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Rückforderungen in Millionenhöhe von Privaten Krankenkassen möglich - 800.000 Axa Kunden betroffen


Durch unzulässige Beitragserhöhungen werden auf die privaten Krankenkassen Rückforderungsansprüche in erheblicher Millionenhöhe zukommen. Ein Berufungsurteil des LG Potsdam (Az.: 6 S 80/16) räumte einem AXA-Kunden den Anspruch auf Beitragrückzahlungen con Beiträgen der Vergangenheit ein, die überhöht verlangt worden sind. Klagen gegen weitere Krankenkassen werden von spezialisierten Rechtsanwälten vorbereitet. 

Das LG Potsdam hat entschieden, dass die AXA Krankenversicherung AG die Beiträge von privaten Krankenversicherten in der Vergangenheit unzulässig erhöht hat.

Das Urteil hat voraussichtlich Auswirkungen auf viele der gut 8 Millionen privat Krenkenversicherte in Deutschland. Es besteht der Verdacht, dass neben der Axa weitere Krankenversicherer die Beiträge unrechtmäßig angehoben haben. 

Die AXA hat angekündigt, in Revision zu gehen. Dann wird wohl der BGH entschieden. 

Das Urteil des LG Potsdam war schon das dritte gegen die AXA erstrittene erfolg-reiche Urteil. Es wurde festgestellt, dass der Versicherte zukünftig nur noch die alte Prämie aus dem Jahr 2011 für seinen Tarif zahlen muss. 

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Profilbild von Rechtsanwalt Karl-Heinz Steffens

Die Kanzlei Steffens ist seit 10 Jahren im Bank- und Kapitalmarktrecht tätig. Es gehören aktuell die Prüfung von Lebensversicherungen und Rentenversicherungen wegen des Widerrufs dazu. Rechtsanwalt Karl-Heinz Steffens ist Mitautor des Praxishandbuch Schiffsfonds vom De Gruyter Verlag.

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