die in der Anlage 25 bestimmten Wertzahlen zu verwenden.

(1) Der Wert des Erbbaurechts ist im Vergleichswertverfahren nach § 183 zu ermitteln, wenn für das zu bewertende Erbbaurecht Vergleichskaufpreise oder aus Kaufpreisen abgeleitete Vergleichsfaktoren vorliegen.

(2) In allen anderen Fällen setzt sich der Wert des Erbbaurechts zusammen aus einem Bodenwertanteil nach Absatz 3 und einem Gebäudewertanteil nach Absatz 5.

(3) Der Bodenwertanteil ergibt sich aus der Differenz zwischen

1.
dem angemessenen Verzinsungsbetrag des Bodenwerts des unbelasteten Grundstücks nach Absatz 4 und
2.
dem vertraglich vereinbarten jährlichen Erbbauzins.
Der so ermittelte Unterschiedsbetrag ist über die Restlaufzeit des Erbbaurechts mit dem sich aus Anlage 21 ergebenden Vervielfältiger zu kapitalisieren.

(4) Der angemessene Verzinsungsbetrag des Bodenwerts des unbelasteten Grundstücks ergibt sich durch Anwendung des Liegenschaftszinssatzes im Sinne des § 188 Absatz 2 Satz 1 auf den Bodenwert nach § 179. Soweit von den Gutachterausschüssen keine geeigneten Liegenschaftszinssätze zur Verfügung stehen, gelten die folgenden Zinssätze:

1.
3 Prozent für Ein- und Zweifamilienhäuser und Wohnungseigentum, das wie Ein- und Zweifamilienhäuser gestaltet ist,
2.
5 Prozent für Mietwohngrundstücke und Wohnungseigentum, das nicht unter Nummer 1 fällt,
3.
5,5 Prozent für gemischt genutzte Grundstücke mit einem gewerblichen Anteil von bis zu 50 Prozent, berechnet nach der Wohn- und Nutzfläche, sowie sonstige bebaute Grundstücke,
4.
6 Prozent für gemischt genutzte Grundstücke mit einem gewerblichen Anteil von mehr als 50 Prozent, berechnet nach der Wohn- und Nutzfläche, und
5.
6,5 Prozent für Geschäftsgrundstücke und Teileigentum.

(5) Der Gebäudewertanteil ist bei der Bewertung des bebauten Grundstücks im Ertragswertverfahren der Gebäudeertragswert nach § 185, bei der Bewertung im Sachwertverfahren der Gebäudesachwert nach § 190. Ist der bei Ablauf des Erbbaurechts verbleibende Gebäudewert nicht oder nur teilweise zu entschädigen, ist der Gebäudewertanteil des Erbbaurechts um den Gebäudewertanteil des Erbbaugrundstücks nach § 194 Abs. 4 zu mindern.

(1) Weist der Steuerpflichtige nach, dass der gemeine Wert der wirtschaftlichen Einheit am Bewertungsstichtag niedriger ist als der nach den §§ 179, 182 bis 196 ermittelte Wert, so ist dieser Wert anzusetzen. Für den Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts gelten grundsätzlich die auf Grund des § 199 Abs. 1 des Baugesetzbuchs erlassenen Vorschriften.

(2) Als Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts kann regelmäßig ein Gutachten des zuständigen Gutachterausschusses im Sinne der §§ 192 ff. des Baugesetzbuchs oder von Personen, die von einer staatlichen, staatlich anerkannten oder nach DIN EN ISO/IEC 17024 akkreditierten Stelle als Sachverständige oder Gutachter für die Wertermittlung von Grundstücken bestellt oder zertifiziert worden sind, dienen.

(3) Als Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts kann ein im gewöhnlichen Geschäftsverkehr innerhalb eines Jahres vor oder nach dem Bewertungsstichtag zustande gekommener Kaufpreis über das zu bewertende Grundstück dienen, wenn die maßgeblichen Verhältnisse hierfür gegenüber den Verhältnissen am Bewertungsstichtag unverändert sind.

§ 266 Erstmalige Anwendung des Siebenten Abschnitts des Zweiten Teils

(1) Die Grundsteuerwerte werden in Zeitabständen von je sieben Jahren allgemein festgestellt (Hauptfeststellung).

(2) Der Hauptfeststellung werden die Verhältnisse zu Beginn des Kalenderjahres (Hauptfeststellungszeitpunkt) zugrunde gelegt.

(1) Grundsteuerwerte werden für inländischen Grundbesitz, und zwar für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft (§§ 232 bis 234, 240) und für Grundstücke (§§ 243 und 244) gesondert festgestellt (§ 180 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 der Abgabenordnung).

(2) In dem Feststellungsbescheid (§ 179 der Abgabenordnung) sind auch Feststellungen zu treffen über:

1.
die Vermögensart und beim Grundvermögen auch über die Grundstücksart (§ 249) sowie
2.
die Zurechnung der wirtschaftlichen Einheit und bei mehreren Beteiligten über die Höhe ihrer Anteile.

(3) Die Feststellungen nach den Absätzen 1 und 2 erfolgen nur, soweit sie für die Besteuerung von Bedeutung sind.

(1) Der Grundsteuerwert wird neu festgestellt (Wertfortschreibung), wenn der in Euro ermittelte und auf volle 100 Euro abgerundete Wert, der sich für den Beginn eines Kalenderjahres ergibt, von dem entsprechenden Wert des letzten Feststellungszeitpunkts nach oben oder unten um mehr als 15 000 Euro abweicht.

(2) Über die Art oder Zurechnung der wirtschaftlichen Einheit (§ 219 Absatz 2) wird eine neue Feststellung getroffen (Artfortschreibung oder Zurechnungsfortschreibung), wenn sie von der zuletzt getroffenen Feststellung abweicht und es für die Besteuerung von Bedeutung ist.

(3) Eine Fortschreibung nach Absatz 1 oder 2 findet auch zur Beseitigung eines Fehlers der letzten Feststellung statt. § 176 der Abgabenordnung über den Vertrauensschutz bei der Aufhebung und Änderung von Steuerbescheiden ist hierbei entsprechend anzuwenden. Satz 2 gilt nur für die Feststellungszeitpunkte, die vor der Verkündung der maßgeblichen Entscheidung eines der in § 176 der Abgabenordnung genannten Gerichte liegen.

(4) Eine Fortschreibung ist vorzunehmen, wenn dem Finanzamt bekannt wird, dass die Voraussetzungen für sie vorliegen. Der Fortschreibung werden vorbehaltlich des § 227 die Verhältnisse im Fortschreibungszeitpunkt zugrunde gelegt. Fortschreibungszeitpunkt ist:

1.
bei einer Änderung der tatsächlichen Verhältnisse der Beginn des Kalenderjahres, das auf die Änderung folgt, und
2.
in den Fällen des Absatzes 3 der Beginn des Kalenderjahres, in dem der Fehler dem Finanzamt bekannt wird, bei einer Erhöhung des Grundsteuerwerts jedoch frühestens der Beginn des Kalenderjahres, in dem der Feststellungsbescheid erteilt wird.

(1) Die Steuerpflichtigen haben Erklärungen zur Feststellung der Grundsteuerwerte für den Hauptfeststellungszeitpunkt oder einen anderen Feststellungszeitpunkt abzugeben, wenn sie hierzu durch die Finanzbehörde aufgefordert werden (§ 149 Absatz 1 Satz 2 der Abgabenordnung). Fordert die Finanzbehörde zur Abgabe einer Erklärung auf, hat sie eine Frist zur Abgabe der Erklärung zu bestimmen, die mindestens einen Monat betragen soll. Die Aufforderung zur Abgabe einer Erklärung kann vom Bundesministerium der Finanzen im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder durch öffentliche Bekanntmachung erfolgen.

(2) Eine Änderung der tatsächlichen Verhältnisse, die sich auf die Höhe des Grundsteuerwerts, die Vermögensart oder die Grundstücksart auswirken oder zu einer erstmaligen Feststellung führen kann, ist auf den Beginn des folgenden Kalenderjahres anzuzeigen. Gleiches gilt, wenn das Eigentum oder das wirtschaftliche Eigentum an einem auf fremdem Grund und Boden errichteten Gebäude übergegangen ist. Die Frist für die Abgabe dieser Anzeige beträgt einen Monat und beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem sich die tatsächlichen Verhältnisse geändert haben oder das Eigentum oder das wirtschaftliche Eigentum an einem auf fremdem Grund und Boden errichteten Gebäude übergegangen ist.

(3) Die Erklärung nach Absatz 1 und die Anzeige nach Absatz 2 sind abzugeben

1.
von dem Steuerpflichtigen, dem die wirtschaftliche Einheit zuzurechnen ist,
2.
bei einem Grundstück, das mit einem Erbbaurecht belastet ist, vom Erbbauberechtigten unter Mitwirkung des Erbbauverpflichteten oder
3.
bei einem Gebäude auf fremdem Grund und Boden vom Eigentümer des Grund und Bodens unter Mitwirkung des Eigentümers oder des wirtschaftlichen Eigentümers des Gebäudes.

(4) Die Erklärungen nach Absatz 1 und die Anzeigen nach Absatz 2 sind bei dem für die gesonderte Feststellung zuständigen Finanzamt abzugeben.

(5) Die Erklärungen nach Absatz 1 und die Anzeigen nach Absatz 2 sind Steuererklärungen im Sinne der Abgabenordnung, die eigenhändig zu unterschreiben sind.

(6) Die Erklärungen nach Absatz 1 und die Anzeigen nach Absatz 2 sind nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung zu übermitteln. Auf Antrag kann die Finanzbehörde zur Vermeidung unbilliger Härten auf eine Übermittlung durch Datenfernübertragung verzichten. Für die Entscheidung über den Antrag gilt § 150 Absatz 8 der Abgabenordnung.

(1) Der Einheitswert wird neu festgestellt (Wertfortschreibung), wenn der in Deutscher Mark ermittelte und auf volle hundert Deutsche Mark abgerundete Wert, der sich für den Beginn eines Kalenderjahrs ergibt, von dem entsprechenden Wert des letzten Feststellungszeitpunkts nach oben um mehr als den zehnten Teil, mindestens aber um 5.000 Deutsche Mark, oder um mehr als 100.000 Deutsche Mark, nach unten um mehr als den zehnten Teil, mindestens aber um 500 Deutsche Mark, oder um mehr als 5.000 Deutsche Mark, abweicht.

(2) Über die Art oder Zurechnung des Gegenstandes (§ 19 Abs. 3 Nr. 1 und 2) wird eine neue Feststellung getroffen (Artfortschreibung oder Zurechnungsfortschreibung), wenn sie von der zuletzt getroffenen Feststellung abweicht und es für die Besteuerung von Bedeutung ist.

(3) Eine Fortschreibung nach Absatz 1 oder Absatz 2 findet auch zur Beseitigung eines Fehlers der letzten Feststellung statt. § 176 der Abgabenordnung ist hierbei entsprechend anzuwenden. Dies gilt jedoch nur für die Feststellungszeitpunkte, die vor der Verkündung der maßgeblichen Entscheidung eines obersten Gerichts des Bundes liegen.

(4) Eine Fortschreibung ist vorzunehmen, wenn dem Finanzamt bekannt wird, daß die Voraussetzungen für sie vorliegen. Der Fortschreibung werden vorbehaltlich des § 27 die Verhältnisse im Fortschreibungszeitpunkt zugrunde gelegt. Fortschreibungszeitpunkt ist

1.
bei einer Änderung der tatsächlichen Verhältnisse der Beginn des Kalenderjahrs, das auf die Änderung folgt;
2.
in den Fällen des Absatzes 3 der Beginn des Kalenderjahrs, in dem der Fehler dem Finanzamt bekannt wird, bei einer Erhöhung des Einheitswerts jedoch frühestens der Beginn des Kalenderjahrs, in dem der Feststellungsbescheid erteilt wird.
Die Vorschriften in § 35 Abs. 2 und den §§ 54 und 59 über die Zugrundelegung eines anderen Zeitpunkts bleiben unberührt.

(1) Für wirtschaftliche Einheiten, für die ein Einheitswert festzustellen ist, wird der Einheitswert nachträglich festgestellt (Nachfeststellung), wenn nach dem Hauptfeststellungszeitpunkt (§ 21 Abs. 2)

1.
die wirtschaftliche Einheit neu entsteht;
2.
eine bereits bestehende wirtschaftliche Einheit erstmals zu einer Steuer herangezogen werden soll.

(2) Der Nachfeststellung werden vorbehaltlich des § 27 die Verhältnisse im Nachfeststellungszeitpunkt zugrunde gelegt. Nachfeststellungszeitpunkt ist in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 der Beginn des Kalenderjahrs, das auf die Entstehung der wirtschaftlichen Einheit folgt, und in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 der Beginn des Kalenderjahrs, in dem der Einheitswert erstmals der Besteuerung zugrunde gelegt wird. Die Vorschriften in § 35 Abs. 2 und den §§ 54 und 59 über die Zugrundelegung eines anderen Zeitpunkts bleiben unberührt.

§ 19 Feststellung von Einheitswerten

(1) Einheitswerte werden für inländischen Grundbesitz, und zwar für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft (§§ 33, 48a und 51a), für Grundstücke (§§ 68 und 70) und für Betriebsgrundstücke (§ 99) festgestellt (§ 180 Abs. 1 Nr. 1 der Abgabenordnung).

(2) (weggefallen)

(3) In dem Feststellungsbescheid (§ 179 der Abgabenordnung) sind auch Feststellungen zu treffen

1.
über die Art der wirtschaftlichen Einheit und bei Grundstücken auch über die Grundstücksart (§§ 72, 74 und 75) oder die Grundstückshauptgruppe (§ 32 der weiter anzuwendenden Durchführungsverordnung zum Reichsbewertungsgesetz vom 2. Februar 1935, RGBl. I S. 81, zuletzt geändert durch die Verordnung zur Änderung der Durchführungsverordnung zum Vermögensteuergesetz, der Durchführungsverordnung zum Reichsbewertungsgesetz und der Aufbringungsumlage-Verordnung vom 8. Dezember 1944, RGBl. I S. 338);
2.
über die Zurechnung der wirtschaftlichen Einheit und bei mehreren Beteiligten über die Höhe ihrer Anteile.

(4) Feststellungen nach den Absätzen 1 und 3 erfolgen nur, wenn und soweit sie für die Besteuerung von Bedeutung sind.

§ 20 Ermittlung des Einheitswerts

Die Einheitswerte werden nach den Vorschriften dieses Abschnitts ermittelt. Bei der Ermittlung der Einheitswerte ist § 163 der Abgabenordnung nicht anzuwenden; dies gilt nicht für Übergangsregelungen, die die oberste Finanzbehörde eines Landes im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der übrigen Länder trifft.

§ 21 Hauptfeststellung

(1) Die Einheitswerte werden in Zeitabständen von je sechs Jahren allgemein festgestellt (Hauptfeststellung).

(2) Der Hauptfeststellung werden die Verhältnisse zu Beginn des Kalenderjahrs (Hauptfeststellungszeitpunkt) zugrunde gelegt. Die Vorschriften in § 35 Abs. 2 und den §§ 54 und 59 über die Zugrundelegung eines anderen Zeitpunkts bleiben unberührt.

§ 22 Fortschreibungen

(1) Der Einheitswert wird neu festgestellt (Wertfortschreibung), wenn der in Deutscher Mark ermittelte und auf volle hundert Deutsche Mark abgerundete Wert, der sich für den Beginn eines Kalenderjahrs ergibt, von dem entsprechenden Wert des letzten Feststellungszeitpunkts nach oben um mehr als den zehnten Teil, mindestens aber um 5.000 Deutsche Mark, oder um mehr als 100.000 Deutsche Mark, nach unten um mehr als den zehnten Teil, mindestens aber um 500 Deutsche Mark, oder um mehr als 5.000 Deutsche Mark, abweicht.

(2) Über die Art oder Zurechnung des Gegenstandes (§ 19 Abs. 3 Nr. 1 und 2) wird eine neue Feststellung getroffen (Artfortschreibung oder Zurechnungsfortschreibung), wenn sie von der zuletzt getroffenen Feststellung abweicht und es für die Besteuerung von Bedeutung ist.

(3) Eine Fortschreibung nach Absatz 1 oder Absatz 2 findet auch zur Beseitigung eines Fehlers der letzten Feststellung statt. § 176 der Abgabenordnung ist hierbei entsprechend anzuwenden. Dies gilt jedoch nur für die Feststellungszeitpunkte, die vor der Verkündung der maßgeblichen Entscheidung eines obersten Gerichts des Bundes liegen.

(4) Eine Fortschreibung ist vorzunehmen, wenn dem Finanzamt bekannt wird, daß die Voraussetzungen für sie vorliegen. Der Fortschreibung werden vorbehaltlich des § 27 die Verhältnisse im Fortschreibungszeitpunkt zugrunde gelegt. Fortschreibungszeitpunkt ist

1.
bei einer Änderung der tatsächlichen Verhältnisse der Beginn des Kalenderjahrs, das auf die Änderung folgt;
2.
in den Fällen des Absatzes 3 der Beginn des Kalenderjahrs, in dem der Fehler dem Finanzamt bekannt wird, bei einer Erhöhung des Einheitswerts jedoch frühestens der Beginn des Kalenderjahrs, in dem der Feststellungsbescheid erteilt wird.
Die Vorschriften in § 35 Abs. 2 und den §§ 54 und 59 über die Zugrundelegung eines anderen Zeitpunkts bleiben unberührt.

§ 23 Nachfeststellung

(1) Für wirtschaftliche Einheiten, für die ein Einheitswert festzustellen ist, wird der Einheitswert nachträglich festgestellt (Nachfeststellung), wenn nach dem Hauptfeststellungszeitpunkt (§ 21 Abs. 2)

1.
die wirtschaftliche Einheit neu entsteht;
2.
eine bereits bestehende wirtschaftliche Einheit erstmals zu einer Steuer herangezogen werden soll.

(2) Der Nachfeststellung werden vorbehaltlich des § 27 die Verhältnisse im Nachfeststellungszeitpunkt zugrunde gelegt. Nachfeststellungszeitpunkt ist in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 der Beginn des Kalenderjahrs, das auf die Entstehung der wirtschaftlichen Einheit folgt, und in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 der Beginn des Kalenderjahrs, in dem der Einheitswert erstmals der Besteuerung zugrunde gelegt wird. Die Vorschriften in § 35 Abs. 2 und den §§ 54 und 59 über die Zugrundelegung eines anderen Zeitpunkts bleiben unberührt.

Bei Fortschreibungen und bei Nachfeststellungen der Einheitswerte für Grundbesitz sind die Wertverhältnisse im Hauptfeststellungszeitpunkt zugrunde zu legen.

(1) Der Wert des Grundstücks ist vorbehaltlich des Absatzes 3 im Wege des Ertragswertverfahrens (§§ 78 bis 82) zu ermitteln für

1.
Mietwohngrundstücke,
2.
Geschäftsgrundstücke,
3.
gemischtgenutzte Grundstücke,
4.
Einfamilienhäuser,
5.
Zweifamilienhäuser.

(2) Für die sonstigen bebauten Grundstücke ist der Wert im Wege des Sachwertverfahrens (§§ 83 bis 90) zu ermitteln.

(3) Das Sachwertverfahren ist abweichend von Absatz 1 anzuwenden

1.
bei Einfamilienhäusern und Zweifamilienhäusern, die sich durch besondere Gestaltung oder Ausstattung wesentlich von den nach Absatz 1 zu bewertenden Einfamilienhäusern und Zweifamilienhäusern unterscheiden;
2.
bei solchen Gruppen von Geschäftsgrundstücken und in solchen Einzelfällen bebauter Grundstücke der in § 75 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 bezeichneten Grundstücksarten, für die weder eine Jahresrohmiete ermittelt noch die übliche Miete nach § 79 Abs. 2 geschätzt werden kann;
3.
bei Grundstücken mit Behelfsbauten und bei Grundstücken mit Gebäuden in einer Bauart oder Bauausführung, für die ein Vervielfältiger (§ 80) in den Anlagen 3 bis 8 nicht bestimmt ist.

(1) Jahresrohmiete ist das Gesamtentgelt, das die Mieter (Pächter) für die Benutzung des Grundstücks auf Grund vertraglicher Vereinbarungen nach dem Stand im Feststellungszeitpunkt für ein Jahr zu entrichten haben. Umlagen und alle sonstigen Leistungen des Mieters sind einzubeziehen. Zur Jahresrohmiete gehören auch Betriebskosten (z. B. Gebühren der Gemeinde), die durch die Gemeinde von den Mietern unmittelbar erhoben werden. Nicht einzubeziehen sind Untermietzuschläge, Kosten des Betriebs der zentralen Heizungs-, Warmwasserversorgungs- und Brennstoffversorgungsanlage sowie des Fahrstuhls, ferner alle Vergütungen für außergewöhnliche Nebenleistungen des Vermieters, die nicht die Raumnutzung betreffen (z. B. Bereitstellung von Wasserkraft, Dampfkraft, Preßluft, Kraftstrom und dergleichen), sowie Nebenleistungen des Vermieters, die nur einzelnen Mietern zugute kommen.

(2) Statt des Betrags nach Absatz 1 gilt die übliche Miete als Jahresrohmiete für solche Grundstücke oder Grundstücksteile,

1.
die eigengenutzt, ungenutzt, zu vorübergehendem Gebrauch oder unentgeltlich überlassen sind,
2.
die der Eigentümer dem Mieter zu einer um mehr als zwanzig Prozent von der üblichen Miete abweichenden tatsächlichen Miete überlassen hat.
Die übliche Miete ist in Anlehnung an die Jahresrohmiete zu schätzen, die für Räume gleicher oder ähnlicher Art, Lage und Ausstattung regelmäßig gezahlt wird.

(3) (weggefallen)

(4) (weggefallen)

(5) Bei Fortschreibungen und Nachfeststellungen gelten für die Höhe der Miete die Wertverhältnisse im Hauptfeststellungszeitpunkt.

(1) Jedes Wohnungseigentum und Teileigentum bildet eine wirtschaftliche Einheit. Für die Bestimmung der Grundstücksart (§ 75) ist die Nutzung des auf das Wohnungseigentum und Teileigentum entfallenden Gebäudeteils maßgebend. Die Vorschriften der §§ 76 bis 91 finden Anwendung, soweit sich nicht aus den Absätzen 2 und 3 etwas anderes ergibt.

(2) Das zu mehr als achtzig Prozent Wohnzwecken dienende Wohnungseigentum ist im Wege des Ertragswertverfahrens nach den Vorschriften zu bewerten, die für Mietwohngrundstücke maßgebend sind. Wohnungseigentum, das zu nicht mehr als achtzig Prozent, aber zu nicht weniger als zwanzig Prozent Wohnzwecken dient, ist im Wege des Ertragswertverfahrens nach den Vorschriften zu bewerten, die für gemischtgenutzte Grundstücke maßgebend sind.

(3) Entsprechen die im Grundbuch eingetragenen Miteigentumsanteile an dem gemeinschaftlichen Eigentum nicht dem Verhältnis der Jahresrohmiete zueinander, so kann dies bei der Feststellung des Wertes entsprechend berücksichtigt werden. Sind einzelne Räume, die im gemeinschaftlichen Eigentum stehen, vermietet, so ist ihr Wert nach den im Grundbuch eingetragenen Anteilen zu verteilen und bei den einzelnen wirtschaftlichen Einheiten zu erfassen.

(1) Zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen gehören alle Wirtschaftsgüter, die einem Betrieb der Land- und Forstwirtschaft dauernd zu dienen bestimmt sind. Betrieb der Land- und Forstwirtschaft ist die wirtschaftliche Einheit des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens.

(2) Zu den Wirtschaftsgütern, die einem Betrieb der Land- und Forstwirtschaft dauernd zu dienen bestimmt sind, gehören insbesondere der Grund und Boden, die Wohn- und Wirtschaftsgebäude, die stehenden Betriebsmittel und ein normaler Bestand an umlaufenden Betriebsmitteln; als normaler Bestand gilt ein solcher, der zur gesicherten Fortführung des Betriebes erforderlich ist.

(3) Zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen gehören nicht

1.
Zahlungsmittel, Geldforderungen, Geschäftsguthaben und Wertpapiere,
2.
Geldschulden,
3.
über den normalen Bestand hinausgehende Bestände (Überbestände) an umlaufenden Betriebsmitteln,
4.
Tierbestände oder Zweige des Tierbestands und die hiermit zusammenhängenden Wirtschaftsgüter (z. B. Gebäude und abgrenzbare Gebäudeteile mit den dazugehörenden Flächen, Betriebsmittel), wenn die Tiere weder nach § 51 oder § 51a zur landwirtschaftlichen Nutzung noch nach § 62 zur sonstigen land- und forstwirtschaftlichen Nutzung gehören. Die Zugehörigkeit der landwirtschaftlich genutzten Flächen zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen wird hierdurch nicht berührt.

(1) Ein Betrieb der Land- und Forstwirtschaft umfaßt

1.
den Wirtschaftsteil,
2.
den Wohnteil.

(2) Der Wirtschaftsteil eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft umfaßt

1.
die land- und forstwirtschaftlichen Nutzungen:
a)
die landwirtschaftliche Nutzung,
b)
die forstwirtschaftliche Nutzung,
c)
die weinbauliche Nutzung,
d)
die gärtnerische Nutzung,
e)
die sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzung;
2.
die folgenden nicht zu einer Nutzung nach Nummer 1 gehörenden Wirtschaftsgüter:
a)
Abbauland (§ 43),
b)
Geringstland (§ 44),
c)
Unland (§ 45);
3.
die Nebenbetriebe (§ 42).

(3) Der Wohnteil eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft umfaßt die Gebäude und Gebäudeteile, soweit sie dem Inhaber des Betriebs, den zu seinem Haushalt gehörenden Familienangehörigen und den Altenteilern zu Wohnzwecken dienen.

(4) In den Betrieb sind auch dem Eigentümer des Grund und Bodens nicht gehörende Gebäude, die auf dem Grund und Boden des Betriebs stehen, und dem Eigentümer des Grund und Bodens nicht gehörende Betriebsmittel, die der Bewirtschaftung des Betriebs dienen, einzubeziehen.

(5) Ein Anteil des Eigentümers eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft an einem Wirtschaftsgut ist in den Betrieb einzubeziehen, wenn es mit dem Betrieb zusammen genutzt wird.

(6) In einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft, der von einer Gesellschaft oder Gemeinschaft des bürgerlichen Rechts betrieben wird, sind auch die Wirtschaftsgüter einzubeziehen, die einem oder mehreren Beteiligten gehören und dem Betrieb zu dienen bestimmt sind.

(6a) Einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft bildet auch die gemeinschaftliche Tierhaltung (§ 51a) einschließlich der hiermit zusammenhängenden Wirtschaftsgüter.

(7) Einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft bilden auch Stückländereien. Stückländereien sind einzelne land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen, bei denen die Wirtschaftsgebäude oder die Betriebsmittel oder beide Arten von Wirtschaftsgütern nicht dem Eigentümer des Grund und Boden gehören.

(1) Einheitswerte, die für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft nach den Wertverhältnissen vom 1. Januar 1935 festgestellt worden sind, werden ab dem 1. Januar 1991 nicht mehr angewendet.

(2) Anstelle der Einheitswerte für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft werden abweichend von § 19 Abs. 1 Ersatzwirtschaftswerte für das in Absatz 3 bezeichnete Vermögen ermittelt und ab 1. Januar 1991 der Besteuerung zugrunde gelegt. Der Bildung des Ersatzwirtschaftswerts ist abweichend von § 2 und § 34 Abs. 1, 3 bis 6 und 7 eine Nutzungseinheit zugrunde zu legen, in die alle von derselben Person (Nutzer) regelmäßig selbstgenutzten Wirtschaftsgüter des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens im Sinne des § 33 Abs. 2 einbezogen werden, auch wenn der Nutzer nicht Eigentümer ist. § 26 ist sinngemäß anzuwenden. Grundbesitz im Sinne des § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 und Satz 2 des Grundsteuergesetzes wird bei der Bildung des Ersatzwirtschaftswerts nicht berücksichtigt.

(3) Zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen gehören abweichend von § 33 Abs. 2 nicht die Wohngebäude einschließlich des dazugehörigen Grund und Bodens. Wohngrundstücke sind dem Grundvermögen zuzurechnen und nach den dafür geltenden Vorschriften zu bewerten.

(4) Der Ersatzwirtschaftswert wird unter sinngemäßer Anwendung der §§ 35, 36, 38, 40, 42 bis 45, 50 bis 54, 56, 59, 60 Abs. 2 und § 62 in einem vereinfachten Verfahren ermittelt. Bei dem Vergleich der Ertragsbedingungen sind abweichend von § 38 Abs. 2 Nr. 1 ausschließlich die in der Gegend als regelmäßig anzusehenden Verhältnisse zugrunde zu legen.

(5) Für die Ermittlung des Ersatzwirtschaftswerts sind die Wertverhältnisse maßgebend, die bei der Hauptfeststellung der Einheitswerte des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens in der Bundesrepublik Deutschland auf den 1. Januar 1964 zugrunde gelegt worden sind.

(6) Aus den Vergleichszahlen der Nutzungen und Nutzungsteile, ausgenommen die forstwirtschaftliche Nutzung und die sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzung, werden unter Anwendung der Ertragswerte des § 40 die Ersatzvergleichswerte als Bestandteile des Ersatzwirtschaftswerts ermittelt. Für die Nutzungen und Nutzungsteile gelten die folgenden Vergleichszahlen:

1.
Landwirtschaftliche Nutzung

a)Landwirtschaftliche Nutzung ohne Hopfen und Spargel
Die landwirtschaftliche Vergleichszahl in 100 je Hektar errechnet sich auf der Grundlage der Ergebnisse der Bodenschätzung unter Berücksichtigung weiterer natürlicher und wirtschaftlicher Ertragsbedingungen.
b)Hopfen
Hopfenbau-Vergleichszahl je Ar
40
c)Spargel
Spargelbau-Vergleichszahl je Ar
70
2.
Weinbauliche Nutzung
Weinbau-Vergleichszahlen je Ar:

a)Traubenerzeugung (Nichtausbau)22
b)Faßweinausbau25
c)Flaschenweinausbau30
3.
Gärtnerische Nutzung
Gartenbau-Vergleichszahlen je Ar:

a)Nutzungsteil Gemüse-, Blumen- und Zierpflanzenbau:
aa)Gemüsebau50
bb)Blumen- und Zierpflanzenbau100
b)Nutzungsteil Obstbau50
c)Nutzungsteil Baumschulen60
d)Für Nutzungsflächen unter Glas und Kunststoffplatten, ausgenommen Niederglas, erhöhen sich die vorstehenden Vergleichszahlen bei
aa)Gemüsebau
nicht heizbarum das 6fache,
heizbarum das 8fache,
bb)Blumen- und Zierpflanzenbau, Baumschulen
nicht heizbarum das 4fache,
heizbarum das 8fache.

(7) Für die folgenden Nutzungen werden unmittelbar Ersatzvergleichswerte angesetzt:

1.
Forstwirtschaftliche Nutzung

Der Ersatzvergleichswert beträgt 125 Deutsche Mark je Hektar.

2.
Sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzung

Der Ersatzvergleichswert beträgt bei

a)Binnenfischerei2 Deutsche Mark je kg des nachhaltigen Jahresfangs,
b)Teichwirtschaft
aa) Forellenteichwirtschaft20 000 Deutsche Mark je Hektar,
bb) übrige Teichwirtschaft1 000 Deutsche Mark je Hektar,
c)Fischzucht für Binnenfischerei und Teichwirtschaft
aa) für Forellenteichwirtschaft30 000 Deutsche Mark je Hektar,
bb) für übrige Binnenfischerei und Teichwirtschaft1 500 Deutsche Mark je Hektar,
d)Imkerei10 Deutsche Mark je Bienenkasten,
e)Wanderschäferei20 Deutsche Mark je Mutterschaft,
f)Saatzucht15 Prozent der nachhaltigen Jahreseinnahmen,
g)Weihnachtsbaumkultur3 000 Deutsche Mark je Hektar,
h)Pilzanbau25 Deutsche Mark je Quadratmeter,
i)Besamungsstationen20 Prozent der nachhaltigen Jahreseinnahmen.

(1) Für Grundstücke gelten die Einheitswerte, die nach den Wertverhältnissen am 1. Januar 1935 festgestellt sind oder noch festgestellt werden (Einheitswerte 1935).

(2) Vorbehaltlich der §§ 129a bis 131 werden für die Ermittlung der Einheitswerte 1935 statt der §§ 27, 68 bis 94

1.
§§ 10, 11 Abs. 1 und 2 und Abs. 3 Satz 2, §§ 50 bis 53 des Bewertungsgesetzes der Deutschen Demokratischen Republik in der Fassung vom 18. September 1970 (Sonderdruck Nr. 674 des Gesetzblattes),
2.
§ 3a Abs. 1, §§ 32 bis 46 der Durchführungsverordnung zum Reichsbewertungsgesetz vom 2. Februar 1935 (RGBl. I S. 81), zuletzt geändert durch die Verordnung zur Änderung der Durchführungsverordnung zum Vermögensteuergesetz, der Durchführungsverordnung zum Reichsbewertungsgesetz und der Aufbringungsumlage-Verordnung vom 8. Dezember 1944 (RGBl. I S. 338), und
3.
die Rechtsverordnungen der Präsidenten der Landesfinanzämter über die Bewertung bebauter Grundstücke vom 17. Dezember 1934 (Reichsministerialblatt S. 785 ff.), soweit Teile des in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebietes in ihrem Geltungsbereich liegen,
weiter angewandt.

(1) Einheitswerte werden für inländischen Grundbesitz, und zwar für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft (§§ 33, 48a und 51a), für Grundstücke (§§ 68 und 70) und für Betriebsgrundstücke (§ 99) festgestellt (§ 180 Abs. 1 Nr. 1 der Abgabenordnung).

(2) (weggefallen)

(3) In dem Feststellungsbescheid (§ 179 der Abgabenordnung) sind auch Feststellungen zu treffen

1.
über die Art der wirtschaftlichen Einheit und bei Grundstücken auch über die Grundstücksart (§§ 72, 74 und 75) oder die Grundstückshauptgruppe (§ 32 der weiter anzuwendenden Durchführungsverordnung zum Reichsbewertungsgesetz vom 2. Februar 1935, RGBl. I S. 81, zuletzt geändert durch die Verordnung zur Änderung der Durchführungsverordnung zum Vermögensteuergesetz, der Durchführungsverordnung zum Reichsbewertungsgesetz und der Aufbringungsumlage-Verordnung vom 8. Dezember 1944, RGBl. I S. 338);
2.
über die Zurechnung der wirtschaftlichen Einheit und bei mehreren Beteiligten über die Höhe ihrer Anteile.

(4) Feststellungen nach den Absätzen 1 und 3 erfolgen nur, wenn und soweit sie für die Besteuerung von Bedeutung sind.

Die Zurechnung mehrerer Wirtschaftsgüter zu einer wirtschaftlichen Einheit (§ 2) wird beim Grundbesitz im Sinne der §§ 33 bis 94, 99 und 125 bis 133 nicht dadurch ausgeschlossen, daß die Wirtschaftsgüter zum Teil dem einen, zum Teil dem anderen Ehegatten oder Lebenspartner gehören.

(1) Ein Betrieb der Land- und Forstwirtschaft umfaßt

1.
den Wirtschaftsteil,
2.
den Wohnteil.

(2) Der Wirtschaftsteil eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft umfaßt

1.
die land- und forstwirtschaftlichen Nutzungen:
a)
die landwirtschaftliche Nutzung,
b)
die forstwirtschaftliche Nutzung,
c)
die weinbauliche Nutzung,
d)
die gärtnerische Nutzung,
e)
die sonstige land- und forstwirtschaftliche Nutzung;
2.
die folgenden nicht zu einer Nutzung nach Nummer 1 gehörenden Wirtschaftsgüter:
a)
Abbauland (§ 43),
b)
Geringstland (§ 44),
c)
Unland (§ 45);
3.
die Nebenbetriebe (§ 42).

(3) Der Wohnteil eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft umfaßt die Gebäude und Gebäudeteile, soweit sie dem Inhaber des Betriebs, den zu seinem Haushalt gehörenden Familienangehörigen und den Altenteilern zu Wohnzwecken dienen.

(4) In den Betrieb sind auch dem Eigentümer des Grund und Bodens nicht gehörende Gebäude, die auf dem Grund und Boden des Betriebs stehen, und dem Eigentümer des Grund und Bodens nicht gehörende Betriebsmittel, die der Bewirtschaftung des Betriebs dienen, einzubeziehen.

(5) Ein Anteil des Eigentümers eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft an einem Wirtschaftsgut ist in den Betrieb einzubeziehen, wenn es mit dem Betrieb zusammen genutzt wird.

(6) In einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft, der von einer Gesellschaft oder Gemeinschaft des bürgerlichen Rechts betrieben wird, sind auch die Wirtschaftsgüter einzubeziehen, die einem oder mehreren Beteiligten gehören und dem Betrieb zu dienen bestimmt sind.

(6a) Einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft bildet auch die gemeinschaftliche Tierhaltung (§ 51a) einschließlich der hiermit zusammenhängenden Wirtschaftsgüter.

(7) Einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft bilden auch Stückländereien. Stückländereien sind einzelne land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen, bei denen die Wirtschaftsgebäude oder die Betriebsmittel oder beide Arten von Wirtschaftsgütern nicht dem Eigentümer des Grund und Boden gehören.

(1) Bei der Bewertung bebauter Grundstücke sind die folgenden Grundstücksarten zu unterscheiden:

1.
Ein- und Zweifamilienhäuser,
2.
Mietwohngrundstücke,
3.
Wohnungs- und Teileigentum,
4.
Geschäftsgrundstücke,
5.
gemischt genutzte Grundstücke und
6.
sonstige bebaute Grundstücke.

(2) Ein- und Zweifamilienhäuser sind Wohngrundstücke, die bis zu zwei Wohnungen enthalten und kein Wohnungseigentum sind. Ein Grundstück gilt auch dann als Ein- oder Zweifamilienhaus, wenn es zu weniger als 50 Prozent, berechnet nach der Wohn- oder Nutzfläche, zu anderen als Wohnzwecken mitbenutzt und dadurch die Eigenart als Ein- oder Zweifamilienhaus nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

(3) Mietwohngrundstücke sind Grundstücke, die zu mehr als 80 Prozent, berechnet nach der Wohn- oder Nutzfläche, Wohnzwecken dienen, und nicht Ein- und Zweifamilienhäuser oder Wohnungseigentum sind.

(4) Wohnungseigentum ist das Sondereigentum an einer Wohnung in Verbindung mit dem Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem es gehört.

(5) Teileigentum ist das Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen eines Gebäudes in Verbindung mit dem Miteigentum an dem gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem es gehört.

(6) Geschäftsgrundstücke sind Grundstücke, die zu mehr als 80 Prozent, berechnet nach der Wohn- und Nutzfläche, eigenen oder fremden betrieblichen oder öffentlichen Zwecken dienen und nicht Teileigentum sind.

(7) Gemischt genutzte Grundstücke sind Grundstücke, die teils Wohnzwecken, teils eigenen oder fremden betrieblichen oder öffentlichen Zwecken dienen und nicht Ein- und Zweifamilienhäuser, Mietwohngrundstücke, Wohnungseigentum, Teileigentum oder Geschäftsgrundstücke sind.

(8) Sonstige bebaute Grundstücke sind solche Grundstücke, die nicht unter die Absätze 2 bis 7 fallen.

(9) Eine Wohnung ist die Zusammenfassung einer Mehrheit von Räumen, die in ihrer Gesamtheit so beschaffen sein müssen, dass die Führung eines selbständigen Haushalts möglich ist. Die Zusammenfassung einer Mehrheit von Räumen muss eine von anderen Wohnungen oder Räumen, insbesondere Wohnräumen, baulich getrennte, in sich abgeschlossene Wohneinheit bilden und einen selbständigen Zugang haben. Außerdem ist erforderlich, dass die für die Führung eines selbständigen Haushalts notwendigen Nebenräume (Küche, Bad oder Dusche, Toilette) vorhanden sind. Die Wohnfläche muss mindestens 23 Quadratmeter (m²) betragen.

(1) Bei Anwendung des Sachwertverfahrens ist der Wert der Gebäude (Gebäudesachwert) getrennt vom Bodenwert nach § 190 zu ermitteln. Sonstige bauliche Anlagen, insbesondere Außenanlagen, und der Wert der sonstigen Anlagen sind regelmäßig mit dem Gebäudewert und dem Bodenwert abgegolten.

(2) Der Bodenwert ist der Wert des unbebauten Grundstücks nach § 179.

(3) Der Bodenwert und der Gebäudesachwert (§ 190) ergeben den vorläufigen Sachwert des Grundstücks. Dieser ist zur Anpassung an den gemeinen Wert mit einer Wertzahl nach § 191 zu multiplizieren.

(1) Bei Anwendung des Sachwertverfahrens ist der Wert der Gebäude (Gebäudesachwert) getrennt vom Bodenwert nach § 190 zu ermitteln. Sonstige bauliche Anlagen, insbesondere Außenanlagen, und der Wert der sonstigen Anlagen sind regelmäßig mit dem Gebäudewert und dem Bodenwert abgegolten.

(2) Der Bodenwert ist der Wert des unbebauten Grundstücks nach § 179.

(3) Der Bodenwert und der Gebäudesachwert (§ 190) ergeben den vorläufigen Sachwert des Grundstücks. Dieser ist zur Anpassung an den gemeinen Wert mit einer Wertzahl nach § 191 zu multiplizieren.

(1) Bei der Bewertung bebauter Grundstücke sind die folgenden Grundstücksarten zu unterscheiden:

1.
Ein- und Zweifamilienhäuser,
2.
Mietwohngrundstücke,
3.
Wohnungs- und Teileigentum,
4.
Geschäftsgrundstücke,
5.
gemischt genutzte Grundstücke und
6.
sonstige bebaute Grundstücke.

(2) Ein- und Zweifamilienhäuser sind Wohngrundstücke, die bis zu zwei Wohnungen enthalten und kein Wohnungseigentum sind. Ein Grundstück gilt auch dann als Ein- oder Zweifamilienhaus, wenn es zu weniger als 50 Prozent, berechnet nach der Wohn- oder Nutzfläche, zu anderen als Wohnzwecken mitbenutzt und dadurch die Eigenart als Ein- oder Zweifamilienhaus nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

(3) Mietwohngrundstücke sind Grundstücke, die zu mehr als 80 Prozent, berechnet nach der Wohn- oder Nutzfläche, Wohnzwecken dienen, und nicht Ein- und Zweifamilienhäuser oder Wohnungseigentum sind.

(4) Wohnungseigentum ist das Sondereigentum an einer Wohnung in Verbindung mit dem Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem es gehört.

(5) Teileigentum ist das Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen eines Gebäudes in Verbindung mit dem Miteigentum an dem gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem es gehört.

(6) Geschäftsgrundstücke sind Grundstücke, die zu mehr als 80 Prozent, berechnet nach der Wohn- und Nutzfläche, eigenen oder fremden betrieblichen oder öffentlichen Zwecken dienen und nicht Teileigentum sind.

(7) Gemischt genutzte Grundstücke sind Grundstücke, die teils Wohnzwecken, teils eigenen oder fremden betrieblichen oder öffentlichen Zwecken dienen und nicht Ein- und Zweifamilienhäuser, Mietwohngrundstücke, Wohnungseigentum, Teileigentum oder Geschäftsgrundstücke sind.

(8) Sonstige bebaute Grundstücke sind solche Grundstücke, die nicht unter die Absätze 2 bis 7 fallen.

(9) Eine Wohnung ist die Zusammenfassung einer Mehrheit von Räumen, die in ihrer Gesamtheit so beschaffen sein müssen, dass die Führung eines selbständigen Haushalts möglich ist. Die Zusammenfassung einer Mehrheit von Räumen muss eine von anderen Wohnungen oder Räumen, insbesondere Wohnräumen, baulich getrennte, in sich abgeschlossene Wohneinheit bilden und einen selbständigen Zugang haben. Außerdem ist erforderlich, dass die für die Führung eines selbständigen Haushalts notwendigen Nebenräume (Küche, Bad oder Dusche, Toilette) vorhanden sind. Die Wohnfläche muss mindestens 23 Quadratmeter (m²) betragen.

(1) Bei Anwendung des Sachwertverfahrens ist der Wert der Gebäude (Gebäudesachwert) getrennt vom Bodenwert nach § 190 zu ermitteln. Sonstige bauliche Anlagen, insbesondere Außenanlagen, und der Wert der sonstigen Anlagen sind regelmäßig mit dem Gebäudewert und dem Bodenwert abgegolten.

(2) Der Bodenwert ist der Wert des unbebauten Grundstücks nach § 179.

(3) Der Bodenwert und der Gebäudesachwert (§ 190) ergeben den vorläufigen Sachwert des Grundstücks. Dieser ist zur Anpassung an den gemeinen Wert mit einer Wertzahl nach § 191 zu multiplizieren.

Der jährliche Rohertrag des Grundstücks ergibt sich aus den in Anlage 39 nach Land, Gebäudeart, Wohnfläche und Baujahr des Gebäudes angegebenen monatlichen Nettokaltmieten je Quadratmeter Wohnfläche einschließlich der in Abhängigkeit der Mietniveaustufen festgelegten Zu- und Abschläge.

Der jährliche Rohertrag des Grundstücks ergibt sich aus den in Anlage 39 nach Land, Gebäudeart, Wohnfläche und Baujahr des Gebäudes angegebenen monatlichen Nettokaltmieten je Quadratmeter Wohnfläche einschließlich der in Abhängigkeit der Mietniveaustufen festgelegten Zu- und Abschläge.