Verordnung über die Verschreibungspflicht von Arzneimitteln (AMVV)

§ 1

Arzneimittel,

1.
die in der Anlage 1 zu dieser Verordnung bestimmte Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen sind oder
2.
die Zubereitungen aus den in der Anlage 1 bestimmten Stoffen oder Zubereitungen aus Stoffen sind oder
3.
denen die unter Nummer 1 oder 2 genannten Stoffe und Zubereitungen aus Stoffen zugesetzt sind oder
4.
die in den Anwendungsbereich des § 48 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2

(1) Die folgenden Arzneimittel dürfen nur bei Vorliegen einer ärztlichen oder zahnärztlichen Verschreibung oder einer tierärztlichen Verschreibung an Verbraucher abgegeben werden:

1.
Arzneimittel, die durch Rechtsverordnung nach Absatz 2, auch in Verbindung mit Absatz 5, bestimmte Stoffe, Zubereitungen aus Stoffen oder Gegenstände sind oder denen solche Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen zugesetzt sind, sowie
2.
Arzneimittel, die
a)
Stoffe enthalten, deren Wirkungen in der medizinischen Wissenschaft nicht allgemein bekannt sind,
b)
Zubereitungen von Stoffen im Sinne des Buchstaben a enthalten oder
c)
Zubereitungen aus in ihren Wirkungen allgemein bekannten Stoffen sind, wenn
aa)
die Wirkungen dieser Zubereitungen weder in der medizinischen Wissenschaft allgemein bekannt noch nach Zusammensetzung, Dosierung, Darreichungsform oder Anwendungsgebiet der Zubereitung bestimmbar sind und
bb)
diese Zubereitungen nicht außerhalb der Apotheken abgegeben werden dürfen.
Satz 1 Nummer 1 gilt nicht für die Abgabe durch Apotheken zur Ausstattung der Kauffahrteischiffe im Hinblick auf die Arzneimittel, die auf Grund seearbeitsrechtlicher Vorschriften für den Schutz der Gesundheit der Personen an Bord und deren unverzügliche angemessene medizinische Betreuung an Bord erforderlich sind. An die Stelle der Verschreibungspflicht nach Satz 1 Nummer 2 tritt mit der Aufnahme des betreffenden Stoffes oder der betreffenden Zubereitung in die Rechtsverordnung nach Absatz 2 Nummer 1 die Verschreibungspflicht nach der Rechtsverordnung.

(2) Das Bundesministerium wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates

1.
Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen zu bestimmen, bei denen die Voraussetzungen nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 vorliegen,
2.
Stoffe, Zubereitungen aus Stoffen oder Gegenstände zu bestimmen,
a)
die die Gesundheit des Menschen auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch unmittelbar oder mittelbar gefährden können, wenn sie ohne ärztliche oder zahnärztliche Überwachung angewendet werden, oder
b)
die häufig in erheblichem Umfang nicht bestimmungsgemäß gebraucht werden, wenn dadurch die menschliche Gesundheit unmittelbar oder mittelbar gefährdet werden kann,
3.
die Verschreibungspflicht für Arzneimittel aufzuheben, wenn auf Grund der bei der Anwendung des Arzneimittels gemachten Erfahrungen die Voraussetzungen nach Nummer 2 nicht oder nicht mehr vorliegen, bei Arzneimitteln nach Nummer 1 kann frühestens drei Jahre nach Inkrafttreten der zugrunde liegenden Rechtsverordnung die Verschreibungspflicht aufgehoben werden,
4.
für Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen vorzuschreiben, dass sie nur abgegeben werden dürfen, wenn in der Verschreibung bestimmte Höchstmengen für den Einzel- und Tagesgebrauch nicht überschritten werden oder wenn die Überschreitung vom Verschreibenden ausdrücklich kenntlich gemacht worden ist,
5.
zu bestimmen, ob und wie oft ein Arzneimittel auf dieselbe Verschreibung wiederholt abgegeben werden darf,
6.
vorzuschreiben, dass ein Arzneimittel nur auf eine Verschreibung von Ärzten eines bestimmten Fachgebietes oder zur Anwendung in für die Behandlung mit dem Arzneimittel zugelassenen Einrichtungen abgegeben werden darf oder über die Verschreibung, Abgabe und Anwendung Nachweise geführt werden müssen,
7.
Vorschriften über die Form und den Inhalt der Verschreibung, einschließlich der Verschreibung in elektronischer Form, zu erlassen.
Die Rechtsverordnungen nach Satz 1 Nummer 2 bis 7 werden nach Anhörungen von Sachverständigen erlassen, es sei denn, es handelt sich um Arzneimittel, die nach Artikel 3 Absatz 1 oder 2 der Verordnung (EG) Nr. 726/2004 zugelassen sind oder die solchen Arzneimitteln im Hinblick auf Wirkstoff, Indikation, Wirkstärke und Darreichungsform entsprechen. In der Rechtsverordnung nach Satz 1 Nummer 7 kann für Arzneimittel, deren Verschreibung die Beachtung besonderer Sicherheitsanforderungen erfordert, vorgeschrieben werden, dass
1.
die Verschreibung nur auf einem amtlichen Formblatt, das von der zuständigen Bundesoberbehörde auf Anforderung eines Arztes entweder ausgegeben oder in elektronischer Form zur Verfügung gestellt wird, erfolgen darf,
2.
das Formblatt Angaben zur Anwendung sowie Bestätigungen enthalten muss, insbesondere zu Aufklärungspflichten über Anwendung und Risiken des Arzneimittels, und
3.
eine Durchschrift der Verschreibung durch die Apotheke an die zuständige Bundesoberbehörde zurückzugeben ist oder die in elektronischer Form erfolgte Verschreibung der Bundesoberbehörde als elektronische Kopie automatisiert übermittelt wird.

(3) Die Rechtsverordnung nach Absatz 2, auch in Verbindung mit Absatz 5, kann auf bestimmte Dosierungen, Potenzierungen, Darreichungsformen, Fertigarzneimittel oder Anwendungsbereiche beschränkt werden. Ebenso kann eine Ausnahme von der Verschreibungspflicht für die Abgabe an Hebammen und Entbindungspfleger vorgesehen werden, soweit dies für eine ordnungsgemäße Berufsausübung erforderlich ist. Die Beschränkung auf bestimmte Fertigarzneimittel nach Satz 1 erfolgt, wenn gemäß Artikel 74a der Richtlinie 2001/83/EG die Aufhebung der Verschreibungspflicht auf Grund signifikanter vorklinischer oder klinischer Versuche erfolgt ist; dabei ist der nach Artikel 74a vorgesehene Zeitraum von einem Jahr zu beachten.

(4) (weggefallen)

(5) Die Rechtsverordnung ergeht im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, soweit es sich um radioaktive Arzneimittel und um Arzneimittel handelt, bei deren Herstellung ionisierende Strahlen verwendet werden.

(6) (weggefallen)

des Arzneimittelgesetzes fallen,
dürfen nur bei Vorliegen einer ärztlichen, zahnärztlichen oder tierärztlichen Verschreibung abgegeben werden (verschreibungspflichtige Arzneimittel), soweit in den nachfolgenden Vorschriften nichts anderes bestimmt ist.

§ 2

wird zitiert von: 5 Urteilen.

(1) Die Verschreibung muss enthalten:

1.
Name, Vorname, Berufsbezeichnung und Anschrift der Praxis oder der Klinik der verschreibenden ärztlichen, tierärztlichen oder zahnärztlichen Person (verschreibende Person) einschließlich einer Telefonnummer zur Kontaktaufnahme,
2.
Datum der Ausfertigung,
3.
Name und Geburtsdatum der Person, für die das Arzneimittel bestimmt ist,
4.
Bezeichnung des Fertigarzneimittels oder des Wirkstoffes einschließlich der Stärke,
4a.
bei einem Arzneimittel, das in der Apotheke hergestellt werden soll, die Zusammensetzung nach Art und Menge oder die Bezeichnung des Fertigarzneimittels, von dem eine Teilmenge abgegeben werden soll, sowie eine Gebrauchsanweisung; einer Gebrauchsanweisung bedarf es nicht, wenn das Arzneimittel unmittelbar an die verschreibende Person abgegeben wird;
5.
Darreichungsform, sofern dazu die Bezeichnung nach Nummer 4 oder Nummer 4a nicht eindeutig ist,
6.
abzugebende Menge des verschriebenen Arzneimittels,
6a.
sofern das Arzneimittel zur wiederholten Abgabe auf dieselbe Verschreibung bestimmt sein soll, einen Vermerk mit der Anzahl der Wiederholungen,
7.
die Dosierung; dies gilt nicht, wenn dem Patienten ein Medikationsplan, der das verschriebene Arzneimittel umfasst, oder eine entsprechende schriftliche Dosierungsanweisung einer verschreibenden Person vorliegt und wenn die verschreibende Person dies in der Verschreibung kenntlich gemacht hat oder wenn das verschriebene Arzneimittel unmittelbar an die verschreibende Person abgegeben wird,
8.
Gültigkeitsdauer der Verschreibung,
9.
bei tierärztlichen Verschreibungen zusätzlich
a)
die Dosierung pro Tier und Tag,
b)
die Dauer der Anwendung und
c)
sofern das Arzneimittel zur Anwendung bei Tieren verschrieben wird, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen, die Indikation und die Wartezeit,
sowie anstelle der Angaben nach Nummer 3 der Name des Tierhalters und Zahl und Art der Tiere, bei denen das Arzneimittel angewendet werden soll, sowie bei Verschreibungen für Tiere, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen, die Identität der Tiere,
10.
die eigenhändige Unterschrift der verschreibenden Person oder, bei Verschreibungen in elektronischer Form, deren qualifizierte elektronische Signatur.

(1a) Den aus Deutschland stammenden ärztlichen oder zahnärztlichen Verschreibungen sind entsprechende Verschreibungen aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, aus den Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum und aus der Schweiz gleichgestellt, sofern diese die Angaben nach Absatz 1 aufweisen und dadurch ihre Authentizität und ihre Ausstellung durch eine dazu berechtigte ärztliche oder zahnärztliche Person nachweisen. Die Regelungen des § 3a sowie der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung bleiben unberührt.

(1b) Eine ärztliche oder zahnärztliche Verschreibung, die zu dem Zweck ausgestellt wird, in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union, in einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz eingelöst zu werden, hat folgende Angaben zu enthalten:

1.
Name, Vorname und Geburtsdatum der Person, für die das Arzneimittel bestimmt ist,
2.
Datum der Ausfertigung,
3.
Name, Vorname sowie eine die berufliche Qualifikation erkennen lassende Berufsbezeichnung der verschreibenden ärztlichen oder zahnärztlichen Person (verschreibende Person),
4.
Anschrift der verschreibenden Person einschließlich der Bezeichnung des Mitgliedstaates, ihrer Telefon- oder Telefaxnummer unter Angabe der Ländervorwahl und ihrer E-Mail-Adresse,
5.
handschriftliche oder digitale Unterschrift der verschreibenden Person je nach Medium der Verschreibung,
6.
die nach Artikel 1 Nummer 21 der Richtlinie 2001/83/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 6. November 2001 zur Schaffung eines Gemeinschaftskodexes für Humanarzneimittel (ABl. L 311 vom 28.11.2001, S. 67), die zuletzt durch die Richtlinie 2012/26/EU (ABl. L 299 vom 27.10.2012, S. 1) geändert worden ist, gebräuchliche Bezeichnung des Arzneimittels (internationaler Freiname); die Bezeichnung eines Fertigarzneimittels darf verwendet werden, wenn
a)
das verschriebene Arzneimittel ein biologisches Arzneimittel nach Nummer 3.2.1.1. Buchstabe b des Anhangs I Teil 1 der Richtlinie 2001/83/EG ist oder
b)
die verschreibende Person es für medizinisch erforderlich hält; in diesem Fall hat die Verschreibung eine kurze Begründung für die Verwendung der Fertigarzneimittelbezeichnung zu enthalten,
7.
abzugebende Menge des verschriebenen Arzneimittels, seine Wirkstärke im Sinne der Richtlinie 2001/83/EG und die Darreichungsform,
8.
Dosierung.

(2) Ist die Verschreibung für den Praxisbedarf einer verschreibenden Person, für ein Krankenhaus, für Einrichtungen oder Teileinheiten von Einrichtungen des Rettungsdienstes, für Bordapotheken von Luftfahrzeugen gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 1 und 2

(1) Die Verordnung regelt den Betrieb von Luftfahrzeugen,

1.
nach § 1c Nr. 1 des Luftverkehrsgesetzes,
1a.
die nach § 1 Abs. 4 der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung keiner Musterzulassung bedürfen, soweit sich nicht aus den Besonderheiten dieser Luftfahrtgeräte, insbesondere der Freistellung von der Verkehrszulassung, die Unanwendbarkeit einzelner Vorschriften ergibt,
2.
für die die Bundesrepublik Deutschland die Verantwortung des Eintragungsstaates übernommen hat,
3.
die in einem anderen Land registriert sind, aber im Rahmen einer Genehmigung nach § 20 des Luftverkehrsgesetzes eingesetzt werden.

(2) Der Betrieb von Luftfahrzeugen nach Absatz 1 richtet sich

1.
bei Flugzeugen, die zur gewerbsmäßigen Beförderung von Personen und Sachen eingesetzt werden, nach den §§ 3, 3a, 14, 25 und 55 sowie nach den Bestimmungen des Anhangs III der Verordnung (EWG) Nr. 3922/91 des Rates vom 16. Dezember 1991 in Bezug auf gemeinsame technische Vorschriften und Verwaltungsverfahren für den gewerblichen Luftverkehr mit Flächenflugzeugen (ABl. L 373 vom 31.12.1991, S. 4), die zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 859/2008 (ABl. L 254 vom 20.9.2008, S. 1) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung;
2.
bei Hubschraubern, die zur gewerbsmäßigen Beförderung von Personen und Sachen eingesetzt werden, nach den §§ 3, 3a, 14, 25 und 55 sowie nach den Bestimmungen der Joint Aviation Authorities über die gewerbsmäßige Beförderung von Personen und Sachen in Hubschraubern in ihrer jeweils jüngsten vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Bundesanzeiger bekanntgemachten Fassung der deutschen Übersetzung (JAR-OPS 3 deutsch);
3.
im übrigen nach den nachfolgenden Vorschriften.

der Betriebsordnung für Luftfahrtgerät vom 4. März 1970 (BGBl. I S. 262), die zuletzt durch Artikel 3 der Verordnung vom 29. Oktober 2015 (BGBl. I S. 1894) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, für eine Tierklinik oder einen Zoo bestimmt, so genügt an Stelle der Angaben nach Absatz 1 Nr. 3, 7 und 9 ein entsprechender Vermerk.

(3) In die Verschreibung eines Arzneimittels, das zur Vornahme eines Schwangerschaftsabbruchs zugelassen ist und das nur in einer Einrichtung im Sinne des § 13

(1) Ein Schwangerschaftsabbruch darf nur in einer Einrichtung vorgenommen werden, in der auch die notwendige Nachbehandlung gewährleistet ist.

(2) Die Länder stellen ein ausreichendes Angebot ambulanter und stationärer Einrichtungen zur Vornahme von Schwangerschaftsabbrüchen sicher.

(3) Die Bundesärztekammer führt für den Bund eine Liste der Ärztinnen und Ärzte sowie der Krankenhäuser und Einrichtungen, die ihr mitgeteilt haben, dass sie Schwangerschaftsabbrüche unter den Voraussetzungen des § 218a Absatz 1 bis 3 des Strafgesetzbuches durchführen, und darf die zu diesem Zwecke erhobenen personenbezogenen Daten verarbeiten. Die Liste enthält auch Angaben über die jeweils angewendeten Methoden zur Durchführung eines Schwangerschaftsabbruchs, soweit diese mitgeteilt werden. Die Bundesärztekammer aktualisiert die Liste monatlich auf der Grundlage der ihr mitgeteilten Informationen, veröffentlicht sie im Internet und stellt sie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben und den Ländern zur Verfügung.

des Schwangerschaftskonfliktgesetzes angewendet werden darf, ist an Stelle der Angaben nach Absatz 1 Nr. 3 ein entsprechender Vermerk zu setzen.

(3a) Bei Arzneimitteln, die den Wirkstoff Esketamin enthalten und die zur intranasalen Anwendung bestimmt sind, ist auf der Verschreibung durch die verschreibende Person zu vermerken, dass das Arzneimittel nicht an die Patientin oder den Patienten, sondern nur an die Arztpraxis oder die Klinik, der die verschreibende Person angehört, abgegeben werden darf. Fehlt auf der Verschreibung der Vermerk nach Satz 1, so kann der Apotheker oder die Apothekerin die Verschreibung um die Angaben nach Satz 1 ergänzen, wenn nach den für ihn oder sie erkennbaren Umständen ein dringender Fall vorliegt und eine Rücksprache mit der verschreibenden Person nicht mit zumutbarem Aufwand möglich ist.

(4) Fehlt bei Arzneimitteln in abgabefertigen Packungen die Angabe der Menge des verschriebenen Arzneimittels, so gilt die kleinste Packung als verschrieben.

(5) Fehlt die Angabe der Gültigkeitsdauer, so gilt die Verschreibung drei Monate.

(6) Fehlt das Geburtsdatum der Person, für die das Arzneimittel bestimmt ist, oder fehlen Angaben nach Absatz 1 Nummer 2, nach Nummer 5, zur Gebrauchsanweisung nach Nummer 4a oder zur Dosierung nach Nummer 7, so kann der Apotheker, wenn ein dringender Fall vorliegt und eine Rücksprache mit der verschreibenden Person nicht möglich ist, die Verschreibung insoweit ergänzen.

(6a) Fehlt der Vorname der verschreibenden Person oder deren Telefonnummer zur Kontaktaufnahme oder der Hinweis in der Verschreibung auf einen Medikationsplan, der das verschriebene Arzneimittel umfasst, oder eine schriftliche Dosierungsanweisung nach Absatz 1 Nummer 7, so kann der Apotheker auch ohne Rücksprache mit der verschreibenden Person die Verschreibung insoweit ergänzen, wenn ihm diese Angaben zweifelsfrei bekannt sind.

(7) Ist die Verschreibung eines Arzneimittels für ein Krankenhaus bestimmt, in dem zur Übermittlung derselben ein System zur Datenübertragung vorhanden ist, das die Verschreibung durch eine befugte verschreibende Person sicherstellt, so genügt an Stelle der eigenhändigen Unterschrift nach Absatz 1 Nr. 10 die Namenswiedergabe der verschreibenden Person oder, bei Verschreibungen in elektronischer Form, ein geeignetes elektronisches Identifikationsverfahren.

(8) Ist die Verschreibung für ein Krankenhaus bestimmt, kann sie auch ausschließlich mit Hilfe eines Telefaxgerätes übermittelt werden.

§ 3

Die Verschreibung eines Arzneimittels im Sinne des § 2 Abs. 3

(1) Die Verschreibung muss enthalten:

1.
Name, Vorname, Berufsbezeichnung und Anschrift der Praxis oder der Klinik der verschreibenden ärztlichen, tierärztlichen oder zahnärztlichen Person (verschreibende Person) einschließlich einer Telefonnummer zur Kontaktaufnahme,
2.
Datum der Ausfertigung,
3.
Name und Geburtsdatum der Person, für die das Arzneimittel bestimmt ist,
4.
Bezeichnung des Fertigarzneimittels oder des Wirkstoffes einschließlich der Stärke,
4a.
bei einem Arzneimittel, das in der Apotheke hergestellt werden soll, die Zusammensetzung nach Art und Menge oder die Bezeichnung des Fertigarzneimittels, von dem eine Teilmenge abgegeben werden soll, sowie eine Gebrauchsanweisung; einer Gebrauchsanweisung bedarf es nicht, wenn das Arzneimittel unmittelbar an die verschreibende Person abgegeben wird;
5.
Darreichungsform, sofern dazu die Bezeichnung nach Nummer 4 oder Nummer 4a nicht eindeutig ist,
6.
abzugebende Menge des verschriebenen Arzneimittels,
6a.
sofern das Arzneimittel zur wiederholten Abgabe auf dieselbe Verschreibung bestimmt sein soll, einen Vermerk mit der Anzahl der Wiederholungen,
7.
die Dosierung; dies gilt nicht, wenn dem Patienten ein Medikationsplan, der das verschriebene Arzneimittel umfasst, oder eine entsprechende schriftliche Dosierungsanweisung einer verschreibenden Person vorliegt und wenn die verschreibende Person dies in der Verschreibung kenntlich gemacht hat oder wenn das verschriebene Arzneimittel unmittelbar an die verschreibende Person abgegeben wird,
8.
Gültigkeitsdauer der Verschreibung,
9.
bei tierärztlichen Verschreibungen zusätzlich
a)
die Dosierung pro Tier und Tag,
b)
die Dauer der Anwendung und
c)
sofern das Arzneimittel zur Anwendung bei Tieren verschrieben wird, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen, die Indikation und die Wartezeit,
sowie anstelle der Angaben nach Nummer 3 der Name des Tierhalters und Zahl und Art der Tiere, bei denen das Arzneimittel angewendet werden soll, sowie bei Verschreibungen für Tiere, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen, die Identität der Tiere,
10.
die eigenhändige Unterschrift der verschreibenden Person oder, bei Verschreibungen in elektronischer Form, deren qualifizierte elektronische Signatur.

(1a) Den aus Deutschland stammenden ärztlichen oder zahnärztlichen Verschreibungen sind entsprechende Verschreibungen aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, aus den Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum und aus der Schweiz gleichgestellt, sofern diese die Angaben nach Absatz 1 aufweisen und dadurch ihre Authentizität und ihre Ausstellung durch eine dazu berechtigte ärztliche oder zahnärztliche Person nachweisen. Die Regelungen des § 3a sowie der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung bleiben unberührt.

