Fachartikel: Bank- und Kapitalmarktrecht

​ Der Schiffsfonds König & Cie. MS Cape Ray hat 2008 in den Bulk Carrier der Capesize-Klasse MS „Cape Ray“ investiert.


Der Schiffsfonds König & Cie. MS Cape Ray hat 2008 in den Bulk Carrier der Capesize-Klasse MS „Cape Ray“ investiert.

Für die vielen Schiffsfonds-Anleger des Schiffsfonds König & Cie. MS Cape Ray sieht es schlecht aus. Sie fürchten um ihre Einlage, da die Charterraten weit unter den prospektierten Zahlen liegen. Charterraten werden nicht erreicht Bei der MS Cape Ray wurde im Prospekt über eine Laufzeit von 16 Jahren mit einer immer gleich bleibenden hohen Charterrate von über 42.000 USD / Tag kalkuliert sowie mit einem gleich bleibenden Wechselkurs von 1,44 USD / EUR. Hierbei sollten die Anleger anfänglich 8 % Ausschüttungen, steigend auf 20 % im Jahre 2024 erhalten. 

Da sich der Schiffsmarkt bereits vor Fondsauflage in der Krise befand, wie die FAZ berichtete, liegen die Charterraten jedoch weit unter den prospektierten Zahlen. Dieser Umstand hätte in den Unterlagen erwähnt werden müssen. Dazu gibt es einige Urteile, die dies den Emissionshäusern auferlegt haben. Insbesondere die Charterraten bei Schüttgutfrachtern wie der MS Cape Ray sind enorm eingebrochen.

 So war das Schiff von König & Cie bis 2011 zu 36.500 USD / Tag verchartert, seitdem konnte nur noch eine Tagescharterrate von 15.689 USD erzielt werden. Das macht einen deutlichen Verlust aus. Die Schiffsffonds-Anleger erhielten bis 2011 weniger als die Hälfte der prospektier-ten Auszahlungen, seit 2011 wird gar kein Geld mehr ausgeschüttet. Dies ist natürlich nicht das Ergebnis, was die Anleger erwarten durften. 

Der Zweitmarktwert für Schiffsfonds beträgt aufgrund der aktuellen Situation bei Schiffsfonds nur noch unter 10 % des Wertes der Anlage. 

Wirtschaftliche Risiken können zum Totalverlust führen 

Die Anleger des „MS Cape Ray“ müssen um ihre Einlagen fürchten, da aufgrund der niedrigen Charterrate Einnahmen fehlen und eine Schiffsinsolvenz nicht aus-geschlossen werden kann. Nach Einschätzungen von Fachanwälten für Bank- und Kapitalmarktrecht waren die Charterraten bereits bei Prospekterstellung offen-sichtlich zu hoch angesetzt und ein Scheitern der Beteiligung somit absehbar.“ Über Risiken muss im Beratungsgespräch aufgeklärt werden Die Risiken im Zusammenhang mit dem Erwerb des Schiffsfonds „MS Cape Ray“ wurden weitgehend verschwiegen. So bestand das Risiko für den Schiffsfonds, dass der Wechselkurs stärker als angenommen schwanken würde. Die Wechsel-kursschwankungen haben Einfluss auf die Höhe der Auszahlungen. Weitere Risiken ergeben sich aus der Höhe der Weichkosten sowie des eingesetzten Fremdkapitals. Zudem birgt bereits der Erwerb einer gesellschaftlichen Beteiligung aufklärungsbedürftige Risiken einschließlich jenem des Totalverlusts in sich. 

MS Cape Ray – Verjährung droht Innerhalb der 10-jährigen Verjährungsfrist (gerechnet ab dem Zeitpunkt der Berat-ung und Zeichnung) läuft die sogenannte kenntnisabhängige Verjährung für jede Pflichtverletzung gesondert. 

Danach verjähren Ansprüche aus Falschberatung in drei Jahren, nach- dem der Kunde von den Umständen der Falschberatung Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste (§ 199 Abs. 1 BGB). 

Hier spielt das Jahresende 31.12.2017 eine besondere Rolle. 

Weiteren Hintergrund können Anleger in Schiffsfonds aus dem "Praxishandbuch Schiffsfonds" der Rechtsanwälte Karl-Heinz Steffens und Rechtsanwältin Claudia Dreßler gewinnen. Auf 530 Seiten wird der gesamte Komplex der Schiffsfonds verständlich beleuchtet. In Rezessionen wird das Buch wegen der guten Übersicht über den Komplex und der anleger-nahen Sprache gelobt. 

Für die Prüfung eventueller Ansprüche aus Kapitalanlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht gibt es oft Interessengemeinschaften. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen – gerne auch vom Autor des Praxishandbuchs Schiffsfonds! . 

Die Kanzlei Steffens sorgt dafür, dass Sie nicht auf einem eventuell entstandenen Schaden sitzen bleiben, ohne zumindest den Versuch gemacht  zu haben, einen Schadenersatz zu bekommen: 

Die mit der Kanzlei Steffens kooperierende Prozess-kostenfinanzierungs-gesellschaft die sich auf die Betreuung von geschädigten Kapitalmarktanlegern spezialisiert hat, prüft gerne ob sie für Sie das Prozessrisiko übernimmt. 

Gelingt der Prozesskostenfinanzierungsgesellschaft die Durchsetzung der An-sprüche nicht – geht also der Prozess verloren – fallen für Sie keine Kosten an. Sämtliche Prozesskosten gehen in diesem Fall zu Lasten der Finanzierungs-gesellschaft! – Sie haben nicht das geringste Risiko! 

Lassen Sie sich durch die Kanzlei Steffens in Berlin beraten!

Profilbild von Rechtsanwalt Karl-Heinz Steffens

Die Kanzlei Steffens ist seit 10 Jahren im Bank- und Kapitalmarktrecht tätig. Es gehören aktuell die Prüfung von Lebensversicherungen und Rentenversicherungen wegen des Widerrufs dazu. Rechtsanwalt Karl-Heinz Steffens ist Mitautor des Praxishandbuch Schiffsfonds vom De Gruyter Verlag.

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