(1b) Eine ärztliche oder zahnärztliche Verschreibung, die zu dem Zweck ausgestellt wird, in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union, in einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz eingelöst zu werden, hat folgende Angaben zu enthalten:

1.
Name, Vorname und Geburtsdatum der Person, für die das Arzneimittel bestimmt ist,
2.
Datum der Ausfertigung,
3.
Name, Vorname sowie eine die berufliche Qualifikation erkennen lassende Berufsbezeichnung der verschreibenden ärztlichen oder zahnärztlichen Person (verschreibende Person),
4.
Anschrift der verschreibenden Person einschließlich der Bezeichnung des Mitgliedstaates, ihrer Telefon- oder Telefaxnummer unter Angabe der Ländervorwahl und ihrer E-Mail-Adresse,
5.
handschriftliche oder digitale Unterschrift der verschreibenden Person je nach Medium der Verschreibung,
6.
die nach Artikel 1 Nummer 21 der Richtlinie 2001/83/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 6. November 2001 zur Schaffung eines Gemeinschaftskodexes für Humanarzneimittel (ABl. L 311 vom 28.11.2001, S. 67), die zuletzt durch die Richtlinie 2012/26/EU (ABl. L 299 vom 27.10.2012, S. 1) geändert worden ist, gebräuchliche Bezeichnung des Arzneimittels (internationaler Freiname); die Bezeichnung eines Fertigarzneimittels darf verwendet werden, wenn
a)
das verschriebene Arzneimittel ein biologisches Arzneimittel nach Nummer 3.2.1.1. Buchstabe b des Anhangs I Teil 1 der Richtlinie 2001/83/EG ist oder
b)
die verschreibende Person es für medizinisch erforderlich hält; in diesem Fall hat die Verschreibung eine kurze Begründung für die Verwendung der Fertigarzneimittelbezeichnung zu enthalten,
7.
abzugebende Menge des verschriebenen Arzneimittels, seine Wirkstärke im Sinne der Richtlinie 2001/83/EG und die Darreichungsform,
8.
Dosierung.

(2) Ist die Verschreibung für den Praxisbedarf einer verschreibenden Person, für ein Krankenhaus, für Einrichtungen oder Teileinheiten von Einrichtungen des Rettungsdienstes, für Bordapotheken von Luftfahrzeugen gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 1 und 2 der Betriebsordnung für Luftfahrtgerät vom 4. März 1970 (BGBl. I S. 262), die zuletzt durch Artikel 3 der Verordnung vom 29. Oktober 2015 (BGBl. I S. 1894) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, für eine Tierklinik oder einen Zoo bestimmt, so genügt an Stelle der Angaben nach Absatz 1 Nr. 3, 7 und 9 ein entsprechender Vermerk.

(3) In die Verschreibung eines Arzneimittels, das zur Vornahme eines Schwangerschaftsabbruchs zugelassen ist und das nur in einer Einrichtung im Sinne des § 13 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes angewendet werden darf, ist an Stelle der Angaben nach Absatz 1 Nr. 3 ein entsprechender Vermerk zu setzen.

(3a) Bei Arzneimitteln, die den Wirkstoff Esketamin enthalten und die zur intranasalen Anwendung bestimmt sind, ist auf der Verschreibung durch die verschreibende Person zu vermerken, dass das Arzneimittel nicht an die Patientin oder den Patienten, sondern nur an die Arztpraxis oder die Klinik, der die verschreibende Person angehört, abgegeben werden darf. Fehlt auf der Verschreibung der Vermerk nach Satz 1, so kann der Apotheker oder die Apothekerin die Verschreibung um die Angaben nach Satz 1 ergänzen, wenn nach den für ihn oder sie erkennbaren Umständen ein dringender Fall vorliegt und eine Rücksprache mit der verschreibenden Person nicht mit zumutbarem Aufwand möglich ist.

(4) Fehlt bei Arzneimitteln in abgabefertigen Packungen die Angabe der Menge des verschriebenen Arzneimittels, so gilt die kleinste Packung als verschrieben.

(5) Fehlt die Angabe der Gültigkeitsdauer, so gilt die Verschreibung drei Monate.

(6) Fehlt das Geburtsdatum der Person, für die das Arzneimittel bestimmt ist, oder fehlen Angaben nach Absatz 1 Nummer 2, nach Nummer 5, zur Gebrauchsanweisung nach Nummer 4a oder zur Dosierung nach Nummer 7, so kann der Apotheker, wenn ein dringender Fall vorliegt und eine Rücksprache mit der verschreibenden Person nicht möglich ist, die Verschreibung insoweit ergänzen.

(6a) Fehlt der Vorname der verschreibenden Person oder deren Telefonnummer zur Kontaktaufnahme oder der Hinweis in der Verschreibung auf einen Medikationsplan, der das verschriebene Arzneimittel umfasst, oder eine schriftliche Dosierungsanweisung nach Absatz 1 Nummer 7, so kann der Apotheker auch ohne Rücksprache mit der verschreibenden Person die Verschreibung insoweit ergänzen, wenn ihm diese Angaben zweifelsfrei bekannt sind.

(7) Ist die Verschreibung eines Arzneimittels für ein Krankenhaus bestimmt, in dem zur Übermittlung derselben ein System zur Datenübertragung vorhanden ist, das die Verschreibung durch eine befugte verschreibende Person sicherstellt, so genügt an Stelle der eigenhändigen Unterschrift nach Absatz 1 Nr. 10 die Namenswiedergabe der verschreibenden Person oder, bei Verschreibungen in elektronischer Form, ein geeignetes elektronisches Identifikationsverfahren.

(8) Ist die Verschreibung für ein Krankenhaus bestimmt, kann sie auch ausschließlich mit Hilfe eines Telefaxgerätes übermittelt werden.

ist in zwei Ausfertigungen (Original und Durchschrift) zu erstellen. Das Original und die Durchschrift ist dem pharmazeutischen Unternehmer zu übermitteln. Dieser hat auf Original und Durchschrift die fortlaufenden Nummern der abgegebenen Packungen nach § 47a Abs. 2 Satz 1

(1) Pharmazeutische Unternehmer dürfen ein Arzneimittel, das zur Vornahme eines Schwangerschaftsabbruchs zugelassen ist, nur an Einrichtungen im Sinne des § 13 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes vom 27. Juli 1992 (BGBl. I S. 1398), geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 21. August 1995 (BGBl. I S. 1050), und nur auf Verschreibung eines dort behandelnden Arztes abgeben. Andere Personen dürfen die in Satz 1 genannten Arzneimittel nicht in den Verkehr bringen.

(2) Pharmazeutische Unternehmer haben die zur Abgabe bestimmten Packungen der in Absatz 1 Satz 1 genannten Arzneimittel fortlaufend zu nummerieren; ohne diese Kennzeichnung darf das Arzneimittel nicht abgegeben werden. Über die Abgabe haben pharmazeutische Unternehmer, über den Erhalt und die Anwendung haben die Einrichtung und der behandelnde Arzt Nachweise zu führen und diese Nachweise auf Verlangen der zuständigen Behörde zur Einsichtnahme vorzulegen.

(2a) Pharmazeutische Unternehmer sowie die Einrichtung haben die in Absatz 1 Satz 1 genannten Arzneimittel, die sich in ihrem Besitz befinden, gesondert aufzubewahren und gegen unbefugte Entnahme zu sichern.

(3) Die §§ 43 und 47 finden auf die in Absatz 1 Satz 1 genannten Arzneimittel keine Anwendung.

des Arzneimittelgesetzes und das Datum der Abgabe einzutragen und die Durchschrift mit dem Arzneimittel der Einrichtung im Sinne des § 13

(1) Ein Schwangerschaftsabbruch darf nur in einer Einrichtung vorgenommen werden, in der auch die notwendige Nachbehandlung gewährleistet ist.

(2) Die Länder stellen ein ausreichendes Angebot ambulanter und stationärer Einrichtungen zur Vornahme von Schwangerschaftsabbrüchen sicher.

(3) Die Bundesärztekammer führt für den Bund eine Liste der Ärztinnen und Ärzte sowie der Krankenhäuser und Einrichtungen, die ihr mitgeteilt haben, dass sie Schwangerschaftsabbrüche unter den Voraussetzungen des § 218a Absatz 1 bis 3 des Strafgesetzbuches durchführen, und darf die zu diesem Zwecke erhobenen personenbezogenen Daten verarbeiten. Die Liste enthält auch Angaben über die jeweils angewendeten Methoden zur Durchführung eines Schwangerschaftsabbruchs, soweit diese mitgeteilt werden. Die Bundesärztekammer aktualisiert die Liste monatlich auf der Grundlage der ihr mitgeteilten Informationen, veröffentlicht sie im Internet und stellt sie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben und den Ländern zur Verfügung.

des Schwangerschaftskonfliktgesetzes zuzustellen. Die Originale verbleiben bei dem pharmazeutischen Unternehmer. Dieser hat die Originale zeitlich geordnet fünf Jahre aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen. Die verschreibende Person hat auf der Durchschrift der Verschreibung das Datum des Erhalts und der Anwendung des Arzneimittels sowie die Zuordnung zu den konkreten Patientenakten in anonymisierter Form zu vermerken. Sie hat die Durchschriften zeitlich geordnet fünf Jahre aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen zur Einsichtnahme vorzulegen. Für Verschreibungen in elektronischer Form gelten die Sätze 1 bis 7 entsprechend.

§ 3a

wird zitiert von: 4 Paragraphen.

(1) Eine Verschreibung von Arzneimitteln, die die Wirkstoffe Lenalidomid, Pomalidomid oder Thalidomid enthalten, darf nur auf einem amtlichen Formblatt, das vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte entweder ausgegeben oder in elektronischer Form zur Verfügung gestellt wird, erfolgen. Das Formblatt nach Satz 1 ist ausschließlich zur Verschreibung der in Satz 1 genannten Arzneimittel bestimmt.

(2) Verschreibungen nach Absatz 1 Satz 1 müssen die Bestätigung der ärztlichen Person enthalten, dass die Sicherheitsmaßnahmen gemäß der aktuellen Fachinformation eines entsprechenden Fertigarzneimittels eingehalten werden, insbesondere, dass erforderlichenfalls ein Schwangerschafts-Präventionsprogramm durchgeführt wird und dass der Patientin oder dem Patienten vor Beginn der medikamentösen Behandlung geeignete medizinische Informationsmaterialien ausgehändigt wurden. Ferner muss auf der Verschreibung vermerkt sein, ob eine Behandlung innerhalb oder außerhalb der jeweils zugelassenen Anwendungsgebiete erfolgt.

(3) Die Höchstmenge der auf Verschreibungen nach Absatz 1 Satz 1 verordneten Arzneimittel darf je Verschreibung für Frauen im gebärfähigen Alter den Bedarf für vier Wochen, ansonsten den für zwölf Wochen nicht übersteigen.

(4) Eine Verschreibung nach Absatz 1 Satz 1 ist bis zu sechs Tagen nach dem Tag ihrer Ausstellung gültig.

(5) Das Formblatt nach Absatz 1 Satz 1 wird vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte auf Anforderung einer ärztlichen Person entweder elektronisch zur Verfügung gestellt oder gegen Nachweis der ärztlichen Approbation ausgegeben. Der Anforderung muss eine Erklärung der ärztlichen Person beigefügt sein, dass

1.
ihr die medizinischen Informationsmaterialien zu Lenalidomid, Pomalidomid oder Thalidomid gemäß der aktuellen Fachinformationen entsprechender Fertigarzneimittel vorliegen,
2.
sie bei der Verschreibung von Arzneimitteln nach Absatz 1 Satz 1 alle Sicherheitsmaßnahmen gemäß der aktuellen Fachinformationen entsprechender Fertigarzneimittel einhalten wird und
3.
sie über ausreichende Sachkenntnisse zur Verschreibung von Arzneimitteln nach Absatz 1 Satz 1 verfügt.
Auf der Verschreibung in elektronischer Form sind die Erklärungen nach Satz 2 Nummer 1 bis 3 abzugeben.

(6) Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte macht ein Muster des Formblatts nach Absatz 1 Satz 1 einschließlich des Formblatts in elektronischer Form barrierefrei öffentlich bekannt.

(7) Apotheken übermitteln dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte wöchentlich die Durchschriften der Verschreibungen nach Absatz 1 Satz 1. Bei Verschreibungen von Arzneimitteln nach Absatz 1 Satz 1 in elektronischer Form stellen die Dienste der Telematikinfrastruktur nach Abgabe der Arzneimittel in der Apotheke die unmittelbare elektronische Übermittlung einer elektronischen Kopie der Verschreibung, bereinigt um Patientendaten, an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte sicher.

§ 3b

(1) Die Höchstmenge der Verschreibungen von oral anzuwendenden Arzneimitteln, die die Wirkstoffe Acitretin, Alitretinoin oder Isotretinoin enthalten, darf für Frauen im gebärfähigen Alter je Verschreibung den Bedarf für 30 Tage nicht übersteigen.

(2) Verschreibungen von Arzneimitteln nach Absatz 1 sind für Frauen im gebärfähigen Alter bis zu sechs Tagen nach dem Tag ihrer Ausstellung gültig.

§ 4

(1) Erlaubt die Anwendung eines verschreibungspflichtigen Arzneimittels keinen Aufschub, kann die verschreibende Person den Apotheker in geeigneter Weise, insbesondere fernmündlich, über die Verschreibung und deren Inhalt unterrichten. Der Apotheker hat sich über die Identität der verschreibenden Person Gewissheit zu verschaffen. Die verschreibende Person hat dem Apotheker die Verschreibung in schriftlicher oder elektronischer Form unverzüglich nachzureichen.

(2) Für den Eigenbedarf einer verschreibenden Person bedarf die Verschreibung nicht der schriftlichen oder elektronischen Form. Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend.

(3) Die wiederholte Abgabe eines zur Anwendung bei Menschen bestimmten verschreibungspflichtigen Arzneimittels auf dieselbe Verschreibung bedarf der Anordnung der verschreibenden Person. Die verschreibende Person kann eine Verschreibung ausstellen, nach der eine nach der Erstabgabe sich bis zu dreimal wiederholende Abgabe erlaubt ist. Die Verschreibungen sind als Verschreibungen zur wiederholten Abgabe zu kennzeichnen. Bei der wiederholten Abgabe auf dieselbe Verschreibung ist das verschriebene Arzneimittel jeweils in derselben Packungsgröße abzugeben, die die verschreibende Person für die erstmalige Abgabe auf der Verschreibung angegeben hat. Die wiederholte Abgabe eines zur Anwendung bei Tieren bestimmten verschreibungspflichtigen Arzneimittels auf dieselbe Verschreibung über die verschriebene Menge hinaus ist unzulässig.

§ 5

wird zitiert von: 7 Urteilen.

Von der Verschreibungspflicht sind Arzneimittel ausgenommen, die aus den in der Anlage 1 zu dieser Verordnung genannten Stoffen und Zubereitungen aus Stoffen nach einer homöopathischen Verfahrenstechnik, insbesondere nach den Regeln des Homöopathischen Arzneibuches hergestellt sind oder die aus Mischungen solcher Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen bestehen, wenn die Endkonzentration dieser Arzneimittel im Fertigprodukt die vierte Dezimalpotenz nicht übersteigt. Diese Arzneimittel dürfen auch mit nicht verschreibungspflichtigen Stoffen und Zubereitungen aus Stoffen gemischt werden.

§ 6

Von der Verschreibungspflicht nach § 48 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2

(1) Die folgenden Arzneimittel dürfen nur bei Vorliegen einer ärztlichen oder zahnärztlichen Verschreibung oder einer tierärztlichen Verschreibung an Verbraucher abgegeben werden:

1.
Arzneimittel, die durch Rechtsverordnung nach Absatz 2, auch in Verbindung mit Absatz 5, bestimmte Stoffe, Zubereitungen aus Stoffen oder Gegenstände sind oder denen solche Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen zugesetzt sind, sowie
2.
Arzneimittel, die
a)
Stoffe enthalten, deren Wirkungen in der medizinischen Wissenschaft nicht allgemein bekannt sind,
b)
Zubereitungen von Stoffen im Sinne des Buchstaben a enthalten oder
c)
Zubereitungen aus in ihren Wirkungen allgemein bekannten Stoffen sind, wenn
aa)
die Wirkungen dieser Zubereitungen weder in der medizinischen Wissenschaft allgemein bekannt noch nach Zusammensetzung, Dosierung, Darreichungsform oder Anwendungsgebiet der Zubereitung bestimmbar sind und
bb)
diese Zubereitungen nicht außerhalb der Apotheken abgegeben werden dürfen.
Satz 1 Nummer 1 gilt nicht für die Abgabe durch Apotheken zur Ausstattung der Kauffahrteischiffe im Hinblick auf die Arzneimittel, die auf Grund seearbeitsrechtlicher Vorschriften für den Schutz der Gesundheit der Personen an Bord und deren unverzügliche angemessene medizinische Betreuung an Bord erforderlich sind. An die Stelle der Verschreibungspflicht nach Satz 1 Nummer 2 tritt mit der Aufnahme des betreffenden Stoffes oder der betreffenden Zubereitung in die Rechtsverordnung nach Absatz 2 Nummer 1 die Verschreibungspflicht nach der Rechtsverordnung.

(2) Das Bundesministerium wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates

1.
Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen zu bestimmen, bei denen die Voraussetzungen nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 vorliegen,
2.
Stoffe, Zubereitungen aus Stoffen oder Gegenstände zu bestimmen,
a)
die die Gesundheit des Menschen auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch unmittelbar oder mittelbar gefährden können, wenn sie ohne ärztliche oder zahnärztliche Überwachung angewendet werden, oder
b)
die häufig in erheblichem Umfang nicht bestimmungsgemäß gebraucht werden, wenn dadurch die menschliche Gesundheit unmittelbar oder mittelbar gefährdet werden kann,
3.
die Verschreibungspflicht für Arzneimittel aufzuheben, wenn auf Grund der bei der Anwendung des Arzneimittels gemachten Erfahrungen die Voraussetzungen nach Nummer 2 nicht oder nicht mehr vorliegen, bei Arzneimitteln nach Nummer 1 kann frühestens drei Jahre nach Inkrafttreten der zugrunde liegenden Rechtsverordnung die Verschreibungspflicht aufgehoben werden,
4.
für Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen vorzuschreiben, dass sie nur abgegeben werden dürfen, wenn in der Verschreibung bestimmte Höchstmengen für den Einzel- und Tagesgebrauch nicht überschritten werden oder wenn die Überschreitung vom Verschreibenden ausdrücklich kenntlich gemacht worden ist,
5.
zu bestimmen, ob und wie oft ein Arzneimittel auf dieselbe Verschreibung wiederholt abgegeben werden darf,
6.
vorzuschreiben, dass ein Arzneimittel nur auf eine Verschreibung von Ärzten eines bestimmten Fachgebietes oder zur Anwendung in für die Behandlung mit dem Arzneimittel zugelassenen Einrichtungen abgegeben werden darf oder über die Verschreibung, Abgabe und Anwendung Nachweise geführt werden müssen,
7.
Vorschriften über die Form und den Inhalt der Verschreibung, einschließlich der Verschreibung in elektronischer Form, zu erlassen.
Die Rechtsverordnungen nach Satz 1 Nummer 2 bis 7 werden nach Anhörungen von Sachverständigen erlassen, es sei denn, es handelt sich um Arzneimittel, die nach Artikel 3 Absatz 1 oder 2 der Verordnung (EG) Nr. 726/2004 zugelassen sind oder die solchen Arzneimitteln im Hinblick auf Wirkstoff, Indikation, Wirkstärke und Darreichungsform entsprechen. In der Rechtsverordnung nach Satz 1 Nummer 7 kann für Arzneimittel, deren Verschreibung die Beachtung besonderer Sicherheitsanforderungen erfordert, vorgeschrieben werden, dass
1.
die Verschreibung nur auf einem amtlichen Formblatt, das von der zuständigen Bundesoberbehörde auf Anforderung eines Arztes entweder ausgegeben oder in elektronischer Form zur Verfügung gestellt wird, erfolgen darf,
2.
das Formblatt Angaben zur Anwendung sowie Bestätigungen enthalten muss, insbesondere zu Aufklärungspflichten über Anwendung und Risiken des Arzneimittels, und
3.
eine Durchschrift der Verschreibung durch die Apotheke an die zuständige Bundesoberbehörde zurückzugeben ist oder die in elektronischer Form erfolgte Verschreibung der Bundesoberbehörde als elektronische Kopie automatisiert übermittelt wird.

(3) Die Rechtsverordnung nach Absatz 2, auch in Verbindung mit Absatz 5, kann auf bestimmte Dosierungen, Potenzierungen, Darreichungsformen, Fertigarzneimittel oder Anwendungsbereiche beschränkt werden. Ebenso kann eine Ausnahme von der Verschreibungspflicht für die Abgabe an Hebammen und Entbindungspfleger vorgesehen werden, soweit dies für eine ordnungsgemäße Berufsausübung erforderlich ist. Die Beschränkung auf bestimmte Fertigarzneimittel nach Satz 1 erfolgt, wenn gemäß Artikel 74a der Richtlinie 2001/83/EG die Aufhebung der Verschreibungspflicht auf Grund signifikanter vorklinischer oder klinischer Versuche erfolgt ist; dabei ist der nach Artikel 74a vorgesehene Zeitraum von einem Jahr zu beachten.

(4) (weggefallen)

(5) Die Rechtsverordnung ergeht im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, soweit es sich um radioaktive Arzneimittel und um Arzneimittel handelt, bei deren Herstellung ionisierende Strahlen verwendet werden.

(6) (weggefallen)

des Arzneimittelgesetzes sind Arzneimittel ausgenommen, die weder ein in Anlage 2 aufgeführter Stoff, dessen Zubereitung oder Salz sind, noch einen solchen Stoff, eine solche Zubereitung oder ein solches Salz enthalten.

§ 7 (weggefallen)

§ 8 (weggefallen)

-

§ 9

(weggefallen)

Anlage 1 (zu § 1 Nr. 1 und § 5)
Stoffe und Zubereitungen nach § 1 Nr. 1

Die Anlage enthält unter grundsätzlicher Verwendung der INN-Nomenklatur eine alphabetisch geordnete Auflistung der Stoffe und Zubereitungen.
Verschreibungspflichtig sind, sofern im Einzelfall nicht anders geregelt, auch Arzneimittel, die die jeweiligen Salze der nachfolgend aufgeführten Stoffe enthalten oder denen diese zugesetzt sind.
Unter äußerem Gebrauch im Sinne dieser Übersicht ist die Anwendung auf Haut, Haaren oder Nägeln zu verstehen.

Abacavir
Abamectin
Abarelix
Abatacept
Abemaciclib
Abirateronund seine Ester
Acalabrutinib
Acamprosat
Acarbose
Acebutolol
Acecarbromal
Aceclidin
Aceclofenac
Acemetacin
Acenocoumarol
Acetanilid
Acetazolamid
Acetylcholin
– zur parenteralen Anwendung –
Acetylcystein
- ausgenommen zur oralen Anwendung bei akuten Erkältungskrankheiten bei Menschen -
Acetylsalicylsäure
– zur parenteralen Anwendung –
Aciclovir
– ausgenommen in Zubereitungen als Creme zur Anwendung bei Herpes labialis in Packungsgrößen bis zu 2 g und einem Wirkstoffgehalt bis zu 100 mg Aciclovir je abgeteilter Arzneiform –
– ausgenommen in Zubereitungen als Creme in Kombination mit Hydrocortison in einer Konzentration von 1 Prozent Hydrocortison zur Behandlung von Herpes labialis zur Verringerung des Risikos von ulzerativen Läsionen bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren, in Packungsgrößen bis zu 2 g und mit einem Wirkstoffgehalt bis zu 100 mg Aciclovir je abgeteilter Arzneiform –
Acipimox
Acitretin
Aclarubicin
Aclidinium-Salze
Aconitum : Arten der Gattung Aconitum, deren Pflanzenteile und Zubereitungen daraus sowie Aconitum-Alkaloide und deren Derivate
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch in Salben -
- ausgenommen in homöopathischen Zubereitungen zur oralen Anwendung, die nach den Herstellungsvorschriften 25 und 26 des Homöopathischen Arzneibuches hergestellt sind -
Adapalen
Adefovir
Ademetionin
Adenosin
Afamelanotid
Afatinib
Aflibercept
Afoxolaner
– zur Anwendung bei Tieren –
Agalsidase alfa und beta
Agaricinsäure
Aglepriston
- zur Anwendung bei Tieren -
Agomelatin
Ajmalinund seine Ester
N2-L-Alanyl-L-glutamin
- zur parenteralen Anwendung -
Alatrofloxacin
Albendazol
Albiglutid
Alclofenac
Alclometasonund seine Ester
Aldesleukin
Aldosteronund sein Halbacetal
Alectinib
Alendronsäure
Alfacalcidol
Alfadolonund seine Ester
Alfatradiol
– ausgenommen zur Anwendung auf der Kopfhaut bei leichter androgenetischer Alopezie (hormonell bedingter Haarausfall) bei Personen ab einem Alter von 18 Jahren –
Alfaxalon
Alfuzosin
Alglucosidase alfa
Alipogen Tiparvovec
Aliskiren
Alitretinoin
Alizaprid
Alkuronium-Salze
N-Alkylatropinium-Salze
Allogene mesenchymale Stammzellen
– zur Anwendung bei Tieren –
Allopurinol
Allylestrenol
Almotriptan
– ausgenommen zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase bei Migräneanfällen mit und ohne Aura, nach der Erstdiagnose einer Migräne durch einen Arzt, in festen Zubereitungen zur oralen Anwendung in Konzentrationen von 12,5 mg je abgeteilter Form und in einer Gesamtmenge von 25 mg je Packung –
Alogliptin
Alpelisib
Alprenolol
Alprostadil
Alteplase
Altrenogest
- zur Anwendung bei Tieren -
Altretamin
Amantadin
Ambenonium-Salze
Ambrisentan
Ambroxol
- zur parenteralen Anwendung -
Ambutoniumbromid
Amcinonid
Ameziniummetilsulfat
Amifampridin
Amifostin
Amikacin
Amilomer
Amilorid
4-Aminobenzoesäure
- sofern nicht auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen eine Tagesdosis bis zu 1,5 g angegeben ist -
Aminocapronsäure
Aminoglutethimid
4-Amino-2-hydroxybenzoesäureund ihre Derivate
4-(Aminomethyl)benzoesäure
- zur oralen und parenteralen Anwendung -
5-Amino-4-oxopentansäure
Aminopterin
Amiodaron
Amiphenazol
Amisulprid
Amitraz
– zur Anwendung bei Bienen und Schweinen –
Amitriptylin
Amitriptylinoxid
Amlexanox
Amlodipin
Amodiaquin
Amoxicillin
Amperozid
- zur Anwendung bei Tieren -
Amphotericin B
Ampicillin
Amprenavir
Amprolium
– zur Anwendung bei Tieren, ausgenommen zur Anwendung bei Brieftauben –
Amrinon
Amsacrin
Amygdalarum amararum aethereum, Oleum (blausäurehaltiges)
Amylenhydrat
Isopentylnitrit
Anageston
Anagrelid
Anakinra
Anastrozol
Ancrod
Androstanolonund seine Ester
Androstenon
- zur Anwendung bei Tieren -
Anetholtrithion
Angiotensinamid
Anidulafungin
Anistreplase
Antimonverbindungen
- ausgenommen Antimon(III)-sulfid und Antimon(V)-sulfid -
Antithrombin-III
Aortenklappe vom Schwein,denaturiert
Apalcillin
Apalutamid
Apiol
Apixaban
Apomorphin
Apraclonidin
Apramycin
- zur Anwendung bei Tieren -
Apremilast
Aprepitant
Aprindin
Apronalid
Aprotinin
Ardeparin
– zur parenteralen Anwendung –
Arecolin
Argatroban
Argininoxoglurat
Aripiprazol
Arsenund seine Verbindungen
Artenimolund seine Ester und Ether
Artemether
Articain
Ascaridol
Asenapin
Asfotase alfa
Asparaginase
Aspidinolfilizin
Astemizol
Ataluren
Atazanavir
Atenolol
Atipamezol
- zur Anwendung bei Tieren -
Atomoxetin
Atorvastatin
Atosiban
Atovaquon
Atracurium-Salze
Atropin
Auranofin
Aurothioglucose
Avanafil
Avapritinib
Avatrombopagund seine Ester
Avibactam
Aviptadil
Axitinib
Azacitidin
Azacosterol
Azamethonium-Salze
Azaperon
Azapropazon
Azatadin
Azathioprin
Azelainsäure
Azelastin
- ausgenommen zur intranasalen Anwendung zur Behandlung der saisonalen allergischen Rhinitis bei Erwachsenen und Kindern ab dem vollendeten 6. Lebensjahr -
- ausgenommen zur Anwendung am Auge -
Azidamfenicol,seine Ester und Verbindungen
Azidocillin
Azilsartanund seine Ester
Azithromycin
Azlocillin
Azosemid
Aztreonam

Bacampicillin
Bacillus Calmette-Guérin
Bacitracin
- ausgenommen Zubereitungen zur örtlichen Anwendung bei Menschen auf Haut oder Schleimhaut, sofern sie je Stück abgeteilter Arzneiform oder bei sonstigen Zubereitungen je Gramm oder Milliliter nicht mehr als 500 I.E. (9,1 mg) Bacitracin enthalten -
Baclofen
Baloxavirmarboxil
Bambuterol
Bamifyllin
Baricitinib
Bazedoxifenund seine Ester
Becaplermin
Beclamid
Beclometasonund seine Ester
– ausgenommen Beclometasondipropionat zur intranasalen Anwendung bei Erwachsenen zur symptomatischen Behandlung der saisonalen allergischen Rhinitis, nach der Erstdiagnose einer saisonalen allergischen Rhinitis durch einen Arzt, in einer Tagesdosis bis zu 400 Mikrogramm Beclometasondipropionat, sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen angegeben ist, dass die Anwendung auf Erwachsene beschränkt ist –
Bedaquilin
Befunolol
Belatacept
Belladonnae foliumund ihre Zubereitungen
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
- ausgenommen in homöopathischen Zubereitungen zur oralen Anwendung, die nach den Herstellungsvorschriften 25 und 26 des Homöopathischen Arzneibuches hergestellt sind -
Bemegrid
Bemetizid
Bemiparin
– zur parenteralen Anwendung –
Bempedoinsäureund ihre Ester
Benactyzin
Benazepril
Bencyclan
Bendamustin
Bendroflumethiazid
Benfurodilund seine Ester
Benmoxin
Benperidol
Benserazid
Bentiromid
Benzaldehydcyanhydrin
Benzaldehydthiosemicarbazonund seine Derivate
Benzatropin
Benzbromaron
Benzetimid
- zur Anwendung bei Tieren -
Benziloniumbromid
Benzocain
– ausgenommen Arzneimittel zum Aufbringen auf die Haut oder Schleimhaut, außer zur Anwendung am Auge –
Benzoctamin
Benzthiazid
Benzydamin
– ausgenommen zur Anwendung im Mund- und Rachenraum

a)
als Lösung mit einer Benzydaminhydrochlorid-Konzentration von maximal 1,5 mg/ml oder
b)
als Lutschtablette mit maximal 3 mg Benzydaminhydrochlorid pro abgeteilter Form –

Benzylhydrochlorothiazid
Benzylpenicillinund seine Ester
Berotralstat
Betäubungsmittel, soweit sie Zubereitungen nach § 2 Abs. 1 Nr. 3

(1) Im Sinne dieses Gesetzes ist

1.
Stoff:
a)
chemische Elemente und chemische Verbindungen sowie deren natürlich vorkommende Gemische und Lösungen,
b)
Pflanzen, Algen, Pilze und Flechten sowie deren Teile und Bestandteile in bearbeitetem oder unbearbeitetem Zustand,
c)
Tierkörper, auch lebender Tiere, sowie Körperteile, -bestandteile und Stoffwechselprodukte von Mensch und Tier in bearbeitetem oder unbearbeitetem Zustand,
d)
Mikroorganismen einschließlich Viren sowie deren Bestandteile oder Stoffwechselprodukte;
2.
Zubereitung:ohne Rücksicht auf ihren Aggregatzustand ein Stoffgemisch oder die Lösung eines oder mehrerer Stoffe außer den natürlich vorkommenden Gemischen und Lösungen;
3.
ausgenommene Zubereitung:eine in den Anlagen I bis III bezeichnete Zubereitung, die von den betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften ganz oder teilweise ausgenommen ist;
4.
Herstellen:das Gewinnen, Anfertigen, Zubereiten, Be- oder Verarbeiten, Reinigen und Umwandeln.

(2) Der Einfuhr oder Ausfuhr eines Betäubungsmittels steht jedes sonstige Verbringen in den oder aus dem Geltungsbereich dieses Gesetzes gleich.

des Betäubungsmittelgesetzes sind

Betahistin
Betain
– zur adjuvanten Therapie der Homocystinurie –
Betamethasonund seine Ester
Betanidin
Betaxolol
Betiatid
- als Trägersubstanz für (99mTc) Technetium -
Bevonium-Salze
Bexaroten
Bezafibrat
Bicalutamid
Bicisat
- als Kit zur Herstellung eines Radiodiagnostikums mit (99mTc) Technetium -
Bictegravir
Bilastinund seine Ester
– ausgenommen in festen Zubereitungen zur oralen Anwendung in Konzentrationen von 20 mg je abgeteilter Form, sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen eine Beschränkung der Anwendung auf Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren angegeben ist –
Bimatoprost
Binimetinibund seine Ester
Biperiden
Birkenrinden-Trockenextrakt
(gereinigter Trockenextrakt von geeigneten Betula-Arten mit weißer Rinde [100 mg aus 0,5 bis 1,0 g Birkenrinde], entsprechend 72 bis 88 Prozent Betulin)
– zur Behandlung von oberflächlichen Hautwunden (Epidermis und obere Dermis) und Verbrennungswunden der Haut des Grades IIa bei Erwachsenen –
2,5-Bis(aziridin-1-yl)-3,6-b is(2-methoxyethoxy)-1,4-benzochinon
Bismutund seine Verbindungen
- zur oralen Anwendung -
- zur intramammären Anwendung beim Rind -
- ausgenommen in Tagesdosen bis zu 1,5 g Bismut und in Packungsgrößen bis zu 50 g Bismut; diese Ausnahme gilt nicht für Bismut (III)-citrat-hydroxid-Komplex -
Bisoprolol
Bithionoloxid
Bitoscanat
Bittermandelwasser
Bivalirudin
Bleiacetat
- ausgenommen Bleiessig -
Blei(II)-Iodid
Bleomycin
Blutgerinnungsfaktoren und Gerinnungsinhibitoren, jeweils rekombinant
Blutzubereitungenhumanen Ursprungs
- zur arzneilichen Anwendung am oder im menschlichen oder tierischen Körper -
Boceprevir
Boldenonund seine Ester
Bopindolol
Bornaprin
Bortezomib
Bosentan
Bosutinib
Bretylium-Salze
Brexpiprazol
Brigatinib
Brimonidin
Brinzolamid
Brivaracetam
Brivudin
Bromelain-Proteasen-Konzentrat
– zum äußeren Gebrauch bei Erwachsenen mit tiefen thermischen Verletzungen (Grad II b – III) –
Bromethan
Bromfenacund seine Ester
Bromisoval
Bromociclen
Bromocriptin
Bromofenofosund seine Ester
Bromoform
Bromoprid
Bromperidol
Brotianid
- zur Anwendung bei Tieren -
Brucin
Buclizin
Budesonid
Budipin
Bufeniod
Buflomedil
Bulevirtid
Bumadizon
Bumetanid
Bunamidin
- zur Anwendung bei Tieren -
Bunazosin
Bunitrolol
Bupivacain
Bupranolol
Bupropion
Buserelin
Buspiron
Busulfan
Butalamin
Butamirat
Butenafin
Butizid
Butorphanolund seine Ester
Butylchloralhydrat
Butylscopolamin
– zur parenteralen Anwendung –

C1-Inhibitor vom Menschen
Cabazitaxelund seine Ester
Cabergolin
Cabotegravirund seine Ester
Cabozantinib
Cactinomycin
Calabar semenund seine Zubereitungen
Calcifediol
Calcipotriol
Calcitoninsowie Calcitonin enthaltende Organzubereitungen
Calcitriol
Calciumdobesilat
Cambendazol
- zur Anwendung bei Tieren -
Canagliflozinund seine Derivate
Candesartanund seine Ester
Cangrelorund seine Ester
Cannabidiol
Canrenoinsäureund ihre Ester
Cantharidesund ihre Zubereitungen
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch in Pflastern, Salben oder ähnlichen Zubereitungen -
Cantharidin
Capecitabin
Capreomycin
Capsaicinund seine Ester
- zur Behandlung von peripheren neuropathischen Schmerzen -
Captodiam
Captopril
Caramiphen
Carazolol
Carbachol
Carbamazepin
N-(2-(Carbamoyloxy)propyl)-N,N,N - trimethylammoniumhydroxid
Carbenicillin
Carbenoxolon
Carbetocin
Carbidopa
Carbimazol
Carbocistein
Carboplatin
N-(Carboxymethyl)-N-[2-oxo-(2,4,5-trimethylanilino)ethyl]glycin
– als Trägersubstanz für (99mTc) Technetium –
Carbromal
Carbuterol
Carfecillin
Carfilzomib
Carglumsäure
Carindacillin
Cariprazin
Carisoprodol
Carmustin
L-Carnitin
- zur parenteralen Anwendung -
Carprofen
Carteolol
Carvedilol
Carzinophilin(Carzinophilin A)
Caspofungin
Catalase
Cefacetril
Cefaclor
Cefadroxil
Cefalexin
Cefalonium
– zur Anwendung bei Tieren –
Cefaloridin
Cefalotin
Cefamandolund seine Ester
Cefapirin
Cefapirin-Benzathin (2:1)
- zur Anwendung beim Rind -
Cefazedon
Cefazolin
Cefepim
Cefetametund seine Ester
Cefiderocolund seine Ester
Cefixim
Cefmenoxim
Cefodizim
Cefoperazon
Cefotaxim
Cefotetan
Cefotiam
Cefovecin
– zur Anwendung bei Tieren –
Cefoxitin
Cefpodoximund seine Ester
Cefquinom
Cefradin
Cefsulodin
Ceftarolinfosamilund seine Ester
Ceftazidim
Ceftibuten
Ceftiofur
Ceftizoxim
Ceftobiprolund seine Derivate
Ceftolozanund seine Ester
Ceftriaxon
Cefuroximund seine Ester
Celecoxib
Celiprolol
Cenegermin
Ceritinib
Cerliponase alfa
Certoparin
– zur parenteralen Anwendung –
Ceruletid
Cetrorelix
Chenodesoxycholsäure
Chenopodii anthelminthici, Oleum
Chinidin
Chinin
- zur Anwendung beim Menschen -
Chloralformamid
Chloralhydrat
Chloralose
Chlorambucil
Chloramphenicolund seine Ester sowie deren Verbindungen
Chlorcyclizin
Chlorisondamin
Chlormadinonund seine Ester
Chlormethaqualon
Chlormethin
Chlormethin-N-oxid
Chlormezanon
Chlornaphazin
Chloroform
- ausgenommen Zubereitungen zum äußeren Gebrauch in einer Konzentration bis zu 50 Gewichtsprozenten -
Chloroprocain
Chloroquin
Chlorothiazid
Chlorotrianisen
Chlorphenamin
– zur Anwendung bei Tieren –
Chlorpropamid
Chlorprothixen
Chlortalidon
Chlortetracyclin
Chlorzoxazon
Chondroitinpolysulfat
- zur parenteralen Anwendung -
Choriogonadotropin alfa
Cholsäure
Choriongonadotropin
Chrysoidin
Chymopapain
- zur parenteralen Anwendung -
Ciclacillin
Ciclesonid
Cicletanin
Ciclonium-Salze
Ciclopirox
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch bei Erwachsenen und Schulkindern -
Ciclosporin
Cidofovir
Cilazapril
Cilostazol
Cimetidin
Cimicoxib
– zur Anwendung bei Tieren –
Cinacalcet
Cinchocain
Cinchophenund seine Ester
Cinnarizin
Cinoxacin
Ciprofloxacin
Cisaprid
Cisatracurium-Salze
Cisplatin
Citalopram
Cladribin
Clanobutin
- zur Anwendung bei Tieren -
Clarithromycin
Clavulansäure
Clenbuterol
Clevidipin
Clidiniumbromid
Clindamycinund seine Ester
Clioxanid
Clobetasol-17-propionat
Clobetasonbutyrat
Clocortolonund seine Ester
Clodronsäure
Clofarabin
Clofazimin
Clofenamid
Clofezon
Clofibrinsäureund ihre Ester
Clomethiazol
Clomifen
Clomipramin
Clonidin
Clopamid
Clopenthixolund seine Ester
Clopidogrel
Clopidol
Cloprednol
Cloprostenol
- zur Anwendung bei Tieren -
Clorexolon
Clorindion
Closantel
- zur Anwendung bei Tieren -
Clostebolund seine Ester
Clostridium botulinum Neurotoxin Typ A(frei von Komplexproteinen)
Clostridium botulinum Toxin Typ A und B
Clotrimazol
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
- ausgenommen zur vaginalen Anwendung in Packungsgrößen mit einer Gesamtmenge von bis zu 600 mg Clotrimazol, verteilt auf bis zu 3 Einzeldosen, und für eine Anwendungsdauer bis zu 3 Tagen -
Cloxacillin
Clozapin
Cobicistat
Cobimetinibund seine Derivate
Coffein
– in Zubereitungen mit einem oder mehreren der folgenden analgetisch wirksamen Stoffe

a)
Paracetamol
b)
Pyrazolonderivate
c)
Salicylsäurederivate

(ausgenommen in Einzeldosen bis zu 0,5 g und einer Gesamtmenge bis zu 10 g je Packung für die analgetischen Wirkstoffe)
– in Zubereitungen zur Behandlung der primären Apnoe bei Frühgeborenen –
Colchici flos, semen et tuberund ihre Zubereitungen
Colchicumalkaloide, auch hydrierte
Colecalciferol
- ausgenommen in Zubereitungen
a)
zur Anwendung bei Menschen, sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen eine Tagesdosis bis zu 1 000 I.E. (entspricht 0,025 mg) Colecalciferol angegeben ist,
b)
zur Anwendung bei Tieren, sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen eine Tagesdosis bis zu 10 000 I.E. (entspricht 0,25 mg) Colecalciferol angegeben ist -

Colesevelam
Colestilan
Colestipol
Colestyramin
Colistimethat-Natrium und andere Colistimethat-Salze
Colistin
Colocynthidis fructusund ihre Zubereitungen
Conii herbaund seine Zubereitungen
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch in Pflastern, Salben und ähnlichen Zubereitungen und als Zusatz zu erweichenden Kräutern -
Coniin
Convallaria-Glykoside
Corifollitropin alfa
Corticorelin vom Menschen
Corticotropin,auch funktionelle Teilstücke
Cortisonund seine Ester
Coumafos
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
Crizotinib
Cropropamid
– ausgenommen Zubereitungen
a)
zur Anwendung bei Menschen, sofern sie je Stück abgeteilter Arzneiform nicht mehr als 25 mg oder als Injektionslösung nicht mehr als 75 mg je Milliliter enthalten,
b)
zur Anwendung bei Tieren, sofern sie in Zubereitungen zur oralen oder nasalen Anwendung nicht mehr als 75 mg je Milliliter enthalten –
Crotonis oleum
Crotonis semenund seine Zubereitungen
Crufomat
Curareund seine Zubereitungen
Cyacetacid
Cyanwasserstoff
- ausgenommen als Stabilisator in Zubereitungen zur oralen und parenteralen Anwendung in Tagesdosen bis zu 100 µg, bezogen auf den Cyanid-Gehalt -
Cyclodrin
Cyclofenil
Cyclopenthiazid
Cyclopentolat
Cyclophosphamid
Cycloserin
Cyclothiazid
Cyproheptadin
Cyproteronund seine Ester
Cytarabin
Cytisin

Dabigatranund seine Ester
Dabrafenib
Dacarbazin
Daclatasvir
Dacomitinib
Dactinomycin
Dalbavancinund seine Ester
Dalfopristin
Dalteparin
– zur parenteralen Anwendung –
Danaparoid
Danazol
Danofloxacin
Dapagliflozinund seine Ester
Dapiprazol
Dapoxetin
Dapson
Daptomycin
Darbepoetin alfa
Darifenacin
Darolutamidund seine Ester
Darunavir
Dasabuvir
Dasatinib
Datura-Artenund ihre Zubereitungen
– ausgenommen in homöopathischen Zubereitungen zur oralen Anwendung aus oberirdischen Teilen vonDatura stramoniumzur Blütezeit, die nach den Herstellungsvorschriften 25 und 26 des Homöopathischen Arzneibuches hergestellt sind –
Daunorubicin
Deanol
- ausgenommen Zubereitungen, sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen eine Tagesdosis bis zu 50 mg, berechnet als Deanol, angegeben ist -
Decitabinund seine Ester
Deferasirox
Deferipron
Deferoxamin
Defibrotid
Deflazacort
Defosfamid
Degarelix
Delamanid
Delapril
Delmadinonund seine Ester
Dembrexin
- zur parenteralen Anwendung bei Tieren -
Demecariumbromid
Demeclocyclin
Demecolcin
Demegeston
Demelverin
Denaverin
Depreotid
Desfesoterodin
Desfluran
Desipramin
Desirudin
Desloratadin
– ausgenommen Arzneimittel in der oralen Anwendung zur symptomatischen Behandlung bei allergischer Rhinitis und Urtikaria bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab zwei Jahren, es sei denn, es handelt sich um von der Europäischen Kommission als verschreibungspflichtig zugelassene Arzneimittel –
Deslorelin
– zur Anwendung bei Tieren –
Desmeninol
Desmopressin
Desogestrel
Desonid
Desoximetason
Desoxycholsäureund ihre Ester
Desoxycorton, seine Ester und Glukosidverbindungen
Destomycin A
- zur Anwendung bei Tieren -
Detajmiumbitartrat
Detomidin
Dexamethasonund seine Ester
– ausgenommen Dexamethasondihydrogenphosphat zur einmaligen parenteralen Anwendung in wässriger Lösung in Ampullen/Fertigspritzen mit 40 mg Wirkstoff und bis zu maximal 3 Packungseinheiten (entsprechend 120 mg Wirkstoff) für die Notfallbehandlung schwerer anaphylaktischer Reaktionen beim Menschen nach Neuraltherapie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes –
Dexibuprofen
– ausgenommen zur oralen Anwendung ohne Zusatz weiterer arzneilich wirksamer Bestandteile in einer maximalen Einzeldosis von 200 mg, einer maximalen Tagesdosis von 600 mg und einer Gesamtwirkstoffmenge von bis zu 4 g pro Packung bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und einer Anwendungsdauer von bis zu 4 Tagen –
Dexketoprofen
Dexlansoprazol
Dexmedetomidin
Dexrazoxan
Dextrane
- zur intravenösen Anwendung -
Dextrofemin
Dextrothyroxin
Diacetylnalorphin
Diacetylsplenopentin
4,4'-Diamino-2,3',5',6-tetraioddiphenylsulfon
Diazoxid
Dibekacin
Dibenzepin
N,N-Dibenzyl-N-(2-chlorethyl)-amin
Dibotermin alfa
1,2-Dibromethan
Dibromtyrosin
1,1-Dichlorethan
1,2-Dichlorethan
Dichlorvos
Diclazuril
Diclofenac
– ausgenommen zur cutanen Anwendung, außer als Pflaster, in Konzentrationen bis zu 5 % mit Ausnahme der Anwendung bei Thrombophlebitis superficialis und aktinischer Keratose –
– ausgenommen zum äußeren Gebrauch als Pflaster ohne Zusatz weiterer arzneilich wirksamer Bestandteile in einer Wirkstoffmenge bis zu 140 mg (berechnet als Diclofenac-Natrium) je abgeteilter Arzneiform –
– ausgenommen bei oraler Anwendung zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und Fieber in einer Dosierung bis 25 mg je abgeteilter Form und einer Tagesdosis von 25 bis maximal 75 mg für eine maximale Anwendungsdauer von drei (Antipyrese) oder vier (Analgesie) Tagen –
Diclofenamid
Dicloxacillin
Dicoumarol
Dicyclanil
- zur Anwendung beim Schaf -
Didanosin
Dienestrol
Dienogest
Diethylcarbamazin
1-(2-(2-(Diethylmethylazaniumyl)ethoxy)ethyl)-1-methylpyrrolidiniumdiiodid
Diethyl(4-nitrophenyl)phosphat
Diethylstilbestrol
Diflorason-17,21-diacetat
Difloxacin
Diflucortolonund seine Ester
Diflunisal
Digitalis folium, glykosidhaltigesund seine Zubereitungen
Digitalis-Wirkstoffe,genuine und teilabgebaute Glykoside
- ausgenommen Digitoxin zum äußeren Gebrauch, sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen eine Tagesdosis bis zu 0,0015 g angegeben ist -
N-(2,3-Dihydro-1,4-benzodioxin-2-ylmethyl)-3-methoxypropan-1-amin
Dihydralazin
Dihydrocupreinund seine Derivate
Dihydroergocornin
Dihydroergocristin
Dihydroergocryptin
Dihydroergotamin
1,1-Dioxo-3-(2-phenylethyl)-6-trifluormethyl-3,4-dihydro-2H-1 lambda6,2,4-benzothiadiazin-7-sulfonamid
Dihydrostreptomycin
Dihydrotachysterol
Diiodtyrosin
Dilazep
Diltiazem
Dimepranol(4-acetamidobenzoat)
Dimenhydrinat
- zur parenteralen Anwendung -
2,3-Dimercapto-1-propansulfonsäure
Dimetacrin
Dimetamfetamin
Dimethisteron
(3-Dimethylamino-2-hydroxypropyl)-(4-propylaminobenzoat)
4-Dimethylaminophenol
O-(4-Dimethylsulfamoylphenyl)-O',O''-dimethylthiophosphat
0,0'-Dimethyl-0''-(4-sulfamoylphenyl)thiophosphat
Dimethylfumarat
- zur oralen Anwendung -
Dimethylsulfoxid
- ausgenommen zur cutanen Anwendung bei Menschen in einer Konzentration bis zu 15% -
Dimethyltubocurarin
Dimetinden
– zur parenteralen Anwendung –
Dimetridazol
- zur Anwendung bei Tieren -
Dinoprost
Dinoproston
Dinotefuran
– zur Anwendung bei Tieren –
Diphenhydramin
- zur parenteralen Anwendung -
Di(L-(+)-ornithin)-(2-oxoglutarat)-hydratdiphosphonsäure
- als Trägersubstanz für (99mTc) Technetium -
3,3-Diphosphono-1,2-propandicarbonsäure- als Trägersubstanz für (99mTc) Technetium -
Dipiproverin
Dipivefrin
Dipyridamol
Dirlotapid
– zur Anwendung bei Tieren –
Disopyramid
Distickstoffmonoxid
– zur inhalativen Anwendung –
Distigmin
Disulfiram
Dithranol
Dobutamin
Docetaxel
Dofetilid
Dolasetron
Dolutegravir
Domperidon
Donepezil
Dopamin
Dopexamin
Doramectin
Doravirin
Doripenem
Dornase alfa
Dorzolamid
Dosulepin
Doxapram
Doxazosin
Doxepin
Doxorubicin
Doxycyclin
Doxylamin
– zur Behandlung von Schlafstörungen bei Kindern bis zum vollendeten 18. Lebensjahr –
Droloxifen
Dronedaron
Dropempin
Droperidol
Drospirenon
Drostanolonund seine Ester
Dulaglutid
Duloxetin
Dutasterid
Duvelisib
Dydrogesteron

Ebastin
Econazol
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
Ecothiopat
Edotreotid
– als Kit zur Herstellung eines Radiodiagnostikums mit (68Ga)Gallium –
Edoxaban
Edoxudin
Efavirenz
Eflornithin
Eisen(III)-citrat-Hydrat, basisches
Eisen(III)-hexacyanoferrat(II)
Eisen(III)-hydroxid-oxid-Sucrose-Stärke-Gemisch
Eisen(III)-Maltol
Eisen-Verbindungen
- zur parenteralen Anwendung, ausgenommen zur Prophylaxe der Eisenmangelanämie bei Saugferkeln, sofern dies als alleiniger Anwendungsbereich auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen angegeben ist -
Elbasvir
Eletriptan
Elexacaftor
Eliglustatund seine Ester
Elosulfase alfa
Eltrombopag
Eluxadolin
Elvitegravirund seine Ester
Emedastin
Emepronium-Salze
Emetin
Empagliflozin
Emtricitabin
Emylcamat
Enalapril
Enalaprilat
Encorafenib
Endomid
Enfluran
Enfuvirtid
Enoxacin
Enoxaparin
– zur parenteralen Anwendung –
Enoximon
Enrofloxacin
- zur Anwendung bei Tieren -
Entacapon
Entecavir
Entrectinib
Enzalutamid
Enzyme, proteolytisch,tierischen oder pflanzlichen Ursprungs
- zur parenteralen Anwendung -
Ephedra-Arten und Zubereitungen aus Ephedra-Arten
– zur oralen Anwendung, ausgenommen homöopathische Zubereitungen aus Ephedra in höheren Verdünnungen als D1 sowie ausgenommen in homöopathischen Zubereitungen, die nach den Herstellungsvorschriften 25 und 26 des Homöopathischen Arzneibuches hergestellt sind –
Ephedrin
– zur oralen Anwendung

a)
in Zubereitungen, denen als wirksamer Bestandteil nur dieser Stoff oder dieser Stoff zusammen mit Coffein zugesetzt ist,
b)
in anderen Zubereitungen, sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen eine Einzeldosis von mehr als 10 mg oder bei Retardzubereitungen eine Tagesdosis von mehr als 40 mg, berechnet als Ephedrinbase, angegeben ist oder diese Zubereitungen Coffein enthalten –
– zur parenteralen Anwendung –
Epicillin
Epimestrol
Epinastin
Epinephrin
– ausgenommen Autoinjektoren in Packungsgrößen von einer Einheit zur einmaligen parenteralen Anwendung für die Notfallbehandlung schwerer anaphylaktischer Reaktionen beim Menschen nach Neuraltherapie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes –
Epirubicin
Eplerenon
Epoetin alfa, beta, delta, theta und zeta
Epoetin alfa, beta, delta, theta und zeta
Epoprostenolund seine Derivate
Eprazinon
Eprinomectin
Eprosartan
Eptifibatid
Eptotermin alfa
Erdostein
Ergocalciferol,
- ausgenommen Zubereitungen
a)
zur Anwendung bei Menschen, sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen eine Tagesdosis bis zu 1 000 I.E. Ergocalciferol angegeben ist,
b)
zur Anwendung bei Tieren, sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen eine Tagesdosis bis zu 10 000 I.E. Ergocalciferol angegeben ist -

Eribulinund seine Derivate
Eritrityltetranitratund andere Nitrat-Derivate des Erythritols
Erlotinib
Ernährungslösungen unter Verwendung von Kohlenhydraten, kalorienhaltigen Zuckeraustauschstoffen, Fettemulsionen oder glucogenen oder ketogenen Aminosäuren
– zur parenteralen Anwendung –
Ertapenem
Ertugliflozinund seine Ester
Erythromycinund seine Ester
Escherichia coli, lebend
- zur oralen Anwendung bei Tieren -
Esketamin
Eslicarbazepinund seine Ester
Esmolol
Esomeprazol
– ausgenommen zur Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstoßen in einer Einzeldosis von 20 mg und in einer Tageshöchstdosis von 20 mg für eine maximale Anwendungsdauer von 14 Tagen und in einer maximalen Packungsgröße von 280 mg Wirkstoff –
Estetrolund seine Ester
Estradiolund seine Ester
Estramustin-17-dihydrogenphosphat
Estriol
Estrogene, konjugierte
Eszopiclon
Etacrynsäure
Etafenon
Etamsylat
bei Tieren -
Etanercept
Etaqualon
Etelcalcetid
Ethadion
Ethambutol
Ethiazid
Ethinylestradiolund seine Ester
Ethionamid
Ethisteron
Ethosuximid
6 - Ethoxy-2-benzothiazolsulfonamid
Ethylbenzhydramin
Coumessigsäureund ihre Ester
Ethylestrenolund seine Ester
2-Ethylhex-2-enal
- zur Anwendung bei Tieren -
Ethylhydrogenfumarat
- zur oralen Anwendung -
Ethylnitrat
Etidocain
Etidronsäure
Etiproston
- zur Anwendung bei Rindern -
Etiroxat
Etodolac
Etodroxizin
Etofenamat
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
Etofibrat
Etofyllinclofibrat
Etoloxamin
Etomidat
Etonogestrel
Etoposid
Etoricoxib
Etozolin
Etravirin
Etretinat
Etynodiolund seine Ester
Everolimus
Exametazim
Exemestan
Exenatid
Ezetimib

Famciclovir
Famotidin
- ausgenommen in festen Zubereitungen zur oralen Anwendung in einer Konzentration von bis zu 10 mg je abgeteilter Form und in Packungsgrößen bis zu 140 mg, sofern die Anwendung für Erwachsene und Kinder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr auf die Anwendungsgebiete "zur Kurzzeitanwendung bei Sodbrennen und/oder saurem Aufstoßen" und auf eine maximale Therapiedauer von 14 Tagen beschränkt ist -
Fampridin
Febantel
- zur Anwendung bei Tieren -
Febuprol
Febuxostat
Fedratinib
Felbamat
Felodipin
Fenbendazol
- zur Anwendung bei Tieren -
Fenbufen
Fenbutrazat
Fenclofos
Fendilin
Fenfluramin
Fenofibrat
Fenoprofen
Fenoterol
- ausgenommen zur Notfalltokolyse in Zubereitungen von 25 µg zur Auflösung in 4 ml Infusionslösung zur langsamen (über 2 - 3 Minuten) Bolusinjektion in einer Packungsgröße von bis zu 5 Ampullen zur Abgabe an Hebammen und Entbindungspfleger für den Praxisbedarf -
Fenprostalen
- zur Anwendung bei Tieren -
Fenthion
Fentoniumbromid
Fenyramidol
Fertirelin
- zur Anwendung bei Tieren -
Ferucarbotran
- zur Darstellung herdförmiger Leberschäden in der Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) -
Ferumoxytol
Fesoterodin
Fexofenadin
Fibrinolysin (human)
Fidaxomicinund seine Derivate und Analoga
Filgrastrim
Filgotinib
Filicis rhizomaund seine Zubereitungen
Finasterid
Fingolimodund seine Derivate
Firocoxib
- zur Anwendung bei Tieren -
Flecainid
Fleroxacin
Flomoxef
Flopropion
Florfenicol
Fluanison
Flubendazol
- zur Anwendung bei Tieren -
Flucloxacillin
Fluconazol
Flucytosin
Fludarabin-5'-dihydrogenphosphat
Fludeoxyglucose (18F)
Fludrocortisonund seine Ester
Fludroxycortid
Flufenaminsäure
- ausgenommen zur cutanen Anwendung -
Flumazenil
Flumetasonund seine Ester
Flumethrin
- zur Anwendung beim Rind -
Flunarizin
Flunisolid
Flunixin
- zur parenteralen Anwendung bei Tieren -
- zur Anwendung bei Hunden -
Fluocinolonacetonid
Fluocinonid
Fluocortin-Butyl
Fluocortolonund seine Ester
Fluorescein
– zur parenteralen Anwendung –
– zur Anwendung bei Tieren –
Fluoride, lösliche,
- sofern nicht auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen eine Tagesdosis angegeben ist, die einem Fluorgehalt bis zu 2 mg entspricht -
- ausgenommen in Zubereitungen als Gel zur lokalen Anwendung an den Zähnen in Packungsgrößen bis zu 25 g, sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen angegeben ist, dass die Anwendung auf Erwachsene und Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr sowie auf eine einmalige Dosis pro Woche, die einem Fluorgehalt bis zu 7 mg entspricht, beschränkt ist -
Fluorometholonund seine Ester
Fluorouracil
Fluorphenylalanin
Fluostigmin
Fluoxetin
Fluoxymesteronund seine Ester
Flupentixol
Flupirtin
Fluprednidenund seine Ester
Fluprostenol
- zur Anwendung bei Tieren -
Fluralaner
– zur Anwendung bei Tieren –
Flurbiprofen
– ausgenommen zur Anwendung im Mund- und Rachenraum zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung bei schmerzhaften Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut in einer Tageshöchstdosis von 50 mg –
Fluspirilen
Flutamid
Fluticasonund seine Ester
– ausgenommen Fluticasonpropionat zur intranasalen Anwendung bei Erwachsenen zur symptomatischen Behandlung der saisonalen allergischen Rhinitis, nach der Erstdiagnose einer saisonalen allergischen Rhinitis durch einen Arzt, in einer Tagesdosis bis zu 200 Mikrogramm Fluticasonpropionat, sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen angegeben ist, dass die Anwendung auf Erwachsene beschränkt ist –
Fluvastatin
Fluvoxamin
Folinsäure
- zur parenteralen Anwendung in der Behandlung von Krebs- oder Rheumaerkrankungen -
Follitropin und seine rekombinanten Glycoformen alfa, beta und delta
Fomepizol
Fominoben
Fomivirsen
Fomocain
– ausgenommen Arzneimittel zum Aufbringen auf die Haut oder Schleimhaut, außer zur Anwendung am Auge –
Fondaparinux
Formestan
Formocortal
Formoterol
Fosamprenavir
Fosaprepitant
Foscarnet
- zur cutanen und parenteralen Anwendung -
Fosfestrol
Fosfomycin
Fosinopril
Fostamatinib
Fostemsavir
Framycetin
Frovatriptan
Fulvestrant
Furaltadon
Furazolidon
Furosemid
Fusidinsäureund ihre Ester

Gabapentin
Galantamin
Gallamin
Gallopamil
Galsulfase
Gamithromycin
– zur Anwendung bei Tieren –
Ganciclovir
Ganirelix
Gatifloxacin
Gaxilose
Gefitinib
Gelsemii rhizomaund seine Zubereitungen
- ausgenommen in homöopathischen Zubereitungen zur oralen Anwendung, die nach den Herstellungsvorschriften 25 und 26 des Homöopathischen Arzneibuches hergestellt sind -
Gemcitabin
Gemeprost
Gemfibrozil
Gentamycin
Gentransfer-Arzneimittel
Gepefrin
Gestoden
Gestonoron
Gewebetransplantate, humane allogene und Produkte aus Gewebezüchtungen
Gilteritinib
Gitoformat
Givosiran
Glafenin
Glasdegib
Glatiramer
Glecaprevir
Glibenclamid
Glibornurid
Gliclazid
Glimepirid
Glipizid
Gliquidon
Glisoxepid
Glucagon
Glucametacin
Glucosamin
- ausgenommen zur oralen Anwendung -
Glycerolphenylbutyrat
Glyceroltrinitrat
Glycopyrroniumbromid
Glymidin
Goldfliegenlarve, lebend
Gold-Keratin-Komplex
Gonadorelin
Gonadotropin (humanes und Pferdeserum)
Goserelin
Granisetron
Grapiprant
– zur Anwendung bei Tieren –
Grazoprevir
Grepafloxacin
Griseofulvin
Grünteeblätter-Trockenextrakt(gereinigter Trockenextrakt ausCamellia sinensis(L.) O. Kuntze (45 – 56:1), entsprechend 55 – 72 % (-)-Epigallocatechin-3-(3,4,5-trihydroxybenzoat) )
Guanabenz
Guanaclin
Guanethidin
Guanfacin
Guanidin,auch an Eiweiß gebunden
Guanoxan
Guttiund seine Zubereitungen

Halcinonid
Halofantrin
Halofuginon
- zur Anwendung bei Tieren -
Halometason
Haloperidolund seine Ester
Halothan
Haloxon
(13C) Harnstoff
(14C) Harnstoff
Hemoglobinglutamer
- zur Anwendung bei Tieren -
Heparine
– zur parenteralen Anwendung –
Hetacillin
Hexachlorethan
- zur Anwendung bei Tieren -
Hexachlorophen
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch in einer Konzentration bis zu 1 Gewichtsprozent -
Hexacyclonsäure
Hexamethonium-Salze
Hexcarbacholinbromid
Hexobendin
Hexoprenalin
Hexyl(5-amino-4-oxopentanoat)
Histamin
- ausgenommen

a)
Zubereitungen zum oralen Gebrauch, sofern sie je Gramm oder Milliliter nicht mehr als 0,4 mg Histamin-Salz enthalten und tropfenweise eingenommen werden sollen,
b)
Zubereitungen zum äußeren Gebrauch -

Histrelin
Homatropin
Human-Plasmaproteinemit Faktor VIII-Inhibitor Bypass-Aktivität
Human-Plasmaproteinemit Faktor VIII korrigierender Aktivität
Hyaluronsäure
- zur intraartikulären Anwendung -
- zur intravenösen Anwendung bei Pferden -
Hydantoinund seine Derivate
- ausgenommen Allantoin -
Hydralazin
Hydrastinin
Hydrastiswurzelstockund seine Zubereitungen
- ausgenommen Zubereitungen, die je Milliliter nicht mehr als 1,21 mg Hydrastisalkaloide, berechnet als Hydrastin, enthalten, zum Auftragen auf die Mundschleimhaut -
- ausgenommen in homöopathischen Zubereitungen zur oralen Anwendung, die nach den Herstellungsvorschriften 25 und 26 des Homöopathischen Arzneibuches hergestellt sind -
Hydrochlorothiazid
Hydrocortisonund seine Ester
– ausgenommen in Zubereitungen für den äußeren Gebrauch
a)
in einer Konzentration bis zu 0,25 % Hydrocortison oder Hydrocortisonacetat, berechnet als Hydrocortison und in Packungsgrößen bis zu 50 g,
b)
in einer Konzentration von über 0,25 bis zu 0,5 % Hydrocortison oder Hydrocortisonacetat, berechnet als Hydrocortison und in Packungsgrößen bis zu 30 g zur kurzzeitigen (maximal zwei Wochen andauernden) äußerlichen Anwendung zur Behandlung von mäßig ausgeprägten entzündlichen, allergischen oder juckenden Hauterkrankungen,
c)
in einer Konzentration von 0,2 % Hydrocortisonacetat in Kombination mit Natriumbituminosulfonat (hell) und in Packungsgrößen bis zu 20 g zur kurzzeitigen Anwendung zur Behandlung nicht infizierter, leicht ausgeprägter entzündlicher, allergischer oder juckender Hauterkrankungen,
und sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen eine Beschränkung der Anwendung auf Erwachsene und Kinder ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr angegeben ist –
Hydroflumethiazid
Hydroxocobalamin
– zur Behandlung einer bekannten oder vermuteten Zyanidvergiftung –
Hydroxycarbamid
8-Hydroxychinaldine, halogenierteund ihre Ester
- ausgenommen zur Anwendung in der Mundhöhle, sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen eine Tagesdosis bis zu 20 mg angegeben ist, und zum äußeren Gebrauch -
8-Hydroxychinoline, halogenierteund ihre Ester
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
Hydroxychloroquin
Hydroxydionund seine Ester
17ß-Hydroxy-17-methylestr-4-en-3-on(Methylestrenolon)
Hydroxyprogesteron
Hydroxystilbamidin
Hydroxyzin
Hygromycin A
Hyoscyami folium et herbaund ihre Zubereitungen
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
Hyoscyamin
Hypophysenhinterlappenund seine Zubereitungen
Hypromellose
- zur Anwendung am eröffneten Auge -

Ibafloxacin
Ibandronsäure
Ibrutinib
Ibuprofen
– ausgenommen zum äußeren Gebrauch, außer als Pflaster, in Salben oder ähnlichen Zubereitungen in einer Konzentration bis zu 5 Gewichtsprozenten –
– ausgenommen zum äußeren Gebrauch als Pflaster ohne Zusatz weiterer arzneilich wirksamer Bestandteile in einer Wirkstoffmenge bis zu 200 mg Ibuprofen je abgeteilter Arzneiform –
– ausgenommen zur oralen Anwendung ohne Zusatz weiterer arzneilich wirksamer Bestandteile in einer Konzentration bis zu 400 mg je abgeteilter Form und in einer Tagesdosis bis zu 1 200 mg bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber –
– ausgenommen in festen Zubereitungen zur rektalen Anwendung als Monopräparate in Einzeldosen bis 10 mg/kg Körpergewicht (bis zu einer maximalen Einzeldosis von 600 mg je abgeteilter Form) und in einer Tagesdosis bis zu 30 mg/kg Körpergewicht (bis zu einer maximalen Tagesdosis von 1 800 mg) bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber –
– ausgenommen zur oralen Anwendung in flüssigen Zubereitungen ohne Zusatz weiterer arzneilich wirksamer Bestandteile für Erwachsene und Kinder ab 3 Monaten in Einzeldosen bis zu 10 mg/kg Körpergewicht (bis zu einer maximalen Tagesdosis von 1 200 mg) bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber –
– ausgenommen zur oralen Anwendung in Dosen bis maximal 400 mg je abgeteilter Form und in einer maximalen Tagesdosis von 1 200 mg, zur rektalen Anwendung in festen Zubereitungen als Monopräparate in Einzeldosen bis 10 mg/kg Körpergewicht bis zur maximalen Einzeldosis von 600 mg je abgeteilter Form und bis zur maximalen Tagesdosis von 30 mg/kg Körpergewicht bzw. 1 800 mg, zur Behandlung der akuten Kopfschmerzphase bei Migräne mit oder ohne Aura –
– ausgenommen zur oralen Anwendung (in maximaler Einzeldosis von 400 mg und in einer maximalen Tagesdosis von 1 200 mg) in Kombination mit Pseudoephedrinhydrochlorid (in maximaler Einzeldosis von 60 mg und in einer maximalen Tagesdosis von 180 mg) mit einer Wirkstoffmenge von insgesamt bis zu 720 mg Pseudoephedrin und 4 800 mg Ibuprofen pro Packung, zur Behandlung der akuten Rhinosinusitis im Zusammenhang mit weiteren Erkältungssymptomen (wie z. B. Fieber und Schmerzen) –
– ausgenommen zur oralen Anwendung (in maximaler Einzeldosis von 400 mg und in einer maximalen Tagesdosis von 1 200 mg) in Kombination mit Coffein (in maximaler Einzeldosis von 100 mg und in einer maximalen Tagesdosis von 300 mg), zur Behandlung von akuten mäßig starken Schmerzen bei Erwachsenen –
– ausgenommen zur oralen Anwendung (in maximaler Einzeldosis von 200 mg und maximaler Tagesdosis von 1 200 mg) in Kombination mit Paracetamol (in maximaler Einzeldosis von 500 mg und maximaler Tagesdosis von 3 000 mg) und einer Gesamtwirkstoffmenge von bis zu 4 g Ibuprofen und bis zu 10 g Paracetamol je Packung für die kurzzeitige symptomatische Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen –
Icatibant
Idarubicin
Idebenonund seine Ester
Idelalisib
Idoxuridin
Idursulfase
Ifosfamid
Iloprost
Imatinib
Imepitoin
– zur Anwendung bei Tieren –
Imiclopazin
Imidapril
Imiglucerase
Imipenem
Imipramin
Imiquimod
Imlifidase
Imolamin
Impfstoffe
- zur Anwendung am oder im menschlichen Körper; die Vorschriften der Tierimpfstoff-Verordnung zur Verschreibungspflicht bleiben unberührt -
Inclisiran
Indacaterol
Indapamid
Indinavir
Indocyaningrün
Indometacin
- ausgenommen zur cutanen Anwendung in 1%iger Lösung -
Indoramin
Indoxacarb
– zur Anwendung bei Tieren, ausgenommen zur Anwendung beim Hund –
Ingenolmebutatund seine Ester
myo-Inositolhexanitrat
Inotersen
Inproquon
Insulin, ferner Erzeugnisse, die aus der Bauchspeicheldrüse hergestellt und zu Einspritzungen bei Diabetes mellitus bestimmt sind
Insulin aspart
Insulin defalan (vom Rind)
Insulin degludec
Insulin detemir
Insulin glargin
Insulin glulisin
Insulin lispro
Insulin (vom Schwein)-Zink-Injektionssuspension, kristallin
- zur Anwendung bei Tieren -
Interferone
Intrauterinpessare
- zur Schwangerschaftsverhütung -
Iodethan
Iodlösungenund Zubereitungen aus Iod zur Herstellung von Iodlösungen
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
- ausgenommen in Zubereitungen zum inneren Gebrauch bei Tieren, wenn die gebrauchsfertige Lösung einen Gehalt von 5% Iod nicht übersteigt -
Iodschwefel
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
Iosarcol
Iotrolan
- zur intravasalen Anwendung -
Ipecacuanhae radixund ihre Zubereitungen
Ipratropiumbromidund seine Ester
Iprazochrom
Iproclozid
Ipronidazol
- zur Anwendung bei Tieren -
Irbesartan
Irinotecan
Isavuconazonium-Salzeund ihre Ester
Isoaminil
Isocarboxazid
Isoconazol
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
Isoetarin
Isofluran
Isonicotinaldehydund seine Derivate
Isonicotinsäurehydrazidund seine Derivate
Isoprenalin
- ausgenommen Zubereitungen zum äußeren Gebrauch in einer Konzentration bis zu 0,5 Gewichtsprozenten -
Isopropamidiodid
Isosorbiddinitrat
Isosorbidmononitrat
Isotretinoin
Isradipin
Itraconazol
Ivabradin
Ivacaftor
Ivermectinund seine Ester
Ixazomibund seine Derivate


Jalapae resina et tuberund ihre Zubereitungen
Johanniskraut
– zur Behandlung mittelschwerer Depressionen –
Josamycinund seine Ester


Kalium
– zur parenteralen Anwendung in Konzentrationen von mehr als 6 mmol/l –
Kaliumbromid
- zur systemischen Anwendung -
Kaliumdichromat
Kaliumperchlorat
Kanamycin
Kava-Kava-Wurzelstockund seine Zubereitungen
- ausgenommen in homöopathischen Zubereitungen zur oralen Anwendung, die nach der Herstellungsvorschrift 26 des Homöopathischen Arzneibuches hergestellt sind -
Kavain
Kebuzon
Ketamin
Ketanserin
– zur Anwendung bei Tieren –
Ketoconazol
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
Ketoprofen
Ketorolac
- zur Anwendung am Auge -
Ketotifen
– ausgenommen zur Anwendung am Auge in einer Konzentration von bis zu 0,025 % –
Kitasamycin
Kollagen
- zur Injektion -
Kontrastmittel
- zur Anwendung in der Röntgen-, Magnetresonanz- oder Ultraschalldiagnostik -
Kreosot
- ausgenommen Zubereitungen zum äußeren Gebrauch in einer Konzentration bis zu 50 Gewichtsprozenten -

Labetalol
Lacidipin
Lacosamid
Lactobacillus salivarius
Lactucavirosa-Zubereitungen
Lactulose
– zur Anwendung bei Hunden und Katzen –
Lamivudin
Lamotrigin
Landiolol
Lanreotid
Lansoprazol
Lapatinib
Laronidase
Larotrectinibund seine Ester
Lasofoxifenund seine Ester
Latamoxef
Latanoprost
Lecirelin
- zur Anwendung bei Tieren -
Ledipasvir
Leflunomid
Lenalidomid
Lenograstim
Lenvatinib
Lepirudin
Lercanidipin
Lesinuradund seine Ester
Lespedeza capitataund ihre Zubereitungen
Letermovirund seine Ester
Letrozol
Leuprorelin
Levallorphan
Levamisol
Levetiracetam
Levobunolol
Levobupivacain
Levocetiricin
– ausgenommen in festen Zubereitungen zur oralen Anwendung in Konzentrationen von 5 mg je abgeteilter Form, sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen eine Beschränkung der Anwendung auf Erwachsene und Kinder ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr angegeben ist –
Levodopa
Levodropropizin
– ausgenommen zur oralen Anwendung bei Erwachsenen und Kindern ab dem vollendeten 2. Lebensjahr zur symptomatischen Therapie des Reizhustens und einer Anwendungsdauer von bis zu 7 Tagen –
Levofloxacin
Levofolinsäure
Levonorgestrel
– ausgenommen in Zubereitungen zur oralen Anwendung ohne Zusatz weiterer arzneilich wirksamer Bestandteile in einer Konzentration bis zu 1,5 mg Wirkstoff je abgeteilter Arzneiform und in Packungen mit einem maximalen Wirkstoffgehalt von 1,5 mg zur Notfallkontrazeption –
Levosimendan
Levothyroxin
Lidocain
– ausgenommen Arzneimittel zur parenteralen Anwendung ohne Zusatz weiterer arzneilich wirksamer Bestandteile in einer Konzentration bis zu 2 % zur intrakutanen Anwendung an der gesunden Haut im Rahmen der Neuraltherapie –,
– ausgenommen Arzneimittel zur subkutanen und intramuskulären Infiltrationsanästhesie zur Durchführung von Dammschnitten und zum Nähen von Dammschnitten und Dammrissen im Rahmen der Geburt in einer Konzentration von bis zu 1 %, einer Einzeldosis von bis zu 10 ml und einer Menge von bis zu 10 ml je Ampulle zur Abgabe an Hebammen und Entbindungspfleger im Rahmen ihrer Berufsausübung –,
– ausgenommen Arzneimittel zum Aufbringen auf die Haut oder Schleimhaut, außer

a)
zur Anwendung am Auge und am äußeren Gehörgang,
b)
zur Linderung von neuropathischen Schmerzen nach einer Herpes-Zoster-Infektion (Post-Zoster-Neuralgie) –

Lidoflazin
Linaclotid
Linagliptin
Lincomycin
Lindan
Linezolid
Liothyronin
Lipegfilgrastim
Liraglutid
Lisinopril
Lisurid
Lithium
– zur Prophylaxe und Behandlung von psychiatrischen Erkrankungen (z. B. bipolaren Störungen, Depressionen) und Cluster-Kopfschmerzen –
Lixisenatid
Lobeliae herbaund seine Zubereitungen
- ausgenommen zum Rauchen und Räuchern -
Lobelin
Lofepramin
Lomefloxacin
Lomitapid
Lomustin
Lonazolac
Loperamid
- ausgenommen in festen Zubereitungen zur oralen Anwendung bei akuter Diarrhö in Tagesdosen bis zu 12 mg und in Packungsgrößen bis zu 24 mg, sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen angegeben ist, dass die Anwendung auf Erwachsene und Kinder ab dem vollendeten 12. Lebensjahr beschränkt ist -
Loperamidoxid
Loracarbef
Lorcainid
Lorlatinib
Lornoxicam
Losartan
Loteprednol
Lotilaner
– zur Anwendung bei Tieren –
Lovastatin
Loxapin
Lubiprostonund seine Ester
Lufenuron
- zur parenteralen Anwendung bei Hunden und Katzen -
Lumacaftorund seine Ester
Lumasiran
Lumefantrin
Lumiracoxib
Luprostiol
- zur Anwendung bei Tieren -
Lurasidon
Luspatercept
Lutropin
Lutropin alfa
Lynestrenol

(RS)-3-Methyl-2-oxopentansäure
3-Methyl-2-oxobutansäure
4-Methyl-2-oxopentansäure

MACI(matrix-induced autologous chondrocyte implantation)
Macitentan
Macrogol
- zur Behandlung der Koprostase bei Kindern und Erwachsenen -
Macrogollaurylether (Polidocanol)
- zur Sklerosierung von Varizen und Besenreisern -
Mafenidund seine Verbindungen
Magnesiumbis(hydrogenaspartat)-Dihydrat
- zur intrakoronaren Anwendung -
Mandragora officinarum L. und Mandragora autumnalis Bertol, Wurzeln vonund ihre Zubereitungen
– ausgenommen zum äußeren Gebrauch –
– ausgenommen homöopathische Zubereitungen zur oralen Anwendung, die nach den Vorschriften 25 und 26 des Homöopathischen Arzneibuches hergestellt sind
Mangafodipir
Manidipin
Mannitolhexanitrat
Mannomustin
Maprotilin
Maraviroc
Marbofloxacin
Maropitant
– zur Anwendung bei Tieren –
Masitinib
– zur Anwendung bei Tieren –
Mavacoxib
– zur Anwendung bei Tieren –
Mazipredon
Mebendazol
Mebeverin
Mebhydrolin
Mecamylamin
Mecasermin
Meclocyclin
Meclofenaminsäure
- zur Anwendung bei Tieren -
- ausgenommen zur Anwendung bei Pferden -
Meclozin
Medetomidin
Medrogeston
Medroxyprogesteronund seine Ester
Medrysonund seine Ester
Mefenaminsäure
Mefloquin
Mefrusid
Megestrol
Melagatran
Melatonin
Melitracen
Meloxicam
Melperon
Melphalan
Memantin
Mepacrin
Mephenesin
Mephentermin
Mepindolol
Mepivacain
Meproscillarin
Meptazinol
Mequinol
Mercaptamin
Mercaptopurin
Meropenem
Mertiatid– als Trägersubstanz für (99Tc) Technetium –
Mesalazin
Mesnaund andere Salze der 2-Sulfanylethansulfonsäure
Mesterolonund seine Ester
Mestranol
Mesuximid
Metaclazepam
Metacyclin
Metamfepramon
Metamizol
Metandienonund seine Ester
Metaraminol
Metaxalon
Metenolonund seine Ester
Metergolin
Metformin
Methacetin
Methacholin
Methallenestril
Methandriolund seine Ester
Methantheliniumbromid
Methazolamid
Methocarbamol
Methohexital
Methotrexat
Methoxamin
Methoxsalen
Methoxyfluran
Methyclothiazid
Methyl(5-amino-4-oxopentanoat)-hydrochlorid
Methyldopa
Methylergometrin
- ausgenommen zur Anwendung bei Nachgeburtsblutungen in einer Konzentration bis zu 0,3 mg/ml und einer Einzeldosis bis zu 1 ml zur Abgabe an Hebammen und Entbindungspfleger für den Praxisbedarf -
Methylnaltrexoniumsalze
Methylpentynolund seine Ester
2-Methyl-1-phenylbut-3-in-1,2-diol
Methylprednisolonund seine Ester
N-Methylscopolaminium-Salze
Methylsulfonal
Methyltestosteronund seine Ester
Methylthioninium-Salze
– zur parenteralen Anwendung beim Menschen –
Methysergidund seine Ester
Meticillin
Metildigoxin
Metipranolol
Metoclopramid
Metolazon
Metomidat
Metoprolol
Metreleptin
Metrifonat
Metronidazolund seine Ester
Metyrapon
Metyridin
Mexiletin
Mezlocillin
Mianserin
Micafungin
Miconazol
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch und zur Anwendung in der Mundhöhle -
- ausgenommen zur vaginalen Anwendung in Packungsgrößen mit einer Gesamtmenge von bis zu 1 043 mg Miconazol und für eine Anwendungsdauer bis zu 3 Tagen -
Midodrin
Midostaurin
Mifamurtidund seine Ester
Mifepriston
Migalastatund seineN- undO-Acyl-Derivate
Miglitol
Miglustat
Mikrobielle Collagenase
Milnacipran
Milrinon
Miltefosin
Minocyclin
Minoxidil
- ausgenommen zur topischen Anwendung bei androgenetischer Alopezie in einer Konzentration von bis zu 5% -
Mirabegronund seine Derivate
Mirtazapin
Misoprostol
Mitomycin
Mitotan
Mitoxantron
Mitratapid
Mivacurium-Salze
Mizolastin
Moclobemid
Modafinil
Moexipril
Mofebutazon
Molgramostim
Molsidomin
Mometasonund seine Ester
– ausgenommen Mometasonfuroat zur intranasalen Anwendung bei Erwachsenen zur symptomatischen Behandlung der saisonalen allergischen Rhinitis, nach der Erstdiagnose einer saisonalen allergischen Rhinitis durch einen Arzt, in einer Tagesdosis bis zu 200 Mikrogramm Mometasonfuroat, sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen angegeben ist, dass die Anwendung auf Erwachsene beschränkt ist –
Monepantel
– zur Anwendung bei Tieren –
Monobenzon
Montelukast
Moperon
Morantel
- zur Anwendung bei Tieren -
Morazon
Moroxydin
Moxestrol
Moxidectin
Moxifloxacin
Moxonidin
Mupirocin
Mycophenolsäure
Myrtecain
– ausgenommen Arzneimittel zum Aufbringen auf die Haut oder Schleimhaut, außer zur Anwendung am Auge –

Nabumeton
Nadroparin
– zur parenteralen Anwendung –
Nifurstyrensäure– zur Anwendung bei Tieren –
Nadifloxacin
Nadolol
Nafarelin
Nafcillin
- zur Anwendung bei Tieren -
Naftalofos
Naftidrofuryl
Nalbuphin
Naldemedinund seine Ester
Nalidixinsäureund ihre Ester
Nalmefenund seine Ester
Nalorphin
Naloxegol
Naloxon
Naltrexon
Naproxen
- ausgenommen in festen Zubereitungen zur oralen Anwendung ohne Zusatz weiterer arzneilich wirksamer Bestandteile in einer Konzentration bis zu 250 mg je abgeteilter Form und in einer Tagesdosis bis zu 750 mg und in einer Packungsgröße bis zu 7 500 mg zur Anwendung bei Erwachsenen und Kindern ab 12 Jahren bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber -
Naratriptan
– ausgenommen zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase bei Migräneanfällen mit und ohne Aura, nach der Erstdiagnose einer Migräne durch einen Arzt, in festen Zubereitungen zur oralen Anwendung in Konzentrationen bis 2,5 mg je abgeteilter Form und in einer Gesamtmenge von 5 mg je Packung –
Natamycin
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
Nateglinid
Natriumaurothiomalat
Natrium-Goldchlorid
Natriumnitrit
Natriumperchlorat
Natriumthiosulfat
– als Antidot –
Natriumzirconiumhydrogencyclohexasilicat-Hydrat (3:2:1:1:x)
Nebivolol
Nedocromil
- ausgenommen zur Anwendung bei saisonaler allergischer Rhinitis -
- ausgenommen zur Anwendung am Auge -
Nefazodon
Nefopam
Nelarabin
Nelfinavir
Neodym-3-sulfoisonicotinat
Neomycin
Neostigmin-Salze
Nepafenac
Neratinib
Netarsudil
Netilmicin
Netupitant
Nevirapin
Nicarbazin
- zur Anwendung bei Tieren -
Nicardipin
Nicergolin
Niclofolan
Nicotin
– ausgenommen zur oralen (einschließlich der oral-inhalativen) Anwendung ohne Zusatz weiterer arzneilich wirksamer Bestandteile in einer Menge

a)
bis zu 150 mg Nicotin je abgeteilter Arzneiform, wobei die Einzeldosis 1 mg Nicotin beträgt, und in einer Tagesdosis bis zu 64 mg oder
b)
bis zu 15 mg Nicotin je abgeteilter Arzneiform und in einer Tagesdosis bis zu 64 mg –

– ausgenommen zur transdermalen Anwendung als Pflaster ohne Zusatz weiterer arzneilich wirksamer Bestandteile in einer Konzentration bis zu 52,5 mg Nicotin je abgeteilter Arzneiform bzw. auch in höheren Konzentrationen, sofern die Wirkstofffreigabe von durchschnittlich 35 mg Nicotin pro 24 Stunden nicht überschritten wird –
– ausgenommen zur Kombination der transdermalen Anwendung mit der oralen (einschließlich der oral-inhalativen) Anwendung bis zu einer maximalen Tagesdosis von 64 mg –
Nifedipin
Nifenalol
Nifluminsäure
Nifuratel
Nifurpirinol
Nifurprazin
Nilotinib
Nilutamid
Nilvadipin
Nimesulid
- zur Anwendung bei Tieren -
Nimodipin
Nimorazol
Nimustin
Nintedanib
Niraparib
Niridazol
Nisoldipin
Nitisinon
Nitrendipin
Nitrofural
Nitrofurantoin
Nitrofurathiazid
- zur Anwendung bei Tieren -
Nitroprussidnatrium
- zur intravenösen Anwendung -
Nitroscanat
- zur Anwendung bei Tieren -
Nitroxinil
Nitroxolin
Nizatidin
Nomegestrolund seine Ester
Nomifensin
Norelgestromin
Norepinephrin
- ausgenommen in Salben zum äußeren Gebrauch -
Norethisteron
Noretynodrel
Norfloxacin
Norgestimat
Norgestrel
Norgestrienon
Nortestosteronund seine Ester
Nortriptylin
Noscapin
Novobiocin
Noxiptilin
Nusinersen

Obeticholsäure
Obidoxim
Oclacitinib
– zur Anwendung bei Tieren –
Ocriplasmin
Octreotid
Öl von Hochseefischen (mit spezifizierter Zusammensetzung)
- zur parenteralen Ernährung -
Ofloxacin
Olanzapin
Olaparib
Oleander-Glykoside
Oleandomycin
Olmesartanund seine Ester
Olodaterol
Olopatadin
Olsalazin
Ombitasvir
Omega-3-Säurenethylester
- zur adjuvanten Behandlung zur Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt, zusätzlich zur Standard-Behandlung (z. B. Statine, Thrombozytenaggregationshemmer, Betablocker, ACE-Hemmer) -
Omeprazol
– ausgenommen zur Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstoßen in einer Einzeldosis von 20 mg und in einer Tageshöchstdosis von 20 mg für eine maximale Anwendungsdauer von 14 Tagen und in einer maximalen Packungsgröße von 280 mg Wirkstoff –
Ondansetron
Opicapon
Opipramol
Opiumalkaloide
- soweit die Verschreibung und Abgabe nicht durch die Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes in der jeweils geltenden Fassung geregelt ist -
Orazamid
Orbifloxacin
Orciprenalin
Orphenadrin
Orgotein
Oritavancinund seine Ester
Orlistat
– ausgenommen von der Europäischen Kommission zugelassene, nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel zur oralen Anwendung mit einer Höchstdosis von 60 mg je abgeteilter Form sowie Arzneimittel zur oralen Anwendung mit einer Höchstdosis von 60 mg je abgeteilter Form und einer maximalen Tagesdosis von 180 mg –
Ornidazol
Osateronund seine Ester
Oseltamivir
Osilodrostat
Osimertinib
Osmiumsäure
Ospemifenund seine Ester
Oxabolonund seine Ester
Oxaceprol
Oxacillin
Oxaliplatin
Oxaprozin
Oxatomid
Oxcarbazepin
Oxetacain
Oxfendazol
- zur Anwendung bei Tieren -
Oxiconazol
- zur vaginalen Anwendung -
Oxidronsäure
- als Trägersubstanz für (99mTc) Technetium -
Oxitriptan
Oxitropiumbromid
Oxolin
Oxolinsäure
2-Oxo-3-phenylpropansäure
Oxprenolol
Oxybuprocain
Oxybutynin
Oxyclozanid
Oxymesteronund seine Ester
Oxymetholon
Oxypertin
Oxyphenbutazon
Oxyphencyclimin
Oxyphenisatinund seine Ester
Oxytetracyclinund seine Verbindungen
Oxytocin
- ausgenommen zur Anwendung bei Nachgeburtsblutungen in einer Konzentration bis zu 10 I.E./ml und einer Einzeldosis bis zu 1 ml zur Abgabe an Hebammen und Entbindungspfleger für den Praxisbedarf -
Ozanimodund seine Ester
Ozenoxacin


4-Phenylbutansäure
Paclitaxel
Padeliporfin
Palbociclib
Palifermin
Palonosetron
Pamidronsäure
Pancuroniumbromid
Panobinostat
Pantoprazol
– ausgenommen Arzneimittel in Packungsgrößen von nicht mehr als 14 abgeteilten Einheiten in einer Einzeldosis von 20 mg und in einer Tageshöchstdosis von 20 mg für eine kurzzeitige, ohne ärztliche Beratung auf maximal 4 Wochen und bei täglicher Einnahme auf maximal 2 Wochen begrenzte Behandlung von Reflux-Symptomen (z. B. Sodbrennen und saures Aufstoßen) bei Erwachsenen –
Papaverin
Paracetamol
– ausgenommen Humanarzneimittel zur

a)
oralen Anwendung zur symptomatischen Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen oder von Fieber oder zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und von Fieber in einer Gesamtwirkstoffmenge von bis zu 10 g je Packung,
b)
rektalen Anwendung,
c)
oralen Anwendung (in maximaler Einzeldosis von 500 mg und maximaler Tagesdosis von 3 000 mg) in Kombination mit Ibuprofen (in maximaler Einzeldosis von 200 mg und maximaler Tagesdosis von 1 200 mg) und einer Gesamtwirkstoffmenge von bis zu 10 g Paracetamol und bis zu 4 g Ibuprofen je Packung für die kurzzeitige symptomatische Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen –

Paliperidon
Paraflutizid
Paraldehyd
Paramethadion
Paramethasonund seine Ester
Parathyroidhormon
Parbendazol
Parecoxib
Pargylin
Paricalcitol
Paritaprevir
Parnaparin
– zur parenteralen Anwendung –
Paromomycin
Paroxetin
Pasireotid
Patiromer
Patisiran
Pazopanib
Pefloxacin
Peforelin
– zur Anwendung bei Tieren –
Pegaptanib
Pegbovigrastim
– zur Anwendung bei Tieren –
Pegaspargase
PEG-Epoetin beta
Pegfilgrastim
Peginterferon alfa-2a
Peginterferon alfa-2b
Peginterferon beta-1a
Pegloticase
Pegvaliase
Pegvisomant
Pemetrexed
Pemigatinib
Penbutolol
Penciclovir
- ausgenommen zur äußeren Anwendung bei Herpes labialis in Packungsgrößen bis zu 2 g und einem Wirkstoffgehalt bis zu 20 mg je abgeteilter Arzneiform -
Penfluridol
Penflutizid
Pengitoxin
Penicillamin
Penoctoniumbromid
- ausgenommen in Lösungen, Salben und Pudern zum äußeren Gebrauch in einer Konzentration bis zu 0,1 Gewichtsprozent -
Pentaerithrityltetranitrat
Pentagastrin
Pentamethonium-Salze
Pentamidin
Pentetreotid
Pentolonium - Salze
Pentorex
Pentosanpolysulfat
– zur oralen und parenteralen Anwendung –
Pentostatin
Pentoxifyllin
Perampanel
Perchlorsäure
Pergolid
Perhexilin
Perindopril
Permethrin
- zur Behandlung der Scabies beim Menschen -
- zur Anwendung bei Tieren, ausgenommen
a)
als Ohrclip
b)
zur Anwendung beim Pferd und beim Hund -

Peruvosid
Phenacemid
Phenamacid
Phenelzin
Pheneticillin
Phenglutarimid
Phenindion
Pheniprazin
Phenothiazin
Phenothiazin, am Stickstoff substituiertes
Phenoxybenzamin
Phenoxymethylpenicillin
Phenprobamat
Phenprocoumon
Phensuximid
Phentolamin
Phenylbutazon
Phenylephrin
– zur Anwendung am Auge, ausgenommen in flüssigen Zubereitungen bis zu einer Konzentration von 2,5 Prozent –
– zur parenteralen Anwendung –
((Phenyl)(piperidin-2-yl)methyl)acetat
Phenylpropanolamin
- zur Behandlung des ernährungsbedingten Übergewichts -
- zur Anwendung bei Tieren -
Phospholipide
– zur parenteralen Anwendung ohne Zusatz weiterer arzneilich wirksamer Bestandteile –
– aus Rinderlunge –
– aus Schweinelunge –
Phosphor
Phoxim
- zur Anwendung bei Tieren -
Physostigmin
Pibrentasvir
Picrotoxin
Pilocarpin
Pimecrolimus
Pimobendan
- zur Anwendung bei Tieren -
Pimozid
Pinaveriumbromid
Pindolol
Pioglitazon
Pipamperon
Pipecuroniumbromid
Pipemidsäure
Pipenzolatbromid
Piperacillin
Piperaquin
Piperazin,auch als Hydrat
- als Wurmmittel -
Piperidolat
Piperoxan
Piperylon
Pipofezin
Pipoxolan
Piracetam
Pirbuterol
Pirenzepin
Piretanid
Pirfenidon
Piribedil
Piridoxilat
Pirlimycin
- zur Anwendung bei Tieren -
Piromidsäure
Piroxicam
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
Pirprofen
Pitavastatinund seine Ester
Pitolisant
Pivampicillin
Pivmecillinam
Pixantron
Pizotifen
Plerixafor
Plicamycin
Podophyllum-emodi radix et rhizomaund deren Zubereitungen
Podophyllum peltatum, radix et rhizomaund deren Zubereitungen
– ausgenommen in homöopathischen Zubereitungen zur oralen Anwendung, die nach den Herstellungsvorschriften 25 und 26 des Homöopathischen Arzneibuches hergestellt sind –
Podophyllin
Podophyllinsäureund ihre Derivate
Podophyllotoxin
Podophyllum-emodi- und Podophyllum-peltatum-Glykosideund ihre Derivate
Polyestradiol
Polymyxin B und M
Poly(O-2-hydroxyethyl)stärke
- zur parenteralen Anwendung -
Poly-O-{3-[(2-aminoethyl)sulfanyl]propyl}x-poly-O-[3-({2-[2-(D-mannopyranosylsulfanyl)ethanimidamido]ethyl}sulfanyl)propyl]y-poly-O-{3-[(2-pentetamidoethyl)sulfanyl]propyl}z-dextran 10 („Tilmanocept“)
– als Trägersubstanz für (99mTc)Technetium –
Poly(styrolco-divinylbenzol)sulfonsäure (x:y)
als Aluminium-, Calcium-, Kalium- und Natriumsalz
- ausgenommen zur Verwendung als Hilfsstoff für galenische Zwecke in einer Tagesdosis bis zu 300 mg -
Polythiazid
Pomalidomid
Ponatinib
Ponesimodund seine Ester
Porfimer
Posaconazol
Practolol
Pradofloxacin
– zur Anwendung bei Tieren –
Prajmalium
Pramipexol
Pramiverin
Pranoprofen
Prasteronund seine Ester
Prasugrel
Pravastatin
Praziquantel
Prazosin
Prednicarbat
Prednimustin
Prednisolonund seine Ester
Prednisonund seine Ester
Prednylidenund seine Ester
Pregabalin
Prenoxdiazin
Prenylamin
Pridinol
Prifiniumhydroxid
- zur Anwendung bei Tieren -
Prilocain
– ausgenommen Arzneimittel zum Aufbringen auf die Haut oder Schleimhaut, außer zur Anwendung am Auge –
Primaquin
Primidon
Primycin
Pristinamycin
Probucol
Procain
– ausgenommen Arzneimittel zur parenteralen Anwendung ohne Zusatz weiterer arzneilich wirksamer Bestandteile in Konzentrationen bis zu 2 % zur intrakutanen Anwendung an der gesunden Haut im Rahmen der Neuraltherapie –
– ausgenommen Arzneimittel zum Aufbringen auf die Haut oder Schleimhaut, außer zur Anwendung am Auge –
Procainamid
Procarbazin
Procaterol
Procyclidin
Progesteron
Proglumetacin
Proglumid
Proguanil
Proligeston
Prolintan
Promegeston
Promestrien
Propafenon
Propamidin
Propanidid
Propantetraphosphonsäure
- als Trägersubstanz für (99mTc) Technetium -
Propanthelinbromid
Propicillin
Propiverin
Propofol
Propoxyphen
Propranolol
Propyl(3β-(benzoyloxy)tropan-2α-carboxylat)
- zur Anwendung am Auge -
Propylhexedrin
Proquazon
Prostalen
- zur Anwendung bei Tieren -
Protamin
1)-Proteinaseninhibitor vom Menschen
Prothipendyl
Protionamid
Protirelin
Protokylol
- ausgenommen zum inneren Gebrauch, soweit der Gehalt in der Einzelgabe 1 mg nicht übersteigt -
Protriptylin
Proxymetacain
Prucaloprid
Pseudoephedrin
– ausgenommen Arzneimittel zur Anwendung beim Menschen mit einer Wirkstoffmenge von insgesamt bis zu 720 mg Pseudoephedrin pro Packung –
Pteropterin
Pulsatillae herbaund seine Zubereitungen
- ausgenommen in homöopathischen Zubereitungen zur oralen Anwendung, die nach den Herstellungsvorschriften 25 und 26 des Homöopathischen Arzneibuches hergestellt sind -
Pyrantel
Pyrazinamid
Pyridostigminbromid
Pyrimethamin
Pyriprol
– zur Anwendung bei Tieren –
Pyrithion-Zink
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch
a)
in einer Konzentration bis zu 0,2%
b)
in einer Konzentration bis zu 1% in Zubereitungen, die wieder abgespült werden -

Pyrithyldion

Quecksilberund seine Verbindungen
- ausgenommen

1.
2-(Ethylmercurithio)benzoesäure, Natrium-Salz(Thiomersal)
a)
in Tabletten bis zu 30 mg zur Bekämpfung der Nosema-Seuche,
b)
bis zu 0,004 Gewichtsprozenten in Aufbewahrungs- und Benetzungslösungen für Kontaktlinsen,
2.
2-(Ethylmercurithio)benzoesäureund ihre Salze,Phenylmercuriacetat, Phenylmercuriborat, Phenylmercurinitratals Konservierungsmittel in einer Konzentration bis zu 0,002 Gewichtsprozenten in flüssigen Zubereitungen, Emulsionen und Salben,
3.
Chininmercuribisulfatin einer Konzentration bis zu 2,75 Gewichtsprozenten in Zubereitungen in Kleinpackungen zur Anwendung beim Mann zur Verhütung von Geschlechtskrankheiten,
4.
Phenylmercuriboratin einer Konzentration bis zu 0,1 Gewichtsprozent zum äußeren Gebrauch in Zubereitungen bis zu 50 ml bzw. 50 g -

Quetiapin
Quinagolid
Quinapril
Quinaprilat
Quinestrol
Quinethazon
Quingestanol
Quinisocain
– ausgenommen Arzneimittel zum Aufbringen auf die Haut oder Schleimhaut, außer zur Anwendung am Auge –
Quintiofos
Quinupristin

Rabeprazol
Racecadotril
– ausgenommen in festen Zubereitungen zur symptomatischen Behandlung von akutem Durchfall für eine maximale Anwendungsdauer von drei Tagen bei

1.
Erwachsenen über 18 Jahren in Konzentrationen von 100 mg je abgeteilter Form und in einer Gesamtmenge von bis zu 1 000 mg je Packung,
2.
Kindern ab dem vollendeten 12. Lebensjahr gemeinsam mit oraler Rehydratation in Konzentrationen von 30 mg je abgeteilter Form zur Herstellung einer Suspension und in einer Gesamtmenge von bis zu 540 mg je Packung, sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen angegeben ist, dass die Anwendung auf Kinder ab dem vollendeten 12. Lebensjahr beschränkt ist,
sofern in der Fachinformation und in der Packungsbeilage
a)
unter den Kontraindikationen angegeben wird, dass Racecadotril nicht angewendet werden darf bei Durchfällen, die mit Fieber, blutigem oder schleimigem Stuhl einhergehen, da diese auf das Vorliegen invasiver Bakterien oder anderer schwerer Erkrankungen hinweisen, oder die während oder nach der Einnahme von Antibiotika auftreten (pseudomembranöse Colitis), und
b)
unter den Warnhinweisen angegeben wird, dass Racecadotril nur nach ärztlicher Verordnung angewendet werden sollte, wenn es sich bei dem Durchfall um einen akuten Schub einer Colitis ulcerosa handelt oder die Patienten unter einer Nieren- oder Leberinsuffizienz leiden –

Racefemin
Radionuklide enthaltende Stoffe und Zubereitungen zu diagnostischen oder therapeutischen Zwecken
Raloxifen
Raltegravir
Ramifenazon
- zur parenteralen Anwendung -
- ausgenommen zur Anwendung bei Tieren -
Ramipril
Ranelinsäure
Ranitidin
- ausgenommen in Zubereitungen zur oralen Anwendung in einer Konzentration von bis zu 75 mg je abgeteilter Form und in Packungsgrößen bis zu 1 050 mg, sofern die Anwendung für Erwachsene und Kinder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr auf die Anwendungsgebiete "Bei Sodbrennen und/oder saurem Aufstoßen" und auf eine maximale Therapiedauer von 14 Tagen beschränkt ist -
Ranolazin
Rasagilin
Rasburicase
Rauwolfia-Arten, ihre Zubereitungen und Alkaloide– ausgenommen in homöopathischen Zubereitungen zur oralen Anwendung, die nach den Herstellungsvorschriften 25 und 26 des Homöopathischen Arzneibuches hergestellt sind –
Reboxetin
Regadenoson
Regorafenib
Repaglinid
Reproterol
Reserpin
Resocortolund seine Ester
- zur Anwendung bei Tieren -
Resorantel
Retapamulin
Reteplase
Retigabin
Retinolund seine Ester
- zur Anwendung bei Menschen -
- ausgenommen zum inneren Gebrauch in Zubereitungen mit einer Tagesdosis bis zu 10 000 I.E. -
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch in Zubereitungen mit einer Tagesdosis bis zu 50 000 I.E. -
Reviparin
– zur parenteralen Anwendung –
Ribavirin
Ribociclib
Ribostamycin
Rifabutin
Rifampicin
Rifamycin
Rifaximin
Rilonacept
Rilpivirin
Riluzol
Rimazoliummetilsulfat
Rimexolon
Rimonabant
Riociguat
Risdiplam
Risedronsäure
Risperidon
Ritodrin
Ritonavir
Rivaroxaban
Rivastigmin
Rizatriptan
Robenacoxib
– zur Anwendung bei Tieren –
Rocuroniumbromid
Roflumilast
Rolapitant
Rolitetracyclin
Romifidin
Romiplostim
Ronidazol
- zur Anwendung bei Tieren -
Ropeginterferon alfa-2b
Ropinirol
Ropivacain
Rosiglitazon
Rosoxacin
Rosuvastatin
Rotigotin
Roxatidinund seine Ester
Roxithromycin
Rucaparib
Rupatadin
Ruxolitinib

Sabinae oleum
Sabinae summitatesund ihre Zubereitungen
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch in Salben -
Sacubitrilund seine Ester
Rufinamid
Safinamid
Salbutamol
Salmeterol
Salpetersäure
- in Zubereitungen, die Essigsäure und Oxalsäure enthalten -
Salverin
Samarium(153Sm)lexidronam
Santonin
Sapropterin(einschließlich seiner Stereoisomerengemische)
Saquinavir
Sarafloxacin
- zur Anwendung bei Tieren -
Saralasin
Sarolaner– zur Anwendung bei Tieren –
Saxagliptinund seine Ester
Scammoniae resinaund seine Zubereitungen
Schwefelhexafluorid
Scilla-Glykoside
Scopolamin
Scopoliawurzelstockund seine Zubereitungen
Sebelipase alfa
Secale-Alkaloide
Secale cornutumund seine Zubereitungen
Secnidazol
Secretin
- zur Anwendung als Diagnostikum -
Selamectin
Selegilin
Selenverbindungen
- ausgenommen Selendisulfid zum äußeren Gebrauch in einer Konzentration bis zu 2,5 Gewichtsprozenten -
- ausgenommen in Zubereitungen zum inneren Gebrauch mit einer Tagesdosis bis zu 70 µg Selen -
Selexipag
Semaglutid
Selpercatinibund seine Ester
Selumetinibund seine Ester
Sera und monoklonale Antikörper
- zur Anwendung am oder im menschlichen oder tierischen Körper -
Sermorelin
Serrapeptase
Sertindol
Sertralin
Sevelamer
Sevofluran
Sibutramin
Silbernitrat
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch und in Augentropfen zur Blenorrhoeprophylaxe -
Silberverbindungen
- zur Anwendung bei Erkrankungen des Magen-Darm-Kanals -
Sildenafil
Silibinin-C-2',3-bis(hydrogensuccinat)
- zur parenteralen Anwendung -
Silodosin
Simeprevir
Simvastatin
Sincalid
Siponimodund seine Ester
Sipuleucel-T
Sirolimus
Sisomicin
Sitagliptin
Sitaxentan
Sofosbuvir
Solifenacin
Solriamfetol
Somatorelin
Somatostatin
Somatropin
Sonidegib
Sorafenib
Sotagliflozinund seine Ester
Sotalol
Spagluminsäure
- zur Behandlung der saisonalen Rhinitis -
Sparfloxacin
Spartein
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
Spectinomycin
Spinosad
– zur Anwendung bei Tieren –
Spiramycinund seine Ester
Spirapril
Spironolactonund seine Ester
Stanozololund seine Ester
Stavudin
Steinkohlenteerund seine Zubereitungen
Stickstoffmonoxid
Stilbamidin
(E)-Stiripentol
Strandkiefernrindeund ihre Zubereitungen
- mit einem Gehalt von mindestens 50% Gesamtprocyanidine, berechnet als Cyanidinchlorid -
Streptokinase
- ausgenommen zur buccalen oder oralen Anwendung -
Streptomycin
Streptozocinund seine Derivate
Strophanthi semenund seine Zubereitungen
Strophanthine
Strychni semenund seine Zubereitungen
- ausgenommen in homöopathischen Zubereitungen zur oralen Anwendung, die nach den Herstellungsvorschriften 25 und 26 des Homöopathischen Arzneibuches hergestellt sind -
Strychnin
Strychnin-N-oxid
Strychninsäure
Succimer
– ausgenommen in Kits zur Herstellung eines radioaktiven Arzneimittels –
Sucralfat
Sugammadex
Sulbactam
Sulfacarbamidund seine Derivate
Sulfaguanidinund seine Derivate
Sulfanilamidund seine Derivate
Sulfasalazin
Sulfinpyrazon
Sulfonal
Sulindac
Suloctidil
Sulodexid
– zur parenteralen Anwendung –
Sulpirid
Sulproston
Sultamicillin
Sultiam
Sumatriptan
– ausgenommen zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase bei Migräneanfällen mit und ohne Aura, nach der Erstdiagnose einer Migräne durch einen Arzt, in festen Zubereitungen zur oralen Anwendung in Konzentrationen von 50 mg je abgeteilter Form und in einer Gesamtmenge von 100 mg je Packung –
Sunitinib
Suramin-Natrium
Suxamethonium-Salze
Suxibuzon
Syrosingopin

Tacalcitol
Tacrin
Tacrolimus
Tadalafil
Tafamidisund seine Ester
Tafluprost
Talastin
Talazoparib
Talimogen laherparepvec
Talinolol
Tamoxifen
Tamsulosin
Tasimelteon
Tasonermin
Taurolidin
Tazaroten
Tazobactam
Tedizolidund seine Ester
Teduglutid
Tegafur
Teicoplanin
Telaprevir
Telavancin
Telbivudin
Telithromycin
Telmisartan
Telotristatund seine Ester
Temocapril
Temocillin
Temoporfin
Temozolomid
Temsirolimus
Tenecteplase
Teniposid
Tenofovirund seine Derivate
Tenonitrozol
Tenoxicam
Tepoxalin
- zur Anwendung bei Tieren -
Terazosin
Terbinafin
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
Terbutalin
Terfenadin
Teriflunomid
Teriparatid
Terizidon
Tertatolol
Testolacton
Testosteronund seine Ester
Tetrabenazin
- zur Behandlung von dyskinetischen Bewegungsstörungen -
Tetracain
Tetrachlorethylen
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
Tetrachlorkohlenstoff
Tetracyclinund seine Verbindungen
4-epi-Tetracyclin
Tetraisopropylpyrophosphat
Tetrakis(2-methoxy-2-methylpropylisocyanid)kupfer(1+)-tetrafluoroborat
- als Trägersubstanz für (99mTc) Technetium -
Tetramisol
Tetrofosmin
Tetroxoprim
Tetrylammonium-Salze
Tezacaftorund seine Ester
Thalidomid
Thallium
Thenalidin
Theodrenalin
– zur parenteralen Anwendung –
Theophyllin
Theophyllin-Ethylendiamin
Theophyllin-Magnesiumacetat
Theophyllin - (2-Amino-2-methylpropan-1-ol) (1:1)
Therapieallergene
Thevetin
Thiamazol
Thiambutosin
Thiamphenicolund seine Ester
Thibenzazolin
Thiobarbitursäure-Derivate
Thiostrepton
Thiotepa
Thiouracilund seine Derivate
Thyroideae glandulae siccataeund ihre Zubereitungen
Thyrotropin alfa
Tiabendazol
Tiagabin
Tiamulin
- zur Anwendung bei Tieren -
Tianeptinund seine Ester
Tiaprid
Tiaprofensäure
Tiaprost
- zur Anwendung bei Tieren -
Tibolon
Ticagrelorund seine Ester
Ticarcillin
Ticlopidin
Tigecyclin
Tildipirosin
– zur Anwendung bei Tieren –
Tiletamin
- zur Anwendung bei Tieren -
Tilmicosin
Tiludronsäure
Timolol
Tinidazol
Tinzaparin
– zur parenteralen Anwendung –
Tiocarlid
Tioconazol
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
Tioguanin
Tiomesteron
Tiopronin
Tiotixen
Tiotropiumbromidund sein Hydrat
Tipiracil
Tipranavir
Tiracizin
Tiratricol
Tirofiban
Tiropramid
Tivozanib
Tixocortolund seine Ester
Tizanidin
Tobramycin
Tocainid
Toceranib
– zur Anwendung bei Tieren –
Tocofersolanund seine Ester
– bei Vitamin-E-Mangel auf Grund digestiver Malabsorption bei pädiatrischen Patienten –
Tofacitinib
Tolazamid
Tolbutamid
Tolcapon
Tolciclat
Tolfenaminsäure
- zur Anwendung bei Tieren -
Toliprolol
Tolmetin
Toloniumchlorid (Toluidinblau)
- zur parenteralen Anwendung -
Tolperison
Tolterodin
Toltrazuril
Tolvaptan
Topiramat
Topotecan
Torasemid
Toremifen
Trabectedin
Tramadol
Trametinib
Trandolapril
Tranexamsäure
Transcalcifediol
Tranylcypromin
Trapidil
Travoprost
Trazodon
Treosulfan
Treprostinil
Tretamin
Tretinoin
Triacetyldiphenolisatin
Triamcinolonsowie seine Ester und Ether (einschließlich der Acetale)
Triamcinolonacetonidund seine Ester
– ausgenommen zur Anwendung als Hafttabletten bei rezidivierenden Aphthen –
Triamteren
Triaziquon
Tribenosid
2,2,2-Tribromethanol
Trichlormethiazid
Trichlormethin
Trichloroethylen
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch -
Triclabendazol
Trientin
Trifarotenund seine Ester
Trifluperidol
Trifluridin
Trihexyphenidyl
Trilostan
Trimegeston
Trimetaphan-Salze
Trimetazidin
Trimethadion
Trimethidiniummethosulfat
Trimethoprim
Trimethylolmelamin
Trimetozin
Trimipramin
Triparanol
Triperiden
Triptorelin
Trofosfamid
Troleandomycin
Trolnitrat
Tromantadin
Trometamol
– zur parenteralen Anwendung bei Störungen des Säure-Basen-Haushaltes oder zur Harnalkalisierung bei Intoxikationen oder bei einem Gehalt von über 1 g Trometamol je abgeteilter Arzneiform –
Tropalpin
- ausgenommen Zubereitungen zum inneren Gebrauch, soweit der Gehalt in der Einzelgabe 1 mg nicht übersteigt -
Tropenzilin
Tropicamid
Tropinbenzilat
Tropisetron
- zur Anwendung bei Chemotherapie-induziertem und postoperativem Erbrechen -
Trospium-Salze
Trovafloxacin
Tryptophan
- zur Behandlung von depressiven Erkrankungen -
Tuberkuline,flüssige oder trockene, sowie alle sonstigen aus oder unter Verwendung von Tuberkelbazillen hergestellten Zubereitungen
Tubocurarin
Tucatinib
Tulathromycin
- zur Anwendung bei Tieren -
Tulobuterol
Tylosin
Tylvalosin(Acetylisovaleryltylosin) und seine Ester

Ulipristalund seine Ester
– ausgenommen Ulipristalacetat in Zubereitungen zur oralen Anwendung ohne Zusatz weiterer arzneilich wirksamer Bestandteile in einer Konzentration bis zu 30 mg Wirkstoff je abgeteilter Arzneiform und in Packungen mit einem maximalen Wirkstoffgehalt von 30 mg zur Notfallkontrazeption –
Umeclidinium
Unoproston-Isopropyl
Upadacitinib
Urapidil
Urethan
Urofollitropin
Urokinase
Ursodeoxycholsäure

Valaciclovir
Valdecoxib
Valdetamid
Valganciclovir
Valnemulin
Valproinsäure
Valsartan
Vancomycin
Vandetanib
Vardenafil
Vareniclin
Vasopressinund seine Analoga
Vecuroniumbromid
Vedaprofen
- zur Anwendung bei Tieren -
Velaglucerase alfa
Velmanase alfa
Velpatasvir
Vemurafenib
Venetoclax
Venlafaxin
Verapamil
Veratri rhizomaund seine Zubereitungen
- ausgenommen zum äußeren Gebrauch bei Tieren und als Schneeberger Schnupftabak mit einem Gehalt von höchstens 3 Gewichtsprozenten Nieswurzel -
Veratrum-Alkaloide
Vernakalant
Verteporfin
Vestronidase alfa
Vidarabin
Vigabatrin
Vilanterol
Vildagliptin
Viloxazin
Vinblastin
Vincamin
Vincristin
Vindesin
Vinflunin
Vinorelbin
Vinpocetin
Viomycin
Viquidil
Virginiamycin
Vismodegib
Volanesorsen
Vorapaxar
Voriconazol
Vortioxetin
Voxilaprevir
Warfarin

Xantocillin
Xenon
Ximelagatran
Xipamid
Xylazin

Yohimbinsäureund ihre Ester

Zalcitabin
Zaleplon
Zanamivir
Zellen menschlicher oder tierischer Herkunft in frischem, gefrorenem oder getrocknetem Zustand, soweit sie zur Injektion oder Infusion bei Menschen bestimmt sind
Zeranol
Ziconotid
Zidovudin
Zinkoxid zur oralen Anwendung
– ausgenommen in Tagesdosen bis zu 25 mg Zink –
Zink
- ausgenommen

1.
zum äußeren Gebrauch
2.
in Augentropfen
3.
zur oralen Anwendung
a)
bei Menschen, sofern auf Behältnissen und äußeren Umhüllungen eine Tagesdosis angegeben ist, die einem Zinkgehalt bis zu 25 mg entspricht,
b)
bei Tieren -

Ziprasidon
Zofenopril
Zolazepam
- zur Anwendung bei Tieren -
Zoledronsäure
Zolmitriptan
Zonisamid
Zopiclon
Zorubicin
Zotepin

Zubereitung aus
Amitraz,
Fipronil
und
Methopren
– zur Anwendung beim Hund –

Zubereitung aus
Azelastin
und
Fluticasonpropionat

Zubereitung aus
Colfosceril,
1-Hexadecanol
und
Tyloxapol

Zubereitung aus
Emodepsid
und
Praziquantel
- zur Anwendung bei Tieren -

Zubereitung aus
Emodepsid
und
Toltrazuril
- zur Anwendung bei Tieren -

Zubereitung aus
Florfenicol
und
Flunixin
— zur Anwendung bei Tieren —

Zubereitung aus
Fluralaner
und
Moxidectin
– zur Anwendung bei Tieren –

Zubereitung aus
Gimeracil,
Oteracilund seinen Estern
und
Tegafur

Zubereitung aus
Indoxacarb
und
Permethrin
– zur Anwendung bei Tieren, ausgenommen zur Anwendung beim Hund –

Zubereitung aus
Ivermectin
und
Praziquantel
- zur Anwendung beim Pferd -

Zubereitung aus
Lidocain
und
Prilocain
– zur Behandlung von primärer vorzeitiger Ejakulation bei erwachsenen Männern –

Zubereitung aus
Lufenuron
und
Milbemycinoxim
- zur Anwendung beim Hund -

Zubereitung aus
Marbofloxacin,
Clotrimazol
und
Dexamethasonacetat
- zur Anwendung beim Hund -

Zubereitung aus
Metaflumizon
und
Amitraz

Zubereitung aus
Milbemycinoxim,
Lufenuron
und
Praziquantel
- zur Anwendung bei Tieren -

Zubereitung aus
Milbemycinoxim
und
Praziquantel
- zur Anwendung bei Hunden und Katzen -

Zubereitung aus
Nicotinsäure
und
Laropiprant

Zubereitung aus
Oxantel,
Praziquantel
und
Pyrantel
– zur Anwendung bei Tieren –

Zubereitung aus
Permethrin
und
Pyriproxifen
- zur Anwendung beim Hund -

Zubereitung aus
Sarolaner
und
Selamectin
– zur Anwendung bei Tieren –

Zubereitung aus
Xylometazolin
und
Ipratropiumbromidund seinen Estern

Zubereitungen aus Stoffen in pasten-, salben-, gelartiger oder ähnlicher Beschaffenheit sowie Emulsionen und Lösungen zur Einführung in die Gebärmutter und im Rahmen der Veterinärmedizin zusätzlich in Scheide und Euter der Tiere

Zuclopenthixolund seine Ester

Anlage 2 (zu § 6)
Stoffe nach § 6

Die Anlage enthält unter grundsätzlicher Verwendung der INN-Nomenklatur eine alphabetisch geordnete Auflistung der Stoffe.

1.
EnilconazolFlunixinMeclofenaminsäure
2.
Folgende Stoffe, soweit sie in Arzneimitteln enthalten sind, die auch oder ausschließlich zur Infusion oder Injektion, ausgenommen zur subcutanen Injektion, bestimmt sind(2-Aminoethyl)dihydrogenphosphatArgininBetacarotenBorsäureBromhexinButafosfanCalciumCasein-HydrolysatCocarboxylaseColecalciferolCyanocobalaminDexpanthenolDimethiconEthanolFructoseGlucoseHistidin4,5-O-Hydroxyborandiyl-D-gluconsäureIsoleucinKaliumLeucinLysinhydrochloridMagnesiumMenadionMethioninNatriumNatriumriboflavin-5'-hydrogenphosphatNicotinamidPhenylalaninProcainPyridoxinRetinolpalmitatSorbitolStoffe, die in der Tabelle 1 des Anhangs der Verordnung (EU) Nr. 37/2010 der Kommission vom 22. Dezember 2009 über pharmakologisch wirksame Stoffe und ihre Einstufung hinsichtlich der Rückstandshöchstmengen in Lebensmitteln tierischen Ursprungs (ABl. L 15 vom 20.1.2010, S. 1) in der jeweils geltenden Fassung gelistet sind und für die in dieser Verordnung ausschließlich eine Verwendung in homöopathischen Tierarzneimitteln vorgesehen ist, die im Einklang mit homöopathischen Arzneibüchern zubereitet wurden, wobei auch die jeweils angegebene Höchstkonzentration eingehalten wird.ThiaminchloridhydrochloridThreoninTocopherolacetatToldimfos-NatriumTryptophanValinVetrabutin.

Referenzen

§ 1

(1) Die folgenden Arzneimittel dürfen nur bei Vorliegen einer ärztlichen oder zahnärztlichen Verschreibung oder einer tierärztlichen Verschreibung an Verbraucher abgegeben werden:

1.
Arzneimittel, die durch Rechtsverordnung nach Absatz 2, auch in Verbindung mit Absatz 5, bestimmte Stoffe, Zubereitungen aus Stoffen oder Gegenstände sind oder denen solche Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen zugesetzt sind, sowie
2.
Arzneimittel, die
a)
Stoffe enthalten, deren Wirkungen in der medizinischen Wissenschaft nicht allgemein bekannt sind,
b)
Zubereitungen von Stoffen im Sinne des Buchstaben a enthalten oder
c)
Zubereitungen aus in ihren Wirkungen allgemein bekannten Stoffen sind, wenn
aa)
die Wirkungen dieser Zubereitungen weder in der medizinischen Wissenschaft allgemein bekannt noch nach Zusammensetzung, Dosierung, Darreichungsform oder Anwendungsgebiet der Zubereitung bestimmbar sind und
bb)
diese Zubereitungen nicht außerhalb der Apotheken abgegeben werden dürfen.
Satz 1 Nummer 1 gilt nicht für die Abgabe durch Apotheken zur Ausstattung der Kauffahrteischiffe im Hinblick auf die Arzneimittel, die auf Grund seearbeitsrechtlicher Vorschriften für den Schutz der Gesundheit der Personen an Bord und deren unverzügliche angemessene medizinische Betreuung an Bord erforderlich sind. An die Stelle der Verschreibungspflicht nach Satz 1 Nummer 2 tritt mit der Aufnahme des betreffenden Stoffes oder der betreffenden Zubereitung in die Rechtsverordnung nach Absatz 2 Nummer 1 die Verschreibungspflicht nach der Rechtsverordnung.

(2) Das Bundesministerium wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates

1.
Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen zu bestimmen, bei denen die Voraussetzungen nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 vorliegen,
2.
Stoffe, Zubereitungen aus Stoffen oder Gegenstände zu bestimmen,
a)
die die Gesundheit des Menschen auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch unmittelbar oder mittelbar gefährden können, wenn sie ohne ärztliche oder zahnärztliche Überwachung angewendet werden, oder
b)
die häufig in erheblichem Umfang nicht bestimmungsgemäß gebraucht werden, wenn dadurch die menschliche Gesundheit unmittelbar oder mittelbar gefährdet werden kann,
3.
die Verschreibungspflicht für Arzneimittel aufzuheben, wenn auf Grund der bei der Anwendung des Arzneimittels gemachten Erfahrungen die Voraussetzungen nach Nummer 2 nicht oder nicht mehr vorliegen, bei Arzneimitteln nach Nummer 1 kann frühestens drei Jahre nach Inkrafttreten der zugrunde liegenden Rechtsverordnung die Verschreibungspflicht aufgehoben werden,
4.
für Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen vorzuschreiben, dass sie nur abgegeben werden dürfen, wenn in der Verschreibung bestimmte Höchstmengen für den Einzel- und Tagesgebrauch nicht überschritten werden oder wenn die Überschreitung vom Verschreibenden ausdrücklich kenntlich gemacht worden ist,
5.
zu bestimmen, ob und wie oft ein Arzneimittel auf dieselbe Verschreibung wiederholt abgegeben werden darf,
6.
vorzuschreiben, dass ein Arzneimittel nur auf eine Verschreibung von Ärzten eines bestimmten Fachgebietes oder zur Anwendung in für die Behandlung mit dem Arzneimittel zugelassenen Einrichtungen abgegeben werden darf oder über die Verschreibung, Abgabe und Anwendung Nachweise geführt werden müssen,
7.
Vorschriften über die Form und den Inhalt der Verschreibung, einschließlich der Verschreibung in elektronischer Form, zu erlassen.
Die Rechtsverordnungen nach Satz 1 Nummer 2 bis 7 werden nach Anhörungen von Sachverständigen erlassen, es sei denn, es handelt sich um Arzneimittel, die nach Artikel 3 Absatz 1 oder 2 der Verordnung (EG) Nr. 726/2004 zugelassen sind oder die solchen Arzneimitteln im Hinblick auf Wirkstoff, Indikation, Wirkstärke und Darreichungsform entsprechen. In der Rechtsverordnung nach Satz 1 Nummer 7 kann für Arzneimittel, deren Verschreibung die Beachtung besonderer Sicherheitsanforderungen erfordert, vorgeschrieben werden, dass
1.
die Verschreibung nur auf einem amtlichen Formblatt, das von der zuständigen Bundesoberbehörde auf Anforderung eines Arztes entweder ausgegeben oder in elektronischer Form zur Verfügung gestellt wird, erfolgen darf,
2.
das Formblatt Angaben zur Anwendung sowie Bestätigungen enthalten muss, insbesondere zu Aufklärungspflichten über Anwendung und Risiken des Arzneimittels, und
3.
eine Durchschrift der Verschreibung durch die Apotheke an die zuständige Bundesoberbehörde zurückzugeben ist oder die in elektronischer Form erfolgte Verschreibung der Bundesoberbehörde als elektronische Kopie automatisiert übermittelt wird.

(3) Die Rechtsverordnung nach Absatz 2, auch in Verbindung mit Absatz 5, kann auf bestimmte Dosierungen, Potenzierungen, Darreichungsformen, Fertigarzneimittel oder Anwendungsbereiche beschränkt werden. Ebenso kann eine Ausnahme von der Verschreibungspflicht für die Abgabe an Hebammen und Entbindungspfleger vorgesehen werden, soweit dies für eine ordnungsgemäße Berufsausübung erforderlich ist. Die Beschränkung auf bestimmte Fertigarzneimittel nach Satz 1 erfolgt, wenn gemäß Artikel 74a der Richtlinie 2001/83/EG die Aufhebung der Verschreibungspflicht auf Grund signifikanter vorklinischer oder klinischer Versuche erfolgt ist; dabei ist der nach Artikel 74a vorgesehene Zeitraum von einem Jahr zu beachten.

(4) (weggefallen)

(5) Die Rechtsverordnung ergeht im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, soweit es sich um radioaktive Arzneimittel und um Arzneimittel handelt, bei deren Herstellung ionisierende Strahlen verwendet werden.

(6) (weggefallen)

§ 2

(1) Die Verordnung regelt den Betrieb von Luftfahrzeugen,

1.
nach § 1c Nr. 1 des Luftverkehrsgesetzes,
1a.
die nach § 1 Abs. 4 der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung keiner Musterzulassung bedürfen, soweit sich nicht aus den Besonderheiten dieser Luftfahrtgeräte, insbesondere der Freistellung von der Verkehrszulassung, die Unanwendbarkeit einzelner Vorschriften ergibt,
2.
für die die Bundesrepublik Deutschland die Verantwortung des Eintragungsstaates übernommen hat,
3.
die in einem anderen Land registriert sind, aber im Rahmen einer Genehmigung nach § 20 des Luftverkehrsgesetzes eingesetzt werden.

(2) Der Betrieb von Luftfahrzeugen nach Absatz 1 richtet sich

1.
bei Flugzeugen, die zur gewerbsmäßigen Beförderung von Personen und Sachen eingesetzt werden, nach den §§ 3, 3a, 14, 25 und 55 sowie nach den Bestimmungen des Anhangs III der Verordnung (EWG) Nr. 3922/91 des Rates vom 16. Dezember 1991 in Bezug auf gemeinsame technische Vorschriften und Verwaltungsverfahren für den gewerblichen Luftverkehr mit Flächenflugzeugen (ABl. L 373 vom 31.12.1991, S. 4), die zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 859/2008 (ABl. L 254 vom 20.9.2008, S. 1) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung;
2.
bei Hubschraubern, die zur gewerbsmäßigen Beförderung von Personen und Sachen eingesetzt werden, nach den §§ 3, 3a, 14, 25 und 55 sowie nach den Bestimmungen der Joint Aviation Authorities über die gewerbsmäßige Beförderung von Personen und Sachen in Hubschraubern in ihrer jeweils jüngsten vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Bundesanzeiger bekanntgemachten Fassung der deutschen Übersetzung (JAR-OPS 3 deutsch);
3.
im übrigen nach den nachfolgenden Vorschriften.

(1) Ein Schwangerschaftsabbruch darf nur in einer Einrichtung vorgenommen werden, in der auch die notwendige Nachbehandlung gewährleistet ist.

(2) Die Länder stellen ein ausreichendes Angebot ambulanter und stationärer Einrichtungen zur Vornahme von Schwangerschaftsabbrüchen sicher.

(3) Die Bundesärztekammer führt für den Bund eine Liste der Ärztinnen und Ärzte sowie der Krankenhäuser und Einrichtungen, die ihr mitgeteilt haben, dass sie Schwangerschaftsabbrüche unter den Voraussetzungen des § 218a Absatz 1 bis 3 des Strafgesetzbuches durchführen, und darf die zu diesem Zwecke erhobenen personenbezogenen Daten verarbeiten. Die Liste enthält auch Angaben über die jeweils angewendeten Methoden zur Durchführung eines Schwangerschaftsabbruchs, soweit diese mitgeteilt werden. Die Bundesärztekammer aktualisiert die Liste monatlich auf der Grundlage der ihr mitgeteilten Informationen, veröffentlicht sie im Internet und stellt sie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben und den Ländern zur Verfügung.

§ 3

(1) Die Verschreibung muss enthalten:

1.
Name, Vorname, Berufsbezeichnung und Anschrift der Praxis oder der Klinik der verschreibenden ärztlichen, tierärztlichen oder zahnärztlichen Person (verschreibende Person) einschließlich einer Telefonnummer zur Kontaktaufnahme,
2.
Datum der Ausfertigung,
3.
Name und Geburtsdatum der Person, für die das Arzneimittel bestimmt ist,
4.
Bezeichnung des Fertigarzneimittels oder des Wirkstoffes einschließlich der Stärke,
4a.
bei einem Arzneimittel, das in der Apotheke hergestellt werden soll, die Zusammensetzung nach Art und Menge oder die Bezeichnung des Fertigarzneimittels, von dem eine Teilmenge abgegeben werden soll, sowie eine Gebrauchsanweisung; einer Gebrauchsanweisung bedarf es nicht, wenn das Arzneimittel unmittelbar an die verschreibende Person abgegeben wird;
5.
Darreichungsform, sofern dazu die Bezeichnung nach Nummer 4 oder Nummer 4a nicht eindeutig ist,
6.
abzugebende Menge des verschriebenen Arzneimittels,
6a.
sofern das Arzneimittel zur wiederholten Abgabe auf dieselbe Verschreibung bestimmt sein soll, einen Vermerk mit der Anzahl der Wiederholungen,
7.
die Dosierung; dies gilt nicht, wenn dem Patienten ein Medikationsplan, der das verschriebene Arzneimittel umfasst, oder eine entsprechende schriftliche Dosierungsanweisung einer verschreibenden Person vorliegt und wenn die verschreibende Person dies in der Verschreibung kenntlich gemacht hat oder wenn das verschriebene Arzneimittel unmittelbar an die verschreibende Person abgegeben wird,
8.
Gültigkeitsdauer der Verschreibung,
9.
bei tierärztlichen Verschreibungen zusätzlich
a)
die Dosierung pro Tier und Tag,
b)
die Dauer der Anwendung und
c)
sofern das Arzneimittel zur Anwendung bei Tieren verschrieben wird, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen, die Indikation und die Wartezeit,
sowie anstelle der Angaben nach Nummer 3 der Name des Tierhalters und Zahl und Art der Tiere, bei denen das Arzneimittel angewendet werden soll, sowie bei Verschreibungen für Tiere, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen, die Identität der Tiere,
10.
die eigenhändige Unterschrift der verschreibenden Person oder, bei Verschreibungen in elektronischer Form, deren qualifizierte elektronische Signatur.

(1a) Den aus Deutschland stammenden ärztlichen oder zahnärztlichen Verschreibungen sind entsprechende Verschreibungen aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, aus den Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum und aus der Schweiz gleichgestellt, sofern diese die Angaben nach Absatz 1 aufweisen und dadurch ihre Authentizität und ihre Ausstellung durch eine dazu berechtigte ärztliche oder zahnärztliche Person nachweisen. Die Regelungen des § 3a sowie der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung bleiben unberührt.

(1b) Eine ärztliche oder zahnärztliche Verschreibung, die zu dem Zweck ausgestellt wird, in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union, in einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz eingelöst zu werden, hat folgende Angaben zu enthalten:

1.
Name, Vorname und Geburtsdatum der Person, für die das Arzneimittel bestimmt ist,
2.
Datum der Ausfertigung,
3.
Name, Vorname sowie eine die berufliche Qualifikation erkennen lassende Berufsbezeichnung der verschreibenden ärztlichen oder zahnärztlichen Person (verschreibende Person),
4.
Anschrift der verschreibenden Person einschließlich der Bezeichnung des Mitgliedstaates, ihrer Telefon- oder Telefaxnummer unter Angabe der Ländervorwahl und ihrer E-Mail-Adresse,
5.
handschriftliche oder digitale Unterschrift der verschreibenden Person je nach Medium der Verschreibung,
6.
die nach Artikel 1 Nummer 21 der Richtlinie 2001/83/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 6. November 2001 zur Schaffung eines Gemeinschaftskodexes für Humanarzneimittel (ABl. L 311 vom 28.11.2001, S. 67), die zuletzt durch die Richtlinie 2012/26/EU (ABl. L 299 vom 27.10.2012, S. 1) geändert worden ist, gebräuchliche Bezeichnung des Arzneimittels (internationaler Freiname); die Bezeichnung eines Fertigarzneimittels darf verwendet werden, wenn
a)
das verschriebene Arzneimittel ein biologisches Arzneimittel nach Nummer 3.2.1.1. Buchstabe b des Anhangs I Teil 1 der Richtlinie 2001/83/EG ist oder
b)
die verschreibende Person es für medizinisch erforderlich hält; in diesem Fall hat die Verschreibung eine kurze Begründung für die Verwendung der Fertigarzneimittelbezeichnung zu enthalten,
7.
abzugebende Menge des verschriebenen Arzneimittels, seine Wirkstärke im Sinne der Richtlinie 2001/83/EG und die Darreichungsform,
8.
Dosierung.

(2) Ist die Verschreibung für den Praxisbedarf einer verschreibenden Person, für ein Krankenhaus, für Einrichtungen oder Teileinheiten von Einrichtungen des Rettungsdienstes, für Bordapotheken von Luftfahrzeugen gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 1 und 2 der Betriebsordnung für Luftfahrtgerät vom 4. März 1970 (BGBl. I S. 262), die zuletzt durch Artikel 3 der Verordnung vom 29. Oktober 2015 (BGBl. I S. 1894) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, für eine Tierklinik oder einen Zoo bestimmt, so genügt an Stelle der Angaben nach Absatz 1 Nr. 3, 7 und 9 ein entsprechender Vermerk.

(3) In die Verschreibung eines Arzneimittels, das zur Vornahme eines Schwangerschaftsabbruchs zugelassen ist und das nur in einer Einrichtung im Sinne des § 13 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes angewendet werden darf, ist an Stelle der Angaben nach Absatz 1 Nr. 3 ein entsprechender Vermerk zu setzen.

(3a) Bei Arzneimitteln, die den Wirkstoff Esketamin enthalten und die zur intranasalen Anwendung bestimmt sind, ist auf der Verschreibung durch die verschreibende Person zu vermerken, dass das Arzneimittel nicht an die Patientin oder den Patienten, sondern nur an die Arztpraxis oder die Klinik, der die verschreibende Person angehört, abgegeben werden darf. Fehlt auf der Verschreibung der Vermerk nach Satz 1, so kann der Apotheker oder die Apothekerin die Verschreibung um die Angaben nach Satz 1 ergänzen, wenn nach den für ihn oder sie erkennbaren Umständen ein dringender Fall vorliegt und eine Rücksprache mit der verschreibenden Person nicht mit zumutbarem Aufwand möglich ist.

(4) Fehlt bei Arzneimitteln in abgabefertigen Packungen die Angabe der Menge des verschriebenen Arzneimittels, so gilt die kleinste Packung als verschrieben.

(5) Fehlt die Angabe der Gültigkeitsdauer, so gilt die Verschreibung drei Monate.

(6) Fehlt das Geburtsdatum der Person, für die das Arzneimittel bestimmt ist, oder fehlen Angaben nach Absatz 1 Nummer 2, nach Nummer 5, zur Gebrauchsanweisung nach Nummer 4a oder zur Dosierung nach Nummer 7, so kann der Apotheker, wenn ein dringender Fall vorliegt und eine Rücksprache mit der verschreibenden Person nicht möglich ist, die Verschreibung insoweit ergänzen.

(6a) Fehlt der Vorname der verschreibenden Person oder deren Telefonnummer zur Kontaktaufnahme oder der Hinweis in der Verschreibung auf einen Medikationsplan, der das verschriebene Arzneimittel umfasst, oder eine schriftliche Dosierungsanweisung nach Absatz 1 Nummer 7, so kann der Apotheker auch ohne Rücksprache mit der verschreibenden Person die Verschreibung insoweit ergänzen, wenn ihm diese Angaben zweifelsfrei bekannt sind.

(7) Ist die Verschreibung eines Arzneimittels für ein Krankenhaus bestimmt, in dem zur Übermittlung derselben ein System zur Datenübertragung vorhanden ist, das die Verschreibung durch eine befugte verschreibende Person sicherstellt, so genügt an Stelle der eigenhändigen Unterschrift nach Absatz 1 Nr. 10 die Namenswiedergabe der verschreibenden Person oder, bei Verschreibungen in elektronischer Form, ein geeignetes elektronisches Identifikationsverfahren.

(8) Ist die Verschreibung für ein Krankenhaus bestimmt, kann sie auch ausschließlich mit Hilfe eines Telefaxgerätes übermittelt werden.

(1) Pharmazeutische Unternehmer dürfen ein Arzneimittel, das zur Vornahme eines Schwangerschaftsabbruchs zugelassen ist, nur an Einrichtungen im Sinne des § 13 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes vom 27. Juli 1992 (BGBl. I S. 1398), geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 21. August 1995 (BGBl. I S. 1050), und nur auf Verschreibung eines dort behandelnden Arztes abgeben. Andere Personen dürfen die in Satz 1 genannten Arzneimittel nicht in den Verkehr bringen.

(2) Pharmazeutische Unternehmer haben die zur Abgabe bestimmten Packungen der in Absatz 1 Satz 1 genannten Arzneimittel fortlaufend zu nummerieren; ohne diese Kennzeichnung darf das Arzneimittel nicht abgegeben werden. Über die Abgabe haben pharmazeutische Unternehmer, über den Erhalt und die Anwendung haben die Einrichtung und der behandelnde Arzt Nachweise zu führen und diese Nachweise auf Verlangen der zuständigen Behörde zur Einsichtnahme vorzulegen.

(2a) Pharmazeutische Unternehmer sowie die Einrichtung haben die in Absatz 1 Satz 1 genannten Arzneimittel, die sich in ihrem Besitz befinden, gesondert aufzubewahren und gegen unbefugte Entnahme zu sichern.

(3) Die §§ 43 und 47 finden auf die in Absatz 1 Satz 1 genannten Arzneimittel keine Anwendung.

(1) Ein Schwangerschaftsabbruch darf nur in einer Einrichtung vorgenommen werden, in der auch die notwendige Nachbehandlung gewährleistet ist.

(2) Die Länder stellen ein ausreichendes Angebot ambulanter und stationärer Einrichtungen zur Vornahme von Schwangerschaftsabbrüchen sicher.

(3) Die Bundesärztekammer führt für den Bund eine Liste der Ärztinnen und Ärzte sowie der Krankenhäuser und Einrichtungen, die ihr mitgeteilt haben, dass sie Schwangerschaftsabbrüche unter den Voraussetzungen des § 218a Absatz 1 bis 3 des Strafgesetzbuches durchführen, und darf die zu diesem Zwecke erhobenen personenbezogenen Daten verarbeiten. Die Liste enthält auch Angaben über die jeweils angewendeten Methoden zur Durchführung eines Schwangerschaftsabbruchs, soweit diese mitgeteilt werden. Die Bundesärztekammer aktualisiert die Liste monatlich auf der Grundlage der ihr mitgeteilten Informationen, veröffentlicht sie im Internet und stellt sie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben und den Ländern zur Verfügung.

§ 6

(1) Die folgenden Arzneimittel dürfen nur bei Vorliegen einer ärztlichen oder zahnärztlichen Verschreibung oder einer tierärztlichen Verschreibung an Verbraucher abgegeben werden:

1.
Arzneimittel, die durch Rechtsverordnung nach Absatz 2, auch in Verbindung mit Absatz 5, bestimmte Stoffe, Zubereitungen aus Stoffen oder Gegenstände sind oder denen solche Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen zugesetzt sind, sowie
2.
Arzneimittel, die
a)
Stoffe enthalten, deren Wirkungen in der medizinischen Wissenschaft nicht allgemein bekannt sind,
b)
Zubereitungen von Stoffen im Sinne des Buchstaben a enthalten oder
c)
Zubereitungen aus in ihren Wirkungen allgemein bekannten Stoffen sind, wenn
aa)
die Wirkungen dieser Zubereitungen weder in der medizinischen Wissenschaft allgemein bekannt noch nach Zusammensetzung, Dosierung, Darreichungsform oder Anwendungsgebiet der Zubereitung bestimmbar sind und
bb)
diese Zubereitungen nicht außerhalb der Apotheken abgegeben werden dürfen.
Satz 1 Nummer 1 gilt nicht für die Abgabe durch Apotheken zur Ausstattung der Kauffahrteischiffe im Hinblick auf die Arzneimittel, die auf Grund seearbeitsrechtlicher Vorschriften für den Schutz der Gesundheit der Personen an Bord und deren unverzügliche angemessene medizinische Betreuung an Bord erforderlich sind. An die Stelle der Verschreibungspflicht nach Satz 1 Nummer 2 tritt mit der Aufnahme des betreffenden Stoffes oder der betreffenden Zubereitung in die Rechtsverordnung nach Absatz 2 Nummer 1 die Verschreibungspflicht nach der Rechtsverordnung.

(2) Das Bundesministerium wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates

1.
Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen zu bestimmen, bei denen die Voraussetzungen nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 vorliegen,
2.
Stoffe, Zubereitungen aus Stoffen oder Gegenstände zu bestimmen,
a)
die die Gesundheit des Menschen auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch unmittelbar oder mittelbar gefährden können, wenn sie ohne ärztliche oder zahnärztliche Überwachung angewendet werden, oder
b)
die häufig in erheblichem Umfang nicht bestimmungsgemäß gebraucht werden, wenn dadurch die menschliche Gesundheit unmittelbar oder mittelbar gefährdet werden kann,
3.
die Verschreibungspflicht für Arzneimittel aufzuheben, wenn auf Grund der bei der Anwendung des Arzneimittels gemachten Erfahrungen die Voraussetzungen nach Nummer 2 nicht oder nicht mehr vorliegen, bei Arzneimitteln nach Nummer 1 kann frühestens drei Jahre nach Inkrafttreten der zugrunde liegenden Rechtsverordnung die Verschreibungspflicht aufgehoben werden,
4.
für Stoffe oder Zubereitungen aus Stoffen vorzuschreiben, dass sie nur abgegeben werden dürfen, wenn in der Verschreibung bestimmte Höchstmengen für den Einzel- und Tagesgebrauch nicht überschritten werden oder wenn die Überschreitung vom Verschreibenden ausdrücklich kenntlich gemacht worden ist,
5.
zu bestimmen, ob und wie oft ein Arzneimittel auf dieselbe Verschreibung wiederholt abgegeben werden darf,
6.
vorzuschreiben, dass ein Arzneimittel nur auf eine Verschreibung von Ärzten eines bestimmten Fachgebietes oder zur Anwendung in für die Behandlung mit dem Arzneimittel zugelassenen Einrichtungen abgegeben werden darf oder über die Verschreibung, Abgabe und Anwendung Nachweise geführt werden müssen,
7.
Vorschriften über die Form und den Inhalt der Verschreibung, einschließlich der Verschreibung in elektronischer Form, zu erlassen.
Die Rechtsverordnungen nach Satz 1 Nummer 2 bis 7 werden nach Anhörungen von Sachverständigen erlassen, es sei denn, es handelt sich um Arzneimittel, die nach Artikel 3 Absatz 1 oder 2 der Verordnung (EG) Nr. 726/2004 zugelassen sind oder die solchen Arzneimitteln im Hinblick auf Wirkstoff, Indikation, Wirkstärke und Darreichungsform entsprechen. In der Rechtsverordnung nach Satz 1 Nummer 7 kann für Arzneimittel, deren Verschreibung die Beachtung besonderer Sicherheitsanforderungen erfordert, vorgeschrieben werden, dass
1.
die Verschreibung nur auf einem amtlichen Formblatt, das von der zuständigen Bundesoberbehörde auf Anforderung eines Arztes entweder ausgegeben oder in elektronischer Form zur Verfügung gestellt wird, erfolgen darf,
2.
das Formblatt Angaben zur Anwendung sowie Bestätigungen enthalten muss, insbesondere zu Aufklärungspflichten über Anwendung und Risiken des Arzneimittels, und
3.
eine Durchschrift der Verschreibung durch die Apotheke an die zuständige Bundesoberbehörde zurückzugeben ist oder die in elektronischer Form erfolgte Verschreibung der Bundesoberbehörde als elektronische Kopie automatisiert übermittelt wird.

(3) Die Rechtsverordnung nach Absatz 2, auch in Verbindung mit Absatz 5, kann auf bestimmte Dosierungen, Potenzierungen, Darreichungsformen, Fertigarzneimittel oder Anwendungsbereiche beschränkt werden. Ebenso kann eine Ausnahme von der Verschreibungspflicht für die Abgabe an Hebammen und Entbindungspfleger vorgesehen werden, soweit dies für eine ordnungsgemäße Berufsausübung erforderlich ist. Die Beschränkung auf bestimmte Fertigarzneimittel nach Satz 1 erfolgt, wenn gemäß Artikel 74a der Richtlinie 2001/83/EG die Aufhebung der Verschreibungspflicht auf Grund signifikanter vorklinischer oder klinischer Versuche erfolgt ist; dabei ist der nach Artikel 74a vorgesehene Zeitraum von einem Jahr zu beachten.

(4) (weggefallen)

(5) Die Rechtsverordnung ergeht im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, soweit es sich um radioaktive Arzneimittel und um Arzneimittel handelt, bei deren Herstellung ionisierende Strahlen verwendet werden.

(6) (weggefallen)

§ 9

(1) Im Sinne dieses Gesetzes ist

1.
Stoff:
a)
chemische Elemente und chemische Verbindungen sowie deren natürlich vorkommende Gemische und Lösungen,
b)
Pflanzen, Algen, Pilze und Flechten sowie deren Teile und Bestandteile in bearbeitetem oder unbearbeitetem Zustand,
c)
Tierkörper, auch lebender Tiere, sowie Körperteile, -bestandteile und Stoffwechselprodukte von Mensch und Tier in bearbeitetem oder unbearbeitetem Zustand,
d)
Mikroorganismen einschließlich Viren sowie deren Bestandteile oder Stoffwechselprodukte;
2.
Zubereitung:ohne Rücksicht auf ihren Aggregatzustand ein Stoffgemisch oder die Lösung eines oder mehrerer Stoffe außer den natürlich vorkommenden Gemischen und Lösungen;
3.
ausgenommene Zubereitung:eine in den Anlagen I bis III bezeichnete Zubereitung, die von den betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften ganz oder teilweise ausgenommen ist;
4.
Herstellen:das Gewinnen, Anfertigen, Zubereiten, Be- oder Verarbeiten, Reinigen und Umwandeln.

(2) Der Einfuhr oder Ausfuhr eines Betäubungsmittels steht jedes sonstige Verbringen in den oder aus dem Geltungsbereich dieses Gesetzes gleich